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Godfather

Elo-User*in
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Hallo!

Vorab möchte ich betonen, dass ich bereits mehrere Tage gegoogelt habe und auch in den relevanten Foren nach einer Antwort gesucht habe.

Leider blieb meine Suche bisher ohne befriedigendes Ergebnis!

Die grundsätzlichen Bestimmungen und die entsprechenden Ausführungen zu den Kosten der Unterkunft sowie zur üblichen Verrechnungspraxis der Jobcenter bei Guthaben (Heizkosten - Nachtspeicher) sind mir auch soweit bekannt.

Eventuell kann ich die Vorschriften aber jetzt doch nicht korrekt auf meinen Fall anwenden. Daher bräuchte ich nun eure Hilfe!

Meine Ehefrau und ich bilden eine Bedarfsgemeinschaft und erhalten ALG ll.

Am 28.11.2014 erhielten wir nun vom Energieversorger RWE AG die Jahresabrechnung für den Abrechnungszeitraum vom
01.11.2013 bis 03.11.2014.

Nach Anrechnung (Verrechnung) der geleisteten Vorauszahlungen (monatlich 231 Euro) - einschließlich der Abschlagszahlung für November - ergab sich ein Guthaben in Höhe von 293,37 Euro.

Nach Festlegung und in Abzug gebrachtenm neuen Abschlag für den Monat Dezember - 235 Euro - verblieb ein Restguthaben in Höhe von 58,37 Euro.

Zur Verrechnung kamen dabei exakt (Vorauszahlungen):

12 x 102 Euro (Haushaltsstrom) und 12 x 129 Euro (monatliche Pauschale vom Jobcenter) = 2772,- Euro (Bei gesamten Stromkosten in Höhe von 2478,63 Euro).

Das (für uns bekannte) übliche Berechnungsschema eben.

Bedauerlicherweise muss ich nun zum besseren Verständnis (wird bei der Fragestellung deutlich) die vorangegangene Periode ebenfalls angeben. Jahresabrechnung vom 23.11.2013:
04.11.2011 bis 31.10.2013

Für diesen Zeitraum ergab sich aufgrund des extremen und sehr langen Winters 2012/2013 eine Rückforderung. Soll heißen, die erbrachten Vorauszahlungen in Höhe von 2160 Euro (erneut einschließlich der Novemberzahlung) konnten die tatsächlichen Kosten (2719,30 Euro) nicht decken.

Diese Vorauszahlungen (monatlich 180 Euro) wiederum bestanden aus den Leistungen des Jobcenters in Höhe von 12 x 97 Euro sowie den eigenen Beträgen in Höhe von12 x 83 Euro.

Der neue Abschlagsbetrag (wieder ab Dezember zu zahlen) wurde auf monatliche 231 Euro festgelegt - 102 Euro Haushaltsstrom und Anteil Jobcenter für die Heizkosten 129 Euro.


Die Mitteilung vom 05.12.2014 vom Jobcenter verwirrt mich nun etwas. Um ehrlich zu sein, ich verstehe die Berechnung einfach nicht. Vielleicht mache ich einen Denkfehler oder ich begreife einfach die Anwendung der Vorschriften nicht etc. Dann entschuldige ich mich vorab dafür, dass ich eure Zeit verschwendet habe!

Im Schreiben der Sachbearbeiterin werden nun 13 Beträge als Vorauszahlungen des Jobcenters deklariert. Nämlich noch einmal - weil ja bereits im Vorjahr verrechnet - (vielleicht sehe ich das hier schon falsch) 97 Euro (1x) für den Monat November 2013 sowie 12 x 129 Euro für die nachfolgenden Monate.

Sie kommt also insgesamt auf 1645 Euro; hingegen rechnet der Stromanbieter nur 1548 Euro ab (12 x 129 Euro).

Andererseits berücksichtigt sie unsere Vorauszahlung für November 2013 nicht.

Sie gibt darüber hinaus unsere Heizkosten mit insgesamt 1344,17 Euro an.

Die Sachbearbeiterin stellt in ihrem Schreiben weiter fest, dass der Kommune nach Verrechnung ein Guthaben von 300,83 Euro (?) an reinen anerkannten Heizungskosten zustehen.

Die Leistungen für den Monat Januar 2015 werden daher (letztlich) um den Betrag in Höhe von 293,37 Euro gekürzt.

Auch in diesem Zusammenhang bleibt unser (zwar geringer aber vorhandener) Guthabenanspruch wegen der Vorauszahlungen für Haushaltsstrom unerwähnt.

Ist es wirklich in Ordnung, wenn sie den Betrag für November 2013 (97 Euro) ein weiteres Mal zur Verrechnung heranzieht?

Und kann sie in unsere Ansprüche hinsichtlich eines Teilanspruchs des Guthabens einfach ignorieren?

Wie gesagt, wenn ich bloß zu dumm war, dies nachzuvollziehen - sorry!

Wünsche allen (bevor ich es vergesse) schon jetzt ein friedliches Weihnachtsfest und kommt gesund ins neue Jahr!

Vielen Dank im Voraus für eure Mühe und eure Hilfe!

Liebe Grüße

Oliver
 
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