JC traktiert mit Einladungen (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Heike73

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Hallo zusammen,

ich habe am 06.12.2012 einen Termin bei meiner Sachbearbeiterin, zwecks Bewerbungsbemühungen...bla bla bla

heute erhielt ich ein Schreiben vom JC, ich möchte am 29.11.2012 bei einem anderen Sachbearbeiter erscheinen, um meine Bewerbungsunterlagen zu überarbeiten...:icon_neutral::icon_neutral::icon_neutral:

Dieses Spielchen wurde vor ca. 6 Monaten schon gespielt, dort veränderte man einen einzigen Satz in meiner Bewerbung mt den abschliessenden Worten: "so eine gute Bewerbung würden wir hier gerne öfter sehen"

was um Gottes Willen, soll da nun wieder verändert werden ??? Das ist doch alles Schikane !

Muss ich innerhalb von 2 Tagen da erscheinen ? Jobcenter ruft und ich muss flitzen ?
Kann die Bewerbung nicht auch am 06.12.2012 überarbeitet werden ?

Seitdem ich die Dienstaufsichtsbeschwerde wegen eines Hausbesuchs aufgegeben habe, werde ich die gar nicht mehr los !

Aber nun noch eine für mich wichtige Frage :

Was zählt als wichtiger Grund, um nicht bei dem Termin erscheinen zu müssen ?
Nur eine AU oder Arbeit ??? Sagt jetzt bitte nicht JA !

Freue mich über eure Meinung !
 

ZynHH

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nicht JA

Ich würde sogar hingehen, den Typen tot-quasseln, sagen wie toll ich das finde, dass du dadurch ja das Fahrgeld für die Weihnachtseinkäufe sparst... usw.... Es muss den JC-Mitarbeiter ärgern, dass er mich eingeladen hat, nicht mich.....
 

Heike73

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Ich würde sogar hingehen, den Typen tot-quasseln, sagen wie toll ich das finde, dass du dadurch ja das Fahrgeld für die Weihnachtseinkäufe sparst... usw.... Es muss den JC-Mitarbeiter ärgern, dass er mich eingeladen hat, nicht mich.....
das ärgert den Vollpfosten nicht, glaub es mir :icon_twisted:
 
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silka

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Leider ja, Heike
Man kann dich zu übermorgen einladen.
Stichwort Erreichbarkeitsordnung.
Was jetzt an den Unterlagen geändert werden kann, wissen wir alle nicht.
Als wichtige Gründe für Nichterscheinen zählen nur wirklich wichtige Gründe.

Vielleicht entfällt dann der Termin am 6.?
 

gila

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Andere Frage: bist du minderjährig, u25 oder irgendwie "unterbelichtet", dass ein SB von einem JC dir in deine Bewerbungsunterlagen fummeln sollte?

Ist das ein Jobcoach oder welche Quali hat er dafür?
Ist das eine Einladung unter Mitwirkungspflicht und Androhung von Sanktion?

Selbst wenn ... würde ich mich wahrscheinlich schriftlich für das Angebot bedanken - dankend ablehnen, denn die Unterlagen seien nachweislich "top", auf dem neuesten Stand und du hast bereits am 6.12. einen Termin bei deiner zuständigen SB.
Ggf. möge er seine Befähigung zu solchen Veränderungen in deinen persönlichen Unterlagen nachweisen.

Es wird ja immer doller :icon_neutral:
 

Paolo_Pinkel

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[...]
was um Gottes Willen, soll da nun wieder verändert werden ??? Das ist doch alles Schikane !
Wenn du dieser Meinung bist und anhand von vorherigen Meldeterminen so belegen kannst, dann steht es dir frei gegen eine Meldeaufforderung - die ein VA ist! - Rechtsmittel einzulegen und nötigenfalls zu klagen, mit der Begründung, dass
Deine persönliche Meldung darf nur zur Erreichung eines konkreten Meldezwecks dienen. Ist der Meldezweck durch mildere Mittel (Brief oder Telefon) durchführbar, ist eine persönliche Meldung unangemessen und nicht verhältnismäßig (Vgl. Birk in LPK-SBG II, § 59 Rn. 4)
==> https://www.elo-forum.org/infos-abwehr-behoerdenwillkuer/69498-meldetermine-richtig-wahrnehmen.html
 

Heike73

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Andere Frage: bist du minderjährig, u25 oder irgendwie "unterbelichtet", dass ein SB von einem JC dir in deine Bewerbungsunterlagen fummeln sollte?

nein liebe gila ich bin fast 40 und ganz und gar nicht unterbelichtet :biggrin:
Wirklich ganz ernsthaft, meine Schwägerin hat sich von mir Bewerbungen schreiben lassen und innerhalb von 3 Wochen 4 Vorstellungsgespräche, sie hätte all 4 Jobs haben können ! Meine Bewerbungsunterlagen sind wirklich TOP !


Ist das ein Jobcoach oder welche Quali hat er dafür?

Keine Ahnung ob er ein Jobcoach ist, jedenfalls ist er höchstens 25...schon sehr lächerlich, dass ich mir was von dem sagen lassen soll und das er nicht wirklich Ahnung von dem ganzen hat, habe ich ja beim letzten Besuch gemerkt :icon_dampf:

Ist das eine Einladung unter Mitwirkungspflicht und Androhung von Sanktion?

Ja ist es leider

Selbst wenn ... würde ich mich wahrscheinlich schriftlich für das Angebot bedanken - dankend ablehnen, denn die Unterlagen seien nachweislich "top", auf dem neuesten Stand und du hast bereits am 6.12. einen Termin bei deiner zuständigen SB.
Ggf. möge er seine Befähigung zu solchen Veränderungen in deinen persönlichen Unterlagen nachweisen.

mit dem Risiko eine Sanktion zu bekommen ?

Es wird ja immer doller :icon_neutral:
das sage ich Dir....ich habe auf diesen Quatsch echt keine Lust und keine Nerven mehr, habe ja nun immer sämtliche Termine über mich ergehen lassen, aber die waren alle für die Tonne !
 

Heike73

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silka

Gast
Der Vollständigkeit halber sollte erwähnt werden, daß die Klage sich dann gegen die zu erwartende Sanktion mit 10% des maßg. RB richtet.
Wenn Schikane die Ursache ist, dann kommt garantiert erstmal eine Sanktion.

Rein aus Schikane!
 

Heike73

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Der Vollständigkeit halber sollte erwähnt werden, daß die Klage sich dann gegen die zu erwartende Sanktion mit 10% des maßg. RB richtet.
Wenn Schikane die Ursache ist, dann kommt garantiert erstmal eine Sanktion.

Rein aus Schikane!
mittlerweile würde ich die wahrscheinlich auch noch in Kauf nehmen, um dann mit meiner Anwältin die Kampfansage zu starten...oh mann, ich hab keine Kraft mehr für diese Affen und ehrlich gesagt auch keine Motivation mehr, mich zu wehren, meine Dienstaufsichtsbeschwerde ist auch im Sande verlaufen, bringt doch eh allet nüscht :icon_cry:
 

Paolo_Pinkel

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Der Vollständigkeit halber sollte erwähnt werden, daß die Klage sich dann gegen die zu erwartende Sanktion mit 10% des maßg. RB richtet.
Der Rechtsweg steht auch ohne Sanktion offen d.h., dass HE durchaus den Meldetermin wahrnehmen kann, um keine Sanktion zu riskieren und den Meldegrund als solchen im Klageverfahren bezogen auf den Einzelfall angreifen kann.
Wenn Schikane die Ursache ist, dann kommt garantiert erstmal eine Sanktion.

Rein aus Schikane!
Muss man das verstehen?:icon_party:
 

Heike73

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nun noch ein Problem:

das Jobcenter hat morgen geschlossen, schon mehrfach probiert...da geht kein Fax, kein Telefon...nix und Donnerstag um 09.00 Uhr ist der Termin, wie soll ich da noch absagen ???
 

Henrik55

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Die Richter decken diese "Schikane" welche sie weiter als Arbeitsvermittlung bezeichnen werden. Die Sanktion bekommen die immer durch.

@Paolo
Kommen die einem dann nicht damit das kein Rechtsschutzbedürfnis besteht, da die Sache sich erledigt hat, weil der Termin bereits stattfand?

Dienstaufsichtsbeschwerden taugen eigentlich nur noch dazu in seiner Akte die kriminellen Zustände der Jobcenter zu dokumentieren. Mehr sollte man sich davon nicht versprechen.
 

Heike73

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Dienstaufsichtsbeschwerden taugen eigentlich nur noch dazu in seiner Akte die kriminellen Zustände der Jobcenter zu dokumentieren. Mehr sollte man sich davon nicht versprechen.
Hättest Du das nicht vorher sagen können ? :biggrin: Naja wenigstens weiss ich jetzt Bescheid
 

Dirkus

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Hallo Heike73,

ich habe jetzt nur grob überflogen. Es scheint aber du hast für die Zukunft eine Green-Card bezüglich Maßnahmen zu haben! Das meine ich jetzt ernst. Du brauchst dann eigentlich nicht mehr teilnehmen wenn es um Bewerbertraining geht.

Du nimmst den Termin wahr. Lässt alles über Dich ergehen bezüglich einer Änderung deiner Bewerbung (Du nimmst einen Begleiter mit). Immer nur nicken und sagen, dass DU alles schriftlich haben möchtest damit du es nicht vergisst.

Jetzt stelle man sich vor, Dein SB will Dir mal eine o.g Maßnahme geben zu einem Bewerbertraining. Antwortet wäre dann sinngemäß von mir: " Wie jetzt, ich war doch extra bei einem Ihrer Mitarbeiter welche meine Berwebung auf ein Optimum verbessert hat am XX.XX.2012. War der Besuch unnütz oder stellte man fest, dass der Mitarbeiter unnütz ist? Verstehe das jetzt nicht was sich auf so einer Maßnahme soll!?".

Ich hatte es ähnlich - die sitzen eh am längeren Hebel. Bin zu allen Terminen hin und habe immer den wissbegierenden und natürlich den einsichtigen gegeben. Immer mit großen Augen angeschaut und gesagt: "Ja, da haben Sie recht ganz großes Dankeschön" - Nach dem Dritten mal haben die gemerkt, dass ich die sowas von verar***e - sie lassen mich seit dem in Ruhe. Klingt komisch, ist aber so...

Nicht immer den Holzhammer rausholen! Es geht subtiler und dann sogar (Maßnahme Bewerbertraining) mit dem Messer durch den Rücken ins rechte Auge :biggrin::biggrin::biggrin: Auch Eigentor genannt.

...
 

Heike73

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@ Dirkus

ich stimme Dir in allem zu, aber ich bin es sowas von leid immer ja und Amen zu sagen, die können doch nicht alles mit einem machen.
 

Paolo_Pinkel

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Die Richter decken diese "Schikane" welche sie weiter als Arbeitsvermittlung bezeichnen werden. Die Sanktion bekommen die immer durch.
Wenn sie nachweisen können, dass der HE die Meldung auch erhalten...:icon_party:

@Paolo
Kommen die einem dann nicht damit das kein Rechtsschutzbedürfnis besteht, da die Sache sich erledigt hat, weil der Termin bereits stattfand?
Nicht das ich wüsste. Es geht um Prozessvoraussetzungen (Vorverfahren), welches einzuhalten ist. Und selbst wenn man darauf verweisen würde könnte man noch immer damit argumentieren, dass man eine Wiederholungsgefahr seitens des JC erwarten muss, wie ja die Vergangenheit ja auch gezeigt hat.
 

Henrik55

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Das kann man alles so sehen, aber ich bezweifele, dass das SG da mitspielt. Einen mit zwei Sachbearbeitern gleichzeitig zu zersetzen hat auch Methode. Am besten wird es sein die Vorladung nicht erhalten zu haben. Als Grund können die angeben der neue (zweite) Sachbearbeiter bräuchte umgehend Kundenkontakt, damit er Dir schnell "helfen" kann. In der Sache zu argumentieren führt glaube ich nicht weiter, weil das SG da mitspielt. Wenn dem nicht so wäre wären ihre ganzen Joboffensiven in Gefahr, weil die zum großen Teil nur aus mutwilligen Vorladungen bestehen.
 

Dirkus

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Ich bin ja ehrlich von Grund auf und darum bitte weglesen - mir schwillt es gerade - diesmal aber gegen einen User!

@Henrik55

Was sind das denn für Ratschläge. Meinst du wirklich das funktioniert? Nach nicht mal drei Wochen hagelt es Verwaltungsakte wenn jemand immer und immer sagt "Er habe nichts erhalten".

Sorry, dass ist der größte Dummsinn, den ich je gelesen habe!. Jetzt stelle ich mir weiter vor, dies kommt zu einer Klage vor einem SG - GUTE NACHT für den Kläger.

Diese Einstellung überhaupt: "Ich habe nichts erhalten" Mach DAS mal mal mit Deinem Ernegieversorger - die drehen Dir innerhalb von 24 Stunden den Saft ab - und solchen "Tippgebern" sollte der Saft abgestellt werden! Damit sie keinen Blödsinn schreiben können.

Sorry, musste raus - aber so was grenzt an Unverschämheit und Ignoranz.

Ihr gebt Leuten Tipps und leitet die mit so einem Mist ins richtige Verderben!

Sorry....
 
R

Rounddancer

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Richtig. Einfach hingehen. Immerhin: Deine Bewerbungsunterlagen müssen aus der damaligen Sicht dem Amtmann, pardon, Mann vom Amt gefallen haben,- aber allein daß sie Dir bis jetzt noch keine neue Stelle brachten kann auch ein Indiz dafür sein, daß sie zwar dem Amtmann damals gefielen,- aber halt keinem Entscheider, der sie zwischenzeitlich vorgelegt bekam.

Also schadet es gar nix,- mal einen anderen Weg zu gehen. Schließlich gibt es mindestens drei, vier Ansichten unter den Entscheidern, was eine gute Bewerbung ist und wenn da die Bewerbung dem Entscheider nicht paßt, dann kann sich aus des Amtmannes Sicht noch so gut sein.

Ich würde den zusätzlichen Stellungsbefehl, im Amt vorreiten zu müssen, als Chance sehen.

Wenn ich einen Facharzt-Termin habe, den ich schon lange habe, und wenn ich ihn absagen müßte, mehrere Wochen oder Monate später erst den nächsten TErmin haben könnte (als Kassenpatient kriege ich ja Facharzttermine, erst recht als schwerwiegend chronisch Kranker, nur Monate im voraus. Dann ist das für mich ein wichtiger Grund, den Amtmann unverzüglich,- ich mache das per Fax, zu bitten, den Termin mit ihm zu verlegen. Dann kann er jemanden anderes vorziehen, wartet nicht auf mich an dem Termin, auf den er mich einbestellte.
Gleiches gilt natürlich dann, wenn ich im kranken Haus liege, oder wenn ich als Selbstständiger da einen ganz wichtigen Termin mit einem Kunden habe, der sonst zum Mitbewerber liefe, etc.
 

Henrik55

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@Dirkus
das war mein Rat, wenn sie diesmal überhaupt nicht hingehen will. Der steht im Verhältnis zu dem was sie sonst vor hatte. Paolo sieht es wohl ähnlich. Das führt vielleicht dazu, dass die ihre Vorladung dann nur noch förmlich zustellen. Das es auf Dauer keine Lösung ist den Nichtzugang zu behaupten steht doch außer Frage.
 

gila

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.....

Also schadet es gar nix,- mal einen anderen Weg zu gehen.

Aber WO hier HIER ein "anderer Weg" zu sehen - wenn die TE sich offensichtlich seit einer Beschwerde eher "traktiert" fühlt? ... siehe Titel des Thread.

Schließlich gibt es mindestens drei, vier Ansichten unter den Entscheidern, was eine gute Bewerbung ist und wenn da die Bewerbung dem Entscheider nicht paßt, dann kann sich aus des Amtmannes Sicht noch so gut sein.

Sorry - das halte ich schlicht für Blödsinn. Denn ein "Amtmann" hat hier gar keine erlernten Kompetenzen, ist kein ausgebildeter Coach und muss nicht zwangsweise "weil vom Amt" besser sein als der Bürger. Um Bewerbungen "in Form" zu bringen, gibt es Trainings. Dann soll er ein solches vorschlagen.
Und in Sachen Bewerbungsformulierung ist ein Leistungs- oder Vermittlungs-SB weder "Entscheider" noch "Wissender".

Wechselnde "Entscheider", wechselnde "Ansichten" und somit ständige "Vorladungen" unter Sanktionsandrohung? Da hört für mich Verständnis und Mitwirkung auf.

Ich würde den zusätzlichen Stellungsbefehl, im Amt vorreiten zu müssen, als Chance sehen.

KONKRET ging es Heike darum, dass sie a) sich traktiert fühlt und b) sich nicht von einem 25-jährigen "Amtmann" in ihre Bewerbungsunterlagen hineinpfuschen lassen will, die nach ihren Aussagen nachweislich mehr als gut sind.

Kann mir einer mal sagen, warum eine selbstbestimmte erwachsene Haltung eines Bürgers hier weniger "wert" sein soll und man ständig buckeln sollte, um dieses immer selbstherrlicher werdende System zu DECKEN und stützen? :icon_neutral:

Wenn ich einen Facharzt-Termin habe, den ich schon lange habe, und wenn ich ihn absagen müßte, mehrere Wochen oder Monate später erst den nächsten TErmin haben könnte (als Kassenpatient kriege ich ja Facharzttermine, erst recht als schwerwiegend chronisch Kranker, nur Monate im voraus. Dann ist das für mich ein wichtiger Grund, den Amtmann unverzüglich,- ich mache das per Fax, zu bitten, den Termin mit ihm zu verlegen. ..
Ein "wichtiger Grund" ist für mich immer noch auch MEINE EIGENE PERSÖNLICHE MEINUNG und Selbstbestimmung.

Fühle ich mich zu Unrecht oder überflüssig "einbestellt", habe ich das Recht, dies begründet kund zu tun und GEHÖRT zu werden.
Geben wir das jetzt auch noch auf, dann Prost! Dann frage ich mich auch, was denn der ganze Thread hier soll - denn das Eingangsproblem war doch konkret und eindeutig ...

Es MUSS immer noch möglich sein, mit einem Sachbearbeiter auf einer Augenhöhe zu "kommunizieren", ohne gleich angstvoll einem "Marschbefehl" Folge zu leisten, wenn die Sache von Hause aus unsinnig erscheint und ich dies vertreten kann.

Insofern schließe ich mich voll und ganz Paolos Vorschlag an. Alles andere ist verbogen, verlogen, deckt die Unzulänglichkeiten des Systems.
 

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Hallo


und nicht vergessen bei jeder Vorladung deine entstandenen Fahrtkosten beantragen


Gruß Uwe
 
G

Gelöschtes Mitglied 40716

Gast
Genau! Hast du bislang immer die Fahrtkosten (Hin & Zurück) geltend gemacht?

Wenn die nämlich jedes Mal zahlen sollen, wird dem JC das schnell vergehen, weil das sonst ins Geld geht!
 
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