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Jetzt ist es amtlich: Jeder dritte Hartz-IV-Bescheid ist falsch.

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Nicht offen für weitere Antworten.

Calexico

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#3
Wenn man als Hartz IV Empfänger so schlampig agieren würde wie die Mitarbeiter der Job-Center, wäre man schon längst auf 0000 sanktioniert worden.

Glaube auch, daß die wirklichen Zahlen noch ganz anders aussehen, da sich ja nicht jeder wehrt.
 

Hopefull

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#4
der erste Kommentar dort unter dem Artikel, passt genau. :icon_party:
Die passende Sendung dazu kommt heute abend auf ARD, 21.45 h und ab 22.00 h können wir dann noch zwischen WDR und ARD hin und herjappen, oder alternativ aufzeichnen oder Wiederholung am nächsten Tag gucken.

Hartz IV geht`s an den Kragen


Hopefull
 

Curt The Cat

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#5
Auch hier...

Mainz
Fast 270.000 falsche Hartz-IV-Bescheide


Deutschlands Hartz-IV-Ämter haben im vergangenen Jahr (ohne Dezember) 267.612 falsche Bescheide an Hilfebedürftige ausgestellt. Diese mussten in Widerspruchsverfahren korrigiert werden. Das räumte eine Sprecherin der Bundesarbeitsagentur (BA) gegenüber "Report Mainz" ein.
Weiterlesen hier: Mainz: Fast 270.000 falsche Hartz-IV-Bescheide - Nachrichten | SWR.de


:icon_wink:
 

Mario Nette

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#7
Reißerische Überschrift. Rechnet doch mal nach: Wenn jeder Dritte, also 280.000 Bescheide falsch sind, dann würden im Jahr 280.000 * 3 = 840.000 Bescheide ausgestellt werden. Bisschen wenig, oder?

Im Dezember zählte die BA 3,571 Mio. BGen. Wenn jede BG im Jahr nur zwei Leistungsbescheide bekommt, sind das 7,142 Mio. Bescheide. Wenn jetzt also 840.000 Bescheide überhaupt nur in die Betrachtung kommen (wovon dann ein Drittel fehlerhaft sei), zeigt das, dass mehr als 80 % der Bescheide überhaupt gar nicht geprüft werden.

280.000 von 7,142 Mio. Bescheiden macht einen Prozentsatz von rund 3,9 und eine hohe Dunkelziffer.

Mario Nette
 

Calexico

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#8
und jdie 270.000 falschen Bescheide sind ja nur die Spitze des Eisbergs, da sich eh max 5 % gegen Entscheidungen wehren. Die meisten wissen ja noch nicht mal, dass ihre Bescheide falsch sind.
Ditto! Weil sie erstens eingeschüchtert sind und zweitens die Bescheide überhaupt nicht verstehen (was natürlich Absicht ist, man soll nicht durchblicken, schon beim Antrag nicht).

Jeder dritte Bescheid, gegen den Widerspruch erhoben wurde, war falsch (ist aus der Überschrift so wirklich nicht ersichtlich).
 
E

ExitUser

Gast
#9
Kann mir erzählen einer was er will. Diese gemurkse und rumgeiere ist doch kein Versehen.:icon_neutral:

Und was die Unaufgeklärten betrifft mit ihren Bescheiden: Die meisten sind es selber schuld. ich biete tagtäglich an diese zu überprüfen oder von einer Elo Initative. Was kommt als Antwort...Joa. Ma sehen. Werde ich viell. mal tun.:icon_dampf:

Da sind die doch selber schuld dran das man die bescheisst.
 

Seebarsch

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#10
Richtig lesen und auch verstehen hat noch nie geschadet, auch nicht den Redakteuren dieser Zeitschrift !
Nicht ein Drittel der Hartz IV Bescheide war falsch, sondern rund ein Drittel der durch Widerspruch angefochtenen Bescheide!
Das bedeutet, das jedem ca. jedem dritten Widerspruch ganz oder teilweise stattgegeben werden müsste!
Ich denke mal nicht, dass sich hier das Forum auf das Niveau einer blutigen "Gemälde" Postille herablässt, oder?
:biggrin:
Was man privat über die Qualität der Bescheide hält, ist eine andere Sache!
 

Atlantis

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#11
da die regelsätze auf betrügerische weise zusammengeschuster wurden ist bis heute doch jeder bescheid falsch.
 

Kaleika

Redaktion

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#13
Klar ist das meiner Meinung nach genau so gewollt:
ein mit viel zu heißer Nadel gestricktes Gesetz, mit dem ungenaue und gummiartige Paragrafen geformt wurden, für deren Auslegung es gewiefter Juristen bedürfte und wer musste damit arbeiten?

Schlecht ausgebildete Bürohengste, die natürlich massenhaft auf den Rücken der Hartz-IV-Bezieher Fehler anhäufen.
Wenn diese sich dann wehren heißt es: klar, sie klagen nur so viel, weil dies nichts kostet und mitnichten wird zugegeben, wie unglaublich schlampig sowohl die Gesetze als auch die Arbeit damit gemacht wurde!

Weder die Gesetze sind ein einziges Unrecht, noch die Massenarbeitslosigkeit ein gesellschaftliches Problem, sondern Hartz-IV-Bezieher faul und berechnend, die nur klagen, weil es halt nichtskostet. Und die Erde ist eine Scheibe! :icon_mued:

Kaleika
 

Martin Behrsing

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#15
Fast 800.000 Widersprüche

Von Stefan Sauer, 11.01.10, 20:11h, aktualisiert 11.01.10, 20:12h
Im vergangenen Jahr haben mehrere hunderttausend Hartz-IV-Empfänger erfolgreich Widerspruch gegen ihre Leistungsbescheide eingelegt. Jeder dritte Kläger bekam ganz oder teilweise Recht.

Fast 800.000 Widersprüche - Kölner Stadt-Anzeiger
 
E

ExitUser

Gast
#16
Fast 800.000 Widersprüche

Von Stefan Sauer, 11.01.10, 20:11h, aktualisiert 11.01.10, 20:12h
Im vergangenen Jahr haben mehrere hunderttausend Hartz-IV-Empfänger erfolgreich Widerspruch gegen ihre Leistungsbescheide eingelegt. Jeder dritte Kläger bekam ganz oder teilweise Recht.

Fast 800.000 Widersprüche - Kölner Stadt-Anzeiger

Na dann auf zur 1 Million:biggrin:

Sollen denen doch die Widersprüche aus den Ohren rauskommen.

Ach ja da läuft bei mir doch noch ein Widerspruch und ein Ü Antrag.

Mal abgesehen von dem wegen der Regelsatzklage wo wir alle wie gespannt warten das das Bundesverfassungsgericht drüber entscheidet.

Ich erwarte da aber nicht viel. Jedenfalls kein Geld zurück oder eine Entschuldigung derer die das so vermurkst haben.

Nur das es was gebracht hat Hartz 4 wieder mal ein wenig mehr zum wacken gebracht zu haben ist schon ein gutes Gefühl und die Arbeit mit den Ü-Anträgen, Widersprüchen, Klagen und und und wert.:icon_daumen:
 
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