Jeder Zweite schleppt sich krank zur Arbeit

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hartz5

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Erwerbstätige sind häufiger krank, als es die Statistiken aussagen. Aus Angst gehen viele trotzdem arbeiten, zeigt eine Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz.

Da haben doch die Agenda 20xx und die Presse ihr Ziel erreicht......:cool:
 
E

ExitUser

Gast
Jupp, genau so ist das gewollt. Passt doch.

Bei der Gelegenheit, ich habe vor kurzem dieses Buch gelesen:
Ich arbeite in einem Irrenhaus, Martin Wehrle - Ullstein Taschenbuchverlag

Da ist ua eine Geschichte von einer Firma drin, die eine Prämie für Mitarbeiter ohne Krankentage verspricht; mit dem Ergebnis, dass sich zum Jahresende hin die Leute auch mit grippalen Infekten reinschleppten, um die Prämie nicht sausen zu lassen. Kurz darauf lag die ganze Abteilung flach. :icon_party:
 
E

ExitUser

Gast
Ich hab' mich früher auch öfters ins Büro geschleppt, obwohl ich krank war. Zweimal ging's mir dann so mies, daß ich einmal mit dem Taxi (auf Firmenkosten) heimgefahren bin und einmal meine Chefin mich gefahren hat.

Auch jetzt versuche ich es oft, obwohl ich Migräne habe - aber es wird seltener. Es bringt eh nichts, wenn ich nicht denken kann, nicht auf den Bildschirm schauen, und nur versuche, den Brechreiz zu ignorieren.
 

Paolo_Pinkel

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Nöö,Berechtigte Frage:icon_party:
...
Und genau die Frage stellt sich beim JC:icon_twisted:
Du machst dir Gedanken darum, welche Fragen man sich bei JC stellt? DAS ist krank und sollte bei dir Fragen aufwerfen. Es sei denn, du arbeitest da:cool: Dann wäre dir sowieso nicht mehr zu helfen.
 

Bambi_69

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Eine verschleppte Erkältung kann böse Spätfolgen haben. Manchmal sogar tödlich, wie sich im entfernteren Bekanntenkreis herausstellte. Und dabei war derjenige noch nicht mal 40 :eek: :frown:
 

Trixi2011

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Wenn ich krank bin, bin ich krank - Ende! Auch wenn es nur ein Kratzen im Hals ist, bleibe ich mit dem Hintern dann lieber Zuhause, als zu riskieren, dass daraus eine Bronchitis wird.

Da gibt es mit mir auch keine Diskussionen zu führen mit dem Arbeitgeber, der mich dann vielleicht noch anruft und mir noch droht, dass man meinen Arbeitsplatz mit einer anderen Person besetzen kann, wenn ich mich nicht krank zur Arbeit begebe.

Soll er es doch machen!

DAS IST MEINE MEINUNG... aber viele andere Menschen dort draußen in der Republik kacken sich in die Hose vor Angst, bei Gedanken was die Folgen eines krankheitsbedingten Fernbleibens auf der Arbeit für Konsequenzen haben könnte :icon_eek:

Eine Woche krankgeschrieben - Eine Woche keine Leistung zeigen können - Eine Woche anderen Kollegen die Möglichkeit geben sich zu profilieren - Eine Woche in der der Chef vergessen könnte, welche Leistung bereits durch den Kranken erbracht wurde... :icon_neutral:
 
S

Steamhammer

Gast
Eine verschleppte Erkältung kann böse Spätfolgen haben. Manchmal sogar tödlich, wie sich im entfernteren Bekanntenkreis herausstellte. Und dabei war derjenige noch nicht mal 40 :eek: :frown:

Das ist dem deutschen Unternehmerpack doch weitgehend egal. Bekommen ja immer wieder Nachschub vom Jobcenter.
 
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Du machst dir Gedanken darum, welche Fragen man sich bei JC stellt.


Richtig,denn man sollte sich schon klar sein was alles möglich ist,er ist immer besser voraus zu schauen als hinterher zu rennen:icon_party:

Ich zB.binn mir sicher das in nächster Zeit Krank sein beim JC schwieriger wird,auch wenn es viele nicht wahr haben wollen.

Gut das ich Realist bin :icon_twisted:
 
E

ExitUser

Gast
Wenn ich krank bin, bin ich krank - Ende! Auch wenn es nur ein Kratzen im Hals ist, bleibe ich mit dem Hintern dann lieber Zuhause, als zu riskieren, dass daraus eine Bronchitis wird.

Wenn ich mit einem Kratzen im Hals oder mit Schnupfen zuhause bleiben wollte, wäre ich fast nie im Büro. Und ich fürchte sehr, daß ich keine Erwerbsunfähigkeitsrente wegen Dauerschnupfens durchkriegen werde.


Mit einem leichten Unwohlsein gehe ich arbeiten, erst wenn Unwohlsein oder Schmerzen derart stark werden, daß ich nicht mehr denken kann, gehe ich bzw. bleibe ich zuhause. Und längst nicht aus jedem Kratzen im Hals wird eine Bronchitis. :icon_eek:


1. Ein Teil meiner Arbeit, nämlich die Projektarbeit, bleibt liegen, wenn ich nicht grad für mehrere Wochen ausfalle, d. h. ich habe danach nur noch mehr zu tun in kürzerer Zeit, denn unsere firmenweiten Abgabetermine für Ergebnisse (z. B. fertig erstelltes Programm für das nächste Release) werden nicht verschoben, weil einer mal krank wird.

2. Der andere Teil meiner Arbeit, Fehleranalysen und -korrekturen, bleibt entweder auch liegen und wird dadurch nur noch dringender, oder ein Kollege muß einspringen, dessen eigene Arbeit dann wieder liegen bleibt. Wäre nicht fair dem Kollegen gegenüber, wenn ich dann mit einem "Kratzen im Hals" fröhlich zuhause bliebe.
 

Paolo_Pinkel

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Richtig,denn man sollte sich schon klar sein was alles möglich ist,er ist immer besser voraus zu schauen als hinterher zu rennen:icon_party:

Ich zB.binn mir sicher das in nächster Zeit Krank sein beim JC schwieriger wird,auch wenn es viele nicht wahr haben wollen.

Gut das ich Realist bin :icon_twisted:
Was macht dich denn so sicher?
 

Puschelkuschel

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Ja,ja das ist mal ein thema.Ich habe keine Probleme auf dem Gebiet. Krank ist krank basta.Übrigens ,ich kenne einen guten Kriezeldoc.Krankschreiben kostet ja nix.Oder?:icon_klatsch:
 

Puschelkuschel

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Wenn ich krank bin, bin ich krank - Ende! Auch wenn es nur ein Kratzen im Hals ist, bleibe ich mit dem Hintern dann lieber Zuhause, als zu riskieren, dass daraus eine Bronchitis wird.

Da gibt es mit mir auch keine Diskussionen zu führen mit dem Arbeitgeber, der mich dann vielleicht noch anruft und mir noch droht, dass man meinen Arbeitsplatz mit einer anderen Person besetzen kann, wenn ich mich nicht krank zur Arbeit begebe.

Soll er es doch machen!

DAS IST MEINE MEINUNG... aber viele andere Menschen dort draußen in der Republik kacken sich in die Hose vor Angst, bei Gedanken was die Folgen eines krankheitsbedingten Fernbleibens auf der Arbeit für Konsequenzen haben könnte :icon_eek:

Eine Woche krankgeschrieben - Eine Woche keine Leistung zeigen können - Eine Woche anderen Kollegen die Möglichkeit geben sich zu profilieren - Eine Woche in der der Chef vergessen könnte, welche Leistung bereits durch den Kranken erbracht wurde... :icon_neutral:

Bravo ,endlich einer der mal Gas gibt!:biggrin:
 

gismo41

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Wie blöd müssen die Arbeitnehmer seinen sich krank zur Arbeit zu schleppen ?

Die Runieren damit ihre komplette Gesundheit .Ich bin nie krank zur Arbeit gegangen .:cool: Ersteinmal weil man da , nicht 100 % Leistung bringen kann , und zweites krankheiten verschleppt.

Ich liege jetzt selber hier mit Bronchitis flach . Man kann sich vom Bett , zur Couch schleppen vor der Glotze legen ,weil man so schwach vom keuchen ist. :icon_sad:

Wie sollte man mit solchen Beschwerden z.b im Supermarkt , Kaufhaus , Post , Büro ,und co arbeiten ?

Die Arbeitnehmer die krank zur Arbeit gehen , fallen damit den kranken Arbeitnehmer in den Rücken , und sorgen dafür das die Lohn fortzahlung abgeschafft wird .
Nur weil sie Angst um ihren Arbeitsplatz haben.:icon_neutral:
 
E

ExitUser

Gast
Die Arbeitnehmer die krank zur Arbeit gehen , fallen damit den kranken Arbeitnehmer in den Rücken , und sorgen dafür das die Lohn fortzahlung abgeschafft wird .

Wo ist da bitte der Zusammenhang? Inwiefern sorgen AN, die zur Arbeit gehen, obwohl sie krank sind, für die Abschaffung der Lohnfortzahlung?

Liefern nicht eher die AN, die sich ein Attest ergaunern und als "krank" zuhause bleiben, obwohl sie gesund sind und arbeiten gehen könnten, Argumente gegen die Lohnfortzahlung?
 

Bambi_69

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Das ist dem deutschen Unternehmerpack doch weitgehend egal. Bekommen ja immer wieder Nachschub vom Jobcenter.

Lange vor Hartz IV in einem kleinen Betrieb in Süddeutschland: Ein Mitarbeiter stattete trotz Krankmeldung (Bandscheibenvorfall) mal eben im Geschäft einen Besuch ab, um nach dem Rechten zu sehen. Der Chef schickte ihn gleich in seine entsprechnende Abteilung und meinte dann nur lapidar zu den anderen Angestellten: Selber schuld, wenn er hier her kommt. Man sollte sich also sehr genau überlegen, ob derlei "Engagement" krank zur Arbeit zu gehen, es wert ist. Gedankt wird es einem jedenfalls nicht. Und was die Angst vor Arbeitsplatzverlust angeht: Man kann 20 Jahre ohne einen einzigen Fehltag fleissig und pünktlich gearbeitet haben, wenn man einen loswerden will, so findet sich schnell auch ein (anderer) Grund.
 

Paolo_Pinkel

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Wahrscheinlich der selbe Grund, wegen dem keiner seiner 392 Posts eine konkrete, fundierte Hilfestellung; für Hilfesuchende zur Durchsetzung ihrer Interessen gegen das JC enthält...:icon_kotz: ;-)

Deshalb... ↓ :biggrin:
:icon_daumen: So ist es. Noch so einer, der sich nur am Leid anderer weiden möchte:icon_kotz:
 

hartaber4

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Aber der Trend geht wieder zum "Kadavergehorsam"...... liegt aber auch in der deutschen Kultur......

dafür kann man da bei Wahlen schön schlapp zu Hause sitzen bleiben, damit die etablierten Parteien weiter in Ruhe den "Sozial"-Staat im Sinne IHRER Wählerklientel demontieren können....
 

Piccolo

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ein nachbar hat sich vor einigen wochen mit fieber zur arbeit geschleppt. jetzt liegt er im krankenhaus mit verdacht auf beginnende herzmuskelentzündung.
auch er dachte: bloss kein weichei sein, bloss nicht den kollegen anlass zum meckern über liegengebliebene arbeit geben.

frage: ist es das wert?
 
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