Jetzt im TV: Hartz4 Debatte im Bundestag auf Phoenix

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, mĂŒssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

Texter50

Super-Moderation
Mitglied seit
1 MĂ€rz 2012
BeitrÀge
7.685
Bewertungen
8.828
Der Beitrach von Gregor Gysi war gut, weil der das Thema angesprochen hat, sich mit den Ursachen zu beschÀftigen und nicht nur wie man pauschal welches Geld und welchen Menschen wohin verschiebt.
Wurde aber gnadenlos verrissen, von so ner Keiftante. :icon_stop:
 
E

ExitUser0090

Gast
^ Bist du im falschen Tröööt gelandet? :biggrin:


Ab morgen wird man die komplette Wiederholung hier sehen können, hab Sie leider auch verpasst da ich gerade erst heimgekommen bin....

Was heißt "leider"? So sehenswert ist das auch nicht unbedingt.


Alles wie erwartet:

Sanktionen gegen Hartz-IV-Bezieher: Der Bundestag hat am 1. Oktober drei AntrĂ€ge der Opposition abgelehnt, die sich auf Sanktionen gegen Bezieher von Arbeitslosengeld II (Hartz IV) beziehen. Der Antrag der Linken „Gute Arbeit und eine sanktionsfreie Mindestsicherung statt Hartz IV“ (18/3549) fand gegen das Votum der Koalition bei Enthaltung der GrĂŒnen keine Mehrheit. In namentlicher Abstimmung befĂŒrworteten 55 Abgeordnete den Antrag der Linken (18/1115), Sanktionen bei Hartz IV und LeistungseinschrĂ€nkungen bei der Sozialhilfe abzuschaffen. 451 Abgeordnete lehnten diesen Antrag ab, 53 enthielten sich. Ebenfalls in namentlicher Abstimmung scheiterten die GrĂŒnen mit ihrem Antrag, ein Sanktionsmoratorium einzufĂŒhren, wonach unter anderem der Grundbedarf sowie die Kosten der Unterkunft und Heizung von Sanktionen ausgenommen und das verschĂ€rfte Sanktionsinstrumentarium fĂŒr Menschen unter 25 Jahren abgeschafft werden sollte.

https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2015/kw40_angenommen_abgelehnt/390218
 

Albertt

Elo-User*in
Mitglied seit
28 September 2013
BeitrÀge
1.887
Bewertungen
350
Wie rechtfertigt man den Millionenteuren Überwachungsapparat, Wenn sich nur 3% daneben benehmen, und 97% das tun, was von Ihnen erwartet wird?
 

Dagegen72

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Oktober 2010
BeitrÀge
6.469
Bewertungen
1.024
:biggrin: die, die die Sanktionen fĂŒr sich wollen wegen was auch immer (die brauchen das angeblich von jemanden in den A getreten zu bekommen und wollen das freiwillig auch so nach diversen Aussagen), wie es Aussage vieler Politker-innen so auch die von CDU Jutta Eckenbach offiziell ist :rolleyes: die können sie ja behalten - und fĂŒr die 3% lĂ€sst man es halt weg.

Diese 3% sind dann die von Dörre ermittelten jugendlichen Punks, Szeneangehörigen und Familien mit vielen Kindern, die sowieso nur prekĂ€r verdienen könnten und ohne Job deshalb angeblich besser fahren (und deshalb auch nichts anderes wollen) und die ohnehin wĂŒssten, wie man Sanktionen unterwandert (und das Szeneleben wĂŒrde die Sanktionsbelastung sowieso auffangen)

FĂŒr diese 3% schlĂ€gt der ehrenwerte Dörre auch ein Wegfallen der Sanktionen vor :wink:

:icon_kinn: wenn ich bloß wĂŒsste, welche Szene fĂŒr mich die Richtige wĂ€re :biggrin:

Ach stimmt, ich bin ja Bös und ich bin Erwerbslosenaktivistin ;)
 

Albertt

Elo-User*in
Mitglied seit
28 September 2013
BeitrÀge
1.887
Bewertungen
350
Was die BefĂŒrworter der Sanktionen in Hartz4 selten beachten, ist der Rattenschwanz der da mit dran hĂ€ngt. Menschen die zu wenig verdienen, können auch kein Geld ausgeben. Das fĂŒhrt dazu, dass Made in Germany Produkte nicht erworben werden können. Das wiederrum fĂŒhrt dazu, das man gezwungen ist, Made in Asia Produkte zu kaufen und so die unmenschlichen Arbeitsbedingungen in den jeweiligen LĂ€ndern am Leben erhalten und weiter fördert. Es geht also nicht nur um die 3%, die man unbedingt unter Kontrolle halten möchte.

Fazit: Hartz4 und der Zwang zur Arbeit im Nidriglohnsektor hat Auswirkungen auf den gesamten Planeten.
 

jockel

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
26 November 2006
BeitrÀge
6.010
Bewertungen
1.358
Mit der Aufrechterhaltung der amtlichen SanktionswillkĂŒr weit unterhalb des Existenzminimums bei gleichzeitigem Mangel an tariflich zu bezahlender, steuerpflichtiger und sozialbeitragspflichtiger, unbefristeter Vollerwerbsarbeit erklĂ€rt sich die Große Koalition von CDU/CSU und SPD fĂŒr eine verfassungsfeindliche, volksferne, sozialrassistisch motivierte, undemokratische Bundesregierung, die auf der Lohnliste der WirtschaftsverbĂ€nde und -lobbyisten steht. Das gilt auch fĂŒr die entsprechenden Bundestagsfraktionen betreffender Parteien.

Sie polarisieren mit Vorsatz Bevölkerungsgruppen und vergrĂ¶ĂŸern mit politischem und wirtschaftlichem Vorsatz die Kluft zwischen Arm und Reich. Ebenso spalten sie politisch gewollt weiterhin in Ost und West - siehe Löhne und GehĂ€lter wie Renten. Sie brauchen den deutschen Osten als ausbeutungsfĂ€hige Kolonie (Ex-DDR), sind scharf

  • auf die Verwertbarkeit der dort befindlichen Immobilien, GrundstĂŒcke,
  • der Verwertung der letzten Habe der alt werdenden Ossis zum Lebensunterhalt.
  • Sie sorgen mit ihrer sozialrassistischen Politik dafĂŒr, daß die FamiliengrĂŒndungen, die Geburtenzahlen unten und die Sterbezahlen hoch liegen. So können sie sich die ostdeutsche Kolonie ungestört vollends unter den Nagel reißen. Die FiletstĂŒcke sind ja schon mit Hilfe der Verbrecherorganisation Treuhand, danach Bundesanstalt fĂŒr vereinigungsbedingte Sondervermögen und weiterer Treuhandtöchter - https://de.wikipedia.org/wiki/Treuhandanstalt - in ihrer VerfĂŒgungsgewalt.
Da ist nichts von Wiedervereinigung und Volksverbundenheit zu spĂŒren.

In den letzten Tagen hat der MDR in einer Geschichtsdokumentation "Der Kali-Krimi" der Sendereihe "Umschau" - Extra am 29.09.2015, 20.15 Uhr - Umschau extra: Der Kali-Krimi | MDR.DE und https://www.youtube.com/watch?v=wm4tUkxNtFE - auch hinter die Kulissen blicken lassen wie zu Wendezeiten die Kalibetriebe des Ostens an die westliche Kali + Salz Kassel mittels Geheimabkommen an K+S Kassel verschachert wurden und unliebsame seriöse Investoren fĂŒr ostdeutsche Kalibetriebe mit Hilfe westdeutschen Banken aus dem Wege gerĂ€umt wurden. Selbst der damalige thĂŒringische MinisterprĂ€sident Bernhard Vogel und Rita SĂŒĂŸmuth kamen nicht gegen diese K+S-Machenschaften an.
 

Wolly

Elo-User*in
Mitglied seit
3 September 2015
BeitrÀge
688
Bewertungen
0
@Jockel
Deutschland hat in Freiheit zur Einheit gefunden,sagte gerade der Ossi-Gauckler.:biggrin:
Das deutsche Grunz.... Grunz ĂŒber alles auf der Welt.:biggrin:
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, mĂŒssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten