IW-Studie zur Lebenszufriedenheit: Die Deutschen sind glücklich

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Die Deutschen sind glücklich - IW-Studie zur Lebenszufriedenheit - SPIEGEL ONLINE

Die Deutschen sind so zufrieden wie kaum je zuvor. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), die SPIEGEL ONLINE vorliegt. Froh zu sein bedarf es einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung

Das ist dann ähnlich wertvoll wie Studien der Tabakwirtschaft über den grossen gesundheitlichen Nutzen von Tabak.

Aber der Spon schnappts sofort auf. Lang vorbei die Zeiten, dass der Spiegel ein kritisches Medium war, auf dessen Erscheinen sich man jede Woche freuen konnte. Damals hätte man solch eine "Studie" zerrupft.

Heut ist der Spon eher ein Regierungsverlautbarungsmedium.

Es ist allerdings von einem besonderen Zynismus, diese Studie, die von Unternehmern iniitiert wurde, betrachtet man den Arbeitsalltag von immer mehr Personen. Und dass der SPON diese Jubelmeldungen unkritisch übernimmt, ist ein Skandal.

"Zudem finde ich es doch sehr interessant, dass die Zufriedenheit scheinbar nur durch den Job zu finden ist. Aber so sind wir halt. Leben um zu Arbeiten. Am Ende dann die Depression, euphemistisch als "Burn Out" bezeichnet. Weitermachen!"(ein Leser)..Chapeau!!
Die Leserkommentare sind in realistischerem Ton verfasst als die Hofberichterstattung vorher.

Die "alten" Spiegelmacher von früher würden im Grab Tango tanzen, könnten sie erfahren, was für ein Schmierblatt er geworden ist.

Aber schön, dass die Menschen in Rumänien fast genau so zufrieden sind wie die Deutschen...
 
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Wirklich, die Leserdiskussion ist sehr interessant. Man sieht, welch eine Diskrepanz zwischen dem Regierungsamtblatt "Spiegel" und dessen Leserschaft bestehen kann.

Hurra, jetzt endlich haben wir Deutschen es amtlich. Wer jeden Tag morgens malochen darf ist per se "glücklich"! Gut dabei ist, dass dieses spezielle deutsche Glück genügend Anti-Hormone freisetzt, um all die "Nebenerscheinungen" wie prekäre Arbeit, zu wenige Lohn, Mobbing, Druck, etc..völlig kompensieren zu können. Da überbringe ich einen lieben Dank an die Arbeitgeber, die diese Studie möglich machten. Wenn Arbeit so glücklich macht, dann könnten wir doch alle noch mehr Arbeit für noch weniger Geld ableisten. Ich meine, gibt es schöneres als GLÜCK? Nein, deshalb sollten wir diesen Vorteil nutzen und uns jeden Tag noch mehr auspowern, um danach müde, zerschlagen aber unendlich "GLÜCKLICH" in`s Bett zu fallen. Aber bitte nicht zu lange "schlafen", denn je eher wir wieder arbeiten dürfen, umso glücklicher werden wir sein. Eine klare Win-Win-Situation. Lieben Dank an die Arbeitgeber....

Ein anderer Leser behauptet, dass lediglich bei Unternehmern und deren direktem Umfeld befragt worden wäre.
 

Bananenbieger

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Froh zu sein bedarf es einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung

Zufriedenheit der Deutschen: Froh zu sein bedarf es einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung
Die Deutschen sind so zufrieden wie kaum je zuvor - das liegt einer Studie zufolge an der niedrigen Arbeitslosigkeit. Am glücklichsten sind Jüngere in Westdeutschland, am unglücklichsten Ausländer im Osten.
Die Deutschen sind glücklich - IW-Studie zur Lebenszufriedenheit - SPIEGEL ONLINE

Hat da jmd. zuviel gekifft???
:biggrin::biggrin::biggrin:
 

edelweiß

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AW: Froh zu sein bedarf es einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung

Lobbypedia sagt: klick mich

da wird einem ja speiübel!
da brummt die Propaganda Maschinerie aber gewaltig im schönen SchLand.

"Hipp-Hipp-Hurra Alles ist super alles ist wunderbar... "

ich könnte :icon_kotz2:
 

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Die "alten" Spiegelmacher von früher würden im Grab Tango tanzen, könnten sie erfahren, was für ein Schmierblatt er geworden ist.

Weil"Agenda" so toll ist, bastelt man sich eine eigene. Etliche Mitarbeiter werden sich nunmehr auch wundern:

Spiegel-Verlag muss 15 Millionen Euro sparen

Grabenkämpfe und personelle Fehlentscheidungen ließen den Spiegel-Verlag in den vergangenen Jahren viel Zeit verlieren. Wie fatal das war, ausgerechnet in Zeiten, die alle Medienunternehmen durch die Digitalisierung massiv unter Veränderungsdruck setzen, bekommt das Haus jetzt zu spüren. Es muss massiv sparen.


aus

Spiegel-Verlag muss 15 Millionen Euro sparen / Übersicht / Medien / Nachrichten - HAZ - Hannoversche Allgemeine




P.S.

Eine Meldung ist jetzt nicht unbedingt eine meinungsäußernde Form des Journalismus (soweit muss man die SPIEGEL-Leute hier mal in Schutz nehmen)
 
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