JC Argentur für Arbeit und JC Optionskommune schieben schieben sich gegenseitig die Verantwortung als Kostenträger zu.

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gizmo

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:popcorn::doh::glaskugel:

Würde dazu mal gerne eure Meinung hören.

Habe zur Zeit noch ein offenes Reha Verfahren. Nach einer Neuanmeldung 2017 stellte ich einen neuen Reha Antrag. Dazu das als Info:

https://www.elo-forum.org/afa-jobce...ch-arbeitsmediziner-seiner-wahl-schicken.html

Nach einer Kontaktaufnahme mit dem JC AA habe ich diese Post bekommen:

https://www.elo-forum.org/attachment.php?attachmentid=97647&stc=1&d=1517001416
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Nach dem ich ein Termin beim JC OP gehabt habe und das obere Schreiben dem SB eröffnete, habe ich das Schreiben als Antwort bekommen:

https://www.elo-forum.org/attachment.php?attachmentid=97648&stc=1&d=1517001594

Ich gehe davon aus das SB JC Op nur von mir erfahren hat das es noch ein offenes Reha verfahren gibt.

Würde gerne eine Einschätzung von euch haben, was und wie jetzt weiter, wer ist Kostenträger.

Dazu diese Info:

Nach Eingang des Reha Antrag klären die Leistungsträger untereinander die
Zuständigkeit ab. Ist der zuerst angesprochene Leistungsträger nicht zuständig, muss
er den Reha Antrag innerhalb einer Frist von 14 Tagen an den zuständigen
Leistungsträger weiterleiten (§ 14 SGB IX). Leitet er den Antrag nicht weiter, ist er
kraft Gesetzes zuständig. Leitet er ihn an den falschen Leistungsträger weiter, teilen
sich die beiden die Aufwendungen. Der Reha Antrag wird nicht noch einmal
weitergeleitet
 

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Doppeloma

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AW: JC Argentur für Arbeit und JC Optionskommune schieben schieben sich gegenseitig die Verantwortung als Kostenträger z

Hallo gizmo,

Würde gerne eine Einschätzung von euch haben, was und wie jetzt weiter, wer ist Kostenträger.

Lt. Schreiben vom letzten Jahr sieht sich die AfA für zuständig, also muss die AfA das auch weiter bearbeiten.
Die DRV scheint ja in deinem Falle überhaupt NICHT zuständig zu sein, SGB II-OP-Kommunen können (meiner Kenntnis nach) keine Leistungsträger für Reha - Maßnahmen sein, weder medizinisch noch beruflich.

Die haben dafür doch gar keine finanziellen Mittel, die gibt es NUR bei der KK (für Med. Reha) wenn die DRV (noch) nicht zuständig ist und für berufliche Reha bei der AfA oder bei der DRV ...

Da die AfA sich bereits für zuständig erklärt hat, muss sich die AfA auch darum kümmern, wäre mir jedenfalls neu, dass JC die der Kommune unterstehen, dafür überhaupt eigene Mittel und Verpflichtungen haben berufliche Reha-Maßnahmen durchzuführen und zu bezahlen.

Offenbar ja auch nicht, wie dir nun schriftlich (vom JC -OP) bestätigt wurde, die klären nur deine Erwerbsfähigkeit selber und geben Empfehlungen ab, was dich (ihrer Meinung nach) wieder "auf Vordermann" bringen könnte.

Ich würde diese Antwort (in Kopie) zusammen mit dem Verweis auf das AfA -Schreiben vom XX an die AfA schicken (als erneute Sachstand -Anfrage / per Übergabe-Einschreiben) und deutlich nachfragen, wer denn nun mal zügig die notwendigen Schritte für deine berufliche Reha endlich einleiten wird.

Von weiterem "Zuständigkeits-Gerangel" kommst du persönlich nicht weiter und schon gar nicht irgendwann mal in gesundheitlich zumutbare Arbeit. :icon_evil:

Vielleicht noch parallel alles mal dem KRM in Nürnberg schildern, die müssen alle beschäftigt werden ... :idea:

Nuernberg.Kundenreaktionsmanagement@arbeitsagentur.de

Mir ist durchaus bekannt, dass die (beim KRM) sich bei OP-Kommunen gerne raushalten wollen, bei beruflichen Reha-Maßnahmen die von der AfA (als Kostenträger) zu finanzieren sind, sollte das aber (eigentlich) nicht mehr möglich sein. :icon_evil:

Mehr fällt mir dazu leider auch nicht ein, glaubst du wirklich, dass dich überhaupt noch irgendwer in eine berufliche Reha bringen und die Kosten dafür tragen möchte ???

Dann sollten die sich ja mal mehr beeilen, du wirst ja auch nicht jünger ... :wink:

MfG Doppeloma
 

Helga40

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AW: JC Argentur für Arbeit und JC Optionskommune schieben schieben sich gegenseitig die Verantwortung als Kostenträger z

Jobcenter sind keine Rehaträger, egal ob kommunal oder GE. Rechtsgrundlage ist § 6 SGB IX.

Von Interesse dürfte für den TE dort wohl diese gesetzliche Regelung sein:

Die Bundesagentur für Arbeit unterrichtet das zuständige Jobcenter und die Leistungsberechtigten schriftlich oder elektronisch über den festgestellten Rehabilitationsbedarf und ihren Eingliederungsvorschlag. Das Jobcenter entscheidet unter Berücksichtigung des Eingliederungsvorschlages innerhalb von drei Wochen über die Leistungen zur beruflichen Teilhabe.
 
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