Jedes fünfte Unternehmen plant Personalabbau

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Jedes fünfte Unternehmen plant Personalabbau

Die Geschäftserwartungen sind so düster wie noch nie - jede fünfte Firma plant den Abbau von Jobs: Die Wirtschaftskrise hat den deutschen Mittelstand voll erwischt. Das belegt eine Bestandsaufnahme der KfW und mehrerer Forschungseinrichtungen, die zeigt, wo es besonders schlecht läuft.

Die Bestelltätigkeit sei vielerorts "vollends zum Erliegen gekommen", sagt Rödl.

Creditreform rechne in diesem Jahr mit bis zu 35.000 Firmenpleiten
.
Mittelstand in der Krise: Jedes fünfte Unternehmen plant Personalabbau
 
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Mein ehemaliger Arbeitsberater meinte neulich noch:

"Die Wirtschaft boomt!! So wie noch nie! Gerade in Metallberufen stellen die grad ein wie nix!! Das ist Ihre Chance! (an meinem BG-Mitbewohner gerichtet)."
Auf die Frage hin, ob er denn grad was da hätte, meinte er, er schickt das zu....es kam nie was an.

Mir ist aber schon aufgefallen, seit das die Arge ist, gibts keine Stellen mehr? Man bekommt nix mehr mit, früher noch 8 Seiten an Stellen mal eben ausgedruckt und jetzt? Nix.
Wieso? Die Wirtschaft booomt doch! :icon_kotz:
 

Paolo_Pinkel

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Mein ehemaliger Arbeitsberater meinte neulich noch:

"Die Wirtschaft boomt!! So wie noch nie! Gerade in Metallberufen stellen die grad ein wie nix!! Das ist Ihre Chance! (an meinem BG-Mitbewohner gerichtet)."

Ja ja. Das alte Propagandamärchen vom Aufschwung. Da hast du aber ne richtige Blockflöte als SB. Wenn BLÖD morgen behaupten würde die Erde sei eine Scheibe würde er/sie das auch sagen. Furchtbar. Und SOWAS entscheidet über menschliche Schicksale.

Auf die Frage hin, ob er denn grad was da hätte, meinte er, er schickt das zu....es kam nie was an.

Das sagt doch schon alles. Schainbar hat dein SB die wirtschaftliche Lage seid Okt. letzten Jahres verschlafen.

Mir ist aber schon aufgefallen, seit das die Arge ist, gibts keine Stellen mehr? Man bekommt nix mehr mit, früher noch 8 Seiten an Stellen mal eben ausgedruckt und jetzt? Nix.
Wieso? Die Wirtschaft booomt doch! :icon_kotz:

Die boomt auch. Aber nicht bei denen die sie nötig hätten.

Gruss

Paolo
 
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Na wenn da bei der Creditreform nicht auch der Aufschwung ankommt.
 
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Pressemitteilung

Update der IMK-Konjunkturprognose - Hans-Böckler-Stiftung
Deutsche Wirtschaft schrumpft 2009 um fünf Prozent


Die globale Wirtschaftsleistung befindet sich im freien Fall. Erstmalig seit dem Zweiten Weltkrieg wird sie sinken. Die deutsche Wirtschaft ist von der Abwärtsspirale der Weltwirtschaftskrise besonders stark betroffen, vor allem weil sie sich im vergangenen Jahrzehnt ausgeprägt auf den Export konzentriert hat. Deutschland erlebt derzeit die mit Abstand tiefste Rezession der Nachkriegszeit; das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird in diesem Jahr um 5 Prozent sinken. Erst 2010 dürfte sich die konjunkturelle Grundtendenz stabilisiert haben. Im kommenden Jahr wird die deutsche Wirtschaft mit einem minimalen Zuwachs von 0,2 Prozent praktisch stagnieren (alle Eckdaten in einer Tabelle im Prognose-Update; Link siehe unten). Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung im Update seiner Konjunkturprognose. Im zweiten Halbjahr 2009 schlägt die wirtschaftliche Schwäche deutlich auf den Arbeitsmarkt durch. Die Arbeitslosigkeit wird im vierten Quartal saisonbereinigt die Marke von vier Millionen überschreiten. Finanz- und Geldpolitik müssen nach der Analyse der Konjunkturforscher weitere Anstrengungen unternehmen, um die Situation wieder unter Kontrolle zu bekommen. Dazu gehört ein drittes Konjunkturprogramm für 2010. Dazu sollten die EU-Staaten in enger Abstimmung mit den übrigen Ländern der G20 zwei Prozent ihres BIP aufwenden.

Das IMK reduziert die Erwartungen für die BIP-Entwicklung gegenüber seiner Prognose vom Januar um 2,6 Prozentpunkte. Wichtigster Grund: Die Exporte - der Konjunkturmotor des vergangenen Aufschwungs - brechen weitaus stärker als noch zu Jahresbeginn erwartet dramatisch ein. Der drastische Rückgang dürfte sich bis zur Jahresmitte 2009 fortsetzen, zumal sich die konjunkturellen Aussichten bei wichtigen Handelspartnern weiter verschlechtern. Erst dann macht sich die stabilisierende Wirkung der Konjunkturpakete bemerkbar. Für 2009 rechnet das IMK nun mit einem Rückgang der deutschen Exporte um 15,6 Prozent, auch 2010 schrumpft das Ausfuhrvolumen noch einmal leicht um 0,7 Prozent. Als Folge des Exporteinbruchs, aber auch wegen der schlechten Absatzperspektiven im Inland, gehen die Investitionen in Ausrüstungen und in den Wirtschaftsbau ebenfalls stark zurück. Insgesamt schrumpfen die Bruttoanlageinvestitionen 2009 um 6,5 Prozent. 2010 stagnieren sie, wobei die deutliche Ausweitung der öffentlichen Bauinvestitionen als Teil der Konjunkturprogramme in beiden Jahren einen noch stärkeren Rückgang verhindert.

Die privaten Konsumausgaben werden 2009 zwar anders als 2008 durch steigende Realverdienste begünstigt. Die Verbraucherpreise steigen in diesem Jahr lediglich um 0,6 Prozent. Allerdings wird die Beschäftigung deutlich abnehmen. Bei nochmals steigender Sparneigung sinken daher die privaten Konsumausgaben um 0,2 Prozent. 2010 dürfte es zwar zu einer zaghaften Belebung der Exporte und der Investitionen kommen. Der starke Beschäftigungsrückgang und nur geringe Effektivlohnsteigerungen - trotz weiter niedriger Inflation von 0,9 Prozent - werden aber zu einem deutlichen Rückgang der privaten Konsumausgaben um 1,7 Prozent führen, so das IMK.

Die massive Ausweitung der Kurzarbeit führt dazu, dass sich die tiefe Rezession erst mit starker Verzögerung auf dem Arbeitsmarkt auswirkt. Ab der zweiten Jahreshälfte rechnen die Konjunkturforscher dann aber mit einem massiven Stellenabbau. Die Arbeitslosigkeit steigt im Jahresdurchschnitt 2009 auf 3,66 Millionen Personen. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 8,4 Prozent nach 7,5 Prozent im Jahr 2008. Im kommenden Jahr dürfte die Arbeitslosigkeit weiter steigen: Auf 4,5 Millionen Personen im Jahresdurchschnitt 2010. Die Arbeitslosenquote liegt dann bei 10,4 Prozent.

"Angesichts der bedrückenden wirtschaftlichen Entwicklung bedarf es einer konsequenten Reaktion seitens der Wirtschaftspolitik", schreiben die Konjunkturforscher. Neben dem bereits erwähnten international abgestimmten weiteren Konjunkturpaket empfehlen sie der Europäischen Zentralbank (EZB) eine weitere rasche Senkung des Leitzinses. Darüber hinaus solle die EZB auch unkonventionelle Maßnahmen wie den Aufkauf von Wertpapieren in Betracht ziehen.

Das Prognose-Update mit allen Eck- und Rahmendaten in Tabellenform: https://www.boeckler.de/pdf/p_prognoseupdate_maerz2009.pdf

Kontakt in der Hans-Böckler-Stiftung

Prof. Dr. Gustav A. Horn
Wissenschaftlicher Direktor IMK
Tel.: 0211-7778-331
E-Mail: Gustav-Horn@boeckler.de

Peter Hohlfeld
IMK
Tel.: 0211-7778-338
E-Mail: Peter-Hohlfeld@boeckler.de

Rainer Jung
Leiter Pressestelle
Tel.: 0211-7778-150
E-Mail: Rainer-Jung@boeckler.de
 
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Top-Beitrag! :icon_daumen:

Kurzarbeit reicht nicht mehr aus


Jetzt beginnt der große Stellenabbau

Heideldruck, Mahle, Thyssen-Krupp: Kurzarbeit kann die Flaute bei den Aufträgen inzwischen nicht mehr kompensieren. Nun stehen Zehntausende Arbeitsplätze auf der Kippe. Betroffen sind nicht nur die Autozulieferer, sondern auch die Stahlindustrie, die Metallverarbeitung und der Maschinen- und Anlagenbau.

Seite 1 - https://www.handelsblatt.com/jetzt-beginnt-der-grosse-stellenabbau;2216049
Seite 2 - https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/jetzt-beginnt-der-grosse-stellenabbau;2216049;2
 

hartzhasser

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da werden dann wohl als erstes die Zeitarbeiter gehen müssen, hoffentlich rafft es die Sklavenbuden dann auch dahin.

lg hartzhasser
 
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Ich verstehe nicht, warum sich alle so überrascht geben; man muss kein Ökonom sein, um die Logik zu begreifen.
 

bin jetzt auch da

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Jetzt beginnt der große Stellenabbau

Heideldruck, Mahle, Thyssen-Krupp: Kurzarbeit kann die Flaute bei den Aufträgen inzwischen nicht mehr kompensieren. Nun stehen Zehntausende Arbeitsplätze auf der Kippe. Betroffen sind nicht nur die Autozulieferer, sondern auch die Stahlindustrie, die Metallverarbeitung und der Maschinen- und Anlagenbau.

Seite 1 - https://www.handelsblatt.com/jetzt-beginnt-der-grosse-stellenabbau;2216049
Seite 2 - Jetzt beginnt der große Stellenabbau - Unternehmen - Industrie - Handelsblatt.com

Insolvenzen deutscher Automobilzulieferer
Ein Überblick

Startseite - Infografiken - Auto-Insolvenzen - Nachrichten aus Wirtschaft, Finanzen, Politik, Unternehmen und Märkten - Handelsblatt.com

Das Quartal der Grausamkeiten

Die Kündigswelle rollt weltweit: Ausgewählte Stellenstreichungen im ersten Quartal 2009

https://script.vhb.de/tabellen/html...ll&PHPSESSID=4b0c395ff80797140a400be5146ceae3
 
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BA: Nachfrage nach Arbeitskräften geht weiter zurück

Die Unternehmen in Deutschland suchen angesichts der schwersten Rezession in der Geschichte der Bundesrepublik immer weniger neue Mitarbeiter.


Ein entsprechender Stellenindex gab im März bereits den zehnten Monat in Folge nach, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Montag mitteilte.
Der Indikator fiel um vier Punkte auf 137 Punkte. Verglichen mit dem Vorjahr liegt das Barometer um 35 Punkte tiefer.
"Damit fiel die Arbeitskräftenachfrage auf das Niveau vom Frühjahr 2006 zurück", teilte die BA mit. "Auch in den kommenden Monaten ist deshalb mit einem weiteren Beschäftigungsrückgang zu rechnen."


Die Bundesagentur gibt am Dienstag die Arbeitslosenzahlen für März bekannt.

Weiterlesen >>> https://www.ibtimes.de/arbeitskraeften-rezession-bundesagentur-arbeit
 
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