JC Fordert Geld nach einmaliger Einnahme (1 Betrachter)

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symsy

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Abend zusammen,
habe heute einen Brief vom JC bekommen in dem sie von mir 58€ fordern die zuviel gezahlt worden sind für den monat April.

Zu der Einnahme.
Habe ende März einen Wettgewinn von 88,05€ auf meinen Konto ausgezahlt bekommen. Da es auf mein eigenes Konto sein musste habe ich das natürlich den JC mitgeteilt. Das war am 03.04.13.
Kurz danach hab ich einen Brief bekommen das er mir 30,05€ freibetrag lässt und 58€ wieder haben will und das ich mich innerhalb von 14Tagen melden soll da er sonst nach Aktenlage endscheidet. Das Schreiben habe ich unbeantwortet gelassen weil er mir nicht dalegen konnte warum und weshalb er auf 58€ kommt.
Laut meiner Rechnung komme ich auf 30,45€.
Mein Schreiben mit der Rechnug ist im Anhang.

Der Bescheid ist dann heute gekommen. Ist ein ganz normaler Bescheid indem drinenn steht das ich im April eine einmalzahlung gehabt habe die er auf den ganzen monat anrechnet und somit habe ich 58€ zuviel erhalten die ich bis ende des monats zurück zahlen muss oder halt Widerspruch.
Dann ganz normal die Berechnung, Miete, 384€ leistung plus Warmwasser und halt einmaleinnahme von 58€.
Den Bescheid werde ich morgen einscannen und Hochladen.

Nun zu den fragen.
Wie verfasse ich jetzt den Widerspruch ?
Ich bin der meinung das ich den Bescheid überhaupt nicht prüfen kann. Da es halt nur ein normaler Bescheid ist mit 58€ Einmaleinnahme obwoll die ja 88,05€ gewessen sind.

Kann das JC eigendlich jetzt noch den Bescheid sagen wir es so beanstanden? Der eigendliche Bescheid wurde mitte März ausgestellt, haben die nicht auch nur 4Wochen einspruchsfrisst?

Habe ich wirklich nur einen Freibetrag von 30,05€ ?
Müssen die nicht auch die Kosten für den Wettschein und die Fahrtkosten dafür abziehen ?
 

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ZynHH

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Ich dachte Glückspiel sei verboten.... :icon_mrgreen:
 
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Don Vittorio

Gast
Müssen die nicht auch die Kosten für den Wettschein und die Fahrtkosten dafür abziehen ?
Dazu ein Urteil des SG Detmold.
Sozialgericht Detmold S 13 AS 3/09 23.10.2009

Lotteriegewinn ist bei Bezug von SGB II- Leistungen anrechenbares Einkommen , von diesem Einkommen sind die gezahlten Monatsbeiträge für die Lotterie nicht gemäß § 11 Abs. 2 Nr. 5 SGB II abzusetzen. Bei Aufwendungen, die zumindest zugleich der privaten Lebensführung dienen, scheidet eine Anerkennung als "Werbungskosten" aus (vgl. Hengelhaupt in Hauck/Noftz, SGB II § 11 Rn 162).
https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=124269

Andere Gerichte könnten aber auch anders urteilen.
Vor Gericht und auf hoher See......
 
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