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Ist nach Ablehnung eines EM-Antrag ein neuer Versuch möglich ?

painfull

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#1
Hallo liebe Fories,
was passiert nach Ablehnungsbescheid und Wiederspruch und die Klage vorm SG abgewiesen wurde?
Kann ich erneut Antrag stellen ?
Beim Erstantrag wurden sie Versicherungszeiten gerade noch erfüllt. Bleibt das erhalten ? Lg painfull
 

Kerstin_K

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#2
Sinnvoll ist das wohl nur, wenn man neue Befunde hat.
 

Doppeloma

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#3
Hallo painfull,

sehr sparsam deine Anfrage meinst du nicht auch ???
Es gab schon mal ein längeres Thema und bereits darin hast du geschildert, dass du seit längerer Zeit keine Leistungen beziehst von irgendwo.

Dein Vater unterstützte dich soweit ich mich erinnere oder hat sich das geändert, bekommst du jetzt (seit wann ?) Geld vom JC ?
Auch mit laufender ärztlicher Betreuung und AU-Bescheinigungen war so Einiges offen, woher sollen da überhaupt noch Ansprüche auf eine EM-Rente kommen können ???

was passiert nach Ablehnungsbescheid und Widerspruch und die Klage vorm SG abgewiesen wurde?
Warum schreibst du nicht dort weiter, es weiß doch Niemand was genau bei dir aktuell los ist, um dir das ernsthaft beantworten zu können. :icon_kinn:

Zunächst mal wären die genauen Gründe für die Ablehnungen und die Abweisung der Klage am Gericht wichtig, wenn es dabei um deine Versicherungszeiten geht und nicht vorrangig um deine gesundheitlichen Probleme, dann dürfte ein neuer Antrag noch weniger Aussichten auf Erfolg haben. :icon_evil:

Kann ich erneut Antrag stellen ?
Anträge kannst du stellen so viele wie du willst aber es wird immer wieder Ablehnungen geben, wenn du die Versicherungszeiten NICHT (mehr) erfüllst zum Antragszeitpunkt.

Beim Erstantrag wurden sie Versicherungszeiten gerade noch erfüllt. Bleibt das erhalten ?
Wenn deine Klage aktuell (wann ?) abgewiesen wurde, dann hast du diesen Prozess gegen die DRV verloren und das Verfahren gilt als abgeschlossen.

Ein neuer Antrag auf EM-Rente beginnt also komplett bei NULL auch was die erforderlichen Versicherungszeiten betrifft ... da bleibt nichts erhalten ... :icon_evil:

Wenn du den Antrag stellst müssen wieder die letzten 5 Jahre mit wenigstens 36 Monaten Pflicht-Versicherungszeiten belegt sein, zählt also jetzt ab 2013 bis heute ...

Wo soll da was herkommen für eine EM-Rente, da nützen dir auch die besten Ärzte nichts mehr, NUR eine durchgehende AU-Bescheinigung über die ganzen Jahre hätte den Anspruch noch aufrecht erhalten können, die kann man sich aber nicht nachträglich ausstellen lassen. :icon_evil:

MfG Doppeloma
 

Miksche

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#4
Kann man nicht rückwirkend für einen gewissen Zeitraum freiwillig einzahlen?
 

Doppeloma

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#5
Hallo Miksche,

Kann man nicht rückwirkend für einen gewissen Zeitraum freiwillig einzahlen?
Das geht für eine spätere Altersrente (sofern man genug Geld dafür übrig hat), einen Anspruch auf EM-Rente hat man nur aus Pflichtversicherungszeiten, das kann man nicht freiwillig nachholen. :icon_evil:

Die soll ja Erwerbseinkommen ersetzen wenn man wegen Krankheit (Erwerbsminderung) nicht mehr weiter arbeiten kann oder es muss wenigstens (von der DRV anerkannte) Ersatz-Zeiten geben (Krankengeld/ ALGI und ALGII DIREKT danach).

Letzte Rettung kann noch eine langfristige AU-Bescheinigung sein (die mal in solchen Pflicht-Zeiten begonnen hat), die muss aber auch nachweislich und durchgehend vorliegen.

MfG Doppeloma
 
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