Ist Nutzung der Jobbörse rechtsverbindlich? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Kipferl

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Hallo zusammen,

ich habe vor geraumer Zeit mal Zugangsdaten für die Jobbörse per Post erhalten, aber sie noch nie genutzt.

Nun gibt es in meinem Bezirk derzeit Probleme mit der Postzustellung, das heisst es dauert zum Teil ewig bis die Post ankommt. Daher würde ich schon gerne mal einen Blick in die Jobbörse werfen um zu sehen, ob da gerade Sachen gelaufen, die ich per Post noch nicht erhalten habe. Vermittlungsvorschläge z.B.

Da ich davon ausgehe, dass das JC jeden meiner Schritte in der Jobbörse nachverfolgen kann und auch sehen kann DASS ich eingeloggt war, nun meine Fragen:

-Bin ich verpflichtet mich auf VV die in der Jobbörse stehen zu bewerben?

- Muss ich dort Nachrichten lesen bzw. beantworten, die mir Arbeitsgeber oder ZAF gesendet haben?

Würde mich über Antworten freuen, da ich Bedenken habe, dass ich mir mit dem Einloggen in der Jobbörse Schwierigkeiten einhandele :biggrin:

Viele Grüße
Kipferl
 

Roter Bock

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Hast Du eine EGV unterschrieben und wird die Nutzung der jobboerse dort thematisiert?

Roter Bock
 

Kipferl

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Nein, die Unterschrift der EGV habe ich verweigert bzw. nicht unterschrieben zurückgegeben nach dem Termin vor ca. 6 Wochen. In dem Entwurf stand dazu nur, dass ein anonymes Profil erstellt wird. Wie gesagt, ich habe die EGV nicht unterschrieben.

Und einen EGV-VA habe ich bis heute nicht erhalten. Das ist es aber was mich unter anderem auch interessiert an der Jobbörse... ob da eine EGV rumschwirrt, die ich nie erhalten habe :biggrin:
 

DonOs

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Dir steht und du behälst dir das Recht vor, selbst zu entscheiden, wie du deine Bewerbungsbemühungen vollziehst. Ich hatte damals ebenso irgendeinen Schrieb erhalten mit Zugangsdaten, diese interessieren mich aber herzlich wenig. Ich möchte erstens, alles schriftlich vom "Peiniger" erhalten und zweitens entscheide ich immer noch selbst, wie ich meine Bewerbungsbemühungen vollziehe. Die Jobbörse gehört nicht dazu. Ich schaue gelegentlich im Rahmen meiner Bewerbungsbemühungen in der Jobbörse nach, nicht aber angemeldet, wäre ja noch schöner, sondern ob irgendetwas passendes dabei ist, was aber nie der Fall ist. Man spioniert uns bereits genügend hinterher.

Da stellt sich mir folgende Frage. Sei angenommen, dies ist Bestandteil einer unterschriebenen und oder strittigen EGV und man hat keine Möglichkeit einen PC mit Internet zu nutzen, was dann? Kauft dir der SB einen PC. :icon_mrgreen:
 

0zymandias

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[...]Da stellt sich mir folgende Frage. Sei angenommen, dies ist Bestandteil einer unterschriebenen und oder strittigen EGV und man hat keine Möglichkeit einen PC mit Internet zu nutzen, was dann? Kauft dir der SB einen PC. :icon_mrgreen:
In dem Fall würde wieder zu der SB-Standard-Antwort gegriffen: Ein PC ist im Regelsatz enthalten.

(Frage mich bitte nicht, wo und wie, denn das wäre nie meine Antwort.)
 

Charlot

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Die Standart-Antwort lautet:
Hier gibt es kostenlose PC-Nutzung für Alg2-Empfänger.
 

DonOs

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Auf einem fremden PC gebe ich aber nicht irgendwelche Daten ein. Ich weis weder wie diese PCs geschützt sind, noch was die alles speichern. Demzufolge würde ich das Angebot bei der kostenlosen PCs-Nutzung dankend ablehnen.

Andererseits kann man das Angebot des JC auch nutzen, vielleicht sogar täglich, da stellt sich dann eine weitere Frage zur Übernahme der Fahrtkosten dorthin. Diese werden dann sicherlich nicht übernommen werden, da es keine offizielle Einladung ist oder? Demzufolge kann ich die kostenlose PCs Nutzung nicht wahrnehmen. :popcorn:

Wenn ein PC im Regelsatz enthalten ist, Frage ich mich wo.
 

CompanionCube

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Ich habe kürzlich erfahren, dass es in meinem JC (Berlin) ganz offensichtlich üblich ist, Neuantragsteller sofort in eine kurze "Maßnahme" zu schicken ("Sofortangebot" nach § 15a SGB II), die unter anderem dazu dient, dort mit Betreuung das Profil auszufüllen. Keine Ahnung, ob das rechtmäßig ist (siehe hier), aber sicher ist wohl, dass bei denen regelmäßig die Alarmsirenen losgehen, wenn ein Profil nicht ausgefüllt ist, so dass man dann öfter mal Post kriegt.

Diese Variante würde jedenfalls das Problem mit dem fehlenden PC "lösen" ...
 

Manuel

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Ich hatte mich bevor ich zu Hartz4 wurde bei der Jobbörse angemeldet und hatte auch den Sachbearbeiter davon erzählt, aber Ihn hat das nicht interessiert, er hat sonst selber in der Jobbörse geguckt was es für Arbeit in meiner Umgebung gibt und mich dort hingeschickt.
 

gelibeh

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Ein VV muss Dir nachweislich zugehen, bzw. im Zweifelsfall hat das JC den Zugang zu beweisen. Fraglich ist, ob das nachweislich genug ist, wenn Du Dich in der Jobbörse eingeloggt hast.
 

Texter50

Super-Moderation
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Der "Vorteil" des Profils in der Jobbörse: da kann jeder Hempel an allen Stellen was ändern, ohne den LE zu fragen. Der LE wieder kann nur eingeschränkt Änderungen vornehmen. Insgesamt führt das zu völlich verqueren Profilen, mit denen tatsächlich niemand was anfangen kann. :biggrin:
Da nur der schriftliche VV verbindlich und vor allem nachweisbar ist, sehe ich wenich Sinn darin, in der Jobbörse nachzuschauen und mir vielleicht den Tag zu verderben.
Die angesehen Inhalte kann man zwar per ScreenShot sichern oder als Seite auf dem Rechner speichern, aber diese Infos kann jeder mit ein wenich Grundkenntnissen in Sachen HTML oder Bildbearbeiten faken - als richtiger Beweis wird sowas eher nicht gelten.
Oft werden EGVs, die da vermerkt sind, gar nicht abgeschickt, das dient dann nur der Statistik: das SB hat sein soll erfüllt.

Nochmals: jeder Hempel beim Amt kann da an allen Stellen was eintragen und ändern. Für den LE sind die wirklich interessanten Bereich nicht erreichbar - es sei denn, das SB hat gepennt.
Auf diesem Weg bin ich mal an nen Gesprächsprotokoll über mich gekommen - war aber eher positiv.

Für mich stellt sich immer die Frage: wie viele Dinge will ich noch überwachen? Da umkreise ich täglich wie ein Geier den Briefkasten und soll dann möglichst zusätzlich noch mehrmals täglich ins Profil gehen?
Nöö, so viel Aufwand muss ich nicht haben. :icon_stop:
 
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