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JC will Nebenkostenabrechnung und Job Nachweise haben

spyro

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#1
Hallo,
habe mal wieder ein Weiterbewilligunsantrag gestellt.
Das Job Center will jetzt die letzten Heis und Nebenkostenabrechung haben.

Muss ich da alle blätter kopieren ?

Ausserdem wollen die noch die letzten drei Gehaltsabrechnungen aus meinen Minijob den ich vor 5 jahren gekündigt habe haben. Als mich damals mein SB nach dem job gefragt hat, ob ich da noch arbeite habe ich reflexartig ja gesagt, weil ich angst vor einen 1€ job hatte. Was soll ich da jetzt eintragen? Habe noch die alte Kündigung von meinem Arbeitgeber. Aber schon doof, dass ich mein SB angelogen habe. Der hat mich zwar schon etliche male angelogen, aber ich bin ein Mensch der ungerne lügen verbreitet. Soll ich dem SB jetzt die Kündigung schicken oder einfach auf dem Anhörungsbogen drauf schreiben, dass ich da nicht mehr arbeite.. Was würdet ihr mir jetzt raten?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Kerstin_K

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#2
AW: JC will NK und Job Nachweiße haben

Die Abrechnungen braucht das JC wahrscheinlich vollstaendig.
 

spyro

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#3
AW: JC will NK und Job Nachweiße haben

Habe ich auch gerade alles kopiert.
 

jwd1

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#4
Ich schicke immer nur die Hauptseite und den Geldzugang bei plus, bzw, die Nachzahlung bei minus.
Bei deinen Minijob hast du es mündlich gesagt?, Wirklich?, nein Herr/Frau SB, da müssen Sie sich verhört haben.
Wenn du es jedoch irgendwo schriftlich abgegeben hast, dann vergiss meine Empfehlung
 

spyro

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#5
Nur mündlich. Habe aber vor vier in einer anderen Stadt gelebt und da habe ich es schriftlich gesagt, aber da hat es auch noch gestimmt.
 

vidar

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#6
AW: JC will NK und Job Nachweiße haben

Habe ich auch gerade alles kopiert.
Um auch ermitteln zu können, ob sich künftig bei den Vorauszahlungsbeträgen etwas ändert hat, benötigt das JC sicherlich den kompletten Schriftsatz der jeweiligen Abrechnungen.

Da sehr oft beim JC angeblich keine Unterlagen eingegangen bzw. nicht mehr auffindbar sind, lass dir in jedem Fall die Abgabe (Eingangsstempel auf jeder NK-Kopie) nachweislich vom JC bestätigen. Notiere auf jeder dieser NK-Kopien auf der ersten Seite oben deine BG-# bzw. Kunden-#.
 

Solanus

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#7
...
Ausserdem wollen die noch die letzten drei Gehaltsabrechnungen aus meinen Minijob den ich vor 5 jahren gekündigt habe haben. Als mich damals mein SB nach dem ...
Dann schreibst Du dies einfach als Antwort auf die Forderung: "Gekündigt vor 5 (fünf) Jahren.

Na und, was DU irgendwann einmal gesagt hast oder vielleicht auch schriftlich erklärt hast, ist uninteressant, solange Du es nicht im aktuellen Bewilligungszeitraum schriftlich erklärt hast.

Deswegen würde ich mir keine grauen Haare wachsen lassen.
 

spyro

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#8
Habe mir echt Sorgen gemacht, obwohl es nur ne kleine Lüge war die nicht schriftlich war, sondern mündlich. Habe jetzt die Kündigung von meinem alten Arbeitgeber und die Neben und heizkosten Abrechnung dem JC geschickt. Kann es sein, dass das JC danach noch was verlangt z. B Kontoauszüge? Aber das hätten die dann bestimmt schon im ersten Schreiben drauf geschrieben oder kann das noch kommen? Kann es auch vlt. sein, dass die mein alten Arbeitgeber anrufen und fragen, ob es stimmt, dass ich da nicht mehr arbeite?
 

vidar

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#9
Kann es sein, dass das JC danach noch was verlangt z. B Kontoauszüge?
Die letzten 3 Monate könnten vielleicht noch verlangt werden. In begründeten Fällen könnte das Amt ggf. auch die Auszüge der letzten 12 Monate von dir verlangen, sofern der letzte Bewilligungszeitraum 12 Monate gewesen sein sollte.
Kann es auch vlt. sein, dass die mein alten Arbeitgeber anrufen und fragen, ob es stimmt, dass ich da nicht mehr arbeite?
Warum sollte es? Du hast doch mittlerweile alles dokumentiert, oder? Falls doch, würde das JC die benötigte Information bestimmt noch schriftlich von deinem EX-Arbeitgeber anfordern.
 

Couchhartzer

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#10
In begründeten Fällen könnte das Amt ggf. auch die Auszüge der letzten 12 Monate von dir verlangen, sofern der letzte Bewilligungszeitraum 12 Monate gewesen sein sollte.
Wobei es durchaus ein begründeter Fall vorliegen kann, weil aufgrund solcher Äußerungen:
Als mich damals mein SB nach dem job gefragt hat, ob ich da noch arbeite habe ich reflexartig ja gesagt, weil ich angst vor einen 1€ job hatte.
die Vermutung aufkommt, dass da tatsächlich noch irgendwelcher nicht gemeldeter Einkommenszufluss stattgefunden haben kann.
 

spyro

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#11
Habe ein Termin beim JC bekommen. Es geht mal wieder um eine egv. Mein Sb wird mich bestimmt ansprechen wegen dem Mini Job. Hahe mittlerweile einen neuen sb. Als der aktuelle mich nach dem mini job gefragt habe, habe ich gesagt ist nicht erwähnswert, weil ich da fast nix verdiene. Dann war das Thema auch beendet. Was soll ich dem sb jetzt sagen, wenn er mich darauf anspricht, warum ich gesagt hätte, dass ich einen mini Job habe, obwohl ich schon seit 2014 dort gekündigt habe. Möchte nicht ins stottern geraten und mich auf diese Frage vorbereiten. Vielen Dank für eure Hilfe!
 

vidar

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#12
Als der aktuelle mich nach dem mini job gefragt habe, habe ich gesagt ist nicht erwähnswert, weil ich da fast nix verdiene.
Du scheinst ja wohl eine überdurchschnittliche Lernresistenz zu besitzen, wenn du hier mehr oder weniger den selben Fehler mit der MiniJob-Info nochmal machst. Dem SB interessiert sehrwohl dein Mini-Job Verdienst, egal wie hoch der auch sein sollte. Unabhängig davon, bist du sowieso dazu verpflichtet diese Einnahmen dem JC jedes mal zu dokumentieren.
 

hansklein

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#13
. Was soll ich dem sb jetzt sagen, wenn er mich darauf anspricht, warum ich gesagt hätte, dass ich einen mini Job habe, obwohl ich schon seit 2014 dort gekündigt habe. Möchte nicht ins stottern geraten und mich auf diese Frage vorbereiten.
Mit solchen Auasagen, kann man sich ganz schön in die Nessel setzen.

Allerdings könnte man da auch erfinderisch werden, brauchst echt Vorlagen????

Das soll ich gesagt haben??? Nie und nimmer, das war wohl ein Missverständnis
Minijob? Nee, ich hatte einen vor langer Zeit, das meinte ich. Da hab ich wohl die Frage falsch verstanden gehabt.
Ich war so durch den Wind, da hab ich wohl ihre Frage falsch verstanden. Ich dachte, sie meinten ob ich in der Vergangenheit was gehabt hätte...

etc. pp. Es kann soviel gesagt worden sein, solange es nix schriftlich bestätigtes gibt, Missverständnisse sind menschlich. Für die Zukunft würde ich mit solchen Aussagen allerdings sehr vorsichtig sein und am besten erst gar nicht tätigen.
 
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