JC Massnahme trotz Erwerbsunfähigkeit?

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dickerle2912

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Servus,
ich brauche dringend mal wieder Eure Unterstützung.
Also, meine Schwester wurde ja, wie bereits berichtet vom ÄD mit 5 % Sehkraft als voll Erwerbsfähig eingestuft.
Danach erfolgte ein weiterer Termin beim JC. Bei diesem Termin, wurde ihr von ihrer SB mitgeteilt, das die aktuelle bestehende AU nicht mehr gelten würde, da der ÄD volle Erwerbsfähigkeit bescheinigt habe.
Versuche meiner Schwester, der SB zu erklären, daß Erwerbsfähigkeit mit Arbeitsunfähigkeit nix miteinander zu tun haben, scheiterte. Die SB war anderer Meinung.

Sie sagte dann, meine Schwester müsse nun zum psychologischen Gutachten. Und um die erforderlichen Unterlagen für dieses Gutachten zusammen zu tragen, bekäme sie Unterstützung von einem Maßnahmeträger.
In der EGV steht, Teilnahme am Gesundheitscoaching bei der Firma XY zum Zusammentragen der benötigten Unterlagen für das psychologische Gutachten. Meine Schwester hat die EGV unterschrieben, da gleich mit einem Verwaltungsakt gedroht wurde.

Im Februar fand dann ein Erstgespräch bei dem Maßnahmeträger statt. Beim Folgetermin sollte dann gleich eine Arbeitsplatzanalyse gemacht werden, wurde dann aber wegen Corona gestoppt.

Im April erhielt meine Schwester dann von Ihrer SB vom JC einen Anruf, wo sie sich nach dem Stand der Dinge erkundigte. Als meine Schwester sagte, die Maßnahme sei momentan wegen Corona unterbrochen, meinte die SB, jetzt reicht es, sie sind für das psychologische Gutachten im Oktober vorgemerkt, ich ziehe sie jetzt vor.

Also keine Unterstützung mehr für die angeblich benötigten Unterlagen für das Gutachten. Im August bekam sie dann eine Reaktivierungs-, und Widereingliederungsmaßnahme in den Arbeitsmarkt zugeschickt. Mit Termin beim JC. Bei diesem Termin stellte sich heraus, das die o.G. Maßnahme das psychologische Gutachten sein soll.

In der Zwischenzeit liegt das Ergebnis des Gutachtens vor. Meine Schwester wurde nicht vom JC zum Abschlußgespräch eingeladen, sondern musste selber beim Maßnahmeträger nachfragen. (Das Gutachten wurde aufgrund von Fragebögen und telefonischer Befragung wegen Corona erstellt). Sie erhielt nur zwei Briefe vom JC laut den mir vorliegenden Unterlagen müssen Sie einen Antrag auf Leistungen nach dem SGB XII stellen sowie einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente. Fristsetzung 2 Wochen.

Vom Maßnahmeträger erfuhr dann meine Schwester, daß sie für 2 Jahre erwerbsunfähig geschrieben wurde.
Und sich in therapeutische bzw. psychologische Behandlung begeben soll und nach eineinhalb Jahren soll eine neue Evaluierung statt finden.
Meine Schwester hat beide Anträge fristgerecht gestellt. Das Sozialamt legte sofort beim JC Widerspruch ein. Der DRV Bund hat mittlerweile den Eingang des Antrags bestätigt. Das Sozialamt hat dann aufgrund dessen eine schnellst mögliche Entscheidung per Aktenlage beim der DRV Bund per Brief gefordert.

So, nun bekommt meine Schwester eine erneute Maßnahmezuweisung vom JC. Mit der Begründung: bei Ihnen wurde ein Bedarf einer Reaktivierung und Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt fest gestellt, bitte melden sie sich bis zum 30.09. wegen eines Gesundheitscoaching beim o.g. Maßnahmeträger, ein Erstgespräch fand ja bereits statt.

Nach telefonischer Rücksprache mit dem Maßnahmeträger, der meiner Schwester eine Erwerbsunfähigkeit attestierte, sagte dieser, das JC dürfe keine Maßnahme machen, es sei denn, es ist eine Unterstützungsleistung das sie einen Therapeuten etc. findet. Dann muß sie an der Maßnahme teilnehmen.

Kurze Zeit später, rief der Maßnahmeträger an, der für das Gesundheitscoaching zuständig ist und sagte, es handle sich hierbei nur um eine Unterstützungsleistung. Ein Termin wurde vereinbart.

Während des Termines wurde ebenfalls nur von Unterstützung gesprochen. Aber jetzt solle die psychische Symptomatik ausgeklammert werden und die medizinische im Vordergrund stehen. Ich muß dazu sagen, meiner Schwester fehlt die Diagnose, was ja schon einmal hier Thema war.

Als die Dame dann die Maßnahme Unterlagen von meiner Schwester hatte, sagte diese, Sie sind jetzt in der Maßnahme aufgenommen, wir haben da ein paar Ärzte an der Hand, die Ihnen vielleicht helfen könnten. Meine Schwester meinte dazu, sie dürfe an keiner Maßnahme wegen einer bestehender AU und einer bestehender Erwerbsunfähigkeit teilnehmen, das JC sagte es wäre nur eine Unterstützungsleistung. Darauf meinte die Dame, das Gutachten muß erst noch dem MDK vorgelegt werden bevor es gültig ist. Meines Wissens kann der MDK keine Erwerbsunfähigkeit aufheben, das kann nur der RV Träger. Sie wird nun durch ein Ärztenetz geschleußt, der Maßnahmeträger geht übrigens zu jeden Termin mit. Zudem teilte ihr der Maßnahmeträger mit, das das JC ein anderes Ziel mit dieser Maßnahme verfolge, aber bestiummt nicht die Erwerbsunfähigkeit.

Was sollen wir jetzt machen ? Das JC hat meine Schwester zur Antragstellung auf Erwerbsminderungsrente aufgefordert und jetzt eine Reaktivierungsmaßnahme in den Arbeitsmarkt ? Also, wir verstehen das Vorgehen des JC langsam nicht mehr.
 

abcabc

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Danach erfolgte ein weiterer Termin beim JC. Bei diesem Termin, wurde ihr von ihrer SB mitgeteilt, das die aktuelle bestehende AU nicht mehr gelten würde, da der ÄD volle Erwerbsfähigkeit bescheinigt habe.
Nur der MdK kann eine Krankschreibung (nach persönlicher Begutachtung) aufheben.
Kann sie einfach ignorieren, was die SB ihr erzählt und weiterhin die AU-Bescheinigungen nachweisbar einreichen.

Und um die erforderlichen Unterlagen für dieses Gutachten zusammen zu tragen, bekäme sie Unterstützung von einem Maßnahmeträger.
Vollkommen unzulässig. Bei Gesundheitsthemen bekommt der MT auf ALLE Fragen die Standardantwort "Das geht sie nichts an."

Meine Schwester hat die EGV unterschrieben, da gleich mit einem Verwaltungsakt gedroht wurde.
Ärgerlich. In Zukunft bitte nie wieder von einer Drohung einschüchtern lassen. Ein Verwaltungsakt ist vollkommen harmlos - dagegen kann man jedoch Widerspruch einlegen und klagen. Gegen eine freiwillige Unterschrift kann man kaum noch etwas machen.

Vom Maßnahmeträger erfuhr dann meine Schwester, daß sie für 2 Jahre erwerbsunfähig geschrieben wurde.
Und sich in therapeutische bzw. psychologische Behandlung begeben soll und nach eineinhalb Jahren soll eine neue Evaluierung statt finden.
Und wer hat das Gutachten erstellt? Irgendein Maurer, der wegen kaputtem Rücken jetzt beim MT Gutachten schreibt oder ein studierter und entsprechend qualifizierter Mediziner?
Zwangsbehandlungen sind vollkommen rechtswidrig. Deine Schwester kann die Empfehlungen komplett ignorieren.

Sie wird nun durch ein Ärztenetz geschleußt, der Maßnahmeträger geht übrigens zu jeden Termin mit. Zudem teilte ihr der Maßnahmeträger mit, das das JC ein anderes Ziel mit dieser Maßnahme verfolge, aber bestiummt nicht die Erwerbsunfähigkeit.
Ernsthaft? Irgendein unqualifizierter Hans Wurst vom MT begleitet sie zu Arztterminen?
Vollkommen rechtswidrig dies zu erzwingen. Und es kann nichts passieren, wenn sie mit diesem Vorgehen nicht mehr einverstanden ist und ab sofort Begleitungen komplett verweigert.

Als Sofortmaßnahme würde ich empfehlen: AU-Schein vom Arzt holen (sofern keine Krankschreibung aktuell besteht). Dann die AU-Bescheinigung per Fax mit qualifiziertem Sendebericht an das JC und den MT schicken (natürlich den Teil ohne Diagnosen). NICHT mehr ans Telefon gehen falls JC oder MT anrufen und falls sie versehentlich ans Telefon gehen sollte: Sofort auflegen (Unhöflichkeit ist nicht sanktionierbar). Die Haustür bleibt geschlossen (falls man sie zu Hause belästigen will), Mails natürlich auch ignorieren. Abwarten bis was per Post bekommt.
Und die Krankschreibung beim Arzt fortlaufend verlängern und weiter ans JC und den MT schicken. So lange sie eine Krankschreibung vom Arzt hat (und der MdK die nicht aufhebt), ist es vollkommen unmöglich sie zu sanktionieren oder sonst wie zu bestrafen, wenn sie jeglichen Kontakt mit dem MT verweigert. Und dann erstmal in Ruhe überlegen, wie man am besten bei diesem willkürlichen Vorgehen durch JC und MT vorgehen sollte.
 
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dickerle2912

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Servus,
ich brauche dringend mal wieder Eure Unterstützung.
Also, meine Schwester wurde ja, wie bereits berichtet vom ÄD mit 5 % Sehkraft als voll Erwerbsfähig eingestuft.
Danach erfolgte ein weiterer Termin beim JC. Bei diesem Termin, wurde ihr von ihrer SB mitgeteilt, das die aktuelle bestehende AU nicht mehr gelten würde, da der ÄD volle Erwerbsfähigkeit bescheinigt habe.
Versuche meiner Schwester, der SB zu erklären, daß Erwerbsfähigkeit mit Arbeitsunfähigkeit nix miteinander zu tun haben, scheiterte. Die SB war anderer Meinung.

Sie sagte dann, meine Schwester müsse nun zum psychologischen Gutachten. Und um die erforderlichen Unterlagen für dieses Gutachten zusammen zu tragen, bekäme sie Unterstützung von einem Maßnahmeträger.
In der EGV steht, Teilnahme am Gesundheitscoaching bei der Firma XY zum Zusammentragen der benötigten Unterlagen für das psychologische Gutachten. Meine Schwester hat die EGV unterschrieben, da gleich mit einem Verwaltungsakt gedroht wurde.

Im Februar fand dann ein Erstgespräch bei dem Maßnahmeträger statt. Beim Folgetermin sollte dann gleich eine Arbeitsplatzanalyse gemacht werden, wurde dann aber wegen Corona gestoppt.

Im April erhielt meine Schwester dann von Ihrer SB vom JC einen Anruf, wo sie sich nach dem Stand der Dinge erkundigte. Als meine Schwester sagte, die Maßnahme sei momentan wegen Corona unterbrochen, meinte die SB, jetzt reicht es, sie sind für das psychologische Gutachten im Oktober vorgemerkt, ich ziehe sie jetzt vor.

Also keine Unterstützung mehr für die angeblich benötigten Unterlagen für das Gutachten. Im August bekam sie dann eine Reaktivierungs-, und Widereingliederungsmaßnahme in den Arbeitsmarkt zugeschickt. Mit Termin beim JC. Bei diesem Termin stellte sich heraus, das die o.G. Maßnahme das psychologische Gutachten sein soll.

In der Zwischenzeit liegt das Ergebnis des Gutachtens vor. Meine Schwester wurde nicht vom JC zum Abschlußgespräch eingeladen, sondern musste selber beim Maßnahmeträger nachfragen. (Das Gutachten wurde aufgrund von Fragebögen und telefonischer Befragung wegen Corona erstellt). Sie erhielt nur zwei Briefe vom JC laut den mir vorliegenden Unterlagen müssen Sie einen Antrag auf Leistungen nach dem SGB XII stellen sowie einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente. Fristsetzung 2 Wochen.

Vom Maßnahmeträger erfuhr dann meine Schwester, daß sie für 2 Jahre erwerbsunfähig geschrieben wurde.
Und sich in therapeutische bzw. psychologische Behandlung begeben soll und nach eineinhalb Jahren soll eine neue Evaluierung statt finden.
Meine Schwester hat beide Anträge fristgerecht gestellt. Das Sozialamt legte sofort beim JC Widerspruch ein. Der DRV Bund hat mittlerweile den Eingang des Antrags bestätigt. Das Sozialamt hat dann aufgrund dessen eine schnellst mögliche Entscheidung per Aktenlage beim der DRV Bund per Brief gefordert.

So, nun bekommt meine Schwester eine erneute Maßnahmezuweisung vom JC. Mit der Begründung: bei Ihnen wurde ein Bedarf einer Reaktivierung und Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt fest gestellt, bitte melden sie sich bis zum 30.09. wegen eines Gesundheitscoaching beim o.g. Maßnahmeträger, ein Erstgespräch fand ja bereits statt.

Nach telefonischer Rücksprache mit dem Maßnahmeträger, der meiner Schwester eine Erwerbsunfähigkeit attestierte, sagte dieser, das JC dürfe keine Maßnahme machen, es sei denn, es ist eine Unterstützungsleistung das sie einen Therapeuten etc. findet. Dann muß sie an der Maßnahme teilnehmen.

Kurze Zeit später, rief der Maßnahmeträger an, der für das Gesundheitscoaching zuständig ist und sagte, es handle sich hierbei nur um eine Unterstützungsleistung. Ein Termin wurde vereinbart.

Während des Termines wurde ebenfalls nur von Unterstützung gesprochen. Aber jetzt solle die psychische Symptomatik ausgeklammert werden und die medizinische im Vordergrund stehen. Ich muß dazu sagen, meiner Schwester fehlt die Diagnose, was ja schon einmal hier Thema war.

Als die Dame dann die Maßnahme Unterlagen von meiner Schwester hatte, sagte diese, Sie sind jetzt in der Maßnahme aufgenommen, wir haben da ein paar Ärzte an der Hand, die Ihnen vielleicht helfen könnten. Meine Schwester meinte dazu, sie dürfe an keiner Maßnahme wegen einer bestehender AU und einer bestehender Erwerbsunfähigkeit teilnehmen, das JC sagte es wäre nur eine Unterstützungsleistung. Darauf meinte die Dame, das Gutachten muß erst noch dem MDK vorgelegt werden bevor es gültig ist. Meines Wissens kann der MDK keine Erwerbsunfähigkeit aufheben, das kann nur der RV Träger. Sie wird nun durch ein Ärztenetz geschleußt, der Maßnahmeträger geht übrigens zu jeden Termin mit. Zudem teilte ihr der Maßnahmeträger mit, das das JC ein anderes Ziel mit dieser Maßnahme verfolge, aber bestiummt nicht die Erwerbsunfähigkeit.

Was sollen wir jetzt machen ? Das JC hat meine Schwester zur Antragstellung auf Erwerbsminderungsrente aufgefordert und jetzt eine Reaktivierungsmaßnahme in den Arbeitsmarkt ? Also, wir verstehen das Vorgehen des JC langsam nicht mehr.
Beitrag wurde automatisch zusammengeführt:

Ein Sozialpädagogik hat die psychologische Seite abgeprüft, ein Arzt die medizinische und dann ein gesamt Gutachten erstellt
 

abcabc

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Ein Sozialpädagoge? Dann müsste jeder Metzger im Krankenhaus operieren können, weil er die Fachkompetenz hat, Fleisch zu schneiden.
Schockierend, bei was für Sauställen die Steuergelder für rechtlich äußerst fragwürdige Maßnahmen verschwendet werden.
 

dickerle2912

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Kann das der Grund sein, warum das JC jetzt ihr eigens in Auftrag gegebene Gutachten nun nicht an erkennt?
Beitrag wurde automatisch zusammengeführt:

Nur der MdK kann eine Krankschreibung (nach persönlicher Begutachtung) aufheben.
Kann sie einfach ignorieren, was die SB ihr erzählt und weiterhin die AU-Bescheinigungen nachweisbar einreichen.


Vollkommen unzulässig. Bei Gesundheitsthemen bekommt der MT auf ALLE Fragen die Standardantwort "Das geht sie nichts an."


Ärgerlich. In Zukunft bitte nie wieder von einer Drohung einschüchtern lassen. Ein Verwaltungsakt ist vollkommen harmlos - dagegen kann man jedoch Widerspruch einlegen und klagen. Gegen eine freiwillige Unterschrift kann man kaum noch etwas machen.


Und wer hat das Gutachten erstellt? Irgendein Maurer, der wegen kaputtem Rücken jetzt beim MT Gutachten schreibt oder ein studierter und entsprechend qualifizierter Mediziner?
Zwangsbehandlungen sind vollkommen rechtswidrig. Deine Schwester kann die Empfehlungen komplett ignorieren.


Ernsthaft? Irgendein unqualifizierter Hans Wurst vom MT begleitet sie zu Arztterminen?
Vollkommen rechtswidrig dies zu erzwingen. Und es kann nichts passieren, wenn sie mit diesem Vorgehen nicht mehr einverstanden ist und ab sofort Begleitungen komplett verweigert.

Als Sofortmaßnahme würde ich empfehlen: AU-Schein vom Arzt holen (sofern keine Krankschreibung aktuell besteht). Dann die AU-Bescheinigung per Fax mit qualifiziertem Sendebericht an das JC und den MT schicken (natürlich den Teil ohne Diagnosen). NICHT mehr ans Telefon gehen falls JC oder MT anrufen und falls sie versehentlich ans Telefon gehen sollte: Sofort auflegen (Unhöflichkeit ist nicht sanktionierbar). Die Haustür bleibt geschlossen (falls man sie zu Hause belästigen will), Mails natürlich auch ignorieren. Abwarten bis was per Post bekommt.
Und die Krankschreibung beim Arzt fortlaufend verlängern und weiter ans JC und den MT schicken. So lange sie eine Krankschreibung vom Arzt hat (und der MdK die nicht aufhebt), ist es vollkommen unmöglich sie zu sanktionieren oder sonst wie zu bestrafen, wenn sie jeglichen Kontakt mit dem MT verweigert. Und dann erstmal in Ruhe überlegen, wie man am besten bei diesem willkürlichen Vorgehen durch JC und MT vorgehen sollte.
Sie ist AU, aber da gibt es eine neue Richtlinie, die besagt, dass wenn man eine gültige AU vorlegt, trotzdem Massnahme fähig ist
 

abcabc

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Sie ist AU, aber da gibt es eine neue Richtlinie, die besagt, dass wenn man eine gültige AU vorlegt, trotzdem Massnahme fähig ist
Hast du diese Richtlinie schriftlich oder hat die SB irgendwann mal irgendeinen Mist gelabert?
Wer AU ist, muss garnichts bzgl. einer Maßnahme - weder irgendwo erscheinen, noch telefonieren oder gar die Tür öffnen.
Es gibt nur eine Grauzone: Zwangseinladungen vom JC - hier kann evtl. eine Wegeunfähigkeitsbescheinigung verlangt werden. Aber ein MT hat niemals das Recht sowas zu verlangen.
 

dickerle2912

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Hast du diese Richtlinie schriftlich oder hat die SB irgendwann mal irgendeinen Mist gelabert?
Wer AU ist, muss garnichts bzgl. einer Maßnahme - weder irgendwo erscheinen, noch telefonieren oder gar die Tür öffnen.
Es gibt nur eine Grauzone: Zwangseinladungen vom JC - hier kann evtl. eine Wegeunfähigkeitsbescheinigung verlangt werden. Aber ein MT hat niemals das Recht sowas zu verlangen.
Nein da steht was im Internet, ausserdem macht der Maßnahmeträger Hausbesuche, sie muss also nirgendwo hin
 

HermineL

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Hallo ,

Ich möchte dir Forenregel 11 in Erinnerung bringen, immer eine aussagekräftige Überschrift für neue Themen zu erstellen.
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dickerle2912: "Hey du, ich brauch mal Hilfe."
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dickerle2912: "befristet Erwerbsunfähig laut psychologisches Gutachten, jetzt Maßnahme vom JC"
Helfer: "????..... Und wie ist jetzt deine Frage?...."
 
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