• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

Jederzeit erreichbar

Status
Nicht offen für weitere Antworten.

paule31

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mrz 2006
Beiträge
37
Gefällt mir
0
#1
Seit 1.8. muss ja jeder Langzeitarbeitslose an jedem Werktag für die Mitarbeiter der Agentur erreichbar sein.


Telefonisch?

In der Wohnung?

In der Stadt?

Und wann kommen die elektronischen Fußfesseln?


UNd was ist eigentlich die genaue Definition von Langzeitarbeitslosigkeit?
Ab Hartz IV?
 

Arco

Forumnutzer/in

Mitglied seit
11 Feb 2006
Beiträge
4.272
Gefällt mir
1
#2
paule31 sagte :
Seit 1.8. muss ja jeder Langzeitarbeitslose an jedem Werktag für die Mitarbeiter der Agentur erreichbar sein.


Telefonisch?

In der Wohnung?

In der Stadt?

Und wann kommen die elektronischen Fußfesseln?


UNd was ist eigentlich die genaue Definition von Langzeitarbeitslosigkeit?
Ab Hartz IV?
Blödsinnnnnnnn ! ! !

in meiner neuen EGV (ganz frisch ! !) steht:

- Der vorgenannte erwerbsfähige Hilfebedürftige (eHB) muß persönlich an jedem Werktag an seinem / Ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt für die AFK durch Briefpost erreichbar zu sein.

Der erwerbsfähige Hilfebedürftige muß bei vorübergehender Abwesenheit von seinem / ihrem Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt die Voraussetzungen der Erreichbarkeit erfüllen. Er / Sie muß persönlich an jedem Werktag für eine Vorsprache bzw. Vorstellung bei der AFK, einem Arbeitaeber oder einem Träaer einer Integrationsmaßnahme zur Verfügung zu stehen.

Dies setzt voraus, dass sich der Arbeitssuchende im Nahbereich der AFK-aufhält. Zum Nahbereich gehören alle Orte in der Umgebung der AFK, von denen es ihm 1 ihr möglich wäre, die AFK täglich ohne unzumutbaren Aufwand zu erreichen.
Also was soll das sagen, wenn Post kommt, dann muß man eben zur Verfügung stehen und im ungünstigsten Fall am nächsten Tag zur Verfügung stehen.

Dies aber auch nur, wenn der Absender die Brieflaufzeit richtig bei dem Termin abgeschätzt hat.

So, und von telefonsicher Erreichbarkeit steht nichts .......

Wir sollten es mal langsam lassen immer Horrormeldungen loszutreten...
 

frei

Elo-User/in

Mitglied seit
3 Aug 2006
Beiträge
5
Gefällt mir
0
#4
Auch eine ARGE kann sich nicht über eine allgemein gültige Rechtsordnung
hinwegsetzen.
Jeder Arbeitslose in diesem Land hat seine Rechte bei Bedarf einzuklagen.

Ein arbeitsloser BRD-Bürger ist keinesfalls rechtlos.

Niemand kann von einem Bürger der BRD eine Leibeigenschaft fordern.

MfG
 
E

ExitUser

Gast
#5
Jeden Morgen (Montag - Samstag) die Post aus dem Briefkasten holen. Ist kein Brief (Stellenangebot, Einladung zu Infogespräch) von der ArGe dabei, ja dann wünsche ich einen angenehmen freien Tag.

So sieht's zumindest bei mir aus.
 

alpha

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
4 Jun 2006
Beiträge
1.197
Gefällt mir
80
#6
Von tel. o. briefl. steht bei mir nix drin, nur:

"verpflichtet sich, Ortsabwesenheit vorher mit dem PAP abzustimmen"

sowie unter "Meldepflichten":

"......ist auch verpflichtet sich bei seinem Leistungsträger o. sonst. Stelle des Trägers pers. zu melden und ggf. zu einer ärztl. o. psych. Untersuchung zu kommen, falls der Träger dazu auffordert"
 

hartzhasser

Elo-User/in
Mitglied seit
4 Jun 2006
Beiträge
649
Gefällt mir
28
#7
das sehe ich auch so es reicht Täglich in den Postkasten zu schauen ob da was von der Arge drin ist, schliesslich können die einen nicht verbieten ausserhäussliche sachen zu erledigen, Einkauf Ämter Arztbesuche ecetera pp,

lg hartzhasser
 
E

ExitUser

Gast
#8
hartzhasser sagte :
das sehe ich auch so es reicht Täglich in den Postkasten zu schauen ob da was von der Arge drin ist, schliesslich können die einen nicht verbieten ausserhäussliche sachen zu erledigen, Einkauf Ämter Arztbesuche ecetera pp,

lg hartzhasser
Innerhalb des Heimatortes kann man alles erledigen, was zu erledigen ist ohne die ArGe darüber zu informieren. Der ALDI ist im Ort - wann ich dort einkaufe, das geht die ArGe einen feuchten Dreck an.

Es geht um das Verlassen des ortsnahen Bereiches. Dieser Begriff ist dehnbar. Ist die Kreisstadt, die gerade mal 15 Kilometer vom Heimatort enfernt liegt noch im ortsnahen Bereich oder nicht? Für mich ist die Kreisstadt auf jeden Fall noch ortsnah. Aber für den Fallmanager vielleicht nicht mehr.

Nochmals: Die postalische Erreichbarkeit muß gewährleistet sein. Der Briefkasten muß jeden Werktag geleert werden. Mehr aber auch nicht.
 

Martin Behrsing

Mitarbeiter
Redaktion
Mitglied seit
16 Jun 2005
Beiträge
22.307
Gefällt mir
4.159
#9
Es gilt die Erreichsbarkeitanordnung, die auch für jeden ALG1-Empfänger gilt und auch schon für die Arbeitslosenhilfe galt. Demnach muss man an jedem Werktag einmal tätlich seinen Briefkasten leeren können.
 

frei

Elo-User/in

Mitglied seit
3 Aug 2006
Beiträge
5
Gefällt mir
0
#10
Hallo #5.

Eine Marie Antoinette sagte über das hungernde Volk:
Wen das Volk kein Brot hat, dann soll es doch Kuchen essen.

Ein deutscher Politiker wird doch nicht dem Volk den Krieg erklären wollen?

MfG
 

nele

Elo-User/in

Mitglied seit
17 Mrz 2006
Beiträge
185
Gefällt mir
0
#11
wie sieht es mit der zeitbestimmung:

''''''''telefonisch von 8 - 20,oouhr erreichbar sein''''''''

aus?
das ist mir auch unklar. es geht ja nicht nur um leute, die eine EGV haben, da sind ja die einzelheiten schriftlich fixiert.
 

frei

Elo-User/in

Mitglied seit
3 Aug 2006
Beiträge
5
Gefällt mir
0
#12
An #7.

Hartzen ist reine Verwaltung und Endmündigung.
Arbeit macht weder frei, noch lebensmutiger.
Erst eine sinnfolle Beschäftigung / Arbeiten an einer freien Entfaltung menschlicher Talente könnte uns alle weiter vorantreiben.

Solange ein Fusballtrainer für eine BRD-Party ein Bundesverdienstkreutz bekommt, wird sich nichts in diesem Lande verändern lassen.
MfG
 

nele

Elo-User/in

Mitglied seit
17 Mrz 2006
Beiträge
185
Gefällt mir
0
#14
Arania sagte :
telefonisch von 8 - 20,oouhr erreichbar sein'''''''
wo steht das?
es kam- einen tag vor inkrafttreten des verschlimmerungsgesetzes- im lokalsender und auch in den fernsehnachrichten. das war noch so toll aufgemacht, dass man, während des textes- einen mann am fenster stehen sah, welcher auf die strasse blickte. eingesperrt halt.
 

Arania

Elo-User/in

Mitglied seit
5 Sep 2005
Beiträge
17.180
Gefällt mir
178
#15
solange ich das nicht schriftlich von meiner ARGE bekomme, ist das für mich nicht existent, sollte ich das schriftlich bekommen, möchte ich einen Termin abends um 20 Uhr :pfeiff:
 

Arco

Forumnutzer/in

Mitglied seit
11 Feb 2006
Beiträge
4.272
Gefällt mir
1
#16
... also ich habe langsam wirklich das Gefühl hier wollen welche extra Horrormeldungen loslassen

oder mit ihren Vermutungen Fakten schaffen :pfeiff: :pfeiff:

@ nele

ich weiß ja das du mich nicht leiden kannst :cry: ;) :pfeiff: aber laß doch mal deine Meldungen aus deinem Lokalsender oder die Aussagen in den Zeitungen/Fernsehen (warscheinlich noch RTL - mit einem traurigen Blick aus dem Fenster " ich darf nicht raus :cry: ) die sowieso nicht richtig wiedergegeben werden :shock: :shock:

Das was in meiner ganz neuen (vom 02.08.2006 ! !) EGV so wie oben drinsteht ist nunmal Fakt - an jedem Werktag durch Briefpost erreichbar ! ! ... und dann auch nochmal weiterlesen ...

Das war auch schon seit Jahren bei Alg1 so ...... oder kennst du da eine andere Regelung ? ? ?

Und bitte jetzt nicht wieder die Vermutungen " ja aber wenn der Briefbote erst um 20:00 Uhr kommt :pfeiff: :pfeiff:


Also nochmal, wir sollten uns wirklich nicht gegenseitig auf 180 bringen ! !
 

nele

Elo-User/in

Mitglied seit
17 Mrz 2006
Beiträge
185
Gefällt mir
0
#17
arco
dein ton mir gegenüber bringt mich echt ins schwitzen. es ist ja kein einzelfall, sondern ständig so.:dampf:

habe ich bisher den eindruck hinterlassen, horrormeldungen zu verbreiten?doch sicher nicht!

nicht jeder hat eine EGV, wo alles schriftlich fixiert ist. es gibt da noch allgemeinregelungen.

meine frage ist und bleibt ernst gemeint. so habe ich es gehört und frage nach, ob es bestätigt wird. oder kann ich eventuelle kürzungen bei dir einfordern?
 

Willi_

Elo-User/in

Mitglied seit
3 Aug 2006
Beiträge
133
Gefällt mir
0
#18
Leistungen nach diesem Buch erhält nicht, wer
sich ohne Zustimmung des persönlichen Ansprechpartners
außerhalb des in der Erreichbarkeits-Anordnung
vom 23. Oktober 1997 (ANBA 1997, 1685), geändert
durch die Anordnung vom 16. November 2001 (ANBA
2001, 1476), definierten zeit- und ortsnahen Bereiches
aufhält; die übrigen Bestimmungen dieser Anordnung
gelten entsprechend.


Das steht in der Erreichbarkeits- Anordnung, wie Martin schon sagte.
 

Bernd1977

Elo-User/in

Mitglied seit
3 Aug 2006
Beiträge
7
Gefällt mir
0
#19
Martin Behrsing sagte :
Es gilt die Erreichsbarkeitanordnung, die auch für jeden ALG1-Empfänger gilt und auch schon für die Arbeitslosenhilfe galt. Demnach muss man an jedem Werktag einmal tätlich seinen Briefkasten leeren können.
So denke ich es mir mal auch. Das man wenigstens 1 mal seinen Breifkasten leeren muß.

(Ich habe die ArGe sozusagen NIX gesagt wenn ich von Samstag [nach der Post] bis Montag abend bei meinen Eltern oder woanders bin weil ja Sonntag ja keine Post kommt oder wenn ich unter der Woche einen Tag woanders schlafe, aber ich habe jeden Tag meine Briefkastengelernt. Bei Brückentage [Do Feitertag Fr "Brückenmtag"] schieß gehabt. Aber ich habe es nicht gemacht 1 mal und das war es
 

Martin Behrsing

Mitarbeiter
Redaktion
Mitglied seit
16 Jun 2005
Beiträge
22.307
Gefällt mir
4.159
#20
Es gibt mehrere Urteile des BSG, dass man an Feiertagen und Sonntagen weg sein darf. Selbst Samstags muss nicht erreichbar sein, wenn man Sonntagabends seinen Briefkasten leeren kann.
 

PUT

Elo-User/in

Mitglied seit
3 Mrz 2006
Beiträge
105
Gefällt mir
2
#21
So denke ich es mir mal auch. Das man wenigstens 1 mal seinen Breifkasten leeren muß.
Wieso behauptet hier jeder ständig, daß ein eHB täglich seinen Briefkasten selber leeren können muß? In der Erreichbarkeits-Anordnung (EAO) aktuelle Fassung steht davon nichts. Da steht, dass man in der Lage sein muss, Mitteilungen des Arbeitsamtes unverzüglich persönlich zur Kenntnis nehmen zu können. Das heißt für mich weder, dass ich persönlich den Briefkasten leeren muss, noch dass ich selber lesen können muss. Unverzügliche Übermittlung der Information des AA durch eine dritte Person ist für mich eine persönliche Kenntnisnahme. Und wenn ich jetzt spitzfindig bin, dann beinhaltet die EAO lediglich Mitteilungen des AA und nicht der ARGE. Auch der zeit- und ortsnahe Bereich ist ein riesig dehnbarer Begriff. Bei den heutigen Kommunikations- und Verkehrmöglichkeiten kann ich ein AA täglich aus einigen hundert Kilometern Entfernung ohne unzumutbaren Aufwand erreichen. Und ARCO, hast du dir schon mal Gedanken gemacht, was das heißt, daß du "werktäglich durch Briefpost erreichbar sein mußt?" Das heißt nichts anderes, als das du lediglich einen Briefkasten besitzen mußt.

Viele Grüße PUT
 

Martin Behrsing

Mitarbeiter
Redaktion
Mitglied seit
16 Jun 2005
Beiträge
22.307
Gefällt mir
4.159
#22
Dann schau mal hier
EAO
§ 1 Grundsatz
(1) 1Vorschlägen des Arbeitsamtes zur beruflichen Eingliederung kann zeit- und ortsnah Folge leisten, wer in der Lage ist, unverzüglich

1. Mitteilungen des Arbeitsamtes persönlich zur Kenntnis zu nehmen,

2. das Arbeitsamt aufzusuchen,

3. mit einem möglichen Arbeitgeber oder Träger einer beruflichen Eingliederungsmaßnahme in Verbindung zu treten und bei Bedarf persönlich mit diesem zusammenzutreffen und

4. eine vorgeschlagene Arbeit änzunehmen oder an einer beruflichen Eingliederungsmaßnahme teilzunehmen.


2Der Arbeitslose hat deshalb sicherzustellen, daß das Arbeitsamt ihn persönlich an jedem Werktag an seinem Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt unter der von ihm benannten Anschrift (Wohnung) durch Briefpost erreichen kann. 3Diese Voraussetzung ist auch erfüllt, wenn der Arbeitslose die an einem Samstag oder an einem Tag vor einem gesetzlichen Feiertag eingehende Post erst am folgenden Sonn- bzw. Feiertag zur Kenntnis nehmen kann.
 

kohlhaas

Elo-User/in

Mitglied seit
31 Okt 2005
Beiträge
218
Gefällt mir
0
#23
[quote="Catweazle"
Nochmals: Die postalische Erreichbarkeit muß gewährleistet sein. Der Briefkasten muß jeden Werktag geleert werden. Mehr aber auch nicht.[/quote]

Genau so ist es. Nun sollten wir uns nicht mit dieser "Erreichbarkeit" verrückt machen, und alle möglichen Szenarien entwerfen ("was ist, wenn mich der PaP um 8.00 Uhr zu Hause anrufen will um einen termin um 10.00 Uhr zu vereinbaren, ich sitze aber um 8.00 Uhr beim Arzt im Wartezimmer oder bin auf dem Weg ins Feinkostgeschäft ?") Erreichbarkeit kann nur postalisch gemeint sein, niemand ist verpflichtet ein Telefon zu besitzen. Ich kann also durchaus an einem Tag bspw.nach Berlin ( 600 km) und zurück fahren und nachts immer noch in meinen Briefkasten schauen. Nichts wird so heiß gegessen wie's gekocht wird. Daran ändern auch Herrschaften wie Kauder und Söder nichts.
 

PUT

Elo-User/in

Mitglied seit
3 Mrz 2006
Beiträge
105
Gefällt mir
2
#24
Was Martin jetzt meint, weiß ich zwar nicht. Ich kann doch etwas persönlich zur Kenntnis nehmen, wenn mir jemand eine Nachricht telefonisch zur Kenntnis gibt, oder den Brief der ARGE faxt, per eMail übermittelt und und und. Oder etwa nicht? Da muß ich doch nicht persönlich den Briefkasten leeren und auch nicht am Eigenen Wohnort sein. Da gebe ich auch Kohlhaas völlig recht.

Gruß PUT
 
E

ExitUser

Gast
#26
Arco sagte :
... also ich habe langsam wirklich das Gefühl hier wollen welche extra Horrormeldungen loslassen

oder mit ihren Vermutungen Fakten schaffen :pfeiff: :pfeiff:
Da liegst du falsch denke ich.

Wer nicht immer so positive Erfahrungen mit den Argen hat weiss wie diese teilweise "Auslegen".

Der Text dazu auf der Seite der BMAS zumindest lässt sich biegen wie ein Gummiband, in deiner EGV ist das gut geregelt, regeln das aber andere Argen auch so? :pfeiff:

http://www.bmas.bund.de/BMAS/Navigation/root,did=147182.html

Ich zitiere:
Erreichbarkeit / Urlaub
Ab dem 1. August besteht für Arbeitslosengeld II-Empfänger die grundsätzliche Pflicht, an Werktagen unter ihrer angegeben Adresse erreichbar zu sein.


Da steht nicht mehr und nicht weniger - dazu.
Bedenkt man nun noch, dass die Argen nun auch noch telefonische "Umfragen" machen wollen/können, bekommt die lasch definierte "Erreichbarkeit" eine neue Dimension.

Aber lieber den Kopf in den Sand, positiv denken, die Argen sind ja ganz liebe gesetzestreue "Umsetzunganstalten"... ;)

Und bitte, ich will mich da nicht in Querelen einmischen, von deren Ursachen ich keinen Schimmer habe und ich will da auch nicht hineingezogen werden, das Obige ist nur meine bescheidene Meinung. :pfeiff: ;)

Gruß, Anselm
 

PUT

Elo-User/in

Mitglied seit
3 Mrz 2006
Beiträge
105
Gefällt mir
2
#27
Die Erreichbarkeitsanordnung spricht von postalischer Erreichbarkeit. Alles andere ist unrelevant. Deshalb, auch bitte kein Telefon , Fax oder Email angeben. Ansonsten auf Löschung bestehen. Wie oft sollen wir das denn noch durchkauen. Wie es geht: http://www.erwerbslosenforum.de/widerspruch/w_loeschung_Daten.doc
Da müssen wir wohl voll aneinander vorbei argumentieren. ich spreche zumindest nicht davon, dass mich die ARGE per Telefon, Fax oder Mail erreichen können muß. Die selbstverständlich nur per Post. Aber eine dritte Person (ausdrücklich kein ARGE-Mitarbeiter) kann eine Nachricht per Telefon, Fax oder eMail dem eigentlichen Empfänger übermitteln und dann ist der persönlichen Kenntnisnahme genüge getan.

Gruß PUT
 

Martin Behrsing

Mitarbeiter
Redaktion
Mitglied seit
16 Jun 2005
Beiträge
22.307
Gefällt mir
4.159
#28
nein. Es zählt nur die postalische Erreichbarkeit. Lies die Ereichbarkeitsanorndung noch mal durch
 

Arco

Forumnutzer/in

Mitglied seit
11 Feb 2006
Beiträge
4.272
Gefällt mir
1
#29
PUT sagte :
Die Erreichbarkeitsanordnung spricht von postalischer Erreichbarkeit. Alles andere ist unrelevant. Deshalb, auch bitte kein Telefon , Fax oder Email angeben. Ansonsten auf Löschung bestehen. Wie oft sollen wir das denn noch durchkauen. Wie es geht: http://www.erwerbslosenforum.de/widerspruch/w_loeschung_Daten.doc
Da müssen wir wohl voll aneinander vorbei argumentieren. ich spreche zumindest nicht davon, dass mich die ARGE per Telefon, Fax oder Mail erreichen können muß. Die selbstverständlich nur per Post. Aber eine dritte Person (ausdrücklich kein ARGE-Mitarbeiter) kann eine Nachricht per Telefon, Fax oder eMail dem eigentlichen Empfänger übermitteln und dann ist der persönlichen Kenntnisnahme genüge getan.

Gruß PUT
:hihi: :hihi: hi PUT

und hatte ich jemals was anderes behauptet ;) ;)

so, und mein Zitat in meinem ersten Beitrag war der genaue Inhalt meiner EGV und sonst nichts :mrgreen: :mrgreen:
 

PUT

Elo-User/in

Mitglied seit
3 Mrz 2006
Beiträge
105
Gefällt mir
2
#30
Das sage ich doch die ganze Zeit. Wieso soll ich nicht erreichbar sein, wenn mir eine dritte Person die postalische Nachricht der ARGE täglich übermitteln kann?

Gruß PUT[/quote]
 

PUT

Elo-User/in

Mitglied seit
3 Mrz 2006
Beiträge
105
Gefällt mir
2
#31
und hatte ich jemals was anderes behauptet
Nein ARCO, entschuldige, Du hast natürlich nichts anderes behauptet. Ich finde nur die Auslegung der EAO in deiner EGV von der ARGE blödsinnig, weil das nur das Anbringen eines Postkastens bedeuten würde.

Gruß PUT
 

kohlhaas

Elo-User/in

Mitglied seit
31 Okt 2005
Beiträge
218
Gefällt mir
0
#32
PUT sagte :
Da müssen wir wohl voll aneinander vorbei argumentieren. ich spreche zumindest nicht davon, dass mich die ARGE per Telefon, Fax oder Mail erreichen können muß. Die selbstverständlich nur per Post. Aber eine dritte Person (ausdrücklich kein ARGE-Mitarbeiter) kann eine Nachricht per Telefon, Fax oder eMail dem eigentlichen Empfänger übermitteln und dann ist der persönlichen Kenntnisnahme genüge getan.
Hauptsache du kannst von der Post der ARGE Kenntnis nehmen. Es steht nirgendwo : der Hilfeempfänger muß zu Hause sein.
 

Arco

Forumnutzer/in

Mitglied seit
11 Feb 2006
Beiträge
4.272
Gefällt mir
1
#33
PUT sagte :
und hatte ich jemals was anderes behauptet
Nein ARCO, entschuldige, Du hast natürlich nichts anderes behauptet. Ich finde nur die Auslegung der EAO in deiner EGV von der ARGE blödsinnig, weil das nur das Anbringen eines Postkastens bedeuten würde.

Gruß PUT
:hihi: :hihi: aber damit kann ich leben :pfeiff: :pfeiff: ;)
 

donnervogel

Elo-User/in

Mitglied seit
7 Jul 2006
Beiträge
182
Gefällt mir
3
#34
@PUT: §1 Abs. 1 Satz 2 der erreichbarkeitsanordung sagt aus, dass der Arbeitlose PERSÖNLICH, d.h. nicht über Dritte, durch Briefpost erreichbar sein muss. Martin hat diesen satz ja auch in seinem Post, als er die EAO zitierte, extra fett gedruckt.
Ergo reicht eine übermittlung der Nachricht durch einen Dritten nicht aus, um der erreichbarkeitsanordnung genüge zu tun.
 

Arco

Forumnutzer/in

Mitglied seit
11 Feb 2006
Beiträge
4.272
Gefällt mir
1
#35
donnervogel sagte :
@PUT: §1 Abs. 1 Satz 2 der erreichbarkeitsanordung sagt aus, dass der Arbeitlose PERSÖNLICH, d.h. nicht über Dritte, durch Briefpost erreichbar sein muss. Martin hat diesen satz ja auch in seinem Post, als er die EAO zitierte, extra fett gedruckt.
Ergo reicht eine übermittlung der Nachricht durch einen Dritten nicht aus, um der erreichbarkeitsanordnung genüge zu tun.
.... :daumen: :daumen: richtig ! ! - und damit kein Dritter meine Post aus meinem Briefkasten nimmt um mir dann telefonisch mitzuteilen das ich Post von der Arge bekommen habe > > >

ist seit dem 01. August 2006 in jedem Brief der Arge ein kleines Männchen drin der von dem Brieföffner den Personalausweis sehen will :pfeiff: :pfeiff:

Und wehe es ist nicht der Briefkastenbesitzer und Alg2-Empfänger selber ;) ;) :twisted: :mrgreen:
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
Oben Unten