Jeamnd wohnt zeitweise bei einem

littledragon

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Bin selbst Alg2 Bezieher. Meine Freundin zieht jetzt aus Süddeutschland in den Ruhrpott und sucht eine Wohnung. Sie ist selbst arbeitslos und bezieht noch etwa ein halbes Jahr Alg 1. Muss aber trennungsbedingt im Oktober aus Ihrer Wohnung. Kann sie beim Arbeitsamt (die wissen schon das sie umziehen wird) meine Adresse angeben vorübergehend.
Möchte betonen, das wir nicht zusammenziehen wollen und werden, sondern dies nur der Fall ist bis sie eine Wohnung gefunden hat. Alg 1 bekommt sie nicht allzuviel etwa 600 Euro.
Was hättet ihr für einen Rat in dieser Sache? Danke für eure Anworten.
 

Fritz Fleißig

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Soweit es deine Freundin betrifft (Bezieherin von ALG), besteht kein Problem. Sie muß lediglich für die AfA durchgehend postalisch erreichbar sein, also eine der AfA bekannte Adresse besitzen. Das ALG enthält auch keine Bestandteile für Wohnungskosten. Ihr Wohnungswechsel hätte also keine Auswirkungen auf die Höhe ihres ALG.

Welche Auswirkungen das auf dich hätte (mögliche Bedarfsgemeinschaft oder dergleichen), ist eine andere Frage, wozu ich aber nichts weiter beitragen kann.
 

doppelhexe

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auf die knapp 600€ ALG1 deiner bekannten hätte das keine auswirkungen. (evtl. soll sie wohngeld beantragen, je nachdem, wie hoch ihr mitanteil wäre. im schnitt 50% deiner miete).

DU müsstest den einzug deiner bekannten aber dem jobcenter melden. denn deine bekannte müsste die ca. hälfte der wohnkosten tragen, du bekommst vom jobcenter für die zeit nur die andere hälfte (sofern du bisher allein gelebt hast).

dein regelsatz dürfte sich nicht ändern, da ihr weder eine BG noch eine HaushaltsGemeinschaft seid. bitte aufpassen, wenn du die anlage KDU oder andere papiere neu ausfüllen musst... weder BG noch HG ... und du kannst auch keine unterlagen von ihr einreichen, da du nicht an diese rankommst... sie ist nur eine bekannte, die vorrübergehend dort wohnt um sich eine eigne wohnung zu suchen"

noch hier nachschauen
 

Pendlerin

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Also meinen Besuch melde ich ganz sicher keinem Jobcenter!

Soweit ich weiss steht sowas frühstens nach 6 Wochen zur Debatte und ummelden muss man nur wegen Postanschrift auch nicht prompt. Dazu reicht ein Nachsendeantrag.

Anders sieht es aus wenn der Antrag auf ALGI am neuem Wohnort beantragt werden soll. Dann muss man natürlich dort leben. In dem Fall würde das Post von Doppeloma zutreffen.

Gruss von der Pendlerin
 

Fritz Fleißig

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... und ummelden muss man nur wegen Postanschrift auch nicht prompt. Dazu reicht ein Nachsendeantrag.
Das ist leider nicht zutreffend. Man muß werktäglich per Briefpost an seinem Wohnort erreichbar sein. Die Briefpost braucht auch nicht unbedingt durch die Deutsche Post kommen, sondern könnte - wenigstens theoretisch - durch Boten der Arbeitsagentur zugestellt werden. Was dann?

Ein Nachsendeauftrag bewirkt eine Verzögerung um einen Tag und erfüllt daher nicht die Notwendigkeit einer verzögerungsfreien Erreichbarkeit. Wieso wohl steht auf den Briefen der Arbeitsagentur manchmal ein Zustellungsvermerk wie "nicht nachsenden - falls verzogen, mit neuer Anschrift zurück an Absender"? Da hilft ein Nachsendeauftrag nichts, und die AfA erfährt schnell und sicher vom Umzug, mit entsprechenden Folgen. Es besteht dann wegen Nichtverfügbarkeit kein Anspruch auf ALG mehr bis zu einer erneuten persönlichen Meldung.
 

Pendlerin

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Fritz Fleissig...das was du meinst ist wohl richtig aber so ist ein Umzug unter den genannten Umständen quasi unmöglich. Alleine die Bürokratie für eine Zeit welche im besten Fall vielleicht sechs Wochen andauert.

Wir wissen..trennungsbedingter Auszug zum Oktober und wir wissen ALGI.
Ferner wissen wir Threadersteller bezieht ALGII. Ausserdem ist ein Weg von Süddeutschland in den Pott zu überbrücken um vermutlich dort ein neues Leben anzufangen.
Jetzt werfen wir das Alles in einen Topf und überdenken das Chaos und wissen gleich...nene..das lassen wir besser. Soll sie doch in Süddeutschland bleiben und von dort aus den Versuch starten.
Das wäre vernünftig aber ist das auch menschlich umsetzbar und wie hoch ist der Preis?
Ist es nicht deutlich einfacher vom Ort in den man ziehen möchte Arbeit und Wohnung zu suchen? Oder müht man sich mit endlosen Anträgen auf Fahrtkostenerstattung zu möglichen Arbeitsstellen am neuen Wohnort ab..natürlich auf Kosten der Steuerzahler ect.

Rechtlich gesehen hast du Recht aber das bedeutet auch Sachen wie z.b. man rechnet jetzt dem Threadersteller die Miete hälfig an und kürzt ihm seine Leistung entsprechend ohne bereits die Rechnung mit der vorübergehend beim Threadersteller lebenden Person fertig zu haben...weil vielleicht noch Unterlagen fehlen. Schon mal überlegt ob die 600 ALGI dann noch reichen oder muss wegen ein paar Tagen ein Antrag auf ergänzend ALGII gestellt werden und wenn das nicht dann vielleicht Wohngeld???? Nur wegen ein paar Tagen???

Ich denke es ist einfacher wenn jemand daheim die Post sichtet und man als Besuch zurück reist wenn was wichtiges ist. Sofern das möglich ist bei Trennung. Zur Not wäre ich vermutlich auch noch schwer krank..husthust.

Gruss die Pendlerin
 

Albertt

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Lass gut sein. Das bringt dir nur Ärger. Sie soll umziehen, wenn Sie eine Wohnung hat.
 
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