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Jc/Amtsarzt-Mutter wird zu sinnloser Jobsuche gezwungen

Delaode

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Hi,

wieder einmal hat meine Mutter ein Problem mit der Arge......

Also erstmal zur Ausgangssituation:
Meine Mutter ist knapp über 50 und leidet an COPD (Chronisch obstruktive Lungenerkrankung ? Wikipedia )
, Übergewicht (nicht extrem, allerdings auch nicht im normalbereich....), Diabetes, Herzinsuffizienz, Bluthochdruck und noch einigen mit obigen Symptomen zusammenhängenden Problemen. Behinderung 30%.

Vorstellung beim Amtsarzt ergab 3Std. Tgl. Arbeitsfähigkeit und nun wirds lustig: (nicht komplett, konnte mir nicht alles merken)
- keine Zugluft
- keine stickige Luft
- kein langes Sitzen
- kein langes Stehen
- keine Zwangshaltungen
- keine Stäube/Luftverschmutzung etc. (3-4 Pkt. incl. Dämpfe usw.)
- keine langen Laufwege
- keine Treppen

ka was da noch alles war aber es hat sich auf über 20 Punkte aufsummiert. Der Arzt sagte selber sie würde mit diesen Einschränkungen nichts finden.....

Kommentar des Arge SB: "Es fahren ja auch absenkbare Busse."
Kommentar des Amtsarztes: "Unter 60 Jahre müssen sie im Koma liegen um Berufsunfähig zu sein." (Ich war dabei, gegen erheblichen Widerstand, des mir gegenüber, extrem unfreundlichen Amtsarztes...Sry aber Arschlochalarm.....der Affe kann froh sein das wir in Deutschland leben.........)

Meine Mutter ist bei solchen Terminen leider recht fügsam....daher
fahre ich [wenn möglich] mittlerweile immer mit.......bringt allerdings meist net viel.....

Meine Mutter wohnt, in einem Nebenort einer Gemeinde, mit insgesamt 10k Einwohnern (d.h. ein paar hundert Einwohner), hier fährt 2-4mal am Tag ein Bus. Natürlich alle absenkbar!..........
Und selbstverständlich immer genau zu den Zeiten zu denen das
Amt sie herbestellt......jaaaa......

Im Endeffekt liegt jede Beförderung meiner Mutter an mir.
Auch Arge-Termine, soweit machbar, manchmal lässt sich der
SB auf eine Verlegung ein, manchmal muss auch mein Großvater fahren........

Ich habe zwar recht flexible Arbeitszeiten aber das kann mir
einfach nicht zugemutet werden.......sagen wir mal sie müsste
jeden Morgen zu einer Maßnahme (vom SB angedroht)
.........was dann?

Klar....ich könnte mich weigern und sie einfach ihrem Schicksal
überlassen........:mad:

Was können wir hier unternehmen.....ich bin wirklich fast soweit das
ich hinfahre und dem SB (witzigerweise auch über 50) eine vor die Mappe schlage...Exkrementegal was für Konsequenzen das für mich hat. (jaja übertreibung ich weiss, aber es zu schreiben war sehr befreiend! :) )

Diese Ekelbehörde ist einfach dermassen unpersönlich ich ertrag das nicht.

Bericht von meiner Mutter, von ihrem letzten Besuch:
Kurz die Formalitäten geklärt; Stellenangebote gecheckt...0,
20min!!!!! suche nach Busverbindugen auf seinem privaten
Smartphone, während meine Mutter wartete und ihm mehrmals sagte, sie hätte Internet!

Lustigerweise findet er keine Stellen die passen, schickt auch
keine Angebote, aber meint von meiner Mutter pro Monat 4 Bewerbungen verlangen zu müssen, ich war vor 2 Jahren selbst knapp ein Jahr arbeitslos...ich musste auch 4 Bewerbungen pro Monat beibringen, natürlich ohne Einschränkungen....

Sry aber mir fällt in diesem Fall keine allgemeinverträgliche Lösung ein.......und ich bin entschlossen diese Demütigung von meiner
Mutter fernzuhalten...koste es mich was es wolle....dieser Affe macht meine Mutter nicht fertig!!!

Am Telefon, oder wenn ich zu Besuch bin, ist das einzigste Thema die ARGE.....sie hat Angst vor dem Postboten, weil er eine Einladung zur Maßnahme bringen könnte, der sie nicht nachkommen kann und dann eine Sanktion kassiert.....

Arhhh......sry ....hört sich extrem an aber ich bin echt kurz
davor dahinzufahren und dem Affen mal beizubringen wie man
sich bedürftigen gegenüber verhält.

Ich bin ja durchaus dafür, das die Arge in einigen Fällen restriktiv vorgeht, aber ich weiss einfach nicht, was die von meiner Mutter noch verlangen wollen......sie hat durch eine Scheidung und einen unfähigen ex (mein sogenannter Vater) soviele Schulden am ***** dass, selbst wenn sie arbeiten könnte, sie niemals von den Schulden runterkommt. Dazu die Einschränlungen.......

Was für Stellen soll sie dem Dämlack beibringen.........nenn mir mal
jemand irgendeine Stelle die mit den Einschränkungen möglich ist.
Sie will sogar arbeiten und erzählt mir ständig was von Heimarbeit oder möglichen Bürostellen in der Nachbarschaft. (Handwerksbetriebe) Wie man sich vorstellen kann, kann man diese
an einer Hand abzählen.....und von Heimarbeit habe ich ihr abgeraten....reiner Beschiss da verdient nur der Arbeitgeber......

Wie soll eine gehandicapte Frau die nicht mobil ist, in einem abgelegenen Ort, den Anforderungen der Arge nachkommen?

Ich verstehe durchaus, dass die Arge nicht jeden 100% persönlich betreuen kann, und habe bei meiner Arbeitslosigkeit damals auch einige suboptimale (nennen wir es mal netterweise so) Situationen erlebt. Tur mir zwar leid, aber für mich sieht das so aus als ob der betreffende Arge-Mitarbeiter einfach eine lockere Möglichkeit sucht sich des Problems zu entledigen.....

Und....

Da es mich selbst betrifft.......

Niemand, Niemand...entscheidet irgendetwas so wichtiges in meiner Familie, ohne das er zumindest Doktor ist, und die Tragweite seiner Entscheidungen, auch ohne Konsequenzen auf seinen eigenen Arbeisplatz abschätzen kann!!!

Ich habe einen alten Bekannten, aus
meiner Zeit als Jugendlicher, der hat durch dauerhaftes zum-arzt-rennen, wegen nicht vorhandener Rückenschmerzen eine
60% schwerbehinderung bescheinigt bekommen.....

Wie kann es sein, dass meiner wirklich kranken Mutter,
dieses verwehrt bleibt.

Ich habe einfach kein Vertrauen mehr in diesen Staat, ich fühle mich an die Gesetze hier nicht mehr gebunden......
 

gelibeh

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Es gibt die Zumutbarkeitsregelung nach §10 SGBII. Daran hat sich der SB schon mal zu halten und auch an das Gutachten.
Die 4 Bewerbungen kann er ja nur fordern, wenn sie eine EGV unterschrieben hat, gegen einen EGV-Verwaltungsakt hätte man angehen können.

Eine Maßnahme dürfte ja auch länger als 3 Stunden gehen, da müsste man schon mal gucken, ob das aus dem Grund schon zumutbar ist und dann auch wegen der Fahrzeit. Mehr als 3 Stunden hin und zurück darf das nicht dauern.
Der SB muss auch schon begründen können, warum eine Maßnahme nun richtig für sie ist. Da wäre ich ja mal gespannt.
Wenn was kommt, sofort hier melden. Deine Mutter soll sich ganz klar machen, wenn sie sich nicht wehrt, dann nutzen die SBs ihre Macht aus und verlangen Dinge, die sie gar nicht dürfen. Sie hat aber Rechte und soll die auch durchsetzen. Ihre Gesundheit geht vor.

Zu den Meldeterminen, bekommt Ihr zumindest die Fahrkosten ersetzt?
Wenn die Meldetermine nicht verlegt werden können, würde ich doch mal die Übernahme von Taxikosten beantragen, weil der SB kann doch nicht verlangen, dass sie jedes Mal jemand fährt. Was ist denn die Begründung für die Meldetermine und wie oft sind die?

Rein theoretisch könnte man die Eingliederungsvereinbarung kündigen, wenn das Amtsarztgutachten ganz neu ist. Da hier erhebliche Einschränkungen festgestellt wurden, die wohl bei Abschluss der EGV nicht bekannt waren, sind das maßgebende Veränderungen. Bei solchen Veränderungen kann man die EGV kündigen. Da wird der SB sich aber quer stellen.
 

Anna B.

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Hallo,

habt ihr euch beide Teile des Gutachten angefordert?

Teil A beim Amtsarzt anfordern...am besten persönlich vorbei gehen..

und Teil B muß der SB kopieren und euch aushändigen..

erst dann kann man doch genau erkennen, welche Einschränkungen vorliegen..

und wichtig: ob der A..von Amtsarzt auch den Datenschutz eingehalten hat..

solchen Ärsch..en muß beizeiten gezeigt werden, dass nicht alle Menschen sich ein solches Verhalten bieten lassen..

und ab und zu muß auch ein Ar.. mal etwas auf denselbigen bekommen...

hier steht genaues zum Teil A und Teil B..

http://www.arbeitsagentur.de/web/wcm/idc/groups/public/documents/webdatei/mdaw/mtaw/~edisp/l6019022dstbai397423.pdf?_ba.sid=L6019022DSTBAI397426

ab Punkt: 2.2.2

mal durchlesen und dann entsprechendes unternehmen und die Gutachten anfordern...
 

Delaode

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Nun, leider hat meine Mutter die EGV wohl nach der Vorstellung
beim Amtsarzt unterschrieben, wie gesagt...sie lässt sich sehr leicht
einschüchtern und will eigentlich die Termine nur ohne viel Tara
hinter sich bringen.

Grund für die Maßnahme wäre wohl einfach eine Aktivierung, also damit
sie mal wieder vor die Tür kommt......

Ich habe ihr auch schon gesagt dass sich sich keine Sorgen zu machen
braucht und wir in jedem Fall gegen alles angehen was da kommen sollte.

Den Link les ich mir heute Abend mal durch und spreche auch noch mal mit
meiner Mutter, melde mich morgen, bzw. Dienstag nochmal, dann werde ich auch
auf die anderen Punkte eingehen, muss da einiges auch noch in Erfahrung bringen.
Auf jeden Fall schonmal danke für die ersten Antworten. :)

Edit: Grad nochmal kurz telefoniert, Fahrtkosten werden wohl lt. meiner
Mutter aus dem Grund nicht übernommen weil ich sie fahre, nur Buskosten
wären wohl einforderbar o_O Das Arbeitsamt sieht also nicht ein das meine
Mutter nicht mit dem Bus fahren kann. Wie gesagt wohnen wir hier sehr ländlich,
zum Amtsarzt waren es über 40km mit dem Auto. Die Busverbindungen sind extrem
spärlich und bis zum nächsten größeren Ort, wo die Maßnahme dann wohl stattfinden würde,
fährt der Bus glaube ich über 45min.

Weiterhin handelt es sich bei der
Maßnahme wohl um so eine Art Haushaltsdienst, wo man für andere Leute
wäsche wäscht usw....unglaublich
 

Existenzminimum

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..
Ich habe einen alten Bekannten, aus
meiner Zeit als Jugendlicher, der hat durch dauerhaftes zum-arzt-rennen, wegen nicht vorhandener Rückenschmerzen eine
60% schwerbehinderung bescheinigt bekommen.....

.....
Ja, gibt schon dolle Geschichten in DE.

Viel Symptome deiner Mutter würden übrigens durch eine Bewegungstherapie vermutlich deutlich besser werden oder gar verschwinden.
 

Dark Vampire

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der orthopäde^^

Davon mal abgesehen kann man auch selber was tun man muss nur wollen und Lust haben.

Da ich auch Probleme habe und beim spazieren gehen eher faul bin, schnapp ich mir ein Hund vom Nachbar dann gehts laufen quasi von alleine.
 

gelibeh

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Edit: Grad nochmal kurz telefoniert, Fahrtkosten werden wohl lt. meiner
Mutter aus dem Grund nicht übernommen weil ich sie fahre, nur Buskosten
wären wohl einforderbar o_O Das Arbeitsamt sieht also nicht ein das meine
Mutter nicht mit dem Bus fahren kann. Wie gesagt wohnen wir hier sehr ländlich,
zum Amtsarzt waren es über 40km mit dem Auto. Die Busverbindungen sind extrem
spärlich und bis zum nächsten größeren Ort, wo die Maßnahme dann wohl stattfinden würde,
fährt der Bus glaube ich über 45min.
Natürlich stehen Ihr trotzdem Fahrkosten zu. Schriftlich beantragen und auf rechtsmittelfähigen Bescheid bestehen.

Weiterhin handelt es sich bei der
Maßnahme wohl um so eine Art Haushaltsdienst, wo man für andere Leute
wäsche wäscht usw....unglaublich
Das wäre erstens nie im Leben zusätzlich und bei den Beschwerden Deiner Mutter auch nicht zumutbar.
Vorstellung beim Amtsarzt ergab 3Std. Tgl. Arbeitsfähigkeit und nun wirds lustig: (nicht komplett, konnte mir nicht alles merken)
- keine Zugluft
- keine stickige Luft
- kein langes Sitzen
- kein langes Stehen
- keine Zwangshaltungen
- keine Stäube/Luftverschmutzung etc. (3-4 Pkt. incl. Dämpfe usw.)
- keine langen Laufwege
- keine Treppen
Wenn die reine Fahrzeit schon pro Strecke 45Minuten sind und wartezeten noch draufkommen, frage ich mich, ob das nicht schon bei einer Arbeitsfähigkeit von 3 Stunden zumutbar ist Da bist Du ja fast genauso lang mit dem Bus unterwegs, wie Du überhaupt arbeiten kannst.

Die Maßnahme muss ja ganz genau beschrieben sein. Sobald da etwas kommt, sofort hier melden und alles ohne persönliche Daten einscannen bzw. ganz genau abschreiben.
 

Kerstin_K

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30 % komen mir bei den beschriebenen Beinträchtigungen auch rg wenig vor.

Schonmal an einen einen Verschlechterungsantrag gedacht?

Merkzeichen wären sicher auch nicht ausgeschlossen, das würde die Argumentation gegenüber dem JC erleichtern.
 

saurbier

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Hallo liebe(r) delaode,

so wie ich hier lese, wäre es wohl angebracht, wenn deine Mutter es mal mit einem EMR-Antrag versuchen sollte.

Wenn Ihre Arbeitszeit schon vom Amtarzt auf 3 Std./tägl. begrenzt ist, dazu noch unzählige Einschränkungen, na dann sollte sie versuchen zumindest eine Teil-EMR zu erhalten.

Wozu, na mit einer Teil-EMR könnte sie ggf. in den Genuss einer Arbeitsmarktrente gelangen und wäre damit den Ärger mit dem Jobcenter verübergehend (3 Jahre) mal los.

Darüber hinaus stehen deiner Mutter natürlich Fahrtkostenerstattungen zu, auch wenn du sie mit dem PKW zu Terminen fährst. Dazu muss sie nur einen Antrag stellen und die Kosten zwischenzeitlich über 5,-€ liegen, denn unterhalb tätigen die keine Überweisungen mehr (zumindest bei unserer AfA, was ich allerdings als rechtlich sehr fraglich sehe).

Am Rande sein angemerkt, 4 Berwerbungen im Monat sind nicht viel. Das wurde von mir damals von der AfA auch verlangt. Hier scheint schon ein gewisser Bonus für schwer Vermittelbare zu herschen.

Wie schon geschrieben, betrachte ich eine Tätigkeit als Haushaltshilfe bei ihrem Gesundheitszustand mit tägl. Anfahrwegen von 1 1/2 Std. schon für sehr gewagt. ich würde mich mittels AU dagegen zur Wehr setzen.

Und die Aussage des Amtsarztes,
Kommentar des Amtsarztes: "Unter 60 Jahre müssen sie im Koma liegen um Berufsunfähig zu sein."
ist ja mehr als Schmerzfrei, weil eben nicht zutreffend.

Es ist klar schwer, heutzutage eine EMR zu erhalten, aber dies hat wenig mit dem Alter als viel mehr mit der Gesundheit und den attestierenden Ärzten (Gutachtern) zu tun. Ich hab z.B. auch fast 5 Jahre vor Gericht verhandelt für meine BU-Rente. Bei meiner vollen EMR Arbeitsmarktrente auf Zeit (3 Jahre) hat die Entscheidung der DRV dann nur 4 Monate gedauert.

Ich würde also lieber mit der DRV kämpfen, als mit dem Jobcenter, eben wegen der vielen gesundheitlichen Einschränkungen.


Gruß saurbier
 

gelibeh

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Ich würde das mit der Rente und dem SB-Ausweis auch in Betracht ziehen. Wenn sie Ärzte im Hintergrund hat, könnte man eventuell über die fehlende Wegefähigkeit etwas machen. Da müsste man gucken, ob sie die jeweiligen Kriterien dafür erfüllt.
Was ich gefunden habe: Merkzeichen G weniger als 2km in einer halben Stunde.
Wegefähigkeit/Rente
Bundessozialgericht
Urteil vom 14.3.2002 Az.: B 13 RJ 25/01 R
Zur Berufs- und Erwerbsunfähigkeit bei eingeschränkter Gehfähigkeit.
Erwerbsfähigkeit setzt die Fähigkeit des Versicherten voraus, vier Mal am Tag Wegstrecken von mehr als 500 m mit zumutbarem Zeitaufwand (also jeweils innerhalb von 20 Minuten) zu Fuß bewältigen und zwei Mal täglich während derHauptverkehrszeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren zu können
 

ARGE geplagt

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Ich bin selber schwerbehindert GDB 90% G+B und kann dazu sagen mit 30% gilt deine Mutter nicht mal als schwerbehindert. Sie könnte sich beim Jobcenter gleichstellen lassen, wird aber nichts bringen, weil sie dann immmer noch zur Maßnahme müßte. Ich selber habe schon Maßnahmen durch extra für schwerbehinderte und da haben die Leute die nur 3Std. arbeiten dürfen, halt nach 3 Std. Feierabend gemacht. Deine geschilderten Einschränkungen (Staub usw.) gelten bei mir auch wegen meines Asthmas.
Schaue dir doch den Feststellungsbescheid vom Versorgunsamt an und schaue nach welche Erkrankungen überhaupt angerechnet wurden, ich gehe mal nur von der COPD und Diabetes aus und der Rest der Erkrankungen ist so geringgradig, dass die noch nichtmal berücksichtigt werden.
Ich persönlich und das soll keine Wertung sein, finde einen Fahrtweg von 45 Minuten zumutbar, fahre hier in Hamburg also Großstadt selbst zum Jobcenter 45- 60 Minuten und das nur, weil Hamburg extra ein Jobcenter hat nur für schwerbehinderte. Selbst die Maßnahmen haben pro Strecke 1-1,5 Std. gedauert.
Ich habe das mit dem Amtsarzt auch durch und die Aussage (60 sein und im Koma liegen) ist doch realistisch, weil vorher wird man selten zu weniger als drei Stunden Arbeitszeit eingestuft.
Ich persönlich halte die Maßnahme auch für wenig zielführend, weil sie deine Mutter den Arbeitsmarkt auch nicht näher bringt. Ich kann dir nur sagen, dass ich den umgekehrten Weg beschritten habe und um eine Maßnahme gekämpft habe. Ich war über 8 Monate auf Weiterbildung zum Netzwerkadmin und bin jetzt selber am suchen nach Arbeit. Du könntst ja mal nach Maßnahmen für deine Mutter suchen, die z.B. für leichte Bürotätigkeiten qualifiziert.
Die 4 Bewerbungen finde ich absolut zumutbar im Monat, ich selber habe keine in der EinV, weil ich die weg argumentatieren konnte (Wie rechtfertigen Sie die Bewerbungszahl, wenn das Jobcenter in den letzten Jahren selber gerade 4 Stelleninfos und einen nicht passenden VV für mich gefunden hat).
Wenn du die Gutachten des Amtsarztes hast, hast du doch auch gute Argumente für deine Mutter bestimmte Tätigkeiten abzulehnen und sich nicht mehr z.B. als Helfer bewerben zu müssen oder sie während der Maßnahme abzulehnen.
Mir ist völlig klar, dass meine Meinung nicht einher geht mit jedem hier im Forum . Ich finde nur, weil man Einschränkungen in der Gesundheit hat muss man sich nicht immer gleich damit abfinden auf's Abstellgleis geschoben zu werden.
 

Delaode

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Also ich weiss dass sie schonmal versucht hat Frührente zu beantragen, bei einem Beratungsgespräch (nicht Arge) wurde
ihr jedoch mitgeteilt, dass dies aussichtslos sei.

Zu der Maßnahme, geht nicht darum in die fremden Haushalte
zu gehen, wohl eher so eine Stelle wo leute ihre Wäsche hinbringen
können und die wird für ein paar öcken dann von Langszeitarbeitslosen gewaschen.

Hab heute leider keine Zeit gehabt mit ihr zu sprechen, war den
ganzen Tag unterwegs. Denke ich fahre morgen mal vorbei, dann
kann ich zu einigen Sachen auch genauer Stellung nehmen.

Ist halt auch immer dämlich so über 3Ecken, teils hat sie mir ja
nur davon erzählt. Die ganzen Dokumente liegen mir ja aktuell nicht
vor.

Danke für die weiteren Antworten. :)
 

EMRK

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Ist halt auch immer dämlich so über 3Ecken, teils hat sie mir ja nur davon erzählt. Die ganzen Dokumente liegen mir ja aktuell nicht vor.
Wäre es dann nicht besser, die Bekannte meldet sich selbst im Forum an und schildert den Fall?
 

HartzerIst

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Hi,

wieder einmal hat meine Mutter ein Problem mit der Arge......

Also erstmal zur Ausgangssituation:
Meine Mutter ist knapp über 50 und leidet an COPD (Chronisch obstruktive Lungenerkrankung ? Wikipedia )
, Übergewicht (nicht extrem, allerdings auch nicht im normalbereich....), Diabetes, Herzinsuffizienz, Bluthochdruck und noch einigen mit obigen Symptomen zusammenhängenden Problemen. Behinderung 30%.

Vorstellung beim Amtsarzt ergab 3Std. Tgl. Arbeitsfähigkeit und nun wirds lustig: (nicht komplett, konnte mir nicht alles merken)
- keine Zugluft
- keine stickige Luft
- kein langes Sitzen
- kein langes Stehen
- keine Zwangshaltungen
- keine Stäube/Luftverschmutzung etc. (3-4 Pkt. incl. Dämpfe usw.)
- keine langen Laufwege
- keine Treppen

ka was da noch alles war aber es hat sich auf über 20 Punkte aufsummiert. Der Arzt sagte selber sie würde mit diesen Einschränkungen nichts finden.....

Kommentar des Arge SB: "Es fahren ja auch absenkbare Busse."
Kommentar des Amtsarztes: "Unter 60 Jahre müssen sie im Koma liegen um Berufsunfähig zu sein." (Ich war dabei, gegen erheblichen Widerstand, des mir gegenüber, extrem unfreundlichen Amtsarztes...Sry aber Arschlochalarm.....der Affe kann froh sein das wir in Deutschland leben.........)

Meine Mutter ist bei solchen Terminen leider recht fügsam....daher
fahre ich [wenn möglich] mittlerweile immer mit.......bringt allerdings meist net viel.....

Meine Mutter wohnt, in einem Nebenort einer Gemeinde, mit insgesamt 10k Einwohnern (d.h. ein paar hundert Einwohner), hier fährt 2-4mal am Tag ein Bus. Natürlich alle absenkbar!..........
Und selbstverständlich immer genau zu den Zeiten zu denen das
Amt sie herbestellt......jaaaa......

Im Endeffekt liegt jede Beförderung meiner Mutter an mir.
Auch Arge-Termine, soweit machbar, manchmal lässt sich der
SB auf eine Verlegung ein, manchmal muss auch mein Großvater fahren........

Ich habe zwar recht flexible Arbeitszeiten aber das kann mir
einfach nicht zugemutet werden.......sagen wir mal sie müsste
jeden Morgen zu einer Maßnahme (vom SB angedroht)
.........was dann?

Klar....ich könnte mich weigern und sie einfach ihrem Schicksal
überlassen........:mad:

Was können wir hier unternehmen.....ich bin wirklich fast soweit das
ich hinfahre und dem SB (witzigerweise auch über 50) eine vor die Mappe schlage...Exkrementegal was für Konsequenzen das für mich hat. (jaja übertreibung ich weiss, aber es zu schreiben war sehr befreiend! :) )

Diese Ekelbehörde ist einfach dermassen unpersönlich ich ertrag das nicht.

Bericht von meiner Mutter, von ihrem letzten Besuch:
Kurz die Formalitäten geklärt; Stellenangebote gecheckt...0,
20min!!!!! suche nach Busverbindugen auf seinem privaten
Smartphone, während meine Mutter wartete und ihm mehrmals sagte, sie hätte Internet!

Lustigerweise findet er keine Stellen die passen, schickt auch
keine Angebote, aber meint von meiner Mutter pro Monat 4 Bewerbungen verlangen zu müssen, ich war vor 2 Jahren selbst knapp ein Jahr arbeitslos...ich musste auch 4 Bewerbungen pro Monat beibringen, natürlich ohne Einschränkungen....

Sry aber mir fällt in diesem Fall keine allgemeinverträgliche Lösung ein.......und ich bin entschlossen diese Demütigung von meiner
Mutter fernzuhalten...koste es mich was es wolle....dieser Affe macht meine Mutter nicht fertig!!!

Am Telefon, oder wenn ich zu Besuch bin, ist das einzigste Thema die ARGE.....sie hat Angst vor dem Postboten, weil er eine Einladung zur Maßnahme bringen könnte, der sie nicht nachkommen kann und dann eine Sanktion kassiert.....

Arhhh......sry ....hört sich extrem an aber ich bin echt kurz
davor dahinzufahren und dem Affen mal beizubringen wie man
sich bedürftigen gegenüber verhält.

Ich bin ja durchaus dafür, das die Arge in einigen Fällen restriktiv vorgeht, aber ich weiss einfach nicht, was die von meiner Mutter noch verlangen wollen......sie hat durch eine Scheidung und einen unfähigen ex (mein sogenannter Vater) soviele Schulden am ***** dass, selbst wenn sie arbeiten könnte, sie niemals von den Schulden runterkommt. Dazu die Einschränlungen.......

Was für Stellen soll sie dem Dämlack beibringen.........nenn mir mal
jemand irgendeine Stelle die mit den Einschränkungen möglich ist.
Sie will sogar arbeiten und erzählt mir ständig was von Heimarbeit oder möglichen Bürostellen in der Nachbarschaft. (Handwerksbetriebe) Wie man sich vorstellen kann, kann man diese
an einer Hand abzählen.....und von Heimarbeit habe ich ihr abgeraten....reiner Beschiss da verdient nur der Arbeitgeber......

Wie soll eine gehandicapte Frau die nicht mobil ist, in einem abgelegenen Ort, den Anforderungen der Arge nachkommen?

Ich verstehe durchaus, dass die Arge nicht jeden 100% persönlich betreuen kann, und habe bei meiner Arbeitslosigkeit damals auch einige suboptimale (nennen wir es mal netterweise so) Situationen erlebt. Tur mir zwar leid, aber für mich sieht das so aus als ob der betreffende Arge-Mitarbeiter einfach eine lockere Möglichkeit sucht sich des Problems zu entledigen.....

Und....

Da es mich selbst betrifft.......

Niemand, Niemand...entscheidet irgendetwas so wichtiges in meiner Familie, ohne das er zumindest Doktor ist, und die Tragweite seiner Entscheidungen, auch ohne Konsequenzen auf seinen eigenen Arbeisplatz abschätzen kann!!!

Ich habe einen alten Bekannten, aus
meiner Zeit als Jugendlicher, der hat durch dauerhaftes zum-arzt-rennen, wegen nicht vorhandener Rückenschmerzen eine
60% schwerbehinderung bescheinigt bekommen.....

Wie kann es sein, dass meiner wirklich kranken Mutter,
dieses verwehrt bleibt.

Ich habe einfach kein Vertrauen mehr in diesen Staat, ich fühle mich an die Gesetze hier nicht mehr gebunden......
Deine Mutter kann froh sein, dass sie in Deutschland lebt. In Nachbarländern wird nicht mal das Lebensnotwendigste gezahlt...
Bin sauer, denn Menschen als Hinterausgang zu bezeichnen, ist echt exkrement.
 

Delaode

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Naja, wie geschrieben gehts um meine Mutter, sie hat kein Internet
und ich glaub auch nicht das sie sich dazu aufraffen würde.
Zusätzlich zu den körperlichen Sachen ist sie auch seelisch
recht labil, sie würde sich das alles gefallen lassen bzw. müsste halt
mit den Folgen leben. Ich kann ihr durchaus aushelfen aber sollte sie
wirklich gesperrt werden könnte ich sie mit meinem Gehalt auch nicht
groß unterstützen.

Ich kümmer mich aus 2 Gründen drum, erstens will ich ihr natürlich
helfen und zweitens hab ich die Probleme meist an der Backe........
 

gelibeh

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Also ich weiss dass sie schonmal versucht hat Frührente zu beantragen, bei einem Beratungsgespräch (nicht Arge) wurde
ihr jedoch mitgeteilt, dass dies aussichtslos sei.
Von wem hat sie sich da beraten lassen?
 

Delaode

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Das war wohl auf der Gemeindeverwaltung, so ein Angebot zur
Rentenberatung...hat wohl auch keine 5min gedauert.....rein,
guten Tag....bringt nix, wiedersehen. Grund war wohl da sie in
ihrer Ehe nicht gearbeitet hat und nach der Scheidung durch ihre
Krankheit ebensowenig.
 

gelibeh

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Okay, auch wenn das nur eine Kurzberatung war, dürfte das wohl stimmen, denn um eine Rente zu bekommen, muss man schon eingezahlt haben. Das mit dem Schwerbehindertenausweis würde ich aber noch mal in Angriff nehmen. Dann würde ich mir den Teil A vom Gutachten kommen lassen und den nochmal abchecken. Ich hab mein Merkzeichen G zum beispiel erst bekommen, als ich das Gutachten vom Rentengutachter eingereicht hatte.
Merkeichen G
Was ich gefunden habe: Merkzeichen G weniger als 2km in einer halben Stunde.
Schafft sie die 2km in einer halben Stunde?
 

Delaode

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Hmm, kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen.
Teils hat sie schon bei kleineren Strecken probleme wenn es
zb. Bergauf geht. Sie wohnt im zweiten Stock und kommt an
manchen Tagen nicht mal die Treppe im Haus runter.

1. Fehlt halt einfach die Kraft, sie hat mich auch schon einige male
angerufen weil sie in Ihrer eigenen Wohnung gestürzt ist und nicht
mehr aufstehen konnte. Auch immer ne schöne Aktion, hinfahren und 110kg aufheben ohne das derjenige mithelfen kann. :eek:
2. War sie vor ein paar Jahren wegen einer Lungenentzündung und
(selbstverschuldeten) Komplikationen durch ihre Diabetes (anscheinend nicht regelmässig Insulin gespritzt und daher vollkommen verwirrt als ich sie Besuchen kam..Notarzt etc...) im Krankenhaus. Dort wurde sie über 3 Wochen komplett ruhiggestellt und beatmet, seitdem ist sie extrem unsicher auf den Beinen und hat wohl auch Empfindungsstörungen in den Füssen.

Heute kam wohl auch wieder ein Brief an, mein Vater, von dem sie ja geschieden ist, scheint seit Monaten keinen Unterhalt an die Arge gezahlt zu haben und
sie solle sich nun in einer 40km entfernten Arge (ka warum das net hier im Ort geht.....) persönlich melden um denen die Adresse meines Vaters (die sie auch nicht hat)
mitzuteilen. Hat sich nun zum Glück durch einen Anruf erledigt das ganze.....

Aber mal im Ernst.....da läuft doch wirklich alles schief.......Ich kenn das gar net von der Zeit wo ich arbeitslos war. Natürlich war da auch einiges Mist,
aber so ein Chaos wie im Moment ist echt net zumutbar.

Ich denke ich werde mal schauen dass ich auf jeden Fall beim nächsten Termin auf der Arge nochmal mitfahre und versuche
diesen Klotzkopf zur Vernunft zu bringen. Vllt. hat sich die Sache
dann schon erledigt.

Der Witz ist, sie hatte einen sehr verständnissvollen Berater mit
dem es auch keine Probleme gab. Seit sie nun über 50 ist, hat sie
irgendso einen speziellen SB der sich wohl nur um ältere kümmert
und grade der scheint diese ganzen Sachen irgendwie nicht einzusehen. Vllt. weil er selbst knapp vor der Rente steht und nicht
verstehen kann dass jemand der jünger ist als er schlechter dran ist....
 
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Das war wohl auf der Gemeindeverwaltung, so ein Angebot zur
Rentenberatung...hat wohl auch keine 5min gedauert.....rein,
guten Tag....bringt nix, wiedersehen. Grund war wohl da sie in
ihrer Ehe nicht gearbeitet hat und nach der Scheidung durch ihre
Krankheit ebensowenig.

diese Rentenberatungen kann man in der Regel vergessen. ich war da damals auch, hat denn diese Beraterin doch glatt meine Renteninformation vergessen und meinte, das ich sicher nicht mehr als Grundsicherung bekommen würde.
tja, ich das Ding denn telefonisch angefordert und siehe da, von wegen nur Grundsicherung, ich wär da ganz aus den HartzIVGedöns raus. war mir natürlich denn klar, warum die denn ausgerechnet die Renteninfo nicht dabei hatte.

wenn die Mutter von TE geschieden ist, müsste sie ja einen Anspruch auf Versorgungsausgleich haben, da müssten denn ja Rentenpunkte da sein. aber ob die reichen ist natürlich fraglich. und ob sie vor der Hochzeit gearbeitet hat. so wie ich das gelesen habe, ist sie um die 50. entweder hatte sie denn eine lange Ehe, das müßte sich im Versorgungsausgleich bemerkbar machen.
denn kommt es drauf an, wann sie geschieden wurde.
wenn vor 2009 denn könnte sie einen Antrag auf Änderung des Versorgungsausgleichs stellen. vor 2009 wurde anders berechnet. da kann es durchaus sein, dass sie denn einen höheren Rentenanspruch bekommt. kommt aber auch auf das Einkommen des Exgatten drauf an.

irgendwer hat hier mal einen Link zu der Änderung des Versorgungsausgleichs eingestellt.
 

Delaode

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Das müsste vor 2009 gewesen sein. Bzw. so um diese Zeit.
Mit der Rente das werden wir aber auch nochmal in Angriff
nehmen, wäre echt die beste Lösung. Sie soll das ganze mal
schriftlich einreichen und schauen was draus wird.

Und Rente wäre glaub ich sogar 100-200€ mehr als Alg2 bei ihr.

Das wird auf jeden Fall nochmal in Angriff genommen.
 

Delaode

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Danke für den Link, könnte es sein das meine Mutter u.U. sogar,
da sie ja atm noch Alg2 bezieht, für diesen Vorgang einen Berechtigungsschein für die Inanspruchnahme des Anwalts bekommt.?
 
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Danke für den Link, könnte es sein das meine Mutter u.U. sogar,
da sie ja atm noch Alg2 bezieht, für diesen Vorgang einen Berechtigungsschein für die Inanspruchnahme des Anwalts bekommt.?

müßte sie bekommen, zum Amtsgericht, Bescheid mitnehmen und vorzeigen und erklären, das sie einen Beratungsschein braucht.
sie könnte ja auch wegen diesen ganzen Zeugs damit zum Anwalt. wäre vielleicht sogar besser, wenn sie sich eh nicht wehren kann.
 

Existenzminimum

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und 110kg aufheben ....
Hm, passt nicht ganz zu dem o.a. "nicht extremen Übergewicht" , ich denke mal nicht, das deine Mutter eine 1,95 große Bodybuilderin ist und mindestens 40 Kg zuviel drauf hat. Da brauchts weniger eine Rente, sondern eine gute Gewichtsreduktionsstrategie.
 

Dagegen72

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Die Sorge wegen dem Job verstehe ich nicht, "suchen" kann sie doch ^^

Die vier Bewerbungen dürften mit Internet auch kein Problem sein, erst recht nicht, wenn auf die Infos vom ÄD hingewiesen wird. Hat sie denn nun Internet oder nicht? Dem SB sagte sie, sie hätte Internet ... email-Bewerbungen würden die Auflagen erträglich machen.

Falls es je zu einem Vorstellungsgespräch kommt, weil es mehr Arbeitsstellen wie BewerberInnen gibt, könnte schon beim Ausmachen des Termins auf die Problematik der Busfahrtzeiten hingewiesen werden und ich denke, alle verstehen, dass eine Tochter im Arbeitsverhältnis stehend, keine Chauffeuer-Dienste übernehmen kann.

Weiteres Problem könnte allerdings die (angedrohte :icon_motz:) Maßnahme sein ...

Chauffeurdienste der berufstätigen Tochter müssen doch aber als unzumutbar gelten!

edit: insgesamt fände ich es aber auch gut, wenn deine Mutter für sich selbst versuchen würde, sich gesundheitlich Abhilfe zu verschaffen, damit es ihr etwas besser geht ;) Irgendwie und Schritt für Schritt. Ist aber leichter gesagt als getan.
 
E

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Hm, passt nicht ganz zu dem o.a. "nicht extremen Übergewicht" , ich denke mal nicht, das deine Mutter eine 1,95 große Bodybuilderin ist und mindestens 40 Kg zuviel drauf hat. Da brauchts weniger eine Rente, sondern eine gute Gewichtsreduktionsstrategie.
da gibs noch ganz andere Gewichtskaliber. aber natürlich ist das schon deutliches Übergewicht und sollte reduziert werden.
von den KK gibt es doch auch Abnehmprogramme. es gibt Sportgruppen etc.
und evtl mal an eine Therapie denken. da dürfte viel erlernte Hilflosigkeit im Spiel sein, wenn die TE oder ihr Großvater, wenn die Mutter ü50 ist, wird Opa denn sicher schon ü70 und drüber sein, jedesmal Chauffeurdienste machen müßen.
 

Existenzminimum

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da gibs noch ganz andere Gewichtskaliber. ...
Das ist schon richtig, andererseits kennt man die Grundkonstitution nicht: 110 kg auf 1.60 M oder 1.80 M z.B. ist schon ein Unterschied .. .

Letztlich ist auch das Gesamtbild relevant, es gib Leute die habe einigs zuviel an kilos, sind aber gar nicht so unfit, haben auch keine Erkrankungen und/oder Sypmtome: die machen aber regelmäßig was.

..
von den KK gibt es doch auch Abnehmprogramme. es gibt Sportgruppen etc. ..

Wichtig ist, dass es funktioniert und für den TN handhabbar ist: es nützt der größte Zuschuss nix z.b. für die Walkinggruppe, wenn einer mit walking nix anfangen kann und lieber schwimmen geht oder Rad fährt. Notfalls muss man halt selbst mal etwas in die Tasche greifen: ein vermindertes Herzinfarktrisiko z.B., sollte das wert sein.



und evtl mal an eine Therapie denken. da dürfte viel erlernte Hilflosigkeit im Spiel sein, wenn die TE oder ihr Großvater, wenn die Mutter ü50 ist, wird Opa denn sicher schon ü70 und drüber sein, jedesmal Chauffeurdienste machen müßen.
Ja, sehe ich auch so.
 

saurbier

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Hallo ihr lieben,

ich finde es äusserst interessant, dass ihr bei der Betroffenen nun alle auf Ihr Gewicht abstellt.

Keiner weiss genau wie die konstellation aussieht. Nun wenn sie 110kg hat, daneben noch Diabetis und sogar COPD ist dies sicherlich nicht gut, aber es ist nunmal so.

Ich bekomme bei 1,85 und 100kg seit mehr als 18Jahren auch ständig mein Gewicht vorgehalten. In den Rehaberichten stand und steht seitdem Adipös drin. Trotzdem haben meine gesundheitlichen Probleme (LWS-/HWS-Syndrom/Hüft-/Schultergelenke verkalken, Magen-Darm, Auge, Gehör) nichts mit dem Gewicht zu tun (nachgewiesen). Ich kann auch keine 10 Min. ohne erhebliche Schmerzzunahme gehen und wenn ich wie damals in der Reha vom Erdgeschoss in den dritten die Treppe hoch maschierte war mein Puls bei 220 und die Arzthelferin rastete aus.

Mein Herz ist aber dennoch "angeblich" vollkommen gesund.

Viele, leider viel zu viele Menschen hierzulande leiden an Übergewicht, aber kommen ihrer Arbeit dennoch nach.

In meiner Verwandtschaft gab es nicht eine Tante welche nicht extremes Hüftgold mit sich herum schleppte und doch ihre Arbeit machte.

Also beschränken wir uns doch mal auf eine Unterstützung der Betroffenen, damit diese weiter kommt.

Ich bin der Meinung, dass ein Antrag bei der DRV auf EMR auf jedenfall ein Versuch Wert sein sollte. Mehr als ablehnen können die nicht.

Im übrigen gehört es zur Aufgabe der DRV Kranke deren Erwerbsfähigkeit gefärdet ist, wieder fit zu machen so das er Erwerbsminderung verhindert wird.

Unter diesem Gesichtspunkt könnte ich mir gut vorstellen, dass die DRV vor einer EMR zuerst den Versuch einer Reha (Reha vor Rente) unternimmt, vor allem wenn man sich das gesamte Krankheitsbild anschaut.

Eine Reha bei einer knapp 50jährigen mit Hüftgold hätte dann ggf. auch nebenbei den Vorteil, dass diese eine Gewichtsreduktion erzielt (ich hab zumindest bei jeder DRV-Massnahme gut 5kg abgenommen). Schon das wäre doch ein guter Nebeneffekt, der sich wieder positiv auf den Diabetis auswirken dürfte.

Sollte eine Reha nicht ausreichend sein, so könnte ggf. noch das IRINA Programm angeschlossen werden.

Je nach Ergebnis der Reha hätte die Betroffene dann zumindest einen aussagekräftigen medizinischen Befund, entweder für eine Rente oder aber wie man mit ihr beruflich weiter verfahren kann.

P.S. liebe Delaode lass dich nicht von der AfA billig abwimmeln. Wenn deine Mutter nicht laufen kann und auf deinen Fahrservice angewiesen ist, dann müssen die Fahrgeld bezahlen. Übrigens auch deiner Mutter stünde das Fahrgeld zum Jobcenter zu, dafür gibt es extra Anträge.

In dem Fall wäre es allerdings schon von Vorteil, wenn sie einen Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen "G" hätte, siehe dies:
Merkzeichen G

In seiner Bewegungsfähigkeit im Straßenverkehr ist erheblich beeinträchtigt, wer infolge einer Einschränkung des Gehvermögens auch durch innere Leiden oder infolge von Anfällen oder von Störungen der Orientierungsfähigkeit nicht ohne erhebliche Schwierigkeiten oder nicht ohne Gefahren für sich oder andere Wegstrecken im Ortsverkehr zurückzulegen vermag, die üblicherweise noch zu Fuß zurückgelegt werden.
Bei der Prüfung der Frage, ob diese Voraussetzungen vorliegen, kommt es nicht auf die konkreten örtlichen Verhältnisse des Einzelfalles an, sondern darauf, welche Wegstrecken allgemein - d. h. altersunabhängig von Nichtbehinderten - noch zu Fuß zurückgelegt werden.
Nach der Rechtsprechung gilt als ortsübliche Wegstrecke in diesem Sinne eine Strecke von etwa zwei Kilometern, die in etwa einer halben Stunde zurückgelegt wird.

Eine erhebliche Beeinträchtigung der Bewegungsfähigkeit im Straßenverkehr liegt z.B. bei Einschränkungen des Gehvermögens vor, die

- von den unteren Gliedmaßen und/ oder von der Lendenwirbelsäule ausgehen und
- für sich allein mindestens einen GdB von 50 ausmachen.

Wenn diese Behinderungen der unteren Gliedmaßen sich auf die Gehfähigkeit besonders auswirken, z. B. bei Versteifung des Hüft-, Knie oder Fußgelenks in ungünstiger Stellung oder arteriellen Verschlusskrankheiten, kann eine erhebliche Beeinträchtigung der Bewegungsfähigkeit im Straßenverkehr ab einem GdB von 40 angenommen werden. (In diesem Fall wird ein Ausweis mit dem Merkzeichen "G" selbstverständlich nur dann ausgestellt, wenn der Gesamt-GdB aufgrund zusätzlicher Behinderungen mindestens 50 beträgt.)
Aber auch bei inneren Leiden kann die Bewegungsfähigkeit im Straßenverkehr erheblich beeinträchtigt sein (z.B. bei schweren Herzschäden, dauernder Einschränkung der Lungenfunktion, hirnorganischen Anfällen, Zuckerkranken, die unter häufigen Schocks leiden).
Die Voraussetzung kann auch erfüllt sein , wenn die Orientierungsfähigkeit des Behinderten erheblich gestört ist (z.B. bei Sehbehinderten ab einem GdB von 70, bei Gehörlosen mit Sehbehinderung oder bei erheblich geistig Behinderten.



Gruß saurbier
 

Existenzminimum

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Hallo ihr lieben,

ich finde es äusserst interessant, dass ihr bei der Betroffenen nun alle auf Ihr Gewicht abstellt.

Keiner weiss genau wie die konstellation aussieht. Nun wenn sie 110kg hat, daneben noch Diabetis und sogar COPD ist dies sicherlich nicht gut, aber es ist nunmal so.

...

Es ist zwar richtig, dass es viele übergewichtige Menschen gibt, die einer Arbeit nachgehen, es gibt aber eine ganze Menge, die das nicht mehr tun, eben weil sie massiv zugelegt haben. Ist regelmäßig auch auf ELO-Forum zu lesen.

Niemand behauptet, dass Gewichstreduktion alle Probleme löst, aber viele. Ich spreche aus eigener Erfahrung. Ich weiß auch, dass es oft ein schwieriger, z. T. komplexer Auftrag ist, der manchmal viele Jahre währt. Und ich weiß, das kleinere Reduktionserfolge, obwohl noch weit vom Wunschgewicht entferen, sehr viel bewirken können. 5 oder gar 10 Kilo weniger wirken sich nicht selten enorm aus. (Blutdruck, Insulinmenge, Schmerzen, allgemeines Wohlbefinden, Herzleistung, Atemnot, Blutwerte etc. etc.... .) ich bin überzeugt: der Großteil der o.a. Probleme könnte gelöst werden, mindesten aber deutlich gemindert.

Das kann sich richtig lohnen , das anzugehen: ob die DRV, KK hilft oder wer auch immer ist letztlich auch egal. Aber natürlich sollte man die Möglichkeiten kennen.

Glück auf!
 

Delaode

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Ähh, also erstmal bin ich keine "sie". :icon_wink:

Und mit der Gewichtsreduktion predige ich auch seit
Jahren, glaubt mir...ich hab da auch kein Verständnis
für....leider ändert das alles nichts daran, dass ich
nunmal meist vor der Wahl stehe zu helfen oder sie
einfach hängenzulassen.....

Rente und Behinderung wird sie hoffentlich in der
nächsten Zeit endlich mal angehen.

Mir ist allein schon dadurch geholfen dass ich durch
die Antworten hier, bei Ihrem nächsten Termin, zu dem
ich wenn möglich mitfahren werde, genug Argumente
habe um den SB hoffentlich von einigen hier genannten
Problemen zu überzeugen.
 

Dagegen72

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hi Herr Delode :icon_redface:

du tust das Beste :)

Du denkst aber auch daran, dass deine Mutter für sich selbst verantwortlich ist?

da
ich
nunmal meist vor der Wahl stehe zu helfen oder sie
einfach hängenzulassen.....
sie sich zu sehr auf dich verlassen kann??

Lasse ihr doch mal die Chance, selbst zu agieren? Vielleicht mobilisiert das neue Energie bei ihr, wenn sie sieht, es geht nicht anders, weil du ihr einfach nicht mehr beistehen kannst? Ansonsten könnte man sich ja auch mal nach anderen HelferInnen welcher Art auch immer umsehen?

Ich bin auf jeden Fall für zusammen halten und für Familie .. aber - das gesunde Maß darf man vielleicht auch immer gerne im Auge behalten, oder?

LG
 
E

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Nun, leider hat meine Mutter die EGV wohl nach der Vorstellung
beim Amtsarzt unterschrieben, wie gesagt...sie lässt sich sehr leicht
einschüchtern und will eigentlich die Termine nur ohne viel Tara
hinter sich bringen.
Nun ja, wenn Du Dir auch nicht alles gemerkkt hast, ist es doch nicht unwahrscheinlich, daß Deine Mutter die Tragweite des Gutachtens nicht erfassen konnte. Also wäre es recht sinnvoll - wie bereits vorgeschlagen - das Gutachten anzufordern (notfalls spendet Ihr dafür einem Anwalt mal ein paar Euros für das Aufsetzen der Anschreiben) und dann mit diesen Zetteln zum Hausarzt zu gehen und sich den Inhalt eingehend erläutern zu lassen. Ihr - Deine Mutter und Du - seid ja keine Mediziner. Und wenn Ihr das Gutachten letztlich erklärt bekommen und dann auch verstanden habt, wird sich möglicherweise herausstellen, daß die EGV völlig daneben ist. Und das ist dann für Deine Mutter der Anlaß, die EGV zu kündigen.

Grund für die Maßnahme wäre wohl einfach eine Aktivierung, also damit
sie mal wieder vor die Tür kommt......
Vielleicht gibt es ja bei Euch einen Sportverein, in dem ältere Mitglieder regelmäßig spazieren gehn. Dann hat sie das auch.

Edit: Grad nochmal kurz telefoniert, Fahrtkosten werden wohl lt. meiner
Mutter aus dem Grund nicht übernommen weil ich sie fahre, nur Buskosten
wären wohl einforderbar o_O
Euch ist aber schon mal aufgefallen, daß Ihr dort dreist angelogen werdet? Man kann ja im JC nicht mal nach der Uhrzeit fragen. Der Kilometersatz für Fahrten mit dem PKW beträgt 0,20 Euro je Kilometer. Einen solchen brauchte es nicht, wenn man tatsächlich nur Fahrkarten ersetzen würde.

Das Arbeitsamt sieht also nicht ein, daß meine Mutter nicht mit dem Bus fahren kann. Wie gesagt wohnen wir hier sehr ländlich, zum Amtsarzt waren es über 40km mit dem Auto. Die Busverbindungen sind extrem spärlich ...
... und der SB im JC ist mit Sicherheit nicht so helle, die Zeiten der Einladungen mit dem Busfahrplan abzustimmen. Hebt man sich die Einladungen auf, läßt sich das nachweisen, wenn man das Fahrgeld dann mal einklagt.

Weiterhin handelt es sich bei der
Maßnahme wohl um so eine Art Haushaltsdienst, wo man für andere Leute
wäsche wäscht usw....unglaublich
Es gibt hier im Forum einige sehr brauchbare Ratschläge zum Umgang mit Maßnahmezuweisungen und -trägern.
 

Dagegen72

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Zitat von Delaode]
Edit: Grad nochmal kurz telefoniert, Fahrtkosten werden wohl lt. meiner
Mutter aus dem Grund nicht übernommen weil ich sie fahre, nur Buskosten
wären wohl einforderbar o_O
Zitat P123:
Euch ist aber schon mal aufgefallen, daß Ihr dort dreist angelogen werdet? Man kann ja im JC nicht mal nach der Uhrzeit fragen. Der Kilometersatz für Fahrten mit dem PKW beträgt 0,20 Euro je Kilometer. Einen solchen brauchte es nicht, wenn man tatsächlich nur Fahrkarten ersetzen würde.


Sogar wenn ich mit dem Fahrrad zu Arbeit fahre (oder zu Fuß??? ) hat man steuergesetzlich Anspruch auf die Pendlerpauschale. Aber: steuergesetzlich = JC-gesetzlich?????


Den Weg zur Arbeit subventioniert der Gesetzgeber in Form einer Pauschale: Für Ihre Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstätte können Sie eine Entfernungspauschale in Höhe von 0,30 Euro für jeden vollen Entfernungskilometer als Werbungskosten von der Steuer absetzen - unabhängig davon, wie Sie zur Arbeit und wieder nach Hause gelangen. Dadurch sinken Ihr zu versteuerndes Einkommen und Ihre Steuerlast.
Mehr hierzu bei: Pendlerpauschale / Entfernungspauschale / Kilometergeld / Fahrtkosten zur Arbeit - Finanztip



@ Delode: du musst dem JC klar machen, dass du aus eigenberuflichen Gründen keine Chauffeurdienste tätigen kannst.



Also ich hatte mal den Fahrtkosten-Ärger: wenn ich vor unterschreiben eines Arbeitsvertrages einen Fahrtkosten-Antrag gestellt hätte, hätte ich was bekommen, da aber schon unterschrieben, dann also nicht!!!!! ><
 
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