Jedes dritte Jobcenter benötigt Schutz durch Sicherheitsdienst - „Wir erleben eine Grundverrohung"

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choco

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Sie sind lustig, die Schutzfrauen/Männer.
Letztes Mal wurde ich schon fast mit Namen begrüsst(man muss Ihnen die "Einladung" zeigen,sonst kein Weiterkommen) und
sie meinte noch: Schon wieder? Immer die Frau xy ...(SB)🆒
 
D

Dinobot

Gast
Da hab ich ja so meine Zweifel, ob das rechtmäßig ist.

Das kommt ganz auf den jeweiligen Vertrag an. Die sind sehr unterschiedlich konzipiert Sieh Dir mal das Beipiel einer aktuellen Ausschreibung für das Jobcenter Teltow-Fläming an:

SERVICE.BUND.DE - Aktuelle Ausschreibungen der öffentlichen Verwaltung Deutschlands (Bund, Länder, Städte und Kommunen) - Sicherheitsdienstleistungen für das Jobcenter Teltow-Fläming

Dort bitte das PDF Formular aufrufen

Besonders interessant ist, wie unterschiedlich die einzelnen Jobcenter im Vergleich das Hausrecht definieren. Ich hab da noch eine Ausschreibung für 1 Sicherheitskraft :D für das Jobcenter Unstrut-Hainich-Kreis gefunden. Im Vergleich sind da schon die Unterschiede ersichtlich. Die Leistungsbeschreibung ist übrigens nachfolgend ganz unten auf der Seite zum download zu finden.

e-Vergabe, die Vergabeplattform des Bundes
 

musiker01

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Da ich im Asyl-Bereich arbeite ist Deeskalationstraining, Selbstschutzseminare und Security wohlvertraut. Bei manchen Kunden braucht man halt Security. Oder glaubt etwa jemand, ich würde mich einem Intensivstraftäter und vom Staatsschutz als Störer eingeschätzem "Kunden" ohne Schutz gegenübersetzen?

Von daher kann ich verstehen, das es das auch in Jobcentern gibt.
 

Kerstin_K

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Gegen Security an sich ist ja nicchts einzuwenden, geba es auch schon vor Hartz IV bei den Sozialaämtern. Aber dass ein Security-Mensch darüber eintcheidet, ob man in ein JC Gebäude darf oder zu seinem SB, das geht finde ich nicht, so lange man sich nicht auffällig verhält.
 
D

Dinobot

Gast
Oder glaubt etwa jemand, ich würde mich einem Intensivstraftäter und vom Staatsschutz als Störer eingeschätzem "Kunden" ohne Schutz gegenübersetzen?

Glaubst du tatsächlich - du begegnest nur schon bekannten Tätern? Jeder Mensch kann zum Täter werden, wenn man ihm vorsätzlich oder willkrlich die Lebensgrundlage entzieht. Die Kunden , die du meinst, die haben es überhaupt nicht mehr nötig -sich mit euch anzulegen, weil sowieso schon enthemmt und abgebrüht. Und ob die Einschätzungen des Staatsschutzes richtig sind und ob dann da immer oder sowieso ausgerechnet ein Sicherheitsdienst ausreicht, das wage ich auch zu bezweifeln.
 

Sprotte

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Da hab ich ja so meine Zweifel, ob das rechtmäßig ist.
Ich habe nicht nur Zweifel,sondern bin der Meinung das weder BDSG noch DSGVO das hergeben.
Allerdings sah die Bundesbeauftragte für den Datenschutz usw. das anders,schau dir mal die PDF -Klick- Seite 66 an (vom 30.05.2017).
Solltest du dir die PDF von Dinobot durchgelesen haben,wunderst du dich nun sicherlich nicht mehr über diese Dreistigkeit,
mit der der Datenschutz praktisch ausgehebelt wird.

Beschwerden beim BfDI in dieser Angelegenheit dürften somit ins Leere laufen.........

.....allerdings gibt es seit dem 1.Januar 2019 einen neuen Datenschutzbeauftragten (Mann löst Frau ab).....das könnte die Karten neu mischen ;)
 

Stauer

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Früher, beim Arbeitsamt hatte man keine Verwendung für Wachpersonal. Damals suchte man noch gemeinsam Arbeit, damit der Arbeitslose seinen Lebensunterhalt wieder selbst bestreiten konnte und sich dort wieder abmeldete. Niemand mußte sich verteidigen, bei SB.
Heute sind Existenzgefährdung (Sanktionen) und Vermittlung in prekäre AV's das Wichtigste. Schröders falsches Versprechen beim Arbeitgeberverband,( Arbeiter bräuchten keine Löhne, der Staat würde sich darum kümmern), soll von JC's erzwungen werden. Dazu kommt noch Listenbeschönigung z.B. 1€ Job, Maßnahmen u.s.w., sowie Listenbereinigung in Form von Zwangsverrentung. Bei dem Ton, der da herrscht, wenn man die beim Lügen ertappt und zur Rede stellt, wundert es mich auch nicht, wenn mal jemandem der Kragen platzt. All dieses Theater hat schon so manchen aus der Fassung gebracht. Wenn man merkt, dass man gleich aus der Haut fährt, ist es besser, wenn man aus dieser Situation raus geht. Man steht einfach auf und erklärt das Gespräch für beendet und sagt zum SB er möge einen neuen Termin vereinbahren, falls er noch etwas anderes besprechen wollte. Keine Antwort abwarten. Umdrehen und gehen. Denn das JC ist es nicht wert, das man sich wegen deren Fehler strafbar macht.
 

Proletarier

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Gewalt als Reaktion ist lediglich das Resultat einer einseitigen Übermacht. Der Einzelne hat in diesem System keine Chance gegen das eingespielte Team JC und SG. Das erzeugt Frust, der vielleicht erst angestaut oder familienintern weitergegeben wird; irgendwann aber dann den zuständigen Adressaten erreicht. Wirkliches Recht wird erst ab LSG aufwärts gesprochen. Auf regionaler Ebene kann man das SG getrost als Widerspruchsstelle des JC betrachten. Ich habe selbst schon erlebt, wie sich das JC und das SG die Bälle gegenseitig zugespielt haben. Absprachen telefonisch treffen ohne den Kläger einzubeziehen, um in einem Erörterungstermin den Sack dann zu zu machen. Man stelle sich jetzt Betroffene ohne finanzielle Rücklagen vor, die dann auch noch zu Unrecht in die Obdachlosigkeit sanktioniert werden. Da kann schnell der Gedanke aufkommen, seine unsichere Unterkunft in Freiheit gegen die sichere in einer JVA einzutauschen. Gewalt ist die materialisierte Resignation und Ohnmacht von Betroffenen. Menschen in verzweifelten Lagen tun verzweifelte Dinge. Das hat man bei der Architektur dieses Systems scheinbar garnicht in Betracht gezogen. Und es wird sich so lange nicht ändern, wie dieses System in seiner jetzigen Form bestehen bleibt. Mir fällt adhoc keine Behörde für Bürger ein, die sich mit Wachpersonal vor Bürgern schützen muss - diese Tatsache alleine sagt schon alles über Hartz-IV aus.
 

Stauer

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Was sit mit Elos, die dringend etwas klären müssen?
Von 8:00 Uhr - 12:00 Uhr ist Öffnungszeit. Wer zum SB will, wird bis 11:30 Uhr angenommen sein. Das muß man in der Eingangszone klären. Also Nummer ziehen, warten bis man aufgerufen ist. Dort trägt man sein Anliegen vor und besteht darauf mit dem zuständigen SB zu sprechen. Dann erneut warten, bis man aufgerufen wird. Die rufen dann den SB an und dann entscheidet der, ob Du hoch kannst oder nicht. Dann kann man entweder rauf oder wird abgewiesen. Dann erneut darauf bestehen. Manchmal klappt es. Bei mir kam da schon mal der Sicherheitsdienst und schwupps war ich draußen. Hausverbot hatte ich aber nicht. Eine ganze Woche lang war ich jeden Tag dort. Freitags sprach ich dann mit einem SB. Mein Anliegen konnte ich gerade noch rechtzeitig klären.
Menschen in verzweifelten Lagen tun verzweifelte Dinge.
Das ist wahr.
Architektur dieses Systems scheinbar garnicht in Betracht gezogen.
Doch, das haben die eiskalt kalkuliert, einschließlich Kollateralschaden. Bis zum Äußersten.
 

Matt45

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Ich halt die Zahl sogar für sehr gering. Bei uns in der Gegend gibt es überall Sicherheitsdienst. Auch ich kenne es mit "Vorzeigen" bei der Security und habe da aus Datenschutz Zweifel.

Streitereien habe ich selber dort schon oft erlebt. Ich hätte sogar selber fast mal eine Flasche(Splitter) abbekommen, weil einer eine Wasserflasche gegen die Wand im Flur geworfen hatte.

Die Menschen verzweifeln und versuchen sich zu wehren. Währe schön ohne Gewalt, aber wenn es ums "Überleben" geht, dann "brennen" auch die "Sicherungen" durch.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Die Menschen verzweifeln und versuchen sich zu wehren. Währe schön ohne Gewalt, aber wenn es ums "Überleben" geht, dann "brennen" auch die "Sicherungen" durch.
Mag sein, ich sehe aber auch an anderen Orten zunehmend Sicherheitspersonal.
Letztens noch beim großen Parfümladen.

Scheint also auch abseits von Diebstahl dort Bedarf zu geben.
Und nein, die waren nicht die Security vom Einkaufszentrum.

Den Stress mit Kunden gab es früher in den Sozialämtern auch schon.
Damals und auch heute, sind es zahlenmäßig natürlich eine Minderheit.

Tja, wie löst man sowas, ohne die anderen zu verunsichern?
 

gila

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Oder glaubt etwa jemand, ich würde mich einem Intensivstraftäter und vom Staatsschutz als Störer eingeschätzem "Kunden" ohne Schutz gegenübersetzen?
Den Stress mit Kunden gab es früher in den Sozialämtern auch schon.
Damals und auch heute, sind es zahlenmäßig.....

Ich bin davon überzeugt, wenn man alleine mit dem Geld für Sicherheitsdienste und für schmarotzende pseudo Maßnahmeträger mit unsinnigen Maßnahmen den Regelsatz kräftig erhöhen würde, gäbe es diese Spannungen schonmal zu einem hohen Prozentsatz überhaupt nicht..

Das in der Gesellschaft eine zunehmende Verrohung stattfindet hat seine Ursache ja nicht immer nur alleine beim Bürger selbst, sondern auch in den Umständen , die viele zu Verzweiflungstaten drängen, weil der ein oder andere keine andere Lösung mehr sieht..

Ich erzähle es gerne immer wieder, als ich als junge Sachbearbeiterin vor vielen Jahren beim Sozialamt der ehem. Bundeshauptstadt arbeitete, gab es auch schon mal etwas brenzlige Situationen, wenn z. B. ein armer und auch noch obdachloser Mensch, dem man aufgrund von verschiedenen Vorschriften aktuell kein Geld mehr geben konnte, vorm Schreibtisch ausgerastet ist und einem mal kurz gedroht hat, das nächste Mal mit einem Molotow-Cocktail wieder vorzusprechen...
Dem hat man aber auch schonmal sein Frühstücksbrötchen rüber gereicht...
aber es passierte genauso häufig, dass man solche Menschen am Abend in seiner Stammkneipe traf, und von ihrem kleinen Budget zu einem Kölsch eingeladen wurde und zu hören bekam: "du bist ja auch ein armes Schwein... du kannst ja auch nichts dafür..."

Diese Ebene ist in unserem ach so tollen "Sozialstaat" komplett verloren gegangen... da helfen auch solche verzweifelte Diskussionen um ein bisschen mehr Geld für arme Rentner nichts, wenn gleichzeitig zementiert wird, dass der Regelsatz bleibt.
Das zeigt eigentlich nur dass nichts verstanden worden ist .
 

TazD

Super-Moderation
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Mir fällt adhoc keine Behörde für Bürger ein, die sich mit Wachpersonal vor Bürgern schützen muss....
Jedes popelige Amtsgericht hat Wachtmeister als Sicherheitspersonal.

Es gibt keine Entschuldigung für Gewalt gegen andere Menschen. Auch wenn das der ein oder andere hier nicht wahrhaben möchte, auch im JC sitzen Menschen. Aber auch da gibt es keine Entschuldigung wenn mittels rechtswidrigem VA oder mit einer Sanktion Gewalt gegen den LE ausgeübt wird. Trotz alledem rechtfertigt das keine Körperverletzung.

Das eigentliche Problem, und da stimme ich @gila zu, ist es, dass viele Bürger nicht mehr das Gefühl haben, dass eine Behörde (insbesondere JC) einem Menschen auch hilft. Ich erlebe es allerdings auch oft genug, dass Anrufer von mir erwarten, dass sich das Gericht jetzt um alles kümmert. Da kann man sich natürlich auch die Frage stellen, ob da nicht auch überzogene Erwartungen mit im Spiel sind und bei einigen nicht auch ein Stück "Eigenverantwortung" verloren gegangen ist. Wenn ich den Leuten dann erkläre, dass die Erben sich eigenständig um den Nachlass kümmern müssen und der "Staat" sich da nicht einmischt, dann werde ich teilweise völlig verständnislos angeschaut. Aber das ist wieder ein anderes Thema....
 
Zuletzt bearbeitet:
G

Gelöschtes Mitglied 64517

Gast
In meinem JC ist da alle paar Monate neues Sicherheitspersonal. Viele sind wahrscheinlich selbst ehemalige Langzeitkunden des JC. Sind immer freundlich, grüßen nett, und sind auch mal für ein Späßchen zu haben. Was man vom SBchen ja leider nicht behaupten kann.
 

Ozymandias1

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Erstanträge dauern zu lange, Vorschüsse gibt es oftmals nicht. Wer Pech hat sitzt 2 Monate ohne Geld da.
Falsche Auskünfte oder keine Auskünfte kommen noch dazu.

Solche Missstände bei den Sozialbehörden lassen sich nicht mit Sicherheitspersonal beseitigen.

Persönlich ob mit oder ohne Geschrei und Drohungen passiert da sowieso nichts. Alles schriftlich, Eilanträge übers Sozialgericht so kommt man schneller zu seinem Recht, wenn man denn im Recht liegt.

Die "Militarisierung" von Gerichten und Sozialbehörden ist aber auch nichts worauf man Stolz sein kann.
 

Kampfmops

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Bei uns gab es auch mal Sicherheitsleute, habe ich aber schon lange nicht mehr gesehen.
Ob es was bringt, bezweifel ich. Die H4-Gesetze sind Mist. Viele SB leiden am God-Mode (Ala: Ich mach euch das Leben kaputt, weil ichs kann) und Allgemein haben viele einfach angst vor JC-Besuchen.
Wenn jemand, der eh schon mit angst da sitzt, noch runter gemacht wird oder eine Sanktion rein gedrückt bekommt, dann ist das eine ausnahmesituation. Glaubt man wirklich, ein Familienvater, der grade gesagt bekommt, das er nun weniger Geld bekommt (der Satz für Kinder ist eh niedrig, da ist eine 60% Kürzung Existenzgefährdent), denkt da rüber nach, ob da nun Sicherheitsfutzis sind?
In solchen situtionen geht im Kopf nur sowas vor sich: Weniger Geld, ich kann meine Familie nicht mehr ernähren, zack, Vernunft schaltet aus.

Man kann nicht davon ausgehen, das alle Menschen völlig nüchtern und sachlich beim SB hocken. Viele haben angst oder sind Psychisch ageschlagen (was man hier im Forum oft genug lesen kann). Die denken nicht darüber nach, ob es falsch ist, dem SB einen zu zimmern, wenn der einen die Existenzgrundlage entzieht.

Und wie schaut es mit Sicherheitsschutz anders rum aus? Die SB denken auch nicht drüber nach, ob es falsch ist, jemanden in eine Maßnahme zu drücken, die schwachsinning ist. Genauso denken sie nicht drüber nach, das es falsch ist, mit angst und schrecken, seinen God-Mode durch zu setzen. Warum bekommen wir Elos da keine Sicherheitsleute?.
 

Kerstin_K

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Jedes popelige Amtsgericht hat Wachtmeister als Sicherheitspersonal.
Wachtmeister gibt es bei uns am Amtsgericht auch, aber da kann man einfach so reinmarschieren.

Im Fachjustizzentrum nebenan (Sozial-, Verwaltungs- uns Arbeitsgericht unter einem Dach) muss man erst durch eine Kontrolle strenger als am Flughafen): Metalldetektoren, Taschen werden durchleuchtet, sogar Armbanduhren muss man ablegen. Eigentlich sogar Schuhe ausziehen, aber das machen sie nur stichprobenweise. Wollte mal einer von mir, ich hab ihm klar gemacht, dass ich die im Rollstuhl nicht ohne Hilfe wieder anbekomme, da hatte sich das erledigt.
 

Stauer

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Ich bin davon überzeugt, wenn man alleine mit dem Geld für Sicherheitsdienste und für schmarotzende pseudo Maßnahmeträger mit unsinnigen Maßnahmen den Regelsatz kräftig erhöhen würde, gäbe es diese Spannungen schonmal zu einem hohen Prozentsatz überhaupt nicht..
Das glaube ich auch. Man müßte mal herausfinden, wieviel Geld dafür verschwendet wird. Ist das beim Rechnungshof aufgelistet?
Die Menschen verzweifeln und versuchen sich zu wehren. Währe schön ohne Gewalt,
Das finde ich auch, deshalb mache ich ganz bewußt eine Art Pflege meiner Gedanken. Es geht alles gewaltlos. Mahatma Ghandi, ma hat ma nix. Nelsen Mandela hatte hochgradig gefährliche Gegner. Gegen Gewaltlosigkeit in Form von passiven Widerstand waren die machtlos. Bei Mahatma Ghandi war es genauso. Auch die friedliche Revolution in der DDR ist ein gutes Argument gegen Gewalt. Wenn man das Gefühl hat, dass im JC das Leben selbst bedroht wird, wegen Sanktion, ist es besser man lächelt und erklärt denen in aller Ruhe, dass man sich rechtlichen Beistand suchen wird und später ein Richter dem SB gern erklären wird, warum diese Sanktion nicht durchgeht. Das habe ich schon mal so gemacht. Plötzlich ein ganz anderer Ton und er habe das nicht so gemeint, ich hätte das nur falsch verstanden.
Es gibt noch einen Grund, warum man nicht selbst verrohen sollte. Greift man einen Menschen ernsthaft an, kann es schwere Folgen haben. Bleibende Behinderungen, der Tod und man verliert sich selbst. Wer will, dass ein verrohter Mensch über die Köpfe seiner Kinder streicht? Hat man jemanden etwas getan, ist man selbst verroht.
Es gibt keine Entschuldigung für Gewalt gegen andere Menschen.
Das sehe ich genauso.
Solche Schäden sind nie wieder gut zu machen. Darum, wer spührt, dass er gleich platzt, kann aufstehen, das Gespräch für beendet erklären und gehen. Man ist ja nicht am Stuhl angenagelt.
 
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