JC hat Auskunft über mich erteilt und Unterlagen ausgehändigt

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

caramella

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 März 2011
Beiträge
23
Bewertungen
0
Hallo, folgender Sachverhalt:
Meine Vermieter haben beim JC "Nachforschungen" angestellt: Es geht hierbei um den Mietanteil sowie die Heizkosten.
Heute habe ich erfahren, daß das JC Ihnen darüber Auskunft erteilt hat, was und wieviel ich erhalte. Ebenso wurde meinem Vermieter meine Mietvereinbarung ausgehändigt.
Eine Zustimmung meinerseits erfolgte nicht.
Inwieweit wurde hier der Datenschutz verletzt und wie kann ich mich wehren?
Ich hoffe, daß Ihr mir weiterhelfen könnt. Danke!
 
C

ColinArcher

Gast
Hallo caramella,

was gibt es denn da zu forschen, von dem der Vermieter nichts weiß?
Er muss doch nur in seinen Mietvertrag rein schauen und hat selber die Mietbescheinigung ausgestellt.

Was meinst Du denn welche Daten nicht geschützt werden?

Gruß
 
G

gast_

Gast
Ich wäre darüber auch erbost - unterstellt der Vermieter ihr doch damit indirekt, daß sie vielleicht betrügt. Oder warum sonst seine Anfrage?
 
E

ExitUser

Gast
Inwieweit wurde hier der Datenschutz verletzt und wie kann ich mich wehren?
Ich hoffe, daß Ihr mir weiterhelfen könnt. Danke!

Schau dir dies einmal an.

"Nach den auch für das SGB II geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften hat jeder Anspruch darauf, dass die ihn betreffenden Sozialdaten von den Leistungsträgern nicht unbefugt er*hoben, verarbeitet oder genutzt werden. Der Beklagte kann das Offenbaren der Sozialdaten hier nicht damit rechtfertigen, dass dies erforderlich gewesen sei, um die eigenen Aufgaben zu erfüllen. Er musste in jedem Fall die schutzwürdigen Interessen der Kläger beachten und hätte deshalb vor einer Kontaktaufnahme mit Dritten zunächst das Einverständnis der Kläger einholen müssen."

Ich möchte dich bitten auch das Büro von Katja Kipping in Kenntnis zu setzen. Aber bitte direkt das Bundestagsbüro. Das hat damit zu tun, dass man dort weiß, dass die Fälle, die sich gegen das Urteil des BSG richten, häufen.

Im Übrigen bist du jetzt am Zug und solltest eine Klage in Erwägung ziehen, so du denn möchtest.
 

caramella

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 März 2011
Beiträge
23
Bewertungen
0
Mein Vermieter (Verwandschaft) war nicht im Besitz dieses Schriftstückes. Dieses Schriftstück wurde in Kopie vom JC an ihn ausgehändigt.
 

Seepferdchen 2010

Super-Moderation
Mitglied seit
19 November 2010
Beiträge
24.946
Bewertungen
17.884
Hier kannst du einiges nachlesen!

SGB X - Zehntes Buch Sozialgesetzbuch - Sozialverwaltungsverfahren und Sozialdatenschutz -

BDSG Bundesdatenschutzgesetz

Die Erhebung, Speicherung, Verarbeitung und Übermittlung sowie der Schutz von personenbezogenen Daten und die Rechte des Betroffenen sind in den oben genannten §.

Du hast einen Mietvertrag mit dem Vermieter und nicht das JC, die sind nicht berechtigt
deine Daten an dritte einfach so weiter zu geben!

Eine Dienstaufsichtsbeschwerde beim Geschäftsführer des Jobcenters.

Den Landesdatenschutzbeauftragten schreiben wegen Verstoß gegen das Datenschutzgesetz/Sozialgeheimnis!

Das ist so was mir dazu einfällt!

Nicht zu fassen was dein JC da abzieht!

Gruß:icon_pause:
 

caramella

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 März 2011
Beiträge
23
Bewertungen
0
Danke, Danke
das hab ich mir schon gedacht - es ist unverschämt "Dritten" Auskünfte zu erteilen und auch noch Schriftstücke auszuhändigen - auf der anderen Seite nämlich habe ich mal für meinen Sohn einen Fahrtkostenantrag haben wollen - dieser wurde mir nicht ausgehändigt - obwohl er damals Mitglied in der BG war. Bzw. ist es mir schon passiert, daß ich mich ausweisen mußte, nur weil ich etwas abgegeben habe. Da beißt sich doch die Katze in den Schwanz!!
Naja, werde Montag gleich mal mit dem Datenschutzbeauftragten sprechen.
Danke!
 

lpadoc

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
25 Februar 2010
Beiträge
2.422
Bewertungen
1.029
Da sollte dem SB mittels juristischen Möglichkeiten etwas "um die Ohren geschlagen" werden, und zwar mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln.

Was könntest Du nun tun ? Ich schlage vor, das dem SB (mit Beistand) zunächst ein Besuch abgestattet, und zu dem vermeintlichen Vorfall zur "Rede" gestellt wird. Erst danach sollten weitere Schritte in Erwägung gezogen werden.

Je nachdem, was im Gespräch, unter Einbeziehung des Beistandes, herauskommt, wäre es über die Rechtsberatungshilfe möglich, hier über den Anwalt/Fachanwalt eine Unterlassungserklärung einzufordern. Da dies natürlich mit nicht unerheblichen Kosten (für SB) verbunden sein kann, halte ich dieses Mittel für sehr geeignet, den SB "in seine Schranken" zu weisen. Zusätzlich und nachträglich können natürlich auch dienstrechtliche "Strafmittel" bzw. auch der DSB hinzugezogen werden.

- Wie hier im Forum zu lesen ist, gibt es auch Vermieter, die konstruieren einen Mietrückstand und beantragen für den ahnungslosen Betroffenen bei dessen JC-Sachbearbeiter ein Darlehen. Dieser nimmt den Antrag auch brav entgegen und lehnt wegen Nichtübernahme von Mietschulden den Antrag gegenüber den Betroffenen schriftlich ab. Dies ist kein Scherz, sondern leider nachweisbarer Sachverhalt.
 
C

ColinArcher

Gast
Da sollte dem SB mittels juristischen Möglichkeiten etwas "um die Ohren geschlagen" werden, und zwar mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln.

Was könntest Du nun tun ? Ich schlage vor, das dem SB (mit Beistand) zunächst ein Besuch abgestattet, und zu dem vermeintlichen Vorfall zur "Rede" gestellt wird. Erst danach sollten weitere Schritte in Erwägung gezogen werden.

Je nachdem, was im Gespräch, unter Einbeziehung des Beistandes, herauskommt, wäre es über die Rechtsberatungshilfe möglich, hier über den Anwalt/Fachanwalt eine Unterlassungserklärung einzufordern. Da dies natürlich mit nicht unerheblichen Kosten (für SB) verbunden sein kann, halte ich dieses Mittel für sehr geeignet, den SB "in seine Schranken" zu weisen. Zusätzlich und nachträglich können natürlich auch dienstrechtliche "Strafmittel" bzw. auch der DSB hinzugezogen werden.

- Wie hier im Forum zu lesen ist, gibt es auch Vermieter, die konstruieren einen Mietrückstand und beantragen für den ahnungslosen Betroffenen bei dessen JC-Sachbearbeiter ein Darlehen. Dieser nimmt den Antrag auch brav entgegen und lehnt wegen Nichtübernahme von Mietschulden den Antrag gegenüber den Betroffenen schriftlich ab. Dies ist kein Scherz, sondern leider nachweisbarer Sachverhalt.


Moin, Moin Ipadoc,

wenn die Frau Zeit hat und Freude an dem Engagement sollte sie auf jeden Fall dagegen vorgehe.

Ich würde den Datenschutzbeauftragen einschalten, die Personalabteilung und versuchen so einen Mitarbeiter aus dem Dienst entfernen zu lassen. Eventuellen Schadensersatz fordern, wo bei dann die Frage wäre ob sie ihn behalten dürfte?

Einen fähigen Rechtsanwalt, mit Beratungsschein sogar kostenlos, auf jeden Fall mit einschalten.

Mit solidarischen Kampfesgrüßen
 
E

ExitUser

Gast
Da sollte dem SB mittels juristischen Möglichkeiten etwas "um die Ohren geschlagen" werden, und zwar mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln.

Was könntest Du nun tun ? Ich schlage vor, das dem SB (mit Beistand) zunächst ein Besuch abgestattet, und zu dem vermeintlichen Vorfall zur "Rede" gestellt wird. Erst danach sollten weitere Schritte in Erwägung gezogen werden.

Je nachdem, was im Gespräch, unter Einbeziehung des Beistandes, herauskommt, wäre es über die Rechtsberatungshilfe möglich, hier über den Anwalt/Fachanwalt eine Unterlassungserklärung einzufordern. Da dies natürlich mit nicht unerheblichen Kosten (für SB) verbunden sein kann, halte ich dieses Mittel für sehr geeignet, den SB "in seine Schranken" zu weisen. Zusätzlich und nachträglich können natürlich auch dienstrechtliche "Strafmittel" bzw. auch der DSB hinzugezogen werden.

- Wie hier im Forum zu lesen ist, gibt es auch Vermieter, die konstruieren einen Mietrückstand und beantragen für den ahnungslosen Betroffenen bei dessen JC-Sachbearbeiter ein Darlehen. Dieser nimmt den Antrag auch brav entgegen und lehnt wegen Nichtübernahme von Mietschulden den Antrag gegenüber den Betroffenen schriftlich ab. Dies ist kein Scherz, sondern leider nachweisbarer Sachverhalt.

:icon_eek::icon_eek::icon_eek:
Na das solln ;-
die sich mal bei mir erlauben,-
danngibt es direkt eine Anklage wegen
"""Anstiftung zum Betrug von mir zugeteilt!""""
Mich wundert bei dieser KAPITALVERLIEBTEN WELT gar nichts mehr!
:icon_evil::icon_evil::icon_evil:
 

gila

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
13.694
Bewertungen
20.301
Hallo, folgender Sachverhalt:
Meine Vermieter haben beim JC "Nachforschungen" angestellt: Es geht hierbei um den Mietanteil sowie die Heizkosten.
........

:eek: Auch wenn es Verwandtschaft ist: WARUM stellt ein "Vermieter" beim JC Nachforschungen hinter deinem Rücken an?

Bist du minderjährig?
Hatte er Vollmacht?
Wirst du "gesetzlich betreut"

Das darf der ebenso wenig - wie umgekehrt!!!
:icon_evil:
 

Fairina

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
24 August 2007
Beiträge
4.726
Bewertungen
2.064
Colin Archer mal wieder. Der Herrgott vor dem die SB zittern. Mensch die Personalabteilung lacht über so was. Dienstvergehen zur Entfernung aus dem Dienst - mensch um sowas hin zu kriegen, müßen andere Geschütze gegeben worden sein und nicht eine solche Tat.
 
C

ColinArcher

Gast
Colin Archer mal wieder. Der Herrgott vor dem die SB zittern. Mensch die Personalabteilung lacht über so was. Dienstvergehen zur Entfernung aus dem Dienst - mensch um sowas hin zu kriegen, müßen andere Geschütze gegeben worden sein und nicht eine solche Tat.


Moin, Moin Fairina,

Du schreibst
< Mensch die Personalabteilung lacht über so was.>
Das würde ich an ihrer Stelle auch tun.

Ich befürchte ich muss meine Antwort als Ironie kennzeichnen damit auch Du es raffst.

Mir ginge es am Füdele vorbei, wenn so etwas passieren würde. Ich wunderte mich nur, warum ein Vermieter solche Fragen stellt, da er nur in seinen eigenen Mietvertrag schauen muss..

Gruß
 
E

ExitUser

Gast
Moin, Moin Fairina,

Du schreibst
< Mensch die Personalabteilung lacht über so was.>
Das würde ich an ihrer Stelle auch tun.

Ich befürchte ich muss meine Antwort als Ironie kennzeichnen damit auch Du es raffst.

Mir ginge es am Füdele vorbei, wenn so etwas passieren würde. Ich wunderte mich nur, warum ein Vermieter solche Fragen stellt, da er nur in seinen eigenen Mietvertrag schauen muss..

Gruß

Na, dann kannst du für mich gleich mit kennzeichen, denn als ironie erschloss sich mir dein Beitrag auch nicht!
 
C

ColinArcher

Gast
Na, dann kannst du für mich gleich mit kennzeichen, denn als ironie erschloss sich mir dein Beitrag auch nicht!


Moin, Moin Demolier,

ich dachte meine Antwort erschlösse sich jedem denkenden Menschen. Wegen Peanuts wäre es mir zu mühselig meinen Hintern zu bewegen. Da setze ich mich lieber an die Elbe und angele und schaue dn Schiffen hinterher.

Gruß
 

alexander29

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
11 Mai 2011
Beiträge
1.527
Bewertungen
373
Heute habe ich erfahren, daß das JC Ihnen darüber Auskunft erteilt hat, was und wieviel ich erhalte.
Das darf nicht sein.
Ebenso wurde meinem Vermieter meine Mietvereinbarung ausgehändigt.
Ööh, die hat er doch schon, was soll daran nicht in Ordnung sein ?
Eine Zustimmung meinerseits erfolgte nicht.
Inwieweit wurde hier der Datenschutz verletzt und wie kann ich mich wehren?
Ich hoffe, daß Ihr mir weiterhelfen könnt. Danke!

Bist du sicher, dass das JC ihm mitgeteilt hat, was du bekommst ?
Weil er sich das ja eigentlich selber denken kann, also Miete + 374 Euro. Will sagen, hier zählt auch die Beweiskraft (bei Einschaltung eines Datenschutzbeauftragten).
 

Fairina

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
24 August 2007
Beiträge
4.726
Bewertungen
2.064
Alexander: weil da Hinz und Kunz hinkommen könnten, behaupten das sie yxz wären und das sie - auch welchen Gründen auch immer - eine Kopie des Mietvertrages brächten. Hallo? Klingelt es da nicht bei dir?
 
C

ColinArcher

Gast
Alexander: weil da Hinz und Kunz hinkommen könnten, behaupten das sie yxz wären und das sie - auch welchen Gründen auch immer - eine Kopie des Mietvertrages brächten. Hallo? Klingelt es da nicht bei dir?


Hallo Fairina,

aber wenn derjenige sich als Vermieter identifiziert wäre das okay?
Dann wäre er ja nicht mehr Hinz und Kunz.

Gruß
 
C

ColinArcher

Gast
Bist du sicher, dass das JC ihm mitgeteilt hat, was du bekommst ?
Weil er sich das ja eigentlich selber denken kann, also Miete + 374 Euro. Will sagen, hier zählt auch die Beweiskraft (bei Einschaltung eines Datenschutzbeauftragten).


Moin, Moin Alexander,

genau das frage ich mich auch. Das ganze ist eine einzige Kinderei. Der Vermieter weiß, welche Mieteinnahmen und Nebenkosten er abrechnet. Was anderes wurde hier noch nicht einmal aufgeführt, wie beispielsweise der Regelsatz.
Der Vermieter muss nur auf seine Konto achten und fertig.

Gruß
 

gila

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
13.694
Bewertungen
20.301
Hallo, folgender Sachverhalt:
Meine Vermieter haben beim JC "Nachforschungen" angestellt: Es geht hierbei um den Mietanteil sowie die Heizkosten.
Heute habe ich erfahren, daß das JC Ihnen darüber Auskunft erteilt hat, was und wieviel ich erhalte. Ebenso wurde meinem Vermieter meine Mietvereinbarung ausgehändigt.

Eine Zustimmung meinerseits erfolgte nicht.
Inwieweit wurde hier der Datenschutz verletzt und wie kann ich mich wehren?
Ich hoffe, daß Ihr mir weiterhelfen könnt. Danke!


Die TE schreibt doch GANZ KLAR, dass das JC dem Vermieter Auskunft erteilt hat.
Selbst wenn es sich nicht um Auskünfte zum Regelsatz handelt, sondern "nur" darum, wieviel Mietanteil etc. abgerechnet wurden, sind dies ebenso SOZIALDATEN.

Das Jobcenter hätte dem Vermieter maximal mitteilen dürfen: "So sorry, die Daten fallen unter Datenschutz - wir dürfen Ihnen keine Angaben machen. Diese Auskünfte müssen Sie sich bei Ihrer Mieterin holen ..."

Irgendwie erscheint es mir immer wieder mal "seltsam", wie sich die Bürger entrüsten, wenn es um ne Volkszählung geht - aber ansonsten "großzügig" mit ihren Daten sind ...alles nicht so schlimm ?? :eek:
 
C

ColinArcher

Gast
Hallo gila,

warum sollte ein Vermieter, der monatlich die Geldeingänge seiner Mieter auf dem Konto hat, beim Jobcenter eine Nachfrage stellen?

Welchen Sinn würde das machen?

Gruß
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten