• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

Ist Menschenwürde nicht systemrelevant?

Status
Nicht offen für weitere Antworten.

Martin Behrsing

Mitarbeiter
Redaktion
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
16 Jun 2005
Beiträge
22.306
Gefällt mir
4.155
#1
DIE LINKE. NRW diskutierte mit der
Erwerbslosenbewegung über Forderungen rund um Hartz IV

Unter dem Motto Hartz IV
muss weg Was
kommt danach? hat DIE LINKE. NRW in Bochum zur Diskussion über
Forderungen und Strategien zur Überwindung von Hartz IV eingeladen.Die rund 80
TeilnehmerInnen erwartete in der Jahrhunderthalle ein spannendes und bunt
besetztes ExpertInnenpodium. Neben VertreterInnen von Partei (Helmut Eigen -
Landesvorstand DIE LINKE. NRW, Ida Schillen - Bundesvorstand DIE LINKE und
Kornelia Möller MdB - Bundestagsfraktion) konnten VertreterInnen aus
Wissenschaft und sozialer Bewegung für die Diskussion gewonnen werden. So
stellten Dr. Helga Spindler von der Uni Duisburg Essen, Mag Wompel von Labournet, Ulrike Gieselmann
von der Beratungsstelle Widerspruch e.V. und Martin Behrsing vom
Erwerbslosenforum Deutschland ihre Standpunkte und Forderungen für eine
Gesellschaft mit den und jenseits der Hartz Gesetze vor.



weiterlesen auf: PR-SOZIAL, das Presseportal...
 

Dora

Elo-User/in

Mitglied seit
12 Feb 2007
Beiträge
873
Gefällt mir
9
#2
Die Frage: "Ist Menschenwürde nicht systemrelevant?" kann ja wohl nur rhetorisch gemeint sein. Für das Finanz- und Wirtschaftssystem ist sie eindeutig mit "Ja" zu beantworten.
Die Würde des Menschen ist nicht nur nicht relevant für das System, sondern hinderlich und existiert also nicht. Denn im Finanz- und insbesondere dem Wirtschaftssystem hat der Mensch, nach dessen Würde die Frage gestellt ist, die Funktion als einer von drei Produktionsfaktoren zur Erzielung von Profit. Als einer von drei Faktoren ist der Mensch also dem Prinzip der Profitmaximierung untergeordnet und seine Würde kommt da überhaupt nicht vor.

Da das System - insbesondere der institutionalisierten - Korruption dazu geführt hat, dass der Staat als Konzern und die Regierung und Landesparlamente mit ihren Mitgliedern und Parteien als (staatliches) Management der Wirtschaft und Reichen agieren und sich auch so sehen.

"Sozial ist, was Arbeitsplätze schafft"
Der Faktor Arbeit wird vom staatlichen Management (Politik, Regierung) dem Diktat der profitorientierten Wirtschaft systemgerecht und damit auf größtmöglichen Profit hin orientiert zur Verfügung stellt. Agenda 2010 und Hartz IV sind von dieser Aufgabenstellung geprägt, sind Instrumente zur Umsetzung. Da geht es nicht um Menschenwürde!
.
 
E

ExitUser

Gast
#3
Die Frage: "Ist Menschenwürde nicht systemrelevant?" kann ja wohl nur rhetorisch gemeint sein. Für das Finanz- und Wirtschaftssystem ist sie eindeutig mit "Ja" zu beantworten.
Die Würde des Menschen ist nicht nur nicht relevant für das System, sondern hinderlich und existiert also nicht. Denn im Finanz- und insbesondere dem Wirtschaftssystem hat der Mensch, nach dessen Würde die Frage gestellt ist, die Funktion als einer von drei Produktionsfaktoren zur Erzielung von Profit. Als einer von drei Faktoren ist der Mensch also dem Prinzip der Profitmaximierung untergeordnet und seine Würde kommt da überhaupt nicht vor.

Da das System - insbesondere der institutionalisierten - Korruption dazu geführt hat, dass der Staat als Konzern und die Regierung und Landesparlamente mit ihren Mitgliedern und Parteien als (staatliches) Management der Wirtschaft und Reichen agieren und sich auch so sehen.

"Sozial ist, was Arbeitsplätze schafft"
Der Faktor Arbeit wird vom staatlichen Management (Politik, Regierung) dem Diktat der profitorientierten Wirtschaft systemgerecht und damit auf größtmöglichen Profit hin orientiert zur Verfügung stellt. Agenda 2010 und Hartz IV sind von dieser Aufgabenstellung geprägt, sind Instrumente zur Umsetzung. Da geht es nicht um Menschenwürde!
.
Würde Menschenwürde eine Eurobetrag haben, wäre sie relevant.
Könnte man mit seiner Menschenwürde an die Börse gehen, wäre sie relevant.

was nicht der persönlichen Bereicherung, der Gewinnmaximierung oder dem "globalen Handel" dient, ist nicht wichtig und schon gar nicht Systemrelevant.
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
Oben Unten