JC will wissen warum Taschengeld BFD geändert wurde - leistungsrelevant? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

morama

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Hallo ihr Lieben,

noch eine Frage zum Thema BFD - indirekt allerdings.
Und zwar habe ich einen Vertrag mit dem Bund/Einsatzstelle abgeschlossen und die Dame schrieb ein Taschengeld in einer gewissen Höhe in den Vertrag, sowie sonstige Zulagen. Der Vertrag ging zum Bund und die Einsatzstelle bekam die Info, dass bei reduzierter Stundenzahl nur ein Taschengeld in max. Höhe von 200,- gezahlt werden darf. Da der Vertrag schon von allen unterzeichnet war, wurde der Betrag handschriftlich geändert, und von den Parteien gegengezeichnet.

Nachdem ich die Info und die Kopie der leistungsrelevanten Seite geschickt habe ( die mit dem geänderten Taschengeld ), um die Meldung über den BFD zu machen, bekam ich Post mit der Bitte den gesamten Vertrag zu schicken ( angeblich nicht lesbar ), sowie eine schriftliche Erklräung, weshalb der Betrag geändert wurde. Ich bin mir nicht sicher, ob die das was angeht.

Erstens ist Taschengeld freiwillig vom Bund und ob das leistungsrelevant ist, wage ich zu bezweifeln.
Ich gehe stark davon aus, dass die denken, ich hätte darum gebeten mir nur max. 200,- zu zahlen, da genau dieser Betrag anrechnungsfrei bleibt. Der Rest würde dem Jobcenter zum Opfer fallen.

Ist aber nicht so gewesen und selbst wenn - die Einsatzstelle wird sicher wissen, dass man als H4 nur 200,- behalten darf und warum sollte sie mehr zahlen, wenn sie weiß, der Rest fällt dem JC zum Opfer.

Wie gesagt, dies ist nicht so und ich habe extra auch beim Bund angerufen und die haben mir bestätigt, dass bei reduzierter Stundenzahl nur max. 200,- gezahlt werden darf. Und, von der Einsatzstelle habe ich dies auch schriftlich, da ich ja die geänderte Seite gegenzeichnen musste.

Wie ist die Rechtslage, muss ich die Erklärung geben? Warum was im Vertrag geändert wurde, ist doch eine Sache zwischen mir und der Stelle/Bund? Leistungsrelevant ist doch nur das akutelle Taschengeld.

Bin mir da unsicher, aber meiner Meinung nach sind die zu neugierig. Wie gesagt, die denken ich hätte absichtlich nur um 200,- Euro gebeten, da die eben genau nur anrechnungsfrei sind.
Ich will aber auch nicht, dass die Dinge erschnüffeln, die die nichts angehen. Die sitzen aber leider ja am längeren Hebel und kürzen mir dann das Geld, oder zahlen erstmal gar nicht.

Kennt sich einer aus? Danke.. Ich muss morgen das Schreiben wegschicken.
 

arbeitsloskr

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Hallo morama,

d.h. dem JC liegt ein Vertrag vor, in dem auch der ursprüngliche Betrag zu sehen ist?

Wäre es da nicht sinnvoller gewesen, den Vertrag neu auszustellen, so dass nur der Betrag von 200,00 EUR zu sehen wäre?

Kannst du eine Erklärung seitens des Bundes erhalten, bzw. liegt sie dir vor, die beinhaltet, dass du definitiv nur Stundenanzahl X leistest und dafür auch das zustehende Taschengeld in dem Betrag erhälst, der für diese Stundenanzahl vorgesehen ist?
 

morama

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Hallo morama,

d.h. dem JC liegt ein Vertrag vor, in dem auch der ursprüngliche Betrag zu sehen ist?

Wäre es da nicht sinnvoller gewesen, den Vertrag neu auszustellen, so dass nur der Betrag von 200,00 EUR zu sehen wäre?

Kannst du eine Erklärung seitens des Bundes erhalten, bzw. liegt sie dir vor, die beinhaltet, dass du definitiv nur Stundenanzahl X leistest und dafür auch das zustehende Taschengeld in dem Betrag erhälst, der für diese Stundenanzahl vorgesehen ist?
Die Einsatzstelle hatte den Vertrag ja so unterschrieben schon gesendet und ich glaube, dann darf nur noch handschriftlich geändert werden. Vom Bund habe ich keine Erklärung, aber telefonisch habe ich die bekommen auf Nachfrage. Lediglich von der Einsatzstelle habe ich die Mail die besagt, dass ich bei reduzierter Stundenzahl nur 200,- erhalten darf. Die Frage ist aber, muss ich eine Erklärung abgeben, warum der Vertrag geändert wurde? Habe heute die erste Gehaltsabrechnung hingeschickt. Meine Befürchtung ist aber, dass die mir jetzt noch Arbeit vermitteln wollen, da ich nicht Vollzeit arbeite.
Geht aber auch nicht an einer Grundschule. Ich muss zusätzlich die Ferien rausarbeiten, da die Stunden aber nicht bezahlt werden, stehen die natürlich auch nicht im Vertrag, also sind es schon deutlich mehr. Ich hatte u.a. extra den Bfd gewählt, damit ich mal den Druck etwas los bin, denn das macht mich krank. Habe keine nette SB. Ich reiße mir ein Bein aus um da wegzukommen und kriege jetzt noch miesere Konditionen.

In meiner EGV die ich geschickt bekam steht alles mögliche. Bewerbungen jetzt sogar monatlich vorlegen, früher alle 2 Monate. Alles Maßnahmen, Agenturen etc. wo ich mich melden muss. Ich fühle mich irgendwie bestraft, seit dem ich den BFD mache. Sie war auch überhaupt nicht begeistert. Und alleine deshalb denke ich, wollen die mir noch zusätzlich was aufbrummen. Ich bewerbe mich trotzdem weiter, aber dieser Druck ist jetzt wieder da und mir eht es jetzt wieder schlecht. Geht aber auch nicht an einer Grundschule. Ich muss zusätzlich die Ferien rausarbeiten, da die Stunden aber nicht bezahlt werden, stehen die natürlich auch nicht im Vertrag, also sind es schon deutlich mehr. Ich hatte u.a. extra den Bfd gewählt, damit ich mal den Druck etwas los bin, denn das macht mich krank.
 

arbeitsloskr

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Die Einsatzstelle hatte den Vertrag ja so unterschrieben schon gesendet und ich glaube, dann darf nur noch handschriftlich geändert werden.
Hallo morama,

ich kenne mich mit dem BFD nicht aus, aber für mich hört sich das seltsam an, dass man "falsche" Verträge nicht widerrufen oder neu ausstellen kann. Sollte das jedoch in den jeweiligen Gesetzen so geregelt sein, dann ist es leider so. Nachvollziehbar ist das aber nicht ;)

Vom Bund habe ich keine Erklärung, aber telefonisch habe ich die bekommen auf Nachfrage. Lediglich von der Einsatzstelle habe ich die Mail die besagt, dass ich bei reduzierter Stundenzahl nur 200,- erhalten darf. Die Frage ist aber, muss ich eine Erklärung abgeben, warum der Vertrag geändert wurde?
Ich tippe darauf, dass du eine Erklärung abgeben musst, am besten mit Erläuterungen der Einsatzstelle und des Bundes, warum der Vertrag im Nachhinein noch geändert wurde. Das Ganze am besten in Schriftform mit Unterschrift der handelnden Personen.

Meine Befürchtung ist aber, dass die mir jetzt noch Arbeit vermitteln wollen, da ich nicht Vollzeit arbeite.
Das ist nunmal das Hauptziel des ganzen "Vermittlungsbetriebes" durch JC, die Vermittlung in eine Vollzeitstelle, bzw. die größtmögliche Reduzierung deiner Hilfsbedürftigkeit.

Geht aber auch nicht an einer Grundschule. Ich muss zusätzlich die Ferien rausarbeiten, da die Stunden aber nicht bezahlt werden, stehen die natürlich auch nicht im Vertrag, also sind es schon deutlich mehr.
Das hört sich nach einer Art Arbeitszeitkonto an. Ist das so rechtlich zulässig beim BFD?

Davon abgesehen wird das JC nur die Stundenanzahl anerkennen, für die du auch eine Abrechnung vorlegst. Wenn du jetzt also "nur" Teilzeit belegen kannst, obwohl du Vollzeit arbeitest, dann bist du für das JC eine Teilzeitkraft. Du solltest dir hier auch als Eigenschutz entsprechende Regelungen seitens der Einsatzstelle und des Bundes in Schriftform geben lassen.
 
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