JC gibt pers. Daten an Arbeitgeber weiter, Widerspruch wird verweigert (1 Betrachter)

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Nach der Zuhilfenahme des Bundesbeauftragten für Datenschutz meldete sich endlich das JC zurück.

https://www.elo-forum.org/allgemein...h-datenweitergabe-auskunft-keine-antwort.html

Nun kam eine Antwort des JC.

Das JC weigert sich, mir die Auskunft über meine beim Bewerberprofil gespeicherten Daten, ob und wem und welche Daten in der Vergangenheit übermittelt worden sind.
Es kommt eine schwammige Auskunft, dass seit meinem Schreiben (das ein paar Wochen zurück liegt) keine Daten übermittelt worden sind.

Das lässt die Vermutung zu, es wurden bereits persönliche Daten ohne mein Einverständnis herausgegeben und ist sich wohl bewusst geworden, dass gegen das Recht auf informelle Selbstbestimmung verstoßen wurde.

Hintergrund:
https://www.elo-forum.org/allgemein...ehbar-alle-persoenlichen-daten-einsehbar.html

Das JC stellt klar, dass sie auch in Zukunft ohne mein Einverständnis dies an Arbeitgeber tun wird. Also nicht das anonymisierte Stellengesuch/Bewerberprofil weiter veröffentlichen, sondern die Weitergabe meiner persönlichen Daten soll zukünftig erfolgen, wenn ein Arbeitgeber an meinem Stellengesuch Interesse hat.
Schließlich müsse ich mich ja auf Vermittlungsvorschläge des JC bewerben und dann ja auch meine persönlichen Daten diesem mitteilen.

Ich solle dann eine Liste mit Arbeitgeber aufstellen und
begründen, warum diese nicht meine persönlichen Daten (Name, Adresse, Adressen und Namen alter Arbeitsgeberstellen etc.) bei Nachfrage der Arbeitgeber erhalten sollen.

Würde das nicht geschehen und ein Arbeitgeber fragt beim JC nach, wer sich hinter dem anonymisierten Stellengesuch verbirgt gibt das JC alle persönlichen Daten, ohne Nachfrage und Information an den Erwerbslosen an den Arbeitgeber heraus.


Dies ist nun schon das zweite Mal, dass sich das JC weigert, mit meinen persönlichen (Lebenslauf nicht anonymisiert ins Bewerberprofil eingestellt) Daten an datenschutzrechtlichen Vorgaben zu halten.



Das stellt für mich einen klaren und bewussten Verstoß gegen mein Recht auf informelle Selbstbestimmung und u. a. die Auskunft, welche Daten gespeichert sind und wem sie bis jetzt weiter gegeben worden sind.



Und nun, wie lange soll das Spiel und die Weigerung … weitergehen?



Strafanzeige gegen den Mitarbeiter des JC stellen? Denn dieser weigert sich nun bewusst, dass er keine Auskunft über die gespeicherten persönlichen Daten erteilen will und persönliche Daten an potenzielle Arbeitgeber weiterleiten wird.
(Wie gesagt, es geht nicht um das anonymisierte Bewerberprofil, wo der Arbeitgeber erkennen kann, ob die Qualifikation stimmt oder nicht...sondern um die Auskunft der Adresse, Namen, Telefonnummer etc. an den Arbeitgeber)
 

Anna B.

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Hallo,

wie hat sich denn der Datenschutz dazu geäußert?

Ist das nun "erlaubt" oder "nicht erlaubt"?

hilf mir da mal bitte auf die Sprünge..

Gruß
Anna
 

Fotoz

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Hallo,

wie hat sich denn der Datenschutz dazu geäußert?

Ist das nun "erlaubt" oder "nicht erlaubt"?

hilf mir da mal bitte auf die Sprünge..

Gruß
Anna

Die Frage ist schon längst geklärt, das JC verstößt gegen das informelle Selbstbestimmungsrecht und ist verpflichtet Auskunft zu geben, wem, was usw. meine persönlichen Daten schon weiter gegeben worden sind. Dies tut sie nicht und weigert sich schriftlich, dies in Zukunft zu akzeptieren.
Nur muss bei Verstoß gegen dieses Recht man selber tätig werden.
Daher meine Frage wie es am besten zu erledigen ist.
 

gila

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Antrag /Aufforderung zur Löschung des Profils?

Ich meine, das müsste ja gehen.
----------------
z.B.:


Sie sind lt. Ihrem Schreiben vom .... nicht bereit und in der Lage, meine Rechte als Bürger, auf die der BfD
Sie ebenso hingewiesen hat, zu respektieren und meine persönlichen Daten zu schützen.

Darüber hinaus kündigen Sie unverfroren die Weitergabe meiner Daten auch für die Zukunft an.

Ich fordere Sie daher auf, sämtliche Daten bzgl. meiner Person in Ihrer "Jobbörse" zu löschen.

Meine Aufforderung, mir Auskunft über bisher erfolgte Weitergabe von Daten zu geben, erhalte ich nach wie vor aufrecht.

Einer Begründung, WARUM ich meine Rechte in Anspruch nehmen möchte, bedarf es hierzu nicht.

Der BfD wird diesbzgl. erneut über Ihren Verstoß benachrichtigt.

Des weiteren behalte ich mir Strafanzeige vor.
--------------

Hilft dir das weiter?
 

Anna B.

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Hallo,

ah klar, jetzt hab ich verstanden...


sind die wirklich so dreist und sagen..pfff...wir geben die Daten trotzdem weiter?

Hat man da nicht auch die Möglichkeit diesem speziellen Sachbearbeiter mal eins aufs...zu geben?
So richtig mit "Anzeige" oder was es da gibt?

Ich bin derzeit zu allen Schandtaten bereit...mir muss das Arbeitsamt mit solchen Dingen nicht mehr quer kommen...dann rauscht es aber im Karton..gewaltig...

aber was nutzt einem das, wenn man den Nachweis hat, dass die bösen Buben das nicht tun dürfen ... "du darfst das aber nicht"...und die uns die Zunge rausstrecken und sagen: Ätsch, mach ich aber trotzdem..:icon_party:

was macht man dann?
Noch einmal schriftlich mit Terminsetzung und vorher anwaltlicher Beratung?

Es ist unglaublich, was in diesen Behörden abgeht...
die reinsten Tollhäuser...

Gruß
Anna
 

lpadoc

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... Nur muss bei Verstoß gegen dieses Recht man selber tätig werden. Daher meine Frage wie es am besten zu erledigen ist.
Stell die entsprechende Frage mal in diesem Forum. Dort wird hinsichtlich Duchsetzung der berechtigten Ansprüche bestimmt geholfen - und rechtssicher.
 

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Stell die entsprechende Frage mal in diesem Forum. Dort wird hinsichtlich Duchsetzung der berechtigten Ansprüche bestimmt geholfen - und rechtssicher.
Danke für den Tipp.
Parallel werde ich dann den direkten Weg beim Bundesbeauftragten f. Datenschutz gehen, da sich so in dem ersten Schreiben geäußert worden ist.
 
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