Job ablehnen wegen zu geringem Gehalt? (2 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 1, Gäste: 1)

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    ScreamSchrei

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    Naja meine Beraterin meinte das 2 Stunden zumutbar wären. Alles darüber nicht. Denn wir hatten die Diskussion über das Pendeln schon einmal.

    Grundsätzlich habe ich auch nichts gegen das Pendeln nur für den Preis 2h Pendeln sehe ich einfach nicht ein. Wohne nicht auf dem Land aber die Arbeitsstelle wäre auf dem Land und per öffentliche Verkehrsmittel müsste ich einmal komplett durch die Stadt und dann erst Richtung auswärts. Dann noch mit dem Bus und den rest zu Fuß. Die Anreise ist schon sehr groß.

    Was dir jetzt passieren könnte: die Dame wendet sich mit ihrem Angebot an die Arbeitsagentur, und du bekommst es dann offiziell von dort.
    Tja genau das ist passiert. Heute war der Brief schon im Kasten. Ist schon witzig wie schnell das Amt aufeinmal sein kann sobald mal jemand aus deren Statistik fallen kann. Aber wehe man möchte was von ihnen.. dann braucht die Antwort oder der Antrag 3 Wochen. Wie auch immer..

    Im übrigen: sei im Umgang mit dem Arbeitsamt vorsichtig und unterschreibe vor allem nichts voreilig, wenn du es nicht völlig verstehst.
    Das ist sowieso klar.

    Zur Zumutbarkeit: Lies dir § 121 SGB III durch. In den ersten drei Monaten muß der Bruttolohn mindestens 80 % des alten Bruttolohnes betragen, vom vierten bis sechsten Monat mindestens 70 % des alten Bruttolohnes (jeweils bezogen auf den Stundenlohn). Ab dem siebten Monat muß der neue Nettolohn (Bruttolohn minus Lohnsteuer minus Sozialabgaben minus berufsbedingte Aufwendungen wie Fahrtkosten zur Arbeitsstellen, selbstbeschaffte Arbeitsmittel oder Gewerkschaftsbeiträge) mindestens die Höhe des ALG erreichen.
    Naja ich habe vorher Brutto um die 1500-1600€ gehabt. Nun wären es nur noch 1000€ Brutto. Demnach brauch ich das Angebot also nicht annehmen. Muss ich aber trodtzallem eine Bewerbung hinschicken? Denn die Aufforderung dazu ist ja heute schriftlich vom Amt eingetrudelt.


    PS: Habe das selbe Gefühl mit der untersten Lohngruppe. Das schlimm ist ja das es ausgerechnet für Gerüstbauer bis heute noch KEINEN Mindestlohn gibt und Gerüstbauer auch nicht über den üblichen Bauhandwerklichen Mindestlohn läuft (gab da einige Urteile zu). Da lob ich mir doch mein Dachdeckerhandwerk mit Mindestlohn :biggrin:
     
    E

    ExitUser

    Gast
    Naja ich habe vorher Brutto um die 1500-1600€ gehabt. Nun wären es nur noch 1000€ Brutto. Demnach brauch ich das Angebot also nicht annehmen. Muss ich aber trodtzallem eine Bewerbung hinschicken? Denn die Aufforderung dazu ist ja heute schriftlich vom Amt eingetrudelt.
    Nein, denn du mußt dich nur auf zumutbare Stellenangebote bewerben. Wenn du ein unzumutbares Angebot bekommst, brauchst du nichts weiter zu tun. In der Antwort an die Arbeitsagentur weist du darauf hin, daß dieses Angebot aus den schon genannten Gründen unzumutbar war. (Eigentlich wäre es Aufgabe des Arbeitsamtes, die Zumutbarkeit eines Angebotes zu prüfen, bevor man es dir schickt, aber die Zeit nimmt man sich wohl nicht mehr.)

    Falls du in deiner bisherigen Stelle nicht im Vollzeit berufstätig warst, dann beachte, daß sich die Zumutbarkeitsregelung letztlich auf den Stundenlohn bezieht.
     

    badluck

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    Heute war der Brief schon im Kasten. Ist schon witzig wie schnell das Amt aufeinmal sein kann sobald mal jemand aus deren Statistik fallen kann. Aber wehe man möchte was von ihnen.. dann braucht die Antwort oder der Antrag 3 Wochen. ..
    Genau so sind se... .
     
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