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JC Berlin-Kreuzberg: Mitschnitte beim Patient-Arzt-Gespräch?

E

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Gast
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#1
"Im Patient-Arzt Gespräch, welches nicht einmal 20 Minuten dauerte wurden sehr persönliche Fragen den Patienten gestellt", so eine Betroffene. Ein auf dem Tisch platziertes Diktiergerät lief offenbar mit. Die Betroffene sah nach eigenen Angaben, dass die Lämpchen rot leuchteten. Rote Lämpchen bedeuten bei Diktiergeräten, "Mitschnitt".
Quelle:

Mitschnitte bei psychiatrischen Gutachten?
 

Neudenkender

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#2
Was soll denn dia die noch "ausstehende Anfrage beim JC"? ICH hätte draußen sofort die Polizei gerufen, Strafantrag nach § 201 StGB gestellt und das Beweismittel sichern lassen ... dieses Vorgehen hätte bestimmt auch die Disposition zum renitenten, nachtragenden, konfliktsuchenden, konsequenten, sozialinkompatiblen, rachsüchtigen, ... Verhalten laut Seelenklempnergutachten plastisch unterstrichen .... :biggrin:
 

ZynHH

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#3
Scheinbar hat es den Betroffenen ja zum Zeitpunkt der Aufnahme nicht gestört.... Sonst hätte er sicherlich etwas gesagt.
 
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#4
Scheinbar hat es den Betroffenen ja zum Zeitpunkt der Aufnahme nicht gestört.... Sonst hätte er sicherlich etwas gesagt.
Die Frau (?) hatte blinkende, rote Lämpchen gesehen. Gibt sicher auch Personen, die sich da gar nicht auskennen.
 
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#5
Aber dem Arzt... wenn es denn so war... dem gehört sofort die Approbation entzogen!
 

Dagegen72

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#6
Also ich hatte auch mal ein Gespräch, da lag ein Diktiergerät daneben - dann stoppte ich und fragte, ob da mitgeschnitten wird, daraufhin wurde die Kassette oder was das war dann herausgenommen. (Sicher kann man sich ja nie sein, vielleicht war das nur Schau und irgendwo anders wird dann eben doch mitgeschnitten ^^)

Das Schlimme: man wird betitelt oder betracht als hätte man Verfolgungswahn oder als sei man psychisch krank oder verrückt oder nicht ganz bei Sinnen oder was auch immer, wenn man nicht über Beobachtungskamera gefilmt werden will oder wenn keine heimliche Mitschnitte gemacht werden soll.

Bei meinem SB habe ich auch manchmal Sorge, ob da nicht manchmal ein Mitschnitt läuft. :icon_hihi: Aber das ist auch das Ergebnis der Beobachtungsmöglichkeiten (Video / Akustik) die es nun mal gibt.

Aber was man tun kann sollte man tun - und denkt immer daran:

Patientenverfügung - für ALLES sowohl physisch als auch psychisch, siehe unter anderem "Die schlaue Patientverfügung"

oder informiert euch über die Recht von Patienten (ich mich natürlich auch) man weiß zu wenig man vertraut zuviel, leider :(

Hier die Infos des Parität. Wohlfahrtverbandes

über Patientenrechte, sehr ausführlich, Jahreszahl-Stand wegen Aktualiätt gerade nicht gefunden

http://www.der-paritaetische.de/uploads/tx_pdforder/Rechte_Patient_gesamt.pdf
 

Neudenkender

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#7
Sonst hätte er sicherlich etwas gesagt.
Nun ja, es gibt auch ein Weißer-Kittel-Syndrom ...

Im Zweifel wird der Onkel Doktor aber ohnehin sagen, er hätte gefragt und eine, ggf. konkludente, Zustimmung erhalten ...

Was lehrt uns die Geschichte?: Man nutzt auch beim ÄD sein Recht auf eine Beistandsmitnahme!
 

Dagegen72

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#8
Vielleicht wollte sich der Arzt nur Arbeit ersparen? Statt dass er alles in den PC eintippt und auch nicht selbst aufs Band nach dem Termin spricht, lässt er auf Band sprechen, damit die Arzthelferin später alles in den PC eingeben kann als Bericht??


Ironie an: Bei einem Psychiater was sagen, wäre ich auch vorsichtig :icon_hihi: - ab wann gilt man als nicht krankheitseinsichtig, leidet an Verfolgungswahn oder sowas?? ^^
 
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#12
Ich musste auch schon mal beim ÄD der BA vorstellig werden.

Anwesend waren: die Ärztin und eine Schreibkraft welche dokumentiert hat.

War diese Vorgehensweise so ok?
 

ZynHH

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#14
Ich musste auch schon mal beim ÄD der BA vorstellig werden.

Anwesend waren: die Ärztin und eine Schreibkraft welche dokumentiert hat.

War diese Vorgehensweise so ok?
Bist du darauf hingewiesen worden, das die schreibkraft da war und evtl. mit schreibt ? Hat die schreibkraft geblinkt?
 
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#16
Nein, geblinkt hat die nicht, noch nicht mal gezwinkert.

Was heißt hier einverstanden, ich dachte das ist "normal"!
Ich wurde auch nicht gefragt.
 

Neudenkender

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#17
Anwesend waren: die Ärztin und eine Schreibkraft welche dokumentiert hat.

War diese Vorgehensweise so ok?
Ja, unterliegt als Erfüllungsgehilfin auch der (ärztlichen) Schweigepflicht. (Auch vom Band tippte der Arzt ja nicht selbst ...)

Im Übrigen kann und sollte man sich als Betroffene/-r vorab aufschlauen anhand der BA-eigenen Dokumente, gibt es für andere Dienste entsprechend:
http://www.arbeitsagentur.de/web/wc...tei/mdaw/mtaw/~edisp/l6019022dstbai397427.pdf

Und zum Aufschlauen in Sachen "Onkel Doktors Name ist Hase" empfiehlt sich ein Blick in deren Zentralorgan:
https://www.aerzteblatt.de/pdf/102/5/a289.pdf?ts=25.08.2009+17:42:17

Nur meine Meinung, keine Rechtsberatung.
 

ZynHH

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#19
Wenn dich etwas stört, dann muss man doch hinterfragen, ob die Störung beseitigt werden kann....
 

0zymandias

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#20
Hinsichtlich Datenschutz ist der Diplom-Mediziner aber recht originell (Angebot - Sozialmedizinisches Institut Berlin):
Die von uns abgegebenen sozialmedizinischen Gutachten sind grundsätzlich Eigentum des Auftraggebers. Sie werden deshalb aus Datenschutzgründen nur bei diesem archiviert. Für die direkte Einsichtnahme in Gutachten durch Betroffene gelten die Vorschriften der jeweiligen auftraggebenden Versicherung bzw. des Gerichts.
Wenn ich einen Privatdetektiv mit einem kleinen Background-Check beauftrage, gehören dann die Daten einer fremden Person mir?
 

0zymandias

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#22
Überhaupt nicht.

Informationelle Selbstbestimmung, nicht informationelle Bestimmung durch die Finanzstärksten.
 
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#25
Okay. Erzähl mal, warum. :icon_hihi:
Der Bewerber wird im Rahmen der Berwerberkontrolle, die heute Pre-Employment Check genannt wird, samt seinen Bewerbungsunterlagen einer diskreten und umfassenden Prüfung unterzogen, um kritische Merkmale schon im Vorfeld einer Einstellung aufzuzeigen. Darunter fallen unter anderem Überprüfung auf Gefälligkeitsreferenzen, finanzielle und familiäre Verhältnisse, Leumund etc.:biggrin:

Quelle

Da geht noch viel mehr,und wer Zahlt bekommt die Daten.
Das gilt für andere Untersucher auch.:wink:
 

0zymandias

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#26
Nein, meine Daten bleiben meins.

Und Privatdetektive, oder auch Ärzte dieser oder jener Art, sollten sich bloß zurückhalten, denn sonst (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Informationelle_Selbstbestimmung):
Nutzt ein Unternehmen für den Betroffenen erkennbar persönliche Daten, hat der Betroffene generell einen Rechtsanspruch auf Auskunft über die Speicherung dieser Daten und den Verwendungszweck dieser Daten. Geht die Speicherung über einfache Adressdaten hinaus, hat der Betroffene generell einen Rechtsanspruch auf Löschung der Speicherung dieser Daten, wenn er mit dem Unternehmen keine Vertragsbeziehungen hat (siehe auch: Bundesdatenschutzgesetz: Rechte der Betroffenen).
Wird ein Unternehmen beispielsweise durch Werbeaktionen lästig, kann der Betroffene in jedem Einzelfall durch Formschreiben unter Angabe der Adresse Auskunft einholen. Erfolgt keine Auskunft durch das Unternehmen, kann der Betroffene rechtliche Mittel nutzen, um per Abmahnung durch einen Rechtsanwalt oder per Klage bei Gericht Auskunft und Löschung durchzusetzen. Die Kosten trägt zunächst der Betroffene.
 
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