JC Meldetermin nicht wahrgenommen da krank an dem Tag - Jetzt Sanktionsandrohung (AU Vorhanden)

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User17

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Hallo Liebe Community und frohe Weihnachten. :icon_smile:

Ich bräuchte da mal wieder eure Hilfe.
Es geht darum:
Ich hätte am 19.12.2017 ein Meldetermin beim JC gehabt. Allerdings konnte ich dort nicht hin, da meine Chronische Erkrankung an dem Tag doch sehr schlimm war.
Also bin ich gleich morgens zu meiner Hausärztin die sich in meiner Nähe befindet gegangen und habe ihr mein Problem geschildert (Sie kennt aber auch meine Chronische Erkrankung) und schrieb mich nach kurzer Untersuchung auch für 2 Tage AU.
Die AU + den Zettel hinter der "Einladung" den man ausfüllen soll wenn man entweder eine Arbeit gefunden hat oder den Termin nicht wahrnehmen kann, habe ich am selben Tag per Post UND per Fax (Mit Sendebestätigung) ans JC (Meinem SB) geschickt.
Nun, 3 Tage später, habe ich ein Gelben Brief mit einem neuen Termin (Für Januar) und einer Anhörung einer möglichen Sanktion im Briefkasten bekommen.
Was mache ich jetzt? Und wie Verhalte ich mich richtig? Was schreibe ich in der Erklärung?

Ich würde persönlich jetzt die Erklärung ausfüllen und dort rein schreiben, dass ich Krankgeschrieben war und ich die AU beilege. Fertig.
Wäre das so richtig?


Ich finde es unerhört von meinem SB! Er kennt meine Erkrankung und ich habe mich zuvor noch kein einziges mal Krankgemeldet seitdem ich bei diesem SB bin.
Ich denke dies kann man unter Behördenwillkür abharken, da der SB mir jetzt versucht eine reinzudrücken, da ich viele Fragen stelle und nicht alles mit mir machen lasse.

P.s. Auf der neuen Einladung (Meldetermin) beim JC, steht unter der Einladung (Grund) dass eine AU im Krankheitsfall nicht ausreicht um von einem Termin "befreit" zu sein usw.
(In meiner Einladung zu dem Termin am 19.12.2017 stand dies so allerdings nicht drin!
Naja, bei einer normalen Erkältung kann ich das ja verstehen dass man mit unter evt. es doch zum JC schafft, aber bei einer Chronische Erkrankung wie diese die ich hab? Die wollen einen doch verarschen!

Vielleicht wäre es an der Zeit eine Dienstaufsichtsbeschwerde zu verfassen? Würde mir damit jemand helfen wie man so etwas schreiben kann?

Vielleicht hat ja der eine oder andere ein Tipp oder ein guten Vorschlag für mich.
Vielen Lieben Dank!

Gruß
User17
 

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gila

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Ich weiß ja nicht welche chronische Erkrankung du hast - aber wenn der SB sie genau kennt ... und diese Erkrankung wirklich so sein kann, dass du nicht vor die Tür kannst - dann würde ich ihm deinen Ärger auch jetzt mal schildern.

Zuerst einmal schildern, dass du seine Reaktion "nicht verstehst", da du 1) per Post und Fax reagiert und eine AU eingereicht hast und 2) er ja deine Erkrankung kennen würde und wissen sollte, dass es nicht immer so geht, wie du selbst es ja auch gern hättest und 3) er sich daran erinnern soll, dass du NOCH NIE vorher eine AU eingereicht und damit einen Termin nicht wahrgenommen hättest - aus diesen Gründen - und weil eine AU IMMER NOCH ausreichend ist, sei die jetzige Reaktion mit Sanktionsandrohung, Anhörung etc. ein Übermaß.

In jetzigen Falle wäre jedoch aus genannten Gründen keine Notwendigkeit für derartige "Maßregelungen".
Sollte es dir am Termin gesundheitlich gut gehen, würdest du den Termin auch wahrnehmen. Leider kannst du das aufgrund der Chronizität deiner Erkrankung im Vorhinein nicht immer absehen.

'Frohe Weihnachten und tschüss ...
 

User17

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Danke für dein Post. :icon_smile:
 
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0zymandias

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Eine mögliche Erklärung für die Anhörung wäre, dass die Hauspost und/oder die Denkmurmel versagt haben. :wink:

Fehlt bei dem Anhörungsschreiben wirklich die Anhörungsfrist bis zu deren Ablauf die Antwort kommen soll?
(Dann würde ich auf die Denkmurmel tippen. :wink:)
 

User17

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@0zymandias Ich habe gerade nochmal nachgeschaut und habe auf der Rückseite eines der Blätter noch etwas gefunden. Dort steht dass ich die "Erklärung" bis zum 12.01.2018 an meinem SB senden soll.

Ich arbeite gerade an der "Erklärung":

Sehr geehrter Herr XXX,

ich habe ihnen rechtzeitig (Per Post und per Fax) eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für den 19.12.2017 & 20.12.2017 von meiner Hausärztin zugesendet.
Die Anhörung einer möglichen Sanktion die mir von ihnen heute am 22.12.2017 zugestellt wurde erschließt sich mir hier leider nicht, da ihnen meine Gesundheitliche Situation (Chronische Cholinergische Urticaria) bekannt ist und ich zuvor jede Einladung von ihnen wahrgenommen habe.
Aufgrund der Chronizität meiner Erkrankung kann ich im vorhinein nicht immer absehen wie es mir gesundheitlich an einem Tag geht.

Mit freundlichem Gruß
XXX


Könnte ich diese Erklärung so losschicken oder eher nicht? Kenne mich mit sowas eher weniger aus und muss noch einiges lernen.

Das ich so ein Schreiben überhaupt aufsetzen muss und ich dadurch (Ganz klar) wieder in eine Stress Situation gerate und dies meiner gesundheitlichen Situation nicht entgegenkommt liegt auf der Hand. Das man diesbezüglich dem SB nichts reindrücken kann ist echt bescheuert. Oder gebe es da was?
 
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0zymandias

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[...] Ist so eine Fristsetzung für eine Anhörung denn erforderlich?
[...]
Nein. Aber es wäre sinnvoll, eine angemessene Frist zu setzen, um unnötige Missverständnisse zu vermeiden, bei denen dann auch wieder die Hauspost beteiligt sein könnte.

Dann wäre eine Frist von zwei Wochen angemessen (Kasseler Kommentar zum § 24 SGB X durch TazD in https://www.elo-forum.org/alg-ii/14...-erhalten-nur-drei-tage-zeit.html#post1909036 , aber auch Verwaltungsverfahren – Beteiligte sind vor einer Entscheidung anzuhoren | Bildung hilft ).

Sollte vor Ablauf dieser Zeit (Ankunft bei Dir plus 14 Tage) ein Sanktionsbescheid erstellt werden, käme dies einer unterlassenen Anhörung gleich.

Eine Antwort könntest Du innerhalb dieser Zeit herauszögern; sie sollte aber möglichst nachweisbar erfolgen.

Zu der ersten Einladung: Wurde da der Nachweis eines wichtigen Grundes durch AU ausgeschlossen und eine spezielle ärztliche Bescheinigung gefordert?
Wenn nein, wäre das ein zusätzliches Argument gegen eine theoretische Sanktion.

Also entspannen und Weihnachten genießen. :wink:
 

User17

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@0zymandias Ich habe gerade nochmal nachgeschaut und habe auf der Rückseite eines der Blätter noch etwas gefunden. Dort steht dass ich die "Erklärung" bis zum 12.01.2018 an meinem SB senden soll.

Ist denn die "Erklärung" so in Ordnung oder nicht? Ich bin nicht allwissend, darum brauche ich eine Bestätigung ob gut oder schlecht von einem erfahrenen User. Ist ja logisch. :biggrin:

Euch allen auch frohe Weihnachten!
 

ZynHH

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Ich bin in so einem Fall, in dem ja von Sanktion noch gar nicht die Rede ist, zum nächsten Termin erschienen, habe erklärt woran es lag und alles war gut.

Das von dir angedachte schreiben, würde ich frühestens beim Termin abgeben wenn es nicht anders geht.


Das von dir benannte schreiben des jc geht in dem Moment raus, wenn du den Termin nicht wahrnimmst. Zu dem Zeitpunkt kannte der sb deine AU noch nicht....
 

ZynHH

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Eine Antwort könntest Du innerhalb dieser Zeit herauszögern
Welchen tieferen Sinn soll das haben?

Wenn die ELO immer frühzeitig reagieren würden und nicht bis "zu spät" warten würden, wenn sie einen Termin absagen. Würde es keine wegeunfähigkeitsbescheinigung geben....
 

0zymandias

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[...]
Ist denn die "Erklärung" so in Ordnung oder nicht?
[...]
Würde ich mal so sehen wollen, ja.
Man könnte noch ein paar Kommata setzen und vielleicht statt "Chronizität meiner Erkrankung" "Natur meiner Erkrankung" schreiben, aber auf Feintuning kommt es da nicht an.

Und nun ist Weihnachten befohlen. Volle Entspannung! :biggrin:

Welchen tieferen Sinn soll das haben?
[...]
Man muss es nicht tun.

Aber es könnte den Sinn haben, die Hauspost ihr Werk tun zu lassen und eine rein theoretische, automatisch angeleierte Sanktion nach hinten zu verschieben.
 

Kerstin_K

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Eigentlich ist es doch logisch, was da passiert ist.

Wenn Te nicht zum Termin erscheint, drückt Sb auf den Knopf und schickt die Anhörung raus. Die Zugefaxte AU wird SB erst danach erreicht haben.

Mit grosser Wahrscheinlichkeit erledigt sich das von selber, aber wenn man sicher gehen will, schickt man die Au nochmal mit ner kurzen Erklärung, dass sich das wahrscheinlich überschnitten hat.

Da muss man nicht lange rumtexten von wegen chronische Erkrankung und so und die Diagnose geht SB schonmal gar nichts an. Einfach nen Dreizeiler und fertig.
 

faalk

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da ihnen meine Gesundheitliche Situation (Chronische Cholinergische Urticaria) bekannt ist
Würde ich aus dem Schreiben rauslassen, interessiert die SB sowieso nicht. Und hat SB auch nicht zu interessieren.
 

User17

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@Kerstin_K Mit grosser Wahrscheinlichkeit erledigt sich das von selber, aber wenn man sicher gehen will, schickt man die Au nochmal mit ner kurzen Erklärung, dass sich das wahrscheinlich überschnitten hat.
Aber die Anhörung ist jetzt nun mal da und bevor ich zu viel hin und her schicke und auf die "Gutmütigkeit" des SB unnötig hoffe, mache ich lieber gleich die Erklärung zu einer möglichen Sanktion fertig.
Und nur mal so: Ich bin der festen Überzeugung dass dem SB meine AU rechtzeitig erreicht hat. Warum? Weil in der neuen Einladung zu einem neuen Meldetermin nun ganz plötzlich ganz unten was steht von: Eine AU reicht nicht aus um einen Meldetermin nicht wahrzunehmen usw. blablabla
Das stand bisher noch nie in meinen Einladungen und von daher.....

@faalk Aber der SB kennt meine Gesundheitliche Situation schon und es ist meiner Meinung nach auch sehr praktisch dass er dies weiß, da ich so einige Job Angebote ablehnen kann die nicht für mich geeignet sind wozu ich sonst gezwungen wäre mich drauf zu bewerben.

Ich werde die Ekrlärung noch etwas umändern und dann zusammen mit einer erneuten Kopie meiner AU an meinen SB senden und mich dann im neuen Jahr hier nochmal melden. :icon_smile:

Vielleicht kommt der SB ja noch zur Vernunft, anderenfalls hoffe ich auf eure Bereitschaft mir dann entsprechende Lösungsansätze mitzuteilen wie ich mich gegen eine unnötige und komplett willkürliche Sanktion erfolgreich wehren kann.

Aber erstmal vielen Lieben Dank für all die bisherige Hilfe, Fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2018! :peace:
 

Kerstin_K

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@faalk Aber der SB kennt meine Gesundheitliche Situation schon und es ist meiner Meinung nach auch sehr praktisch dass er dies weiß, da ich so einige Job Angebote ablehnen kann die nicht für mich geeignet sind wozu ich sonst gezwungen wäre mich drauf zu bewerben.
DAs hat aber noral anders zu laufen. Wenn Du aus gesundheitlichen Gründen nicht jeder Arneit machen kannst, hat Dine SB Dich zum äD zu schicken und der teilt ihr dann mit, wlche Einschränkungen bei der Vermittlung zu beachten sind.
 

User17

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@Kerstin_K Ich wurde damals zum ÄD geschickt und es liegen auch entsprechende Befunde vor, aber da meine Erkrankung sehr speziell ist, muss ich zum Teil doch mit etwas Nachdruck denen meine Erkrankung und die damit verbundenen Einschränkungen oft nochmal im einzelnen erklären damit die es auch wirklich begreifen. Ist halt manchmal nicht leicht und es kommt bis heute zu Diskussionen zwischen mir und dem JC auch wenn es keine geben dürfte....
 

Gemcitabine

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@Kerstin_K Ich wurde damals zum ÄD geschickt und es liegen auch entsprechende Befunde vor, aber da meine Erkrankung sehr speziell ist, muss ich zum Teil doch mit etwas Nachdruck denen meine Erkrankung und die damit verbundenen Einschränkungen oft nochmal im einzelnen erklären damit die es auch wirklich begreifen. Ist halt manchmal nicht leicht und es kommt bis heute zu Diskussionen zwischen mir und dem JC auch wenn es keine geben dürfte....
aus eigener Erfahrung kann ich dich nur vor Leichtgläubigkeit und Vertrauen in die Umsicht und Kooperationsbereitschaft deines SB warnen.
Das kann eine ganze Weile gut gehen, euer "internes" Gemauschel, bis es dir mal irgendwann auf die Füße fällt.

Ich war bisher auch immer mit solch vordergründig netten, kooperativen, wohlwollenden Gesellen gesegnet und jedesmal kam bisher dann auch irgendwann die kalte Dusche.
Das heißt, wenn es um die Wurst geht, ist denen ihr eigenes Hemd immer näher als das des Elos.
Du gibst freiwillig Macht an ihn ab mit deiner Verfahrensweise des Diskutierens und da besteht in diesem Verein leider immer latente Missbrauchsgefahr für diese Macht. Das muss nicht mal Schikane sein, es reicht auch schon, SB bekommt den Druck selbst erhöht.... umtriebig, wie er ist, wird er ihn ziemlich flott an dich weiterreichen.

Mach dich möglichst niemals abhänigig vom Wohlwollen des SBchens.... im Umgang mit JC bleibt man am besten und sichersten immer faktenorientiert auf Gesetzesbeinen und hält Abhängigkeiten auf das unvermeidbare Minimum begrenzt.

Gerade Erkrankungen sind ein sehr heikles Thema, würde ich absolut niemals mehr mit einem SB auch nur ansatzweise besprechen. Ohne jede Ausnahme!
Glaub mir, ich musste es auch auf die harte Tour lernen, diese Lektion hat aber entsprechend auch gesessen :wink:

Vielleicht kannst du ja zukünftig verklausuliert auf deine Einschränkungen aufmerksam machen.
Das geht ganz sicher auch, ohne in medizinische Details zu verfallen, die SB ohnehin nicht rafft. Es sei denn, er war in seinem früheren Leben zufällig Mediziner....^^
 
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User17

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@Gemcitabine Vielen Dank für deinen Post.

Am Anfang war der SB auch noch "freundlich".
Seitdem ich aber die Erste unsinnige und komplett einseitig verfasste EGV von ihm verhandeln wollte, meinem SB somit (Dank anderen Usern hier im Forum) ein entsprechendes Schriftstück mit Verhandlungsansätzen und Fragen überreicht habe und allgemein meine Meinung sage und Fragen stelle, naja, seitdem mag der SB mich nach jedem Termin etwas weniger.....
Und nun versucht er mir mit dieser Sanktion eins rein zu drücken und denkt er könnte mir damit so kurz vor Weihnachten das Fest vermiesen. :icon_lol::rolleyes:
Er erreicht damit gar nichts. Vielleicht dass ich noch Selbstbewusster werde wenn es um das JC geht.

Das JC bzw. der SB handelt hier total willkürlich und ich werde mich diesbezüglich natürlich wehren.

Frohe Weihnachten! :icon_stern:
 
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faalk

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aber da meine Erkrankung sehr speziell ist, muss ich zum Teil doch mit etwas Nachdruck denen meine Erkrankung und die damit verbundenen Einschränkungen oft nochmal im einzelnen erklären
Dann hast du mit deiner SB noch Glück gehabt. Sie könnte auch sagen. "interessiert mich nicht, was sie mir erzählen. Mich interessiert nur das, was der ÄD mir für Einschränkungen genannt hat."
 

User17

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"interessiert mich nicht, was sie mir erzählen. Mich interessiert nur das, was der ÄD mir für Einschränkungen genannt hat."
So ist es auf der einen Seite auch (Gerade der TL hat so geantwortet) aber auf der anderen Seite fragt man mich dann doch (Der SB) ob es für mich Gesundheitlich machbar wäre dies oder das zu machen usw. Wie gesagt, meine Erkrankung ist etwas spezieller und das JC verhält sich manchmal auch etwas zwiespaltiger.
 

Dagegen72

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und wie wärs, wenn im läppischen Anhörungsbogen einfach reingeschrieben wird, dass alle nötigen Unterlagen für die Abwesenheit vom Termin am selben Tag eingereicht wurden und dem JC vorliegt und den Zettel am Termintag mitbringen oder ebenfalls faxen mit Empfangsbescheinigung. Evtl. kann man noch sagen, dass alle Unterlagen nachweislich vorliegen.
Und wenn dann noch was kommt, kann man ja die Kopien der Unterlagen hinschicken. (und evtl. die Rechnung für die Kopien). Oder man gibt es per Bestätigung ab.

Diese Androhungsankündigungen sind auch Einschüchterungsmaßnahmen (Repressionen). Angstmache geht vor alles bei denen. Bei mir hat es bisher genügt den Anhörungsbogen zu schreiben, damit war der verwalterischen Bürokratie Genüge getan. "Weil ich mich gemeldet habe" hieß es dann.
Auf jeden Fall: NICHT verrückt machen, die eigenen Nerven und die eigene Gesundheit ist wichtiger als diese SChei§e, zur Not geht es vor das SG.
 

User17

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Ja., ich lasse mich dadurch auch nicht verrückt machen.
Ich habe jetzt ein kleines Schreiben aufgesetzt und werde es meinem SB am Anfang nächsten Jahres (2018) zusenden.

Sehr geehrter Herr XXX,

ich habe ihnen rechtzeitig (per Post und per Fax) die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für den XX.XX.2017 & XX.XX.2017 von meiner Hausärztin zugesendet.
Die Anhörung einer möglichen Sanktion die mir von ihnen am XX.XX.2017 zugestellt wurde, erschließt sich mir hier leider nicht, da eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausreicht und einen wichtigen Grund darstellt einen Meldetermin nicht wahrzunehmen.
Auch ist ihnen meine Gesundheitliche Situation bekannt und dass ich zuvor jede Einladung von ihnen wahrgenommen habe.
Aufgrund der Natur meiner Erkrankung kann ich im vorhinein nicht immer absehen wie es mir gesundheitlich an einem Tag geht.

Mit freundlichem Gruß
XXXX

Zur Sicherheit werde ich die entsprechende AUB nochmal als Kopie dem Schreiben beilegen.

Das sollte ausreichen und die unnötige und komplett willkürliche Sanktion abschmettern.
 

Frank71

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@User17...

Der Schrieb ist gut, schicke es per Fax, das ist vollkommen ausreichend.
 

User17

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So, ich habe vor 2 Tagen ca. einen neuen Brief vom SB erhalten mit der bitte die AUB ihm noch einmal zuzusenden, da diese ihm angeblich "unleserlich" von mir zugesendet wurde. :icon_question:
Nur zur Info: Die AUB habe ich ihm per Brief UND per Fax zugesendet.

Meine Frage: Soll ich das von mir schon verfasste schreiben einfach so lassen und ihm das Schreiben + eine neue Kopie der AUB zusenden oder nur die AUB nochmal kopieren und es ihm zuschicken?
Würde es gerne bei der Ersten Variante belassen, damit er sieht dass ich mich von ihm nicht einschüchtern lasse und ihm gleich kontra gebe.

Wie würdet ihr es machen?
 
E

ExitUser

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Kurz und knapp:

"Sehr geehrter Herr XXX,

auf Ihr Anhörungsschreiben zum möglichen Eintritt einer Sanktion vom xx.xx.2017 sowie Ihr weiteres Schreiben vom xx.xx.2017 erwidere ich, daß ich Ihnen bereits am xx.xx.2017 sowohl per Briefpost als auch per Telefax eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für den xx.xx.2017 und xx.xx.2017 zugesendet habe.

Nach meiner Kenntnis stellt eine durch Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nachgewiesene Erkrankung einen wichtigen Grund für die Nichtwahrnehmung des Meldetermins dar. Eine Absenkung der Regelleistung scheidet hiernach aus.

Sollten Sie weitere Kopien benötigen, beantrage ich hiermit die Erstattung der Kopierkosten in Höhe von 0,50 € pro Abzug sowie die Erstattung der Brief- und Portokosten in Höhe von 0,90 € (1 Briefumschlag + 1 Briefmarke). Bitte überweisen Sie den Gesamtbetrag auf mein Konto.

Mit freundlichen Grüßen"
 
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