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Ja wo ist denn das Geld?

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Lejo

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#1
Dieses Jahr im März hatte mein Mann Arbeit gefunden. Wir waren ganz glücklich und völlig aus dem Häuschen, haben das gleich der Arbeitsagentur gemeldet und die haben auch prompt die Zahlungen eingestellt. Ist ja auch richtig und gut.
Im Juni allerdings kam Post, wir sollten das Geld für die Zeit von März bis Juni zurückzahlen. Wir haben dargelegt, dass wir nichts bekommen haben. "Ahja" war die Antwort "hier ist eine Rückbuchung, stimmt, das Geld haben Sie nie bekommen." Etwas später ging es dann los mit den Mahnungen und Androhung von Gerichtsvollzieher und so weiter. Immer wieder schrieb ich und rief an. Dann schalteten wir eine Anwältin ein. Diese hat sage und schreibe drei Monate lang geschrieben und angerufen und ständig sind alle Briefe (zuerst meine, dann sogar die von der Anwältin) irgendwo verschwunden und es kamen immer wieder neue Zahlungsaufforderungen. Als meine Anwältin schlußendlich mit Klage drohte funktionierte es auf einmal. Jetzt aber ist es so, daß die Agentur nur für einen Anwaltsbrief zahlen will, denn der hätte ja ausgereicht. Nunja....hat ja offensichtlich nicht. Wir sollen also jetzt um die 600 aus eigener Tasche zahlen. Sind aber noch in Widerspruch. Mal schauen, wie das weitergeht.
Ach, und da fällt mir noch ein. Wir haben tatsächlich eine Mahnung über die angefallenen Mahngebühren erhalten, die ja von der Arbeitsagentur nicht zurückgenommen wurden (eben nur die Hauptforderung). Das war allerdings dann mit einem Telefonat erledigt. Ich fragte die Dame nur, ob das ihr ernst sei, mir Mahngebühren für eine Forderung in Rechnung zu stellen, die nachweislich unberechtigt war.

Grüße, Ela
 

gerda52

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#3
Solange das mit den 600 Euro völlig unnötiger Kosten für Dich nicht geklärt ist, kann ich noch keine erfolgreiche Gegenwehr erkennen. Ich habe das Thema deshalb verschoben und hoffe, Du hältst uns weiter auf dem Laufenden. ; )
 

Lejo

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#4
lach...hab eben seeeehr lange meinen beitrag gesucht. Aber du hast recht, wirklich ehrlich erfolgreich ist das noch nicht. Im Vergleich zu dem, was die Arbeitsagentur wollte sind wir allerdings schon erst mal froh.
Ich weiß nur noch nicht, was wir machen, wenn der Widerspruch abgeschmettert wird. Meine Anwaltin hält sich mit Prognosen, wie es vor Gericht läuft eher bedeckt. Bei der Beratung beim Caritas wurde mir Mut gemacht, die Richter hätten die Nase schon voll und würden eher zu Gunsten der SGBII-Empfänger entscheiden.

Grüße, Ela
 

gerda52

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#5
Lejo sagte :
Ich weiß nur noch nicht, was wir machen, wenn der Widerspruch abgeschmettert wird.

Es gibt ja nur zwei Möglichkeiten, entweder in den sauren Apfel beißen und aufgeben oder klagen.

Meine Anwaltin hält sich mit Prognosen, wie es vor Gericht läuft eher bedeckt.

Über ungelegte Eier lässt sich auch schwerlich was sagen.

Bei der Beratung beim Caritas wurde mir Mut gemacht, die Richter hätten die Nase schon voll und würden eher zu Gunsten der SGBII-Empfänger entscheiden.
Ich drück Dir mal meine Däumchen, vll. hilfts.
 
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