Jetzige Heizkosten werden nur bis zur nächsten Abrechnung voll übernommen!

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morama

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Hallo ihr Lieben ( bei dem Wetter sitzt sicher keiner vorm Rechner)...
Bekam gestern 2 mal Post von meiner SB...
Zur Vorgeschichte:
Ab März 2016 BG 2 Erwachsene, ein Kind ( 16 ) - Miete wurde lt. Bescheid ( der endgültige kam erst Mitt Juli ) bis Januar 2017 übernommen ( unsere bisherigen Vorauszahlungen 115,- Nebenkosten und 85,- Heizung ).
Brief kam dann auch, wegen zu teurer Wohnung - angemessen 488,- kalt für 3 Personen. Der Mietspiegel ist von 2012.

Dann Trennung zum 10.08.2016. Mann zog ganz aus und ich bekam dann den Weiterbewilligungsbescheid für mich und Sohn und somit auch die Aufforderung Miete zu senken bis zum 28.02.2017. Hier gibt es vielleicht momentan 4 Wohnungen die den Vorgaben entsprechen bzw. vielleicht mehr, aber dann unter 60 qm. Ich habe einen 16,5 jährigen hier, der sich Sohn nennt und der braucht ein eigenes Zimmer, so dass ich mich dann wohl im Wohnzimmer schlafen legen muss. Da sollten es schon 60 qm sein, denn ich muss ja auch meine Klamotten etc. unterbringen ( jetzt haben wir 90 qm ). Kann das Jobcenter mich auffordern auch in eine kleinere Bude zu ziehen, also unter 60 qm mit Pubertier?

Dann kam im zweiten Brief ( 6 Stück innerhalb 2 Tagen und alle einzeln - an Porto sparen die nicht ). Heizkosten werden in tasächlicher Höhe übernommen, wenn nicht konkrete Anhaltspunkte für ein unvernüftigens Heizverhalten vorliegen, welches zu zu unangemessenen Heizkosten führt. Inwieweit unvernünftiges Heizverhalten vorliegt, ist aktenkundig ( was heißt das ) zu prüfen, soweit die allgemeine Obergrenze für Heizkosten überschrittten wird.

Die Stadt Leverkusen als kommunaler Träger hat im Hinblick auf die Größe Ihrer Bedarfsgemeinschaft als Obergrenze lediglich einen Betrag in Höhe von 65,- für Heizkosten festgelegt. Die von Ihnen zur Zeit zu zahlenden Heizkosten in Höhe von 85,- überschreiten die Obergrenze. Eine Übernahme der hohen Abschläge kann nicht grundsätzlich erfolgen. Die Kosten werden aktuell bis zur Erstellung der nächsten Heizkostenabrechnung übernommen ( super, abgelesen wurde im Januar, die Abrechnung kommt also jetzt bald ), oder gilt dann erst die nächste Periode!? Ich weise sie allerdings jetzt darauf hin, dass ihr Heizverhalten und ihre Heizkosten überprüft werden ( wie geht das, sitzt hier einer im Winter rum und macht Notizen - Ironie on und off ), sofern die genannte Obergrenze im Jahresverbrauch überschritten wird. Es wäre ratsam, bereits jetzt ggfs. über ihr Heizverhalten nachzudenken und den Verbrauch entsprechend einem vernünftigen Heizverhalten anzupassen.

So, ich bin schon sehr sparsam mit dem Heizen, wir wohnen hier allerdings noch auf 90 qm und habe irgendwann im Winter Thermostate angebracht, daher habe ich noch keine Ahnung, wie die Abrechnung ausfällt. Allerdings fällt jetzt auch in die Nächste Heizabrechnung der Austausch der Röhrchenverteiler - wir haben jetzt die Digitalen, die werden aber ja auch umgelegt, also sollte das schon mehr sein. Ich finde aber auch nirgends den Heizkostenspiegel für hier und ist das rechtens, dass die dann einfach jetzt kappen ( kann ja nächste Woche sein, wenn die Abrechnung kommt!? Ich habe mal gelesen, dass es ja auch davon abhängt womit geheizt wird ( wir Gas ) und ich wohne unter dem Dach mit einer Dachluke zum Dachboden und da zieht es ganz schön im Winter. Falls es nicht rechtens sein sollte, muss ich jetzt Widerspruch einlegen, oder erst, wenn die kürzen? Der Mietspiegel ist ja wie gesagt auch von 2012. Dann habe ich mal gelesen, dass es eventuell Mehrbedarf an Wohnraum für Alleinerziehende mit Kind ( in meinem Fall ein Sohn von 16 ) gibt? Mit einer Tochter könnte man sich ja noch das Schlafzimmer teilen, aber nicht mit einem pubertierenden Sohn..

Hat da Jemand Ideen, Ratschläge, Tipps oder rechtliche Hinweise/Kenntnisse?

Einen schönen Sonntag und Danke!
 
E

ExitUser

Gast
Hallo!
Widerspruch kannst du erst einlegen, wenn gekürzt wurde. Die Wohnungssuche musst du gut dokumentieren. Du musst dich auch bei Wohnungsgesellschaft auf die Warteliste setzen lassen. Machst du das nicht, wird nach einem halben Jahr nur noch die angemessene Miete gezahlt.

Die Heizkosten werden ja vermutlich zwangsweise zu hoch ausfallen, da die Wohnung von der Größe nicht angemessen ist.

Auf die Größe der Wohnung kommt es weniger als, als auf die Bruttokaltmiete und die Heizkosten. Natürlich darfst du darauf achten, dass dein Sohn ein eigenes Zimmer bekommt.
 

Wutbuerger

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Erst mal Liste schreiben ... da weißt ja kaum noch wo du anfangen sollst .
Steht in dem Bescheid deine Kosten werden ab 2017 nicht mehr übernommen ? Dann kannst du Widerspruch einlegen . 65 Euro Heizkosten sehen sie als angemessen für 2 Personen Wohnungen an .. was dann ja auch 60 qm bedeutet. Die Frage ist sind die 65 eine Höchstgrenze oder die Nichtprüfbarkeitsgrenze. Für mich letzteres- fallen die HK zu hoch aus hat man den Einzelfall zu prüfen und ggf Ermessen auszuüben. Für die fängt aber unangemessen schon da an wo der Tabellenwert überschritten ist . Nun kannst du auf Wohnungssuche gehen, aber nicht ohne einen Antrag auf Erstattung der Wohnungsbeschaffungskosten zu stellen.
LEV hat wohl 402 Euro Kaltmiete plus 130 NK ..alleine das ist rechtswidrig
Es darf nicht mehr die Kaltmiete allein betrachtet werden , sondern die summe.
Du liegst also in der Miete 80 Euro drüber aber in den NK noch 15 Euro drunter.
Ohne die Heizkosten wäre das also 65 Euro Differenz- die Frage ist lohnt da ein Umzug ?
Was hat dein 16,5 jähriger beruflich vor ? Wenn er auszieht/ziehen müsste hättest du ja den nächsten Umzug ..das muss man dem JC mal haarklein aufdröseln .
Die Schreiben am besten mal anonymisiert einstellen .
 

morama

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Erst mal Liste schreiben ... da weißt ja kaum noch wo du anfangen sollst .
Steht in dem Bescheid deine Kosten werden ab 2017 nicht mehr übernommen ? Dann kannst du Widerspruch einlegen . 65 Euro Heizkosten sehen sie als angemessen für 2 Personen Wohnungen an .. was dann ja auch 60 qm bedeutet. Nun kannst du auf Wohnungssuche gehen, aber nicht ohne einen Antrag auf Erstattung der Wohnungsbeschaffungskosten zu stellen.
LEV hat wohl 402 Euro Kaltmiete plus 130 NK ..alleine das ist rechtswidrig
Es darf nicht mehr die Kaltmiete allein betrachtet werden , sondern die summe.
Du liegst also in der Miete 80 Euro drüber aber in den NK noch 15 Euro drunter.
Ohne die Heizkosten wäre das also 65 Euro Differenz- die Frage ist lohnt da ein Umzug ?
Was hat dein 16,5 jähriger beruflich vor ? Wenn er auszieht/ziehen müsste hättest du ja den nächsten Umzug ..das muss man dem JC mal haarklein aufdröseln .
Die Schreiben am besten mal anonymisiert einstellen .

Hallo Wutbürger, danke erstmal. Das waren 2 Schreiben gestern. Ist das nicht auch ein Widerspruch? Die Miete ( dazu gehören doch auch Heiz- und Betriebskosten? ) wird bis zum 28.02.2017 übernommen und dann in dem anderen Schreiben bezüglich Heizkosten nur bis zur ersten Heizabrechnung.. Die Miete ist natürlich insgesamt leider viel zu hoch, dass ist keine Frage. Mein Sohn geht noch 2 Jahre zur Schule, ist jetzt in der 11 und möchte Abi machen. Er geht zu Fuß zur Schule. Den Antrag auf Erstattung kann ich ja wenn, erst stellen, wenn ich was passenden gefunden habe. Momentan sind hier leider nur noch Wohnungen im Ghetto frei. Ich hoffe, dass ich bald Arbeit finde, dann hat das mit dem Jobcenter ein Ende. Ich habe in der kurzen Zeit einen Ordner voll Schriftverkehr, jede Woche was anderes, dass macht mich langsam mürbe. Ich stelle mal die Briefe ein.
 

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hans wurst

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Bezüglich der Heizkosten, aus dem Schreiben ist nicht ersichtlich wie das JC den Wert von 65€ festgesetzt,- gelegt hat. Für mich sieht das nach einer unzulässigen Pauschalierung aus, die laut Rechtsprechung des BSG rechtswidrig ist.

Du könntest jetzt das JC anschreiben und auffordern dir zu erklären, wie man auf den Wert von 65€ gekommen ist, da du dies unter Berücksichtigung der BSG Rechtsprechung nachprüfen möchtest.


Meiner Meinung nach, sind Heizkosten von 85€ für 2 Personen als angemessen anzusehen. Wie groß ist den die Gebäudefläche, die von der Gasheizung versorgt wird? Sollte in der Heizkostenabrechnung drin stehen.
 

gizmo

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Ich habe im Netz das hier gefunden:

https://www.leverkusen.de/vv/forms/4/KDU_Verfuegung_Kosten_der_Unterkunft_060911.pdf

Das Ding ist viel zu alt um es anzuwenden

Vielleicht hat ein anderer Elo eine neuere KDU Bestimmung?
----------------

Zu den HK, hier hat doch das BSG geschrieben das die Nichtüberprüfungsgrenze der BWHKS ist:

https://www.heizspiegel.de/fileadmi...piegel-bund-2015-abrechnungsjahr-2014-web.pdf

hier Seite 7 bei 60m² bei zb. Gas 18,90€/m² im Jahr = 1134€ in Jahr/12 Monate = 94,5€ im Monat

Dann würde ich noch 10m² mehr fordern weil Alleinerziehend, mal sehen was die schreiben.

Mit was heizt ihr?
----------------

Wie wird euer Heizwasser erwärmt, ist da vielleicht der Mehrbedarf drin von 19,00€?
----------------

Dann mal zur Info:

https://www.elo-forum.org/attachmen...asylblg-2016-wohngeldtabelle-sgbii-sgbxii.pdf

Mietstufen in Nordrhein-Westfalen - NRW ab 2016
---------------

Ich würde hier mal die volle Übernahme der KDU fordern mit Hinweis auf die WoGG und deren Anwendung da die anzuwendende KDU Grundlage zu alt ist.

Da gab es, glaube ich, doch mal eine zeitliche Begrenzung. Da kann vielleicht ein anderer Elo helfen?

Zeit zählt ab Antragstellung, max 6 Monate hat das JC dann Zeit um zu antworten.

Versuch macht Klug.
 

morama

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Bezüglich der Heizkosten, aus dem Schreiben ist nicht ersichtlich wie das JC den Wert von 65€ festgesetzt,- gelegt hat. Für mich sieht das nach einer unzulässigen Pauschalierung aus, die laut Rechtsprechung des BSG rechtswidrig ist.

Auf der Seite vom Jobcenter sind auch die Nebenkosten angegeben, also für 2 Personen Kaltmiete 402 - 130 Nebenkosten und 65,- für Heizug. Wir zahlen 115,- Nebenkosten für die 3 Zimmer knapp 90 qm und somit liegen wir 15,- drunter, aber dafür 20,- zuviel bei den Heizkosten. Macht einen Unterschied von 5,-. bei den gesamten Nebenkosten. Die werden aber ja nicht 130,- Nebenkosten zahlen, wenn unsere Vorauszahlung nur 115,- sind. Und lt. dem Schreiben gehe ich mal davon aus, dass sie auch eine eventuelle Nachzahlung an Heizkosten nicht zahlen würden. Sollte es einen kalten Winter geben, dann heißt man ja wohl mehr. Die letzen beiden Winter waren ja doch eher mild.
 

morama

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Gizmo, wir heizen mit Gas und Wasser wird mit Boiler erhitzt. Danke für deine Mühe, gucke mir das alles gleich mal in Ruhe an. Soll ich einfach erstmal abwarten und dann zuschlagen, wenn die Kürzen? :icon_mrgreen:

Die Wohngeldtabelle gäbe ja vor, dass für 2 Personen bei Mietstufe 4 der Höchstbetrag 526,- wären und bei 10% Zuschlag noch mehr.. Aber gilt der Betrag auch für die durchschnittliche Miete hier? Das wäre ja doch recht viel!? Das wäre ja bei 60 qm ca. 8,70 - ok, dass ist der Höchstbetrag. Die setzen ja für 60,- 402,- an, macht 6,70. Eine Differnenz von 2,-. Da wäre der Mittelwert bei ca. 7,70. Habe ich einen Denkfehler ( bei der Hitze heute nicht ausgeschlossen :) ).?

https://www.harald-thome.de/media/files/Kdu2/KdU-Leverkusen-Stadt---01.07.2012.pdf
von 2012
 
E

ExitUser

Gast
Macht einen Unterschied von 5,-. bei den gesamten Nebenkosten. Die werden aber ja nicht 130,- Nebenkosten zahlen, wenn unsere Vorauszahlung nur 115,- sind. Und lt. dem Schreiben gehe ich mal davon aus, dass sie auch eine eventuelle Nachzahlung an Heizkosten nicht zahlen würden.

Bruttokaltmiete und Heizkosten werden getrennt betrachtet und hinsichtlich der Angemessenheit bewertet.
Das kannst du nicht aufrechnen.

Leider werden auf Dauer nur die angemessenen Heizkosten für 60 m² bewilligt. Wenn die Wohnung dazu noch schlecht gedämmt ist, werdet ihr auf jeden Fall draufzahlen müssen.
Wie will man das nachweisen? Da wird die Behörde von Durchschnittswerten aus dem Heizkostenspiegel ausgehen.
 

gizmo

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Gizmo, wir heizen mit Gas und Wasser wird mit Boiler erhitzt.
https://www.harald-thome.de/media/files/Kdu2/KdU-Leverkusen-Stadt---01.07.2012.pdf

Erstmal zu den HK, in der pdf steht

"Es kann jedoch von einer weitergehenden aktenkundigen Prüfung abgesehen wer-den, wenn für die konkrete Wohnung unter Anwendung des bundesweiten Heizspie-gels (siehe www.heizspiegel.de) sich im Einzelfall ergibt, dass die Heizkosten noch mit dem Maximalbetrag aus der dort aufgeführten Spalte „erhöht“ gedeckt ist.

dazu:

https://www.heizspiegel.de/fileadmin/...r-2014-web.pdf

hier Seite 7 bei 60m² bei zb. Gas 18,90€/m² im Jahr = 1134€ in Jahr/12 Monate = 94,50€ im Monat

Wie hoch sind den eure HK im Abschlag im Monat?
 

Wutbuerger

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Wutbürger, ja 663,- kalt. Ich wohne hier genau in diesem Monat 10 Jahre. Die Laufleiste kenne ich. Was heißt Ratsbeschluss ?:redface:

Na dann kann man wohnen bleiben wohl vergessen.
Ich kenne drei Arten die übernommenen Mietkosten festzusetzen
1) nach schlüssigem Konzept - Gibt die Stadt extern in Auftrag
2) nach Ratsbeschluss - der Stadtrat beschließt in einer Sitzung die zulässigen Werte
3) nach Wohngeldgesetz. Städte/Gemeinde die keine Lust haben sich kostspielige oder Angreifbare Konzepte aufstellen zu lassen schließen sich der Wohngeldtabelle an . Da sind alle Städte/Kreise/Gemeinden erfasst und in 7 Preisstufen einsortiert. Zusätzlich darf nach einem Gerichtsurteil auf diese Summen - aber nur auf diese- 10% an "Sicherheitszuschlag " gerechnet werden.
ob die JC nach 1 - 2 - oder 3 zahlen wissen sie manchmal selbst nicht , da die Kommunen die Unterkunftsleistungen festlegen - das JC bekommt den "Höchstbetrag" genannt und zahlt den aus , hat aber auf den Wert keinen Einfluss. Manchmal ist schon das größte Problem zu ermitteln ob 1, 2 oder 3 gilt .
 

gizmo

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Jetzt zu der Bruttokaltmiete = (BKM), bestehend aus der KM und den NK.

Hier zahlst du 663€ KM und 115€ für die NK = 773€ für die BKM.

Laut WoGG plus 10% max 578,60€.

Hier liegst du weit drüber.
-------------

Sollte einer der Werte KM oder NK über die vom JC angegebenen Werte liegen, jedoch der angegebenen Wert der BKM (KM + NK) nicht übersteigen ist der Wohnraum als angemessen anzusehen.
-------------

Du zahlst doch 663€ für die KM und 115€ für die NK?
 

gizmo

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Gizmo, wir zahlen 85,- im Monat voraus.

Na ja, der Drops mit den HK ist damit gelutscht.

bei:

hier Seite 7 bei 60m² bei zb. Gas 18,90€/m² im Jahr = 1134€ in Jahr/12 Monate = 94,50€ im Monat

94,50€ - 85€ = 9,50€ mal 12 = 114€ sollte dann eine Jahresnachzahlung HK nicht überschreiten.
 

Wutbuerger

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Jetzt zu der Bruttokaltmiete = (BKM), bestehend aus der KM und den NK.

Hier zahlst du 663€ KM und 115€ für die NK = 773€ für die BKM.

Laut WoGG plus 10% max 578,60€.

Hier liegst du weit drüber.
-------------
QUOTE]

Keine Überraschung bei 90 qm für 2 Personen -- ich hatte gehofft die 663 wären Bruttokalt dann hätte man evtl. noch was rechnen können

LEV ermittelt wohl nach Mietspiegel- damit kannst du WoGG und 10% Aufschlag vergessen
Die Werte der Rohmiete wurden auf Basis des örtlichen Mietspiegels ermittelt.

Basis im örtlichen Mietspiegel ist die angegebenen Preisspanne für den Quadratmeter
https://www.leverkusen.de/vv/forms/4/KDU_Verfuegung_Kosten_der_Unterkunft_060911.pdf Blatt 7 , Mitte
Die Beträge haben sich erhöht , das Verfahren kann noch das gleiche sein .
Wohnraum in einfacher Lage.


Im Zweifel beim JC nachfragen wie die KDU Werte ermittelt wurden .
 

gizmo

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Basis im örtlichen Mietspiegel ist die angegebenen Preisspanne für den Quadratmeter
https://www.leverkusen.de/vv/forms/4/KDU_Verfuegung_Kosten_der_Unterkunft_060911.pdf Blatt 7 , Mitte
Die Beträge haben sich erhöht , das Verfahren kann noch das gleiche sein .
Wohnraum in einfacher Lage.



Weis nicht, das Ding ist von 2011, sollte also nicht mehr aktuell sein. Hier lohnt sich vielleicht der Gang zum SG.

Hier mal Schriftlich erfragen was die jetzt zahlen und dann nach Erhalt das Alter ins Gespräch bringen.
 
E

ExitUser

Gast
Es gilt nach wie vor dieses Urteil https://juris.bundessozialgericht.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bsg&Art=en&nr=13184
Danach ist erst dann von unangemessenen Heizkosten auszugehen und zu prüfen !! wenn die Kosten in der Spalte zu Hoch angesiedelt sind. Rz.

Auch aus dem Gesetzesentwurf ergibt sich nichts anderes:
Eine Gesamtangemessenheitsgrenze besteht aus den Summanden „angemessene Aufwendungen für die Unter-
kunft“ und „angemessene Aufwendungen für die Heizung“. Während das Bundessozialgericht für die Beurteilung
der abstrakten Angemessenheit der Aufwendungen für die Unterkunft das so genannte schlüssige Konzept entwi-
ckelt hat, ist die abstrakte Beurteilung der Angemessenheit der Aufwendungen für die Heizung bislang praktisch
nicht möglich (vgl. Bundessozialgericht, Urteil vom 12. Juni 2013, B 14 AS 60/12 R, Rz. 21).
Die Prüfung der Angemessenheit der Aufwendungen für Heizung erfolgt deshalb derzeit getrennt von den Auf-
wendungen für Unterkunft und allein orientiert an den Verhältnissen des Einzelfalles. Übersteigen die Aufwen-
dungen für Heizung einen bestimmten Grenzwert, wird dies als Indiz für unangemessen hohe Aufwendungen
angesehen. Es liegt dann an der leistungsberechtigten Person, Gründe vorzutragen, warum die Aufwendungen
gleichwohl als angemessen anzusehen sind (BSG a. a. O., Rz. 23). Der maßgebliche Grenzwert wird dabei in der
Regel den „Kommunalen Heizspiegeln“ bzw. dem „Bundesweiten Heizspiegel“ entnommen.

Wenn die jetzige Wohnung incl. Heizkosten nur 5 € über der angemessenen Bruttokaltmiete + den unzulässig pauschalierten 65 € HK liegen, so wäre ein Umzug unwirtschaftlich.

Auch hierzu siehe obiges BSG Urteil, wonach ein Umzug auch wirtschaftlich sein muss und die Einsparungen in Relation zu den Umzugskosten stehen muss.
30 Der Wohnungswechsel als Kostensenkungsmaßnahme wegen überhöhter Heizkosten ist aber nur zumutbar, wenn in einer alternativ zu beziehenden Wohnung insgesamt keine höheren Kosten als bisher anfallen. Nur ein Wohnungswechsel, mit dem dieses Ziel erreicht werden kann, ist das von dem hilfebedürftigen Leistungsempfänger geforderte "wirtschaftliche Verhalten". Ein Wohnungswechsel, der zwar zu niedrigeren Heizkosten, nicht aber zu niedrigeren Gesamtkosten führt, wäre seinerseits unwirtschaftlich und deshalb nicht zumutbar. Gegenüber dem grundsätzlich schützenswerten individuellen Interesse des hilfebedürftigen Leistungsempfängers am Verbleib in seiner Wohnung überwiegt das Interesse der Allgemeinheit an deren Aufgabe nur für den Fall eines wirtschaftlich sinnvollen Umzuges. Stehen auf dem in Bezug zu nehmenden Wohnungsmarkt keine Wohnungen zur Verfügung, in denen von dem Träger der Grundsicherung insgesamt niedrigere Kosten aufzubringen sind, bleibt es der Entscheidung des Einzelnen überlassen, ob er weiterhin in einer Wohnung, die entsprechende Nachteile eines ungünstigen energetischen Standards mit sich bringt, aus anderen Gründen (etwa wegen ihrer Lage oder ihres Zuschnitts) verbleiben will. Ein ungünstiger energetischer Standard der Wohnung bleibt insofern bei Prüfung der Leistungen für Unterkunft und Heizung nicht unbeachtlich.

Das sog. Wirtschaftlichkeitsgebot, mit dem JC ja immer dann gerne wedeln, wenn sie Geld von uns wollen, während sie mit unnötigen Schreiben die Verwaltungskosten ihn exorbitante Höhe treiben und von wirtschafltichem Verwaltungshandeln keine Spur zu sehen ist.
 

morama

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Bruttokaltmiete und Heizkosten werden getrennt betrachtet und hinsichtlich der Angemessenheit bewertet.
Das kannst du nicht aufrechnen.

Wie will man das nachweisen? Da wird die Behörde von Durchschnittswerten aus dem Heizkostenspiegel ausgehen.
Da habe ich aber gelesen, dass man das so nicht pauschalisieren kann, sondern eben ein Unterschied besteht in Bezug auf Bauart z.B. Dachgeschoss - Eckwohnung etc. Ich wohne unter dem Dach und habe auch eine Eckwohnung. Zudem keine Heizung im Flur und der ist ca. 15 qm groß, so dass die Türen offen bleiben müssen der anderen Zimmer, damit man nicht erfriert im Winter, ebenso zieht es durch die Dachluke im Flur und dann in der Küche ist das große Loch für das Abluftrohr der Dunsthaube ( habe aber kein Rohr ) und auch da zieht es gewaltig, obwohl es von mir zugeklebt wurde und ausgestopft. Weiterhin scheint der Dachboden sehr schlecht isoliert zu sein, im Sommer extremst heiß und im Winter so, als ob man draußen steht. Obwohl das Haus Bj 1999/2000 ist. Das ich ausziehen muss, keine Frage...
 

Solanus

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Um erst einmal etwas gerade zurücken:

1. Solange die Aufforderung zur Heizkostensenkung nur als Aufforderung kommt, kannst Du keinen Widerspruch einlegen.
2. Solange die Aufforderung zur Mietkostensenkung nur als Aufforderung kommt, kannst DU keinen Widerspruch einlegen.

Aufforderung steht dann immer darüber und/oder es ist keine RFB dabei. Dann ist es nur eine Information ohne rechtlichen Charakter.

3. Du solltest ab sofort, unabhängig von allem Anderen, anfangen den kostenfreien Wohnungsmarkt zu beobachten und Dich, egal ob möglich oder nicht, um eine neue Wohnung bemühen. Sprich Anzeigen beobachten, hinGEHEN (Fahren geht nicht!).
4. Du solltest Dich bei allen WBG in die Wartelisten setzen lassen und dies dokumentieren.
5. Du machst eine Aufstellung ALLER Kosten, die DU hättest und hast, wenn Du aktiv nach einer neuen Wohnung suchst, wenn DU Wohnungen besichtigst, wenn Du umziehst.
6. Du läßt Dir von einem oder mehreren Umzugunternehmen für einen Umzug innerhalb des Wohnortes ein unverbindliches Angebot für einen vollständigen Umzug, inkl. Handwerker für Elektrogeräte Ab- und Anmontage und Möbelab- und -aufbau, Verpackungsmaterial, mit Träger + Fahrer erstellen.
7. Du stellst sofort einen schriftlichen Antrag auf "Übernahme sämtlicher, notwendiger, angemessener und nachgewiesener Kosten bei Wohnungssuche, Wohnungsanmietung und Umzug.
8. Suche hier im Forum in meinen Beiträgen, ich habe da vor einiger Zeit eine Datei hochgeladen in der der Weg und alle Kosten aufgelistet sind.
9. Bevor Du eine Wohnung besichtigst, anmietest und den Umzug vorbereitest, beantragst DU jeweils die angemessenen, unverzichtbaren und notwendigen Kosten dafür.
10. Das ziehst DU solange durch, bis das JC entweder alle Kosten übernimmt und Du unbeschwert umziehen kannst, oder das JC mittels Bescheid die Kosten weiterhin akzeptiert.

Hab Kraft und Energie und verschwende diese nicht an den Ärger über das Verhalten des JC!

Und immer daran denken, im Regelsatz sind Kosten für Wohnungssuche, Wohnungsbesichtigung und Umzug nicht enthalten. Fordert das JC einen Umzug, muss es sämtliche angemessenen, notwendigen und nachgewiesenen Kosten übernehmen. Da lt. Gesetz die Übernahme VORHER beantragt werden muss, muss das JC dies auch VORHER zusichern.Macht dies das JC nicht oder verspätet, kannst DU nicht umziehen, das JC muss die KdU weiter VOLL übernehmen.
 
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