Job Kündigen,da neues Vermittlungs Angebot der ARGE

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francis88

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Hi,

bin ziemlich neu hier und habe eine Frage.

Ich arbeite zu zeit bei einem Postzusteller und habe nun ein neues Vermittlungsangebot der ARGE bekommen.

Ich soll mich mitte Januar bei Sprungbrett 25 melden, 40 stunden die Woche mit Mehraufwandsentschädigung.

Nun meine Frage, kann ich meinen Job selber kündigen oder wie muss ich da vorgehen?

Mein alter Job ist für mich eine Qual, ich wurde beim Bund ausgemuster wegen meinem Rücken und meinem Fuss und kann mein Rücken eh nicht so sehr belasten, gemeint sind 10 Stunden am Tag, auf dem Fahrrad rumfahren und Pakete austeilen.

Darf ich nun Kündigen und die neue Arbeit annehmen oder wie mach ich das?

mfg
Francis
 


Arania

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Ist es denn überhaupt sicher das Du den Job bekommst , oder sollst Du Dich nur bewerben?
 

francis88

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Das weiß ich nicht, soll mich da auf jedenfall Vorstellen das war es, mehr steht da nicht.
Ich glaube da es eine Initiative der ARGE ist, ist es sicher das ich angenommen werde aber zu 100 Prozent weiß ich es nicht!
 

Arania

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Bevor Du das nicht sicher weisst, solltest Du nicht kündigen, kann sonst nur schaden
 

francis88

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Okay ich erkundige mich einfach bei denen !

Ich mag den alten Job nicht mehr machen, kann kaum schlafen wegen den Schmerzen das end eklig!

Danke dir!
 

Sumseline

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Vermittlungsangebote sind keine Jobzusagen, d.h. es ist nicht mal im Ansatz sicher, dass du den Job bekommst. Normalerweise heißt das nur, dass du einer von vielen bist, der sich darauf bewirbt. Es wäre also mehr als leichtsinnig, deswegen den Job aufzugeben.

Stell dich vor und schau wie es sich weiter entwickelt. Teile ihnen mit, dass du in einer Anstellung bist und wie deine Kündigungsfristen sind, wenn sie Interesse an dir haben, dann nehmen sie diese im Regelfall auch in Kauf.
 

CyLord

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Das Wort "Mehraufwandsentschädigung" sagt eigentlich alles. Um Gottes Willen nicht kündigen, denn dann fällt wirklich das Damoklesschwert. Möglichst dem 1€-Job aus dem Wege gehen! Nimm die Beratung von der gegebenen Stelle an!
 

francis88

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Ne komm aus Bochum, gibt es das da auch?
Entgeldvariante steht auf dem Vermittlungsvorschlag, hab es mir eben noch mal angesehen!
 

HajoDF

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40 stunden die Woche mit Mehraufwandsentschädigung
Das ist ein Ein-Euro-Job mit Entgelt (-variante).

So ein Job hat niemals Vorrang vor einer versicherungspflichtigen Tätigkeit (Postzusteller).

Wenn Du diesen Job selbst kündigst, bekommst Du Sperren/Sanktionen.

Deine ARGE will Dich offensichtlich ins Unglück stürzen?!

Medizinische Gründe für eine solche Kündigung müssen erst belegt werden.
 

vagabund

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Ne komm aus Bochum, gibt es das da auch?
Entgeldvariante steht auf dem Vermittlungsvorschlag, hab es mir eben noch mal angesehen!
Den alten Job (Lohn) solltest Du mit dem Lohn der Entgeltvariante vergleichen.
Zudem - die Entgeltvariante ist doch sicher befristet?

In Bochum gibt's auch entsprechende Beratungsstellen in der Rottstr. und der Brückstr. :icon_wink:
 

francis88

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Super wurde gekündigt, war beim Artz wegen den Rückenscherzen, der hatte mich krankgeschrieben habe eine krumme Wirbelsäule und das verursacht die Schmerzen im Rücken und an den Füßen.

Wie soll ich mich nun verhalten war ja in der Probezeit, hatte aber ein Krankenschein?

Danke euch für eure Hilfe!
 

ethos07

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Deiner Arge die Kündigung mitteilen samt Krankschreibung. Dann würde ich :icon_pause: & erstmal schön auskurieren... (sonst wird das ja noch chronisch mit den Rückenschmerzen. )

Die Arge wird sich dann schon schnell genug mit neuen "Pflastern" bei dir melden. Oder du fängst dann selbst an, etwas für dich passendes zu suchen. Und das stellst du hier dann unbedingt erstmal zur Diskussion - bevor zu etwas unterschreibst ;-)!
- und alles ganz ohne dich verrückt zu machen :icon_pause:.
 

CyLord

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Super wurde gekündigt, war beim Artz wegen den Rückenscherzen, der hatte mich krankgeschrieben habe eine krumme Wirbelsäule und das verursacht die Schmerzen im Rücken und an den Füßen.

Wie soll ich mich nun verhalten war ja in der Probezeit, hatte aber ein Krankenschein?

Danke euch für eure Hilfe!
Lass Dich nicht veräppeln! Selbst nach der Kündigung während der Probezeit, so muss der Arbeitsgeber mindestens noch 14 Tage weiter bezahlen.
 

HajoDF

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Wenn Du gekündigt wurdest, musst Du Dich sofort bei der Arbeitsagentur arbeitslos melden.
Steht Dir kein ALG I zu, musst Du Antrag auf ALG II bei der ARGE stellen.
 

gila

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Du schreibst du warst in der Probezeit. Dennoch die Frage: hat man dir vor oder IN der Krankheit gekündigt.
Und: wie lang warst du bei der Zustellung und was hast du vorher gemacht...?
Neugierig noch eine: wie alt bist Du? Hast du eine Kranken-vorgeschichte?
 

Sumseline

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Gestern überlegst du selber zu kündigen und bist scheinbar noch nicht krankgeschrieben und heute bist du gekündigt, weil du krank bist?! hab ich da irgendwas überlesen?

Wenn du krank bist darf man dich nicht kündigen, unabhängig von der Probezeit. Wenn man dich kündigt, dann hast du eine (normalerweise) Kündigungsfrist von 14 Tagen, wo du weiter zur Arbeit mußt, bzw. eine Krankschreibung vorlegen mußt. Du erhälst in diesem Zeitraum natürlich Geld. Melden mußt du die bevorstehende Arbeitslosigkeit sofort.
 

Drueckebergerin

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Innerhalb der Probezeit kann ohne Angabe von Gründen gekündigt werden, auch während Krankheit.

Du kriegst dann sofort Krankengeld von der Kasse.

Traurig, daß hier immer mehr User andere durch ihr Halbwissen verunsichern.:icon_neutral:
 

Sumseline

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Ich arbeite in einem sehr großen Unternehmen und gehe davon aus, dass die Rechtsabteilung dort weiß, wann man wen kündigen kann. Eine Mitarbeiterin ist während der Probezeit erkrankt und seit 2-3 Monaten krank (hab ich nicht so drauf geachtet), sie war wohl zwischendurch mal 3 Tage da. Man weiß, dass sie sich nebenher bewirbt und keinen Bock mehr hat in die Firma zurück zu kommen, deswegen ist es absolut im Interesse der Firma diese Frau zu kündigen. Als ich nachfragte warum dies nicht geschehen würde, sagte man mir, dass dies nicht möglich ist, solange sie im Krankenstand ist.

Wenn dem nicht so ist, dann verneige ich mich vor deinem elitären Wissen und tue abbitte bezüglich meiner Unwissenheit. Ich muss nur davon ausgehen, dass in dem Unternehmen, wo ich tätig bin die Leute sich mit der Rechtslage auskennen. Das ohne Angabe von Gründen gekündigte werden kann war mir bis dato auch so bekannt. Wie es sich explizit bei Krankheit verhält, habe ich der Firma entnommen bei der ich arbeite Drückebergerin ;).


Edit: Ich hab mal gegoogelt und folgendes gefunden ... damit wird mir auch klar, was die Firma damit bezweckt

Kündigung in der Probezeit trotz Krankheit möglich?

Wir wollen einem Mitarbeiter kündigen, der seit 1.6.2005 bei uns beschäftigt ist. Seine Probezeit endet am 30.11. Können wir kündigen, obwohl er derzeit krank ist?

Ja, in den ersten 6 Monaten des Arbeitsverhältnisses dürfen Sie Mitarbeitern, die keinen besonderen Kündigungsschutz genießen (z. B. wegen Schwangerschaft) ohne rechtfertigenden Grund kündigen. Das gilt auch dann, wenn Ihr Mitarbeiter arbeitsunfähig krank ist.

Kündigen Sie wegen der Erkrankung, müssen Sie Ihrem Mitarbeiter jedoch Lohnfortzahlung für volle 6 Wochen zahlen (wenn er so lange krank ist). Die Zahlungspflicht geht dann über das Beschäftigungsende hinaus (§ 8 EFZG). Nach Möglichkeit warten Sie also, bis der Mitarbeiter wieder arbeitet. Spätestens am 30.11. muss ihm das Kündigungsschreiben aber zugehen. Am besten übergeben Sie es persönlich oder lassen es durch einen Boten überbringen.
 

gila

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Kündigt man IN der Krankheit - so ist das grundsätzlich möglich.
In der Reha haben Patientn sogar dort ne Kündigung bekommen...

Kündigt man WEGEN der Krankheit... eben nicht so ohne weiteres.

Kündigung in der PROBEZEIT ist JEDERZEIT möglich.

arbeitsrecht.de - Nachgefragt: Krankheit
 

gila

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@ Francis: PN bekommen - Antwort unterwegs...
 
E

ExitUser

Gast
Die Kündigung ist auch während einer Krankmeldung möglich.

Ich fürchte, dass du diese Maßnahme hier nicht ohne weiteres ablehnen kannst: Du hast keinen Job mehr und eine Maßnahme in der Entgeltvariante ist ein sozialversicherungspflichter Job für sehr wenig Geld über 40 Stunden pro Woche, der dich vom Amt nicht unabhängig macht. Sobald er zuende ist, bist du wieder im ALG II-Bezug. D.h., du musst in Vollzeit arbeiten und bekommst kaum mehr als ein ALG II-Empfänger. Eine Arbeitsgelegenheit in der Entgeltvariante kannst du genauso schlecht ablehnen wie eine ABM. Wenn du aber Rückenschmerzen hast, dann bist du mit Sicherheit oft krank.

Es wäre noch interessant, in deine Zuweisung reinzuschauen, oder in die EGV, wenn eine vorliegt. Vielleicht ist da noch eine Lücke.
 

gila

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Na - er ist krank und das nachhaltig - da sollte er sich erstmal um seine Gesundheit kümmern...
 
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