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JC beachtet gesundheitliche Probleme nicht, kann ich selbst Termin beim ÄD einfordern, wenn ja wie ?

Matthias9

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#1
Guten Tag miteinander
Ich hätte da mal wieder eine Frage

Seit dem letzten mal als ich mich hier meldete geht es mir psychisch immer schlechter. Inzwischen habe ich von 2 Psychologen die Diagnose Sozial Phobie, sowie Panikstörung.
Mein Hausarzt stellt die Diagnose Depression.

Ich habe auch schon ein paar Antidepressiva und Benzodiazepine verschrieben bekommen. Soweit so schlecht.

Mein Hausarzt hat mich die letzten 8 Wochen immer mal wieder krangeschrieben. Nun bin ich erneut zu einem anderen Psychater um mir eine zweite Meinung zu hohlen. Dieser hat mich wiederum bis 18 März Krank geschieben. Insgeammt habe ich durch die Krankmeldungen bestimmt 7 oder 8 Einladungen vom JC verpasst. Standardeinladungen.

Das Jobcenter weiß nichts von meinen Psychischen Erkankungen. Nun wollte ich euch fragen ob ich selbst einen Termin beim Ärztlichen Dienst beantragen kann? Wäre das nicht zu meinem Vorteil?

Ich möchte das das Jobcenter bescheid weiß. Ich bekomme ständig absolut unpassende Vermittlungsvorschläge. Und ich bin derzeit nicht in der Lage über "Vermittlungsvorschläge" zu reden geschweige denn Arbeit aufzunehmen. Ich in recht froh drüber wenn ich es über den Tag schaffe.

LG Matthias
 

Albertt

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#2
Hallo Matthias,

Dein Hausarzt stellt eine Depression fest und schreibt dich nur kleckerweise Krank? Hast du den mal gefragt, wieso er dich nicht für länger AU (Arbeitsunfähig) schreibt? Eine Depression heilt nicht über Nacht und Ruhe ist hier am wichtigsten. Eine durchgehende AU sollte auch Ruhe vor den Sinnlosvermittlungsvorschlägen bringen.

Theoretisch kannst du einen Termin bei ÄD anleiern. Ob das Ergebnis zu deinem Vorteil ist, kann niemand voraussagen. Auch könnte das JC versuchen, dich zum unterzeichnen einer Schweigepflichtentbindung.

Mein Tipp wäre: Versuche eine durchgehende AU zu erhalten. 3 Monate am Stück sollte das mindeste sein. 6 wären noch besser.
 
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Matthias9

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#3
Danke dir für deine Antwort.
Mein Hausarzt hat mich solange krankgeschrieben bis zum Termin beim Psychologe, der mich nun weiterhin Krank geschrieben hatte.
Der Zeitraum war deswegen auch gar nicht so lange.

Einen erneuten Termin beim psychologen habe ich schon. Er sagte das eventuell eine Reha etwas wäre, womit ich auch erst mal nicht arbeitsfähig bin. Von einer weiteren AU war nicht direkt die rede.

Ansonsten wäre ich so vorgegangen wie du sagtest und wäre Wenns sein muss von Arzt zu Arzt gerannt. Was anderes bleibt mir wohl nicht übrig.
 
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Kerstin_K

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#4
Wie wäre es mal mit einer Akutbehandlung vor einer Reha?
 
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ZynHH

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#5
Der threadtitel ist verwirrend. Ersetzt selbstständig durch selber, dann wird es verständlich.
Wo sind die Mods wenn es einmal drauf ankommt..... :popcorn:

Danke Kerstin.
 
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Doppeloma

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#6
Hallo ZynHH,

Wo sind die Mods wenn es einmal drauf ankommt.....
"Schnee schippen ..." :icon_hihi:

Im Übrigen habe zumindest ich noch so was wie ein Privatleben ... auch wenn es nicht unbedingt immer so scheint ... :sorry:

Ich hoffe die Korrektur ist jetzt genehm und alle "Mistverständnisse" konnten beseitigt werden ... :idea:

MfG Doppeloma
 

Doppeloma

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#7
Hallo Matthias9,

Seit dem letzten mal als ich mich hier meldete geht es mir psychisch immer schlechter. Inzwischen habe ich von 2 Psychologen die Diagnose Sozial Phobie, sowie Panikstörung.
Mein Hausarzt stellt die Diagnose Depression.
Wann gehst du mal zu einem richtigen Facharzt oder in eine geeignete Akutklinik, mit welcher besonderen Qualifikation stellt dein Hausarzt solche speziellen psychischen Diagnosen und wer verschreibt dir die Medikamente ???

Ich habe auch schon ein paar Antidepressiva und Benzodiazepine verschrieben bekommen. Soweit so schlecht.
Benzos können dich nur "betäuben", man nennt sie auch "LMAA-Pillen" (und die machen schnell abhängig), was machen die Psychologen sonst noch, damit es dir mal besser gehen könnte ???

Welche AD wurden dir denn schon verschrieben und wie lange hast du die eingenommen mit welchem Ergebnis, die wirken in der Regel erst nach mehreren Wochen und viele müssen komplett "ausgeschlichen" werden, ehe man eine andere Sorte einnehmen sollte ...

Zudem sollte man versuchen die tieferen Gründe für deinen Zustand herauszufinden, um an den Ursachen zu arbeiten und nicht nur "ziellos" versuchen, die akuten Symptome zu bekämpfen (oder "ruhig" zu stellen) ...

Mein Hausarzt hat mich die letzten 8 Wochen immer mal wieder krangeschrieben. Nun bin ich erneut zu einem anderen Psychater um mir eine zweite Meinung zu hohlen.
Und welche neuen Erkenntnisse / andere Meinungen gibt es nun beim neuen Psychiater, was hat der nun weiter mit dir vor ???

Dieser hat mich wiederum bis 18 März Krank geschieben. Insgeammt habe ich durch die Krankmeldungen bestimmt 7 oder 8 Einladungen vom JC verpasst. Standardeinladungen.
Hast du dich jeweils unter Nachweis deiner bestehenden AU-Bescheinigung entschuldigt für diese Termine, wenn du krank bist, dann können dir solche Termine zunächst mal egal sein ...

Wie es schon erwähnt wurde, ist so was nicht in ein paar Wochen "ausgeheilt und erledigt", das dauert (auch bei der richtigen Behandlung) in der Regel mehrere Monate oder auch noch länger.
Eine langfristige AU ist mindestens zwingend notwendig, denn sobald du nicht mehr AU bist hast du wieder dem JC und der Arbeitsvermittlung zur Verfügung zu stehen.

Na-Ja, dass du in letzter Zeit häufiger AU geschrieben bist und von welchem Arzt diese AU abgestempelt wurde, entgeht denen ja nicht ... zumindest Vermutungen kann man da durchaus schon anstellen.
Psychische Probleme sind ja nicht gerade selten bei den Leistungsempfängern.

Das Jobcenter weiß nichts von meinen Psychischen Erkankungen. Nun wollte ich euch fragen ob ich selbst einen Termin beim Ärztlichen Dienst beantragen kann? Wäre das nicht zu meinem Vorteil?
Das JC muss ja auch keine genaueren Kenntnisse zu deinen Krankheiten haben, das sind Arbeitsvermittler und keine Ärzte, welche "Vorteile" erwartest du dir daraus, wenn die über deine angeschlagene Psyche zu viel wissen ???

Ich möchte das das Jobcenter bescheid weiß. Ich bekomme ständig absolut unpassende Vermittlungsvorschläge.
Das JC hat nur zu wissen, welche Tätigkeiten / Arbeitszeiten dir zumutbar wären (§ 10 SGB II) wenn es KEINE AU-Bescheinigung geben würde und nur für diese vermittlungsrelevanten Feststellungen ist der JC-ÄD zuständig.

Und ich bin derzeit nicht in der Lage über "Vermittlungsvorschläge" zu reden geschweige denn Arbeit aufzunehmen. Ich in recht froh drüber wenn ich es über den Tag schaffe.
Dann kann es auch keine zumutbaren Vorschläge geben, dann bist du krank und daran kann der JC-ÄD auch NICHTS ändern ... :icon_evil:
Dafür sind NUR deine behandelnden Ärzte zuständig ...

Bei längerer AU-Zeit wird dich dein SB schon von selber zum ÄD schicken, um deine Erwerbsfähigkeit insgesamt überprüfen zu lassen, da solltest du dem ÄD besser nicht erzählen, dass du dich gar nicht in der Lage siehst zu arbeiten ...

Du möchtest das unbedingt, natürlich erst wenn du wieder gesund genug bist, man wird dich dann auch fragen (beim JC-ÄD) was konkret du unternimmst (Behandlungen / Therapien), um dieses Ziel mal zu erreichen.

Denn wer (auf längere Sicht) nicht in Arbeit vermittelt werden kann (wegen Krankheit) den möchte das JC wenigstens irgendwann an das Sozial-AMT "abschieben" können ... da wird man schnell mal "amtsärztlich" beschließen, dass du gar nicht "Erwerbsfähig" bist und darum keinen Anspruch mehr auf ALG II hast ...

Deine konkrete Leistungsfähigkeit für den Arbeitsmarkt hat der ÄD natürlich auch festzustellen, wenn du häufiger schon AU warst ist ja klar, dass es gesundheitliche Einschränkungen geben wird.

Die aber NUR ein Arzt zu klären hat und der SB hat dann die (vom ÄD) mitgeteilten Einschränkungen bei deiner Vermittlung zu beachten.
Mit vorerst (langfristig) laufender AU-Bescheinigung macht es ja (eigentlich) wenig Sinn feststellen zu wollen, was du arbeiten könntest wenn du mal NICHT (mehr) AU sein wirst.

Einen erneuten Termin beim psychologen habe ich schon. Er sagte das eventuell eine Reha etwas wäre, womit ich auch erst mal nicht arbeitsfähig bin. Von einer weiteren AU war nicht direkt die rede.
Dann solltest du das direkt ansprechen, warum er eine Reha für sinnvoll hält, obwohl deine Behandlung bisher noch nicht mal besonders "erfolgreich" war und wie er zu langfristiger AU-Bescheinigung steht, damit du überhaupt erst mal etwas "zur Ruhe" kommen kannst ...

Eine Reha soll einen bereits gebesserten Zustand (nur noch) stabilisieren, damit danach wieder gearbeitet werden kann ... nach "Besserung" liest sich das aber alles noch nicht ... :icon_evil:

Es wäre auch besser wenn du bald einen Arzt gefunden hast der dich langfristig bereit ist zu behandeln und (auch mit AU) zu begleiten, das ist deiner Genesung auch nicht förderlich wenn du "von einem Arzt zum Anderen rennst" ...

Vom ÄD des JC hast du jedenfalls keine "Vorteile" zu erwarten, was immer du darunter vestehen möchtest ... da wird man dich noch früh genug hinschicken, um dich aus dem Leistungsbezug zu bekommen ... für mehr ist der ÄD in der Regel nicht da, wenn man schon massive gesundheitliche Vermittlungsprobleme hat.

MfG Doppeloma
 

Matthias9

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#8
Im September 2017 bin ich das erste mal zum Psychologen und hab ihm erzählt wie es mir so geht. Dieser hat mir 100 mg Sertralin verschrieben. Eine Krankmeldung jedoch bekam ich nicht. Auf nachfrage wieso, wurde mir gesagt das es grundsätzlich nicht möglich wäre.Deswegen bin ich auch zum Hausarzt. Die mündliche Diagnose war Sozial Phobie. Ich habe mir den Arztbrief schriftlich geben lassen, dort wird das noch mal bestätigt.

Das Sertralin habe ich Anfangs Oktober eingenommen. Mich auf 100 mg dosiert. Hatte keine Wirkung sondern nur die Nebenwirkungen, weswegen ich nochmals einen Termin mit dem Psychologen vereinbarte. Ermeinte jedoch ich sollte das AD einfach weiter nehmen. Am 1.1.2018 habe ich mich selbst dafür entschieden das es nichts bringt und das Medikament innerhalb einer Woche aus geschlichen.

Nach dieser Woche bin ich zum Hausarzt der mich wiederum krank geschrieben hat. Nicht durchgehend! Ich bin immer dann hin wenn ich einen Termin hatte in dem ich keine AU hatte. Dadurch dass er mir seine Diagnose auf dem Monitor gezeigt und auch auf dem ICD 10 Codes Stand wusste ich das er Depressionen festgestellt hatte.

Nachdem ich keinen Festen Psychologen mehr hatte habe ich schon im Vorfeld einen neuen Termin bei einem anderen gemacht. Diesen Termin hatte ich am 05.2. Er hat dann eine Panik Störung festgestellt mir Tramal und (ich glaube es war citalopram) verschrieben. Ich habe beides noch nicht vond er Apotheke abgeholt. Dazu eine Krankmeldung für 3/1 2 Wochen.
Es kann auch sein das er keine Reha sondern Therapie meinte, ich kann mich nicht mehr genau daran erinnern.
Ansonsten meinte er eigentlich nur das ich beruflich doch sicher noch etwas erreichen will, was mich etwas stutzig gemacht hatte...
Natürlich habe ich nicht gesagt dass ich es derzeit nicht für möglich halte zu Arbeiten. Das hört sich denke ich ziemlich gammelig an. So wurde es mir jedenfalls eingetrichtert.

Von einer Akutbehandlung habe ich nie was gehört. Ich werde beim nächsten Termin den Arzt deswegen ansprechen und wie es mit einer längeren AU aussieht.

Er wird mich dennoch keine weiteren 3 Monate krank schreiebn. In meiner Umgebung gibt es leider kaum Psychologen. Selbst der letztere genannte ist schon 1 Stunde Autofahrt entfernt.


Die AU habe übrigens ich immer via Post dem JC zugeschickt, spätestens am 3 Tag nach der Ausstellung. Ohne Telefonat oder zusätzliches schreiben.

Entschuldigt den verwirrenden Thread Titel.
LG Matthias
 

Schikanierter

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#9
Das Jobcenter weiß nichts von meinen Psychischen Erkankungen. Nun wollte ich euch fragen ob ich selbst einen Termin beim Ärztlichen Dienst beantragen kann? Wäre das nicht zu meinem Vorteil?

Ich möchte das das Jobcenter bescheid weiß. Ich bekomme ständig absolut unpassende Vermittlungsvorschläge. Und ich bin derzeit nicht in der Lage über "Vermittlungsvorschläge" zu reden geschweige denn Arbeit aufzunehmen. Ich in recht froh drüber wenn ich es über den Tag schaffe.
Die Vorstellung beim ÄD ist Aufgabe des Leistungsträger und unterliegt § 44 a SGB II und ist von diesem zu veranlassen. Hierfür stellst du nachweislich einen "offiziellen" Antrag - ungefähr so:
An das JC xxx


BG-Nr.: xxx
Antrag auf Feststellung meiner Erwerbsfähigkeit gemäß § 44 a SGB II



Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund nachweislich bestehender dauerhafter Erkrankungen und Einschränkungen, die mich in der Ausübung einer Tätigkeit und damit meiner Erwerbsfähigkeit beeinträchtigen, beantrage ich die Feststellung meiner Erwerbsfähigkeit durch ein amtsärztliches Gutachen gemäß § 44 a SGB II.

Befunde, Atteste, Diagnosen, Schweigepflichtsentbindungen behandelnder Ärzte, etc. werde ich gemäß § 76 Abs. 1 und 2 SGB X) nur dem mit der Feststellung nach § 44 a SGB II beauftragten ärztlichen Dienst zugängig machen.

Ihr rechtsmittelfähiger Bescheid wird bis zum 16.03.2018 erbeten.

Spätestens nach fruchtlosem Fristablauf gemäß § 88 Abs. 1 SGG wird ohne weitere Erinnerung eine Untätigkeitsklage vor dem hiesigen Sozialgericht erhoben.

Mit freundlichen Grüßen

Matthias9
Vorgenannten Antrag schnellstmöglich nachweislich schriftlich beim JC einreichen (per Fax mit qualifiziertem Faxsendebericht, Einschreiben, Einschreiben mit Rückschein, persönliche Abgabe beim JC gegen Empfangsbestätigung, etc.).

Wenn Zweifel an deiner Erwerbsfähigkeit bestehen kann keine EinV vereinbart werden. Dies gilt solange, bis deine Eingliederung in Arbeit nicht eindeutig geklärt ist.

Eine trotzdem vorgelegte EinV nimmst du zur Prüfung mit (Frist ca. 14 Tage).
 

Matthias9

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#10
Danke dir für die Vorlage.

Ich habe heute bei meinem Psychologen angerufen um nach der genaueren Dosierung meines Antidepressiva Escitalopram und dem Benzo Tavor nachzufragen.
Dabei habe ich festgestellt dass der nächste Termin am 20.03 erst mal nur gemacht wurde wegen der AU Verlängerung. Von daher schon mal ein guter Anfang...

Sollte ich dann mal keine AU mehr bekommen, meist wird das der Arzt ja schon davor sagen dass er mich das nächste mal nicht mehr Krankschreiben kann, werde ich deine Vorlage zu Papier bringen und dem Jobcenter zusenden.

Noch eine allgemeine Frage:
Wie sieht es eigentlich aus wenn das Jobcenter mich in eine Maßnahme stecken will? Ich habe dazu schon mal durch eure Tips eine Maßnahme verhindern können. Jedoch noch ohne jegliche Psychische Diagnosen. Dadruch das ich diese nun habe ist doch so eine Maßnahme völlig unmöglich für mich. Sollte also mal in Zukunft mir so ein Angebot wieder unterbreitet werden kann ich dann auf meine Diagnosen Sozial Phobie, Panik Attacken oder Depressionen zurück greifen?
LG
 

Albertt

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#11
Noch eine allgemeine Frage:
Wie sieht es eigentlich aus wenn das Jobcenter mich in eine Maßnahme stecken will? Ich habe dazu schon mal durch eure Tips eine Maßnahme verhindern können. Jedoch noch ohne jegliche Psychische Diagnosen. Dadruch das ich diese nun habe ist doch so eine Maßnahme völlig unmöglich für mich. Sollte also mal in Zukunft mir so ein Angebot wieder unterbreitet werden kann ich dann auf meine Diagnosen Sozial Phobie, Panik Attacken oder Depressionen zurück greifen?
LG
Hallo Matthias,

Wenn Du AU bist, dann KEINE Maßnahmen! Eine AU ist ausreichend, um an keiner Maßnahme teilnehmen zu müssen. Das gilt insbesondere dann, wenn die AU von ausreichender Länge ist.

Sollte keine AU vorliegen, dann wirst du nur über eine Untersuchung vom ÄD freigestellt werden können. Mir zumindest ist nicht bekannt, dass eine einfache Mitteilung an das JB ausreichend ist, um nicht an einer Maßnahme teilnehmen zu müssen.

Wichtig: Diagnosen sind nicht für den Sachbearbeiter bestimmt. Die Mehrheit der SB besitzt keine med.Fachkenntnisse und ist somit nicht in der Lage, Diagnosen fachlich richtig zu bewerten.

Bitte halte uns auf dem laufenden!
 

Matthias9

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#12
Gerne halte ich euch auf den laufenden und danke für die Tips.
Bislang ist kein Schreiben mehr vom JC gekommen.
Die nächste AU habe ich ab dem 18.03 sicher. Also werde ich vorerst nicht selbst den Termin abpeilen. Mal sehen was kommt.
LG
 

humble

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#13
Und vorsicht mit Tavor. Extrem tückische Droge. In meinem Umfeld mussten 2 Personen teilweise Jahre entziehen, um aus der Sucht rauszukommen.
 

Matthias9

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#14
@humble danke für die Info!
Ich habe mich darüber schon schlau gemacht. Bislang habe ich noch keine genommen, hab es auch nicht vor.
Hebe mir Sie jedoch auf, falls ich mal wieder einen Termin beim JC habe...manchmal ist es mir fast unmöglich vor lauter Zittern und Angst hinzugehen.
LG
 

Muzel

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#15
Tavor bzw. Lorazepam hilft gut gegen Panikattacken und innere Unruhe. Ich habe 7,5 mg täglich gebraucht und kalt entzogen. Das war die Hölle. Die Panik ist nun wieder da. Als LMA-Tabletten haben sie nicht gewirkt.
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=52289
https://psychiatrietogo.de/2012/01/29/benzodiazepin-aquivalenzdosierungen/

Mein Arzt vom ÄD war ein Sozial- und Betriebsmediziner. Ich weiß nicht, ob ein fachfremder Mediziner dir besonders hilfreich ist. Meine Probleme bestanden auch hauptsächlich im psychischen Bereich. Außerdem, weiß ich nicht, die Arbeitsagentur einen Fachmediziner hat.
 
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Matthias9

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#16
Ich habe bei den Terminen immer ziemlich Panik weswegen mir auch für den Notfall diese Tavor Tabletten verschrieben worden sind.
Wenn ich zum ÄD muss werde ich mich in diesem Thread nochmals melden. Ich denke dass wird noch eine ganze Zeit dauern. Übrigens war ich schon einmal dort, wegen meinem Bandscheibenvorfall. Falls das was zur Sache tut. Ich denke die Herrschaften laden einen doch öfter ein.
 

Sowhat

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#17
Mal eine Frage, weil meine eigenen Threads immer irgendwo landen wo sie keiner liest und dementsprechend nicht beantwortet werden.
Ich bin auch vom Psychiater seit fast einen Jahr krank geschrieben bekomme aber immer nur für vier Wochen AU und muss dann wieder hin und bekomme die nächste für die nächsten vier Wochen.
Psychiater sagt, dass das Jobcenter keine längeren AUs als vier Wochen weise erlaubt. Ist das nur in Bayern so?
Mein vorhergehender Neurologe hat mich monatelang am Stück krank geschrieben. Ist das irgendwann verboten worden?

Nun habe ich morgen wieder Termin und bekomme die nächste Krankmeldung (Depressionen, Panikattacken und Angstzustände sind nicht so einfach zu heilen, zumal sich ja meine Lebensumstände nicht mehr zum Positiven ändern werden).
Habe auch ganz schwach dosierte Lorazepam für den Notfall (1mg) weil ich sonst vor Durchfall und Brechreiz kaum im JC ankomme und sonst habe ich Opipramol. Die helfen nicht im akuten Fall, sind aber besser als nichts und mit meinen vielen anderen Medikamenten verträgt sich sonst nichte (Blutverdünner, Blutdruckmittel etc.) .
Ich wurde nun wegen der AUs die ganze Zeit in Ruhe gelassen. Nun habe ich wohl eine neue SB bekommen und für in einer Woche eine "Vorladung". Reicht es da wenn ich die neue AU hinschicke mit dem angekreuzten Bogen oder soll ich die vorhergehende AU auch mitschicken (obwohl sie die wohl schon haben)?
Wäre schön wenn ich hier nicht auch völlig ignoriert würde und eine Antwort bekäme.
 

Muzel

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#18
Ich habe Tavor jahrelang eingenommen. Dieses Medikament dämpft. Du bist also nicht so fit wie sonst. Es nimmt aber gut die Angst.
Als ich zum SG musste, habe ich eine Pille mehr geschluckt. Ich würde es nicht noch einmal machen.
 

Matthias9

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#19
Nun melde ich mich wieder nachdem ich am 18.08 bei meinem Psychologen war. Er hat mich weitere 3 Wochen AU geschrieben, bis zum 07.04. Zu diesen Termin soll ich wieder hinkommen und es folgt eine weitere AU. Er hat gemeint als ich Ihn auf eine längerfristige Krankmeldung ansprach das dies kein Problem sei.

Dafür habe ich aber nun ein kleines. Das JC hat mir 2 Vermittlungsvorschläge via Post zugesandt. Beide sind mit Rechtsfolgen. Nun bin ich aber Krank geschrieben. Wie soll ich mich nun verhalten? Muss ich mich darauf bewerben trotz AU?

Beigefügt war auch dieser "Rückmeldeschein" bezüglich der beiden Stellenangebote, wo ich angeben soll warum oder warum ich mich nicht beworben habe.

LG
 

humble

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#20
Na siehst Du. Von einem vernünftigen und erfahrenen Facharzt sollte auch solche Unterstützung kommen. Gut so.

Was die VV mit RFB angeht, habe ich in solchen Fällen den Antwortwisch ausgefüllt mit Bemerkung, ich habe mich nicht beworben, da ich Arbeitsunfähig bin und momentan nicht absehbar ist, wie lange das noch andauert. Per protokolliertem Fax nachweislich verschickt und gut. Negative Folgen gabs in keinem Fall.

VV ohne RFB habe ich überhaupt nicht beachtet.

Edit: Du meinst sicherlich den 18.03?
 

Matthias9

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#21
Leider kann ich nicht mehr editieren...natürlich meinte ich 18.03. :doh:

Nun, dann werde ich das mal so handhaben wie du, Humble und dem Amt den Schein wie du beschrieben hast zurück senden.
Danke dir.

LG
 

humble

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#22
Stell Dich aber langsam drauf ein, dass demnächst möglicherweise Einladungen mit Verlangen von einer "Wegeunfähigkeitsbescheinigung" kommen. So als zusätzlicher Zwang, doch zu Meldeterminen zu erscheinen, trotz einer gültigen AUB. Massenweise angewandter Trick der jc in der letzten Zeit :doh:
 

Albertt

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#23
Nun melde ich mich wieder nachdem ich am 18.08 bei meinem Psychologen war. Er hat mich weitere 3 Wochen AU geschrieben, bis zum 07.04. Zu diesen Termin soll ich wieder hinkommen und es folgt eine weitere AU. Er hat gemeint als ich Ihn auf eine längerfristige Krankmeldung ansprach das dies kein Problem sei.
Warum hat er dir nicht sofort eine längerfristige AU ausgestellt? Möchte dir keine "Angst" machen, aber wenn Ihm beim nächsten mal etwas Quer sitzt, er sich nicht an seine Aussage erinnert, dann könnte das in die Hose gehen. Immer SOFORT! Wenn du erst mal 3 Monate AU bist, dann bist du 3 Monate AU.

Zu den Vorschlägen: Wenn ich AU bin, dann bewerbe ich mich nicht. Einzige Ausnahme: AU Ende ist absehbar.
 

Matthias9

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#24
Das mit diesen Wegeunfähigkeitsbescheinigung habe ich auch mitbekommen. Wäre natürlich ziemlich "ernüchternd" für mich.
Mal sehen was als nächstes Kommt.

Der Arzt hat mich bislang immer gefragt ob ich eine Krankmeldung möchte. Jetzt habe ich erst mal einen Termin im Schlaflabor weil zusätzlich der Verdacht auf eine Schlafapnoe besteht. Dass er mich von Anfang an nicht länger krankgeschrieben hat, ist mir auch komisch vorgekommen.
Allerdings hatte ich noch nie das vergnügen 3 Wochen am Stück AU zu sein. Von daher ist das schon mal ein Quantensprung für mich. Bisschen Skeptisch bin ich natürlich schon ob das auf dauer mit diesem Psychologen so weiter geht - also mit den Krankmeldungen. Er hatte ja auch eine bewerkung zu meiner Arbeitslosigkeit gemacht. Diese war "Sie möchten doch bestimmt Beruflich noch etwas erreichen".
 

Muzel

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#25
Ich kann gut verstehen, dass du völlig verunsichert bist. Lass dir doch mal den Befundbericht deines behandelnden Psychologen geben. Dann weißt du vielleicht, wie deine Erkrankung von einem Fachmann eingeschätzt wird und du hast eine Entscheidungshilfe, ob du arbeitsfähig bist oder nicht.
 

Matthias9

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#26
Ich habe von meinem Hausarzt sowie von meinem ehemaligen Psychologen den Arztbrief. Dort steht nur die Diagnose.
Von meinem aktuell behandelnden Arzt habe ich noch nichts angefordert. Bislang drei Diagnosen von 3 verschiedenen Ärzten: 2x Depression und 1x Panikattacken.

Desweiteren bin ich schon körperlich eingeschrenkt wegen einem Bandscheibenvorfall. Bei diesem habe ich einem GDB von 30 beim Versorgungsamt bekommen. Ich überlege derzeit die Psychischen Sachen beim Versorgungsamt weiterzureichen. Immerhin steht darauf auch ein GDB. Mein Vater meinte ich solle mich informieren über die Erwerbsminderungsrente. Ich habe keine Ahnung ob das in meinem Fall überhaupt Sinn macht. So "krank" bin ich dann doch nicht. Immerhin kommen auch mal wieder bessere Zeiten.
 

Muzel

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#27
Vielleicht hat dein Vater nicht ganz Unrecht. Von der DRV wirst du erwartungsgemäß nur eine befristete Rente bekommen. Vielleicht nutzt sie deiner Gesundheit.
 

Matthias9

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#28
Ich hatte mich diesbezüglich heute Nachmittag kurz informiert.
Irgendwo hatte ich gelesen Reha vor Rente. Das wäre das erste Problem, da ich noch nie in Reha war. Und die Voraussetzung weniger als 3 Stunden täglich arbeiten zu können.
Bislang bin ich immer noch Vollzeit Arbeitstauglich - so zumindest das JC.
 

Matthias9

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#29
So, nun gibt es eine Neuigkeit.
Das JC hat mir eine Einladung zugesandt, in der steht, dass wenn ich das nächste mal nicht zum Termin kommen, ich die neue EGV als Verwaltungsakt zugesandt bekommen. Ich habe das ganze hier hochgeladen

XXXXXXXXXXXXXXX

Dazu habe ich nun ein paar Fragen:

Bei diesem Sachbearbeiter war ich bislang noch nie, ich war ja bereits 4 oder 5 mal Krank seit er mir zugeteilt ist.
Gilt den die zuvor unterschriebene EGV nicht mehr? Diese hatte ich noch bei meinem alten SB unterschrieben, irgendwann letzten Jahres im Juli.

Ich habe bereits einen neuen Termin beim Arzt, genau am 10. April, also ein Tag vor dem JC Termin. Ich bekomme dort eine weiter AU also werde ich nicht beim Jobcenter erscheinen.
Was mache ich anschließend wenn ich das Ding mit Verwaltungsakt bekomme?

Vorsichtshalber habe ich die Rechtsfolgebelehrung mal mit hochgeladen, dürfte aber alles so passen.
 
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Albertt

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#30
Was mache ich anschließend wenn ich das Ding mit Verwaltungsakt bekomme?
Hallo Matthias.

Dann eröffnest du in der entsprechenden Rubrik ein Extra Thema und weist im Eröffnungsposting auf dieses Thema hin. Dort werden sich dann ganz bald die EGV-Spezialisten melden und dir helfen.
 

Seepferdchen

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#31
@Matthias9

deinen Anhang führte zu einer Fehlermeldung, daher bitte ggf. deine EGV neu im Forum hochladen.

Ich wünsche dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt im Forum.
 

Matthias9

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#32
Hallo

Ich wollte mich bezüglich des Themas ärztlicher Dienst und Jobcenter noch mal bei euch melden.

Bislang habe ich dieses Jahr keinen Termin beim Jobcenter einhalten können da ich immer unregelmäßig arbeitsunfähig geschrieben war. Eine Einladung zum ärztlichen Dienst des Jobcenters habe ich bislang nicht erhalten. Die Vermittlungsvorschläge mit Rechtsfolgen sind nach wie vor unangepasst.

Deswegen möchte ich die Sachen nun selbst ins Rollen bringen. Das Schreiben von Schikanierter, habe ich ans Datum angepasst und ist bereit zum Absenden ans JC.

An das JC xxx


BG-Nr.: xxx
Antrag auf Feststellung meiner Erwerbsfähigkeit gemäß § 44 a SGB II


Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund nachweislich bestehender dauerhafter Erkrankungen und Einschränkungen, die mich in der Ausübung einer Tätigkeit und damit meiner Erwerbsfähigkeit beeinträchtigen, beantrage ich die Feststellung meiner Erwerbsfähigkeit durch ein amtsärztliches Gutachen gemäß § 44 a SGB II.

Befunde, Atteste, Diagnosen, Schweigepflichtsentbindungen behandelnder Ärzte, etc. werde ich gemäß § 76 Abs. 1 und 2 SGB X) nur dem mit der Feststellung nach § 44 a SGB II beauftragten ärztlichen Dienst zugängig machen.

Ihr rechtsmittelfähiger Bescheid wird bis zum 16.03.2018 erbeten.

Spätestens nach fruchtlosem Fristablauf gemäß § 88 Abs. 1 SGG wird ohne weitere Erinnerung eine Untätigkeitsklage vor dem hiesigen Sozialgericht erhoben.

Mit freundlichen Grüßen

Matthias9
Ich hoffe ich begebe mich dadurch nicht "auf dünnes Eis".
Deswegen nochmal die Nachfrage, kann ich das so absenden?
 
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