Jagodas Herz für sozial Schwache

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Schwalmstadt. Die Arbeitslosenquote seiner Heimatregion hat er natürlich parat, auch die fällige Analyse. "Wir stehen mit acht Prozent besser da als andere Bezirke in Nordhessen. Das liegt aber nicht an der Infrastruktur, sondern an der Pendelbereitschaft der Menschen", sagt Bernhard Jagoda. Im Wohnzimmer seines Hauses in Schwalmstadt erinnert nur wenig an die Zeit, als er Präsident der damaligen Bundesanstalt für Arbeit war. Ein paar Karikaturen, der Dienstwagen als Modellauto - überreicht von der Fahrbereitschaft zum erzwungenen Abschied 2002. Ausgerechnet der als integer geltende Jagoda war nach neun Jahren über laut Bundesrechnungshof geschönte Vermittlungsstatistiken der Arbeitsämter gestolpert.


Heute blickt der 68-Jährige ohne Zorn auf dieses Ende. Und er ist sich treu geblieben: Das Herz des CDU-Politikers schlägt für die sozial Schwachen. "Von Hartz IV zu leben, das ist sehr schwer", sagt er. Nach seiner Überzeugung konnte den Ärmeren mit der damaligen Sozialhilfe zielgenauer geholfen werden. "Da gab es bei Bedarf eben Extra-Geld."


Auch Diskussionen um Arbeitslose, die sich im sozialen Netz eingerichtet hätten und gar keinen Job wollten, hält er für irrig. "Das sind nur einzelne schwarze Schafe." Wenn er über die Langzeitarbeitslosen spricht, beugt er sich vor, seine Stimme wird um eine Nuance forscher, und er redet über die Notwendigkeit der Qualifizierung solcher Menschen, als würde er noch allmonatliche Pressekonferenzen leiten.
Jagodas Herz für sozial Schwache

Späte Einsichten sind trotzdem zu spät.
 

Hotti

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Die CDU war doch immer schon am treiben, die Sozialhilfe und die Arbeitslosenhilfe zusammen zulegen. Da dürfte Herr Jugoda noch aktiv gewesen sein. Der verascht uns, der Typ.
 
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