Jobangebot in Aussicht ist ein Umzug möglich, Kostenübernahme durch JC?

Draconi

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Hallöchen,
nach gut 2 Jahren Ruhe vom Amt und einer abgeschlossenen Umschulung will ich in ein anderes Bundesland ziehen. Einen neuen Hauptantrag hab ich schon hier, Antrag für Umzugskosten usw auch.

Ich bewerbe mich aktiv seit Monaten. Kommt aber nix bei rum bisher, leider nur Absagen.
Hätte jetzt woöglich ein Jobangebot für eine Teilzeitstelle. Ich strebe aber Vollzeit an, weil ich unbedingt ausm ALG 2 raus will und es laufen auch noch andere Bewerbungen.

Problematisch ist gerade die Situation wegen der Urlaubszeit.
In knapp 14 Tagen ungefähr könnte ich für die Teilzeitstelle ein Vorstellungsgespräch vereinbaren.
Möchte aber auch nicht das erste nehmen was sich bietet. Bei Vollzeitstellen stehen noch Antworten aus, die wohl erst Mitte August kommen.


Aber was mach ich dann?
Ich möchte gern eine größere Wohnung anmieten. Damit ich auch bei Arbeitswechsel oder falls mehr Stunden bei dem Job rum kommen nicht gleich wieder umziehen muss.
Hab die letzten 2 Jahre während der Umschulung schon aus´m Koffer gelebt, ich möchte gern zur Ruhe kommen und mich auch niederlassen können. Mit wenig Gehalt is ein weiterer Umzug auch nicht mal eben bezahlt und aus Kisten leben möchte ich einfach nicht mehr.

Wie sieht das aus, wenn die Wohnung die ich anmieten wollen würde etwas größer wär?

Hab jetzt, nur als Beispiel, eine 3 Raum Wohnung gefunden die mir schon gefallen würde. Mit ner Vollzeitstelle wär´s kein Problem die zu zahlen.
Da wo ich hinziehen möchte gibt´s eine Gesamt-Mietobergrenze von 556€ für 50qm² für eine Person.

Die Gesamtmiete für die 72qm²-Wohnung würde 670€ betragen.
Ist es möglich bei solch einer Wohnung darauf zu verweisen, dass ich den Differenzbetrag für die Gesamtmiete von dem Freibetrag übernehmen könnte oder würde sowas vom Amt direkt blockiert werden, weil die qm² so hoch liegen für eine person?


Ich trau mich auch nich wirklich mir nen Termin beim Sachbearbeiter machen zu lassen, ob der mir das mal ausrechnen würde...zumal mein Sacbearbeiter auch nicht im neuen Bundesland sitzt.


Möchte einfach mal eine Einschätzung haben wie sowas gehandhabt wird.
Für das Amt wär es ja theoretisch kein Problem zu sagen, wir bezahlen nur den Höchstsatz und den Rest muss ich selber sehen wie ich´s bezahlt bekomme. Wär ja dann mein Problem.
 
E

ExitUser

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Wie immer: Das Amt "kann"...................

Ich schätze hier mal die Aussichten als eher gering ein.

Versuch es einfach... :wink:
 

Draconi

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Das hab ich mir schon fast gedacht. Also werd ich mich wieder erstmal am Höchstsatz entlanghangeln müssen. Wenn es soweit ist, muss ich mich ja ohnehin mit denen mal in Verbindung setzen.
Danke dennoch für die Antwort :)

Der Logik nach wär es ja wurscht. Das meiste Geld beziehe ich ja ohnehin über den AG, die restlichen paar Kröten die das Amt dann dazu zahlt.
Das dann die Mietpauschale bzw qm² immernoch so arg beäugt werden versteh ich dann nich.

Oder soll einfach nur ein Umzug in einer kleinere Wohnung verhindert werden, wenn man den Job verlieren sollte? ;)
 
E

ExitUser

Gast
Die m² wohl mittlerweile nicht mehr so, im Gegensatz zu früher.

Wenn man nur einen kleinen Job hat, werden normalerweise sogar Hilfen zu den Fahrtkosten abgelehnt. Mit dem Hinweis: "Nicht förderungswürdig.".

Auch wenn man dann angibt, daß man ja immerhin seine Hilfsbedürftigkeit damit verringere, wie es das Gesetz verlangt, bleiben die hartleibig.
 
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