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Artur

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#1
Hallo zusammen,

bin seit 1. Novenber ALG 2 Bezieher in einer Bedarfsgemeinschaft,
vormals bis 31.10 Alg 1

Nun hab heute im Briefkasten 7 Vermittlungsvorschläge der Arge aufgefunden.

Ist an sich nichts schlechtes, allerdings hatte ich bis heute keine Einladung zu meinem Sachbearbeiter, also keine Eingliederungsvereinbarung, kein Profiling, noch sonst irgendwas, also der Sachbearbeiter kennt mich gar nicht.

Ich habe, obwohl die Tätigkeitsbeschreibungen gar nicht auf mich passen trotzdem bei allen angerufen.

Hat jemand von Euch schon mal so eine Erfahrung mit der Arge gemacht ?

Und wie ist es mit Vermittlungsvorschlägen, ohne vormalige Einladung zum Gespräch und ohne Eingliederungsvereinbarung, wie sind die zu handhaben ?
 

Koelschejong

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#2
Hallo zusammen,

bin seit 1. Novenber ALG 2 Bezieher in einer Bedarfsgemeinschaft,
vormals bis 31.10 Alg 1

Nun hab heute im Briefkasten 7 Vermittlungsvorschläge der Arge aufgefunden.

Ist an sich nichts schlechtes, allerdings hatte ich bis heute keine Einladung zu meinem Sachbearbeiter, also keine Eingliederungsvereinbarung, kein Profiling, noch sonst irgendwas, also der Sachbearbeiter kennt mich gar nicht.

Ich habe, obwohl die Tätigkeitsbeschreibungen gar nicht auf mich passen trotzdem bei allen angerufen.

Hat jemand von Euch schon mal so eine Erfahrung mit der Arge gemacht ?

Und wie ist es mit Vermittlungsvorschlägen, ohne vormalige Einladung zum Gespräch und ohne Eingliederungsvereinbarung, wie sind die zu handhaben ?
Ich hoffe, Du hast Dir jeweils Gesprächsnotizen gemacht, Datum, Uhrzeit, Gesprächspartner, Notiz zum Gesprächsverlauf. Und ich nehme doch stark an, dass während der Gespräche jemand, z.B. zur Beratung, neben Dir gesessen hat. Es besteht nämlich die Möglichkeit, dass Du nachweisen musst, ob und wie Du auf die Vorschläge reagiert hast. Und ab heute gilt: Alles nur schriftlich mit Kopie!!!
 

Artur

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#3
Na Hallo Kölschejong,

hab eigentlich auf Antworten zu meinen Fragen gehofft.

Daß Du natürlich recht hast steht außer Frage.
 

Koelschejong

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#4
Ja, davon hab ich schon gehört. Damit wird mal eben angetestet, wie "vermittlungswillig" der Antragsteller ist.
Gegenfrage: Wo steht nach Deiner Meinung, dass Vermittlungvorschläge nur nach EGV und Profiling unterbreitet werden dürfen? Du wirst keine derartige Vorschrift finden - und ich versteh nicht so ganz, was Dich an schnellen Vermittlungsvorschlägen stört. Die meisten hier beklagen sich eher darüber, dass sie keine oder zu wenig Vermittlungsvorschläge bekommen - von daher erscheinen mir Deine Bedenken ungewöhnlich.
 

Curt The Cat

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#5
Hallo zusammen,

bin seit 1. Novenber ALG 2 Bezieher in einer Bedarfsgemeinschaft,
vormals bis 31.10 Alg 1

Nun hab heute im Briefkasten 7 Vermittlungsvorschläge der Arge aufgefunden.

Ist an sich nichts schlechtes, allerdings hatte ich bis heute keine Einladung zu meinem Sachbearbeiter, also keine Eingliederungsvereinbarung, kein Profiling, noch sonst irgendwas, also der Sachbearbeiter kennt mich gar nicht.
Du sprichst von Vermittlungsvorschlägen. Sind das nun Stellenangebote für sozialversicherungspflichtige Arbeitsstellen oder sind das 0EJ, so genannte MAE...? BTW... ich wäre an Deiner Stelle gar nicht so scharf auf eine Eingliederungsvereinbarung. Sieh Dich mal im Forum um, benutze die Suchfunktion und lies Dir aufmerksam durch, was Du zum Thema EGV findest...

Ich habe, obwohl die Tätigkeitsbeschreibungen gar nicht auf mich passen trotzdem bei allen angerufen.
... Was erwartest Du? Du hast in einer Woche mehr als doppelt so viele Angebote erhalten, als ich, in fast nun mehr drei Jahren. Daß Du angerufen hast ist sehr gut. Hoffentlich kannst Du das im Zweifelsfall auch nachweisen...

Hat jemand von Euch schon mal so eine Erfahrung mit der Arge gemacht ?
... Ich selbst habe solch eine Erfahrung noch nicht gemacht, mir sind aber eine Menge derartige Fälle bekannt...

Und wie ist es mit Vermittlungsvorschlägen, ohne vormalige Einladung zum Gespräch und ohne Eingliederungsvereinbarung, wie sind die zu handhaben ?
... die sind auf jeden Fall ernst zu nehmen und wie ich bereits eingangs bemerkte, würde ich an Deiner Stelle nicht auf einer Eingliederungsvereinbarung bestehen. Die ist in den seltensten Fällen dienlich...

:icon_wink:


 

Artur

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#6
Nein, nein, Du hast mich falsch verstanden.

Ich fand dieses Vorgehen nur seltsam, hatte eigentlich zuerst mit einer Einladung ins Jobcenter gerrechnet.

Auf die Idee mit dem "Antesten" bin ich noch gar nicht gekommen, aber gut ich hab da noch keine Erfahrung mit dem Jobcenter, wie gesagt, ich war noch nie da.
 

Artur

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#7
Hallo curt,

wie gesagt, ich hab noch keine Erfahrung mit dem Jobcenter, war ja noch nie da.

Ich habe, wie ich schon zu Kölschejong geschrieben habe, da ich erst ein paar Tage in ALG 2 bin, mit einer Einladung ins Jobcenter gerrechnet.

Ist mir natürlich auch recht, wenn ich da nicht so schnell hin muss und die mir ihre Vermittlungsvorschläge ohne Besuch zukommen lassen.
 

Kaulquappe

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#8
@ Artur
Vermischst du vielleicht echte Stellenvorschläge mit 1-Euro-Jobs?
 

Artur

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#9
Nein, waren allesamt Vollzeitstellen, natürlich 6 davon aus der Zeitarbeitsbranche.

Verwundert hat mich und die Firmen die die Stellen ausgeschrieben haben, daß man mich da anrufen läßt, obwohl meine Kenntnisse mit den von den Firmen geforderten Kenntnissen überhaupt nicht übereinstimmen.

Deshalb ja meine Frage dahingehend, ob der Sachbearbeiter mich nicht vorher kennen sollte mit meinen Fäigkeiten und mir dann die vielleicht geeignteten Stellenangebot zukommen läßt.

Aber wie gesagt, die Leute vom Jobcenter werden sich schon was dabei gedacht haben.
 

Rounddancer

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#12
Hallo zusammen,

Ich habe, obwohl die Tätigkeitsbeschreibungen gar nicht auf mich passen trotzdem bei allen angerufen.

Hat jemand von Euch schon mal so eine Erfahrung mit der Arge gemacht ?

Und wie ist es mit Vermittlungsvorschlägen, ohne vormalige Einladung zum Gespräch und ohne Eingliederungsvereinbarung, wie sind die zu handhaben ?
es ist gut, daß Du da angerufen hast, natürlich besonders, wenn da dransteht, Du sollst anrufen...

Diese Vermittlungsvorschläge muß man unverzüglich zur Hand nehmen und sich darauf in der darauf geforderten Weise bewerben. Und das dann zu dokumentieren.
Schließlich ist uns Alg IIern ja jede Stelle zumutbar. So steht es auch auf dem Bescheid.

Daß so schnell schon Vermittlungsvorschläge kommen, ist, weil die alle Alg II-Neulinge soort zu vermitteln versuchen, oder sie in eine Maßnahme stecken müssen.

Daß es unpassende Vermittlungsvorschläge sind, das ist schade, aber auch in der Tradition des Arbeitsamts und der Argen. Zum Ärger auch der Betriebe, die so immer weniger Lust haben, Stellen dem AA zu melden.

Dein Arge-Fallmanager (FM) hat schon Daten von Dir,- denn der hat Zugriff auf Deine Akte beim AA.
Ein ordentlicher FM wird Dich aber bald einbestellen, um mit Dir durchzugucken, ob das, was das AA da über Dich in der Akte stehen hat, (also Dein Lebenslauf, etc.) auch stimmt und wenn nicht, korrigieren.

Bei mir kam so z.B. heraus, das das AA mich die ganzen 22 Monate lang als Mensch ohne Schul- und Berufsabschluß gelistet hatte, der ausschließlich für Geschäftsführerstellen einsetzbar sei...
Also hanebüchener Blödsinn.

Viel Erfolg!
 

papier

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#14
He Rounddancer :icon_biggrin:

Ich kenne dich aus einem anderen Forum :icon_biggrin:
Zwar nicht persönlich, aber schon einiges von dir gelesen!

Ich war dort gerade und habe dein Bild gesehen! Ist das gleiche wie hier, sonst hätte ich dich nicht erkannt!

Ich schreib hier besser nicht öffentlich rein, um welches Forum es sich handelt!
Wird mich doch interessieren, wie du dort zurecht kommst! :icon_kinn: Vielleicht sollten wir uns dort einmal schriftlich begegnen!

:icon_hug:
 

Hartzbeat

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#15
Hallo artur,
artur: [...]im Briefkasten 7 Vermittlungsvorschläge der Arge aufgefunden.[...] bis heute keine Einladung zu meinem Sachbearbeiter, also keine Eingliederungsvereinbarung, kein Profiling, noch sonst irgendwas, also der Sachbearbeiter kennt mich gar nicht.Ich habe, obwohl die Tätigkeitsbeschreibungen gar nicht auf mich passen trotzdem bei allen angerufen.[...]Hat jemand von Euch schon mal so eine Erfahrung mit der Arge gemacht ? Und wie ist es mit Vermittlungsvorschlägen, ohne vormalige Einladung zum Gespräch und ohne Eingliederungsvereinbarung, wie sind die zu handhaben ?
So ungewöhnlich ist es nicht. Bereits vor der Hartz IV-Regelung war es durchaus bei den Arbeitsagenturen üblich, kurz nach der Antragstellung und ohne]/b] Kenntnisabfrage einfach mehrere Vermittlungsvorschläge an den Bewerber zu versenden - damals auch schon aus Gründen der Vermeidung einer Langzeitarbeitslosigkeit, das galt jedoch nicht nur für unter 25jährige. Eine Eingliederungsvereinbarung, Profiling oder eine vorherige Einladung sind also nicht Bedingung für solche Angebote. Falls Deine Qualifizierung nicht ausreichend oder passend ist, so muss die Folgen solcher Vermittlungsfehler eher der SB oder die ARGE tragen - wenn die erbosten Arbeitgeber sich beschweren.

Falls es Vermittlungsvorschläge mit Rechtsfolgebelehrung (im Schreiben unten oder auf Rückseite) waren, war es gut, dass Du Dich bei den Arbeitgebern erstmal gemeldet hast - ich persönlich tue das stets schriflich, auch wenn es heißt "telefonische Bewerbung gewünscht" - denn wer hat später womöglich die Beweislast? Ich. Es gibt keine Festlegung, dass man sich zwangsläufig so bewerben muss, wie es im Vorschlag steht.

Du hast Dein Bestes getan - Gesprächsnotizen aufbewahren. Die Rückantwort der Vorschläge ausfüllen "Habe mich am am .... telefonisch beworben." und unten ankreuzen "Bin an weiteren Stellenangeboten interessiert." Punkt. Kopien davon anfertigen. Diese 7 Antworten in einem Umschlag der ARGE zurückschicken. Fert'sch!

Gruß von Hartzbeat
 

Artur

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#16
Es waren eben keine Rechtsfolgebelehrungen dabei, das verwunderte mich ja eben, natürlich hab ich trotzdem angerufen.
 
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