JC will Kontoauszüge, wer zahlt die 80€ ?! (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Jemely

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Hallo!

Erstmal, ich weiß nicht ob das jetzt in der richtigen Rubrik ist wenn nicht bitte verschieben und Entschuldigung.

Das Jc will von mir die Kontoauszüge vom 01.09.2012 bis heute. Ich hatte sie natürlich nicht mehr, also habe ich sie bei der Bank nach bestellt. Für stolze 80€!! Aber die hab ich nicht einfach mal so übrig. Wenn ich sie dem Jc allerdings nicht Vorlage, wird mir die gesamte Leistung gestrichen. Was soll ich tun? Wer muss das zahlen?
MfG. Jemely
 

50GdB23

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Dir wurden bereits leistungen bewilligt?

Warum verlangen die einen so großen Zeitraum?? Gibt es da einen Grund für?
 

Jemely

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Hi,

Also ja es ist seit dem 01.09.2012 bewilligt.
Es wird mir vorgeworfen, in meinem Antrag ( den eine Jc Mitarbeiterin ausgefüllt hat)
bewusst falsche angaben gemacht zu haben. Dagegen läuft aber schon ein Widerruf meinerseits.

Lg. Jemely
 

kelebek

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Mal davon abgesehen, ob Du die Kontenauszüge vorlegen musst oder nicht ...

Du bist m.N.n. gesetzlich verpflichtet, die Auszüge Deiner Konten für die vergangenen zwei (oder sind 's drei) Jahre aufzubewahren. Das gilt für alle, ist also keine Diskriminierung von Sozialtransferleistungsbeziehern. (Man belehre mich eines Besseren, sollte ich hier Mist schreiben.)

Deswegen müssten m.M.n. die Kosten für nachzufertigende Kontenauszüge aus diesem Zeitraum auch zu Deinen Lasten gehen. Allerdings beantwortet das nicht, ob Du diese Kontenauszüge überhaupt vorlegen musst. Und die Übernhame de Kosten kann man ja dennoch schriftlich beantragen; nur vermute ich, dass das abgelehnt würde; dennoch beantragte ich 's einfach mal.
 

kelebek

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...

Also ja es ist seit dem 01.09.2012 bewilligt.
Es wird mir vorgeworfen, in meinem Antrag ( den eine Jc Mitarbeiterin ausgefüllt hat)
bewusst falsche angaben gemacht zu haben.
Dagegen läuft aber schon ein Widerruf meinerseits.

...
Naja!

Du hast den Antrag dennoch selbst unterschrieben, oder nicht? Mit Deiner Unterschrift bestätigst Du freilich auch die Richtigkeit der gemachten Angaben. Die Pflicht, vor Unterschrift zu prüfen, oblag Dir. Völlig egal ist dabei, ob Du oder Mitarbeiter den Antrag ausfüllten. Solltest Du allerdings in irgendeiner Weise während der Antragstellung (hier: des Ausfüllens gemeinsam mit einem Mitarbeiter) in irgendeiner Form genötigt oder bedrängt worden sein, könntest Du damit argumentieren. Unrichtige Angaben müssen dennoch korrigiert und - so das zutrifft - Nachforderungen, so sie sich aus den korrigierten Angaben ergeben, beglichen werden.

Du wirst den Sachverhalt wahrscheinlich mal präziser hier darlegen müssen, wenn Du 's genauer wissen willst. Dann solltest Du allerdings auch das Schreiben an Dich anonymisiert hier einstellen.
 
E

ExitUser

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Hallo...


Das BSG vom 19.09.2008- B 14 AS 45/07 R und 19.02.2009- B 4 AS 10/08 R haben leider offengelassen ob eine anlasslose Anforderung von Kontobelegen über einen längeren Zeitraum als 3 Monate ebenfalls noch zulässig sind.

Nach LSG Niedersachsen-Bremen vom 12.07.2007 -L 6 AS 378/07 ER ist die Anforderungen von Kontoauszügen von 1 Jahr rechtswidrig....

Das LSG NRW hat einen Zeitraum von 6 Monaten nicht beanstandet.

Nach LSG Sachsen-Anhalt vom 19.01.2011 L 5 AS 452/10 ER kann ein Zeitraum von ca 3 Jahren im Einzelfall verhältnismäßig sein [begründeter Verdacht]
 

ZynHH

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Kontoauszug

Mir ist immer wieder schleierhaft, warum immer alles weggeworfen wird. Wo man doch weiß, das man Kontoauszüge immer wieder mal brauchen kann um etwaige Zahlungen nachweisen zu können.

Selbst die Ordner zum Abheften gibts im Regelfall kostenlos von der Bank.
Um jedoch bei Alltagsgeschäften später leichter Beweis über Zahlungsgrund, Betragshöhe oder Zahlungszeitpunkt führen zu können, sollten Kontoauszüge drei Jahre lang aufbewahrt werden, weil nach Ablauf dieses Zeitraumes Alltagsgeschäfte in der Regel verjährt sind und niemand mehr durchsetzbare Ansprüche geltend machen kann.
 

obi68

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Du bist m.N.n. gesetzlich verpflichtet, die Auszüge Deiner Konten für die vergangenen zwei (oder sind 's drei) Jahre aufzubewahren. Das gilt für alle, ist also keine Diskriminierung von Sozialtransferleistungsbeziehern. (Man belehre mich eines Besseren, sollte ich hier Mist schreiben.)
Das gilt nicht für Privatpersonen, hier gibt es keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht.

Nur derjenige, der nach Steuer- oder Handelsrecht zum Führen von Büchern und Aufzeichnungen verpflichtet ist, ist verpflichtet, Kontoauszüge aufzubewahren.

Daß man auch als Privatperson die Dinger dennoch nicht einfach wegwerfen sollte, ist aber auch klar.
 

obi68

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Hab gerade mal nachgesehen. Meine Auszüge gehen lückenlos zurück bis Anfang 2008.

Da könnte ich jetzt vielleicht doch mal was entsorgen. *lol*

Aber diese Ordner nehmen halt echt keinen Platz weg und ich bekomm locker 2 Jahre in einen.
 
L

LMAARGE

Gast
Ich würde die Beschaffung der Kontoauszüge wegen Unzumutbarkeit
ablehnen. Wenn der Anfangsverdacht begründet ist, können die auch
einen Gerichtsbeschluss erwirken um an die Daten zu kommen, sofern
da ein Richter mit spielt. Dann müsste doch wohl erst mal eine
Anhörung stattfinden, oder? :icon_motz:
 

schwanenritter

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Hab gerade mal nachgesehen. Meine Auszüge gehen lückenlos zurück bis Anfang 2008.
Meine gehen zurück bis einschließlich 2007, und der Platz, den die "weg"nehmen, ist ziemlich genau 13,9 MB. Gut, ich muss zugeben, die Auszüge von 2007 bis 2012 sind in einer ZIP-Datei gesichert, normal wären das vielleicht 10 MB mehr.

Was übrigens die Aufbewahrung von Kontoauszügen über einen längeren Zeitraum angeht: Die sollte man allein deshalb schon länger aufheben, um eventuelle Verjährungstatbestände nachweisen zu können, und zum Zweck des Nachweises für Gewährleistungsansprüche soll das mit den Kontoauszügen auch ganz praktisch sein. Aber derlei Dinge scheinen für den einen oder anderen zu bürgerlich angehaucht, als dass man sich damit beschäftigen würde.
 

Wasnun

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warum 3 Monate ? Ich muss für 6 Monate vorlegen. So lange ist doch auch der Bewilligungszeitraum.

Wollen die bei euch nicht lückenlos die Auszüge sehen ?
6 Monate müssen vorgelegt werden, wenn ein 4oo,- Euro-Job oder ähnliches ausgeübt wird. Ansonsten lediglich 3 Monate.....
 

prototype

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Also ich kann bei meiner Bank online alle Kontoauszüge bis zum Anfang selbst zuhause ausdrucken. Das kostet mich vllt paar Euro an Tinte und Papier aber keine 80 €.
 

Pixelschieberin

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Eben, neue kosten dann schnell mal 80 Euro ....
Die Freudenhauspreise für jeden weiteren download der Kontoauszüge beim E-Banking! der Sparkasse waren der Tropfen... (Die PDFs liegen bereit, komm mir in dem Zusammenhang keiner mit Traffic-Kosten...)
Nach 40 Jahren beendete ich die "Beziehung" und suchte mir endlich ein kontoführungsfreies Institut.
Egal-wie-oft abrufbare Auszüge - ebenfalls kos-ten-los - inbegriffen.
 
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