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JC will Geld zurück haben.

Harrypotter

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Der Sohn einer Dame die ich kennen, hat vor 4 Monate selbst gekündigt, weil er psychische Probleme hat.
Er bekam auch 3 Monate Reibungslos sein Geld.
Nun schreibt das JC ihn an und verlangt von ihm nicht nur die bezahlten 3 Monate, sondern ca. 30% mehr, weil es auch die Sozialleistungen
dazu rechnet.
Die Frau hat keinen Computer. Der Sohn hat nicht gelogen, sondern dem JC nur die Wahrheit erzählt.
Ich möchte gerne helfen.
Kann jemand mir sagen welche Rechte der Junge mann hat ?
 

Strolchenmann

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Der Junge kann jetzt versuchen über eine Ratenzahlungsvereinbarung von seinen Schulden runter zu kommen, oder es wird mit zukünftigen Leistungen verrechnet, in dem Fall hier wo der Fehler beim JC lag mit maximal 10% der Regelleistung
 

elo237

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alles geht nicht

wenn er nachweislich alles angegeben hat, die Gründe
und trotzdem Geld bekommen hat

dann muß es da Möglichkeiten geben das abzuwenden

und zusätzlich 30 % ist mal voller Quatsch

besser zum Anwalt per beratungsschein
 

Strolchenmann

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Dann ist es eine Fehlberechnung des JC, und die können trotzdem zurück fordern, er kann höchstens versuchen auf Entreicherung zu argumentieren
 

TheLovingKind

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alles geht nicht

wenn er nachweislich alles angegeben hat, die Gründe
und trotzdem Geld bekommen hat

dann muß es da Möglichkeiten geben das abzuwenden

und zusätzlich 30 % ist mal voller Quatsch

besser zum Anwalt per beratungsschein
Großer Spruch, ohne den Sachverhalt auch nur annährend zu kennen, klasse. So eine Beratung ist natürlich top... :wink:

Wenn es sich z. B. um § 34 SGB II handeln sollte, werden auch die gezahlten Sozialversicherungsbeiträge zurückgefordert.

Erst einmal müsste als der Sachverhalt weiter erläutert werden, wenn Hilfe erwartet wird.
 

TheLovingKind

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Der Junge kann jetzt versuchen über eine Ratenzahlungsvereinbarung von seinen Schulden runter zu kommen, oder es wird mit zukünftigen Leistungen verrechnet, in dem Fall hier wo der Fehler beim JC lag mit maximal 10% der Regelleistung

Auch hier wieder ein Hellseher...

Wer wie kann man aus den paar Sätzen entnehmen, dass das JC die Überzahlung verursacht hat? Ich bitte hier um Nachhilfe, würde mich auch gerne als Hellseher versuchen.

Wenn es um § 34 SGB II gehen sollten, sind (kein Ermessen) 30 % aufzurechnen, sofern das JC bei dem "ob aufgerechnet wird", mit ja entscheidet.

Ob mit 10 % oder 30 % aufgerechnet wird, diesbezüglich hat das JC kein Ermessen. Es hat nur Ermessen, ob überhaupt aufgerechnet werden soll. Und wenn es im Normalfall (nur in Ausnahmefällen soll auf eine Aufrechnung verzichtet werden) auf Aufrechnung entscheidet, muss es je nachdem, nach welcher Rechtsgrundlage die Überzahlung beschieden wurde, zwangsläufig mit 10 % oder 30 % aufrechnen.
 

Seepferdchen

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hat vor 4 Monate selbst gekündigt, weil er psychische Probleme hat.
War er AU und hatte er ein Attest vom Arzt, der eine Kündigung befürwortet hat?

Hat er noch ALG I also Arbeitslosengeld bekommen und mit ALG II aufgestockt?

Der Sohn hat nicht gelogen, sondern dem JC nur die Wahrheit erzählt.
Hat er dem JC das Kündigungsschreiben eingereicht?
Wie hat er gekündigt, schriftlich oder mündlich, weil du schreibst die Wahrheit erzählt?

sondern ca. 30% mehr, weil es auch die Sozialleistungen
dazu rechnet.
Was genau ist hiermit gemeint, welche Sozialleistungen?
 

Harrypotter

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War er AU und hatte er ein Attest vom Arzt, der eine Kündigung befürwortet hat?
Leider nein.
Hat er noch ALG I also Arbeitslosengeld bekommen und mit ALG II aufgestockt?
Nein. Die Zeit wo er gearbeitet hatte war zu kurz.
Hat er dem JC das Kündigungsschreiben eingereicht?
Wie hat er gekündigt, schriftlich oder mündlich ?
Schriftlich und das Schreiben lag dem JC vor.
Was genau ist hiermit gemeint, welche Sozialleistungen?
Ich nehme an ( er ist nicht hier ) es sind AOK Beiträge.
 

Strolchenmann

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Dann ist der Fall klar, das muss zurück bezahlt werden wie schon anfangs vermutet
 

Seepferdchen

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Hmm @Harrypotter es wäre sinnvoll mal das Schreiben zu lesen, natürlich ohne persönliche Daten.

Er bekam auch 3 Monate Reibungslos sein Geld.
Es muß doch einen Grund dafür geben, das offensichtlich gezahlt wurde bzw. waren diese Bescheide vorläufig?

Also sei mal so nett wenn möglich den Text von diesem Schreiben, dann kann man weitersehen.

Wurde in dem Schreiben von einer Sanktion geschrieben?
 

silka

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Der Sohn einer Dame die ich kennen, hat vor 4 Monate selbst gekündigt, weil er psychische Probleme hat.
Er bekam auch 3 Monate Reibungslos sein Geld.
Nun schreibt das JC ihn an und verlangt von ihm nicht nur die bezahlten 3 Monate, sondern ca. 30% mehr, weil es auch die Sozialleistungen
dazu rechnet.
Die Frau hat keinen Computer. Der Sohn hat nicht gelogen, sondern dem JC nur die Wahrheit erzählt.
Steht in dem Schreiben was von § 34 oder 34a SGB II ?
Eine Begründung für den Ersatzanspruch muss auch da drin stehen.
Das wäre wichtig, zu wissen.
Deine Antwort an @Seepferdchen weist auf den 34 oder 34a hin.

Zunächst mal geht trotzdem Widerspruch. Schriftlich.
Hat das Schreiben eine Rechtsbehelfsbelehrung( Hinweis Widerspruch)?
 

Harrypotter

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Steht in dem Schreiben was von § 34 oder 34a SGB II ?
Eine Begründung für den Ersatzanspruch muss auch da drin stehen.
Das wäre wichtig, zu wissen.
Deine Antwort an @Seepferdchen weist auf den 34 oder 34a hin.

Zunächst mal geht trotzdem Widerspruch. Schriftlich.
Hat das Schreiben eine Rechtsbehelfsbelehrung( Hinweis Widerspruch)?
Das Schreiben ist noch kein Bescheid.
Morgen werde ich versuchen den Jungen Mann zu sprechen, damit ich deine Frage beantworten kann.
 
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