JC bietet den Kontakt zu einen Mitarbeiter der Handelskammer an (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Maxirub

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Hallo,

der vertretende Arbeitsvermittler, bot mir im Rahmen des letzten Meldetermins an, mich bei einen Mitarbeiter der Handwerkskammer zu melden. Dieser ist arbeitgeberorientiert und könne besseren Kontakt zu den Betrieben herstellen.

Ich lehnte zunächst ab. Im weiteren Verlauf erzählte mir der AV, es sei freiwillig und das JC würde parallel dazu weiter für die Arbeitsvermittlung zuständig sein. Jedoch bat sie mich, um eine Mitteilung. Schließlich müsse bei einer Zustimmung eine Verrechnung zwischen Jobcenter und dem Mitarbeiter der Handwerkskammer erfolgen.

Ich stehe der Sache skeptisch gegenüber. Solange sich das Jobcenter nicht meldet, werde ich denen auch keine Antwort geben. Im Falle einer schriftlichen Nachfrage, jedoch mit Fragen löchern.

Wie seht ihr den Sachverhalt?

Meiner Meinung nach ist doch die Arbeitsvermittlung Kernaufgabe des Jobcenters. Man kann diese nicht einfach an Dritte auslagern.
 

TazD

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Im Falle einer schriftlichen Nachfrage, jedoch mit Fragen löchern.
Und was versprichst du dir davon, wenn du den SB mit Fragen löcherst?

Wie seht ihr den Sachverhalt?
Anhand der vorliegenden Informationen würde ich es zumindest auf einen Versuch ankommen lassen.

Meiner Meinung nach ist doch die Arbeitsvermittlung Kernaufgabe des Jobcenters. Man kann diese nicht einfach an Dritte auslagern.
Da wird mMn auch nichts ausgelagert, sondern ein Kontakt vermittelt.

Mal ganz ehrlich: Was hast du zu verlieren, wenn du dich mal mit dem Typ von der Handelskammer triffst?
Läuft das Gespräch in eine für dich falsche Richtung, dann brichst du es halt ab. Lass dir vorher noch schriftlich geben, dass das eine freiwillige Sache ist, damit du dich darauf berufen kannst, falls der SB wegen einem Abbruch eine Sanktion androht.
 

Maxirub

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Und was versprichst du dir davon, wenn du den SB mit Fragen löcherst?
Genau das hier bereitet mir Sorgen, sofern nichts Schriftliches vorliegt:

Läuft das Gespräch in eine für dich falsche Richtung, dann brichst du es halt ab. Lass dir vorher noch schriftlich geben, dass das eine freiwillige Sache ist, damit du dich darauf berufen kannst, falls der SB wegen einem Abbruch eine Sanktion androht.
Meine Zielberufe sind auch Verkäufer bzw. Kaufmann im Einzelhandel oder Hundebetreuer. Also eher kaufmännisch ausgerichtet. Das ist dem Jobcenter auch bekannt.

Handwerklich habe ich zwei linke Hände.

Ein Nachtrag noch:

Die Handwerkskammer befindet sich ca. 50 km weit weg von meinen Wohnort. Ich bin auf dem ÖPNV angewiesen.

Wahrscheinlich werde ich aber eher zu der HWK kommen müssen, anstatt der Mitarbeiter ins Jobcenter oder an einen anderen Ort.

Ohne Kostenzusage des Jobcenters, ist eine solche Reise nicht zustemmen.

In meinen EGV-VA, ist auch diesbezüglich gar nichts geregelt. Es ist somit bestenfalls eine Kann-Leistung.

Sicherlich könnte man auch per E-Mail oder Telefon, oder Post kommunizieren. Aber angedacht ist wohl eher ein persönliches Gespräch.
 

TazD

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Hast du die Übernahme der Fahrtkosten beantragt?
 

Merse

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Wenn das Ganze freiwillig ist, könnte man das schonmal in Betracht ziehen. Es steht ja nichts auf dem Spiel. Klar ist es die Aufgabe vom JC, dich zu vermitteln - aber wir alle wissen ja, wie unglaublich motiviert diese Vermittlung stattfindet.

Die HWK ist jetzt nicht irgendeine dahergelaufene ZAF, die mit allen Mitteln Stellen als Putzlumpenwäscher vermarkten will. Da könnte man auch mal anrufen, bevor man nun auf gut Glück 50km fährt. Damit sollte der SB sicher auch nicht das geringste Problem haben, wenn es sich um ein seriöses Angebot handelt, oder?

Einfach mal anfragen - "Hey, lieber SB, klingt eigentlich ganz interessant, aber weißt ja, 50km und so, ich würd mir gern erstmal anhören, was der gute so zu sagen hat, und wenn mir das was bringen könnte, fahr ich hin - zahlst mir das?"

Wenns dann mit "unterschreib erst hier, verpflichte dich erst da" losgeht, kann man immernoch ablehnen.
 
E

ExitUser

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Schließlich müsse bei einer Zustimmung eine Verrechnung zwischen Jobcenter und dem Mitarbeiter der Handwerkskammer erfolgen.
Hmm, wird die IHK etwa für Vermittlungstätigkeit bezahlt?
Hier sogar ein konkreter Mitarbeiter?
 

Maxirub

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Hmm, wird die IHK etwa für Vermittlungstätigkeit bezahlt?
Hier sogar ein konkreter Mitarbeiter?
Das hat mich auch stutzig gemacht. Darauf recherchierte ich im Netz und stieß auf die offizielle HWK-Seite.

Dort steht zu lesen, dass die "Förderung aus Mittel des Bundeslandes XY, der Agentur der Arbeit aus dieser Stadt, sowie aus Eigenmitteln der HWK" erfolge.

Die HWK bietet darüber hinaus noch andere Dienstleistungen in diesem Zusammenhang, die dann plötzlich von EFSF-Mitteln und privaten Instituten gefördert werden.

Mir kam die Sache schon während des Gesprächs ein wenig komisch vor. Sie hat einfach etwas, von einer Maßnahme.

Besser wird wohl sein, ich löchere den AV mit einigen Fragen.
 

Kerstin_K

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Geht es hier um die IHK oder eine Handwerkskammer?
 
E

ExitUser

Gast
Geht es hier um die IHK oder eine Handwerkskammer?
Ok, ich habe IHK statt HWK geschrieben, aber wenn es legal derlei Deals gibt, dürfte es ja egal sein, ob IHK oder HWK?
IHK hat dann halt Kontakte zu anderen Berufsgruppen.
Und der TE will ja eher in den Bereich der Berufe, die die IHK "verwaltet" und nicht ins Handwerk.
 

SB Feind

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Das hatte ich auch mal da war eine Veranstaltung im Jobcenter das die Handwerkskammer für Ihre Betriebe Leute suchen.
Das hat sich erledigt da ich wie immer selber einen Job gefunden habe.
 

Maxirub

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@Kerstin_K & @curcuma:

Es geht um einen Mitarbeiter der Handwerskammer. Meine Zielberufe sind aber Verkäufer bzw. Kaufmann im Einzelhandel. Das wurde auch so schriftlich im EGV-VA festgehalten.

Ich muss dazu schreiben: Der SB war nur eine krankheitsbedingte Vertretung. Offenbar hat er deshalb wenig Hintergrundwissen über meine Situation.

Vermutlich werde ich jetzt erst einmal abwarte, ob bzw. was vom JC schriftlich kommt.
 
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