Ist Menschenwürde nicht systemrelevant?

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Martin Behrsing

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DIE LINKE. NRW diskutierte mit der
Erwerbslosenbewegung über Forderungen rund um Hartz IV

Unter dem Motto Hartz IV
muss weg Was
kommt danach? hat DIE LINKE. NRW in Bochum zur Diskussion über
Forderungen und Strategien zur Überwindung von Hartz IV eingeladen.Die rund 80
TeilnehmerInnen erwartete in der Jahrhunderthalle ein spannendes und bunt
besetztes ExpertInnenpodium. Neben VertreterInnen von Partei (Helmut Eigen -
Landesvorstand DIE LINKE. NRW, Ida Schillen - Bundesvorstand DIE LINKE und
Kornelia Möller MdB - Bundestagsfraktion) konnten VertreterInnen aus
Wissenschaft und sozialer Bewegung für die Diskussion gewonnen werden. So
stellten Dr. Helga Spindler von der Uni Duisburg Essen, Mag Wompel von Labournet, Ulrike Gieselmann
von der Beratungsstelle Widerspruch e.V. und Martin Behrsing vom
Erwerbslosenforum Deutschland ihre Standpunkte und Forderungen für eine
Gesellschaft mit den und jenseits der Hartz Gesetze vor.



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Dora

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Die Frage: "Ist Menschenwürde nicht systemrelevant?" kann ja wohl nur rhetorisch gemeint sein. Für das Finanz- und Wirtschaftssystem ist sie eindeutig mit "Ja" zu beantworten.
Die Würde des Menschen ist nicht nur nicht relevant für das System, sondern hinderlich und existiert also nicht. Denn im Finanz- und insbesondere dem Wirtschaftssystem hat der Mensch, nach dessen Würde die Frage gestellt ist, die Funktion als einer von drei Produktionsfaktoren zur Erzielung von Profit. Als einer von drei Faktoren ist der Mensch also dem Prinzip der Profitmaximierung untergeordnet und seine Würde kommt da überhaupt nicht vor.

Da das System - insbesondere der institutionalisierten - Korruption dazu geführt hat, dass der Staat als Konzern und die Regierung und Landesparlamente mit ihren Mitgliedern und Parteien als (staatliches) Management der Wirtschaft und Reichen agieren und sich auch so sehen.

"Sozial ist, was Arbeitsplätze schafft"
Der Faktor Arbeit wird vom staatlichen Management (Politik, Regierung) dem Diktat der profitorientierten Wirtschaft systemgerecht und damit auf größtmöglichen Profit hin orientiert zur Verfügung stellt. Agenda 2010 und Hartz IV sind von dieser Aufgabenstellung geprägt, sind Instrumente zur Umsetzung. Da geht es nicht um Menschenwürde!
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E

ExitUser

Gast
Die Frage: "Ist Menschenwürde nicht systemrelevant?" kann ja wohl nur rhetorisch gemeint sein. Für das Finanz- und Wirtschaftssystem ist sie eindeutig mit "Ja" zu beantworten.
Die Würde des Menschen ist nicht nur nicht relevant für das System, sondern hinderlich und existiert also nicht. Denn im Finanz- und insbesondere dem Wirtschaftssystem hat der Mensch, nach dessen Würde die Frage gestellt ist, die Funktion als einer von drei Produktionsfaktoren zur Erzielung von Profit. Als einer von drei Faktoren ist der Mensch also dem Prinzip der Profitmaximierung untergeordnet und seine Würde kommt da überhaupt nicht vor.

Da das System - insbesondere der institutionalisierten - Korruption dazu geführt hat, dass der Staat als Konzern und die Regierung und Landesparlamente mit ihren Mitgliedern und Parteien als (staatliches) Management der Wirtschaft und Reichen agieren und sich auch so sehen.

"Sozial ist, was Arbeitsplätze schafft"
Der Faktor Arbeit wird vom staatlichen Management (Politik, Regierung) dem Diktat der profitorientierten Wirtschaft systemgerecht und damit auf größtmöglichen Profit hin orientiert zur Verfügung stellt. Agenda 2010 und Hartz IV sind von dieser Aufgabenstellung geprägt, sind Instrumente zur Umsetzung. Da geht es nicht um Menschenwürde!
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Würde Menschenwürde eine Eurobetrag haben, wäre sie relevant.
Könnte man mit seiner Menschenwürde an die Börse gehen, wäre sie relevant.

was nicht der persönlichen Bereicherung, der Gewinnmaximierung oder dem "globalen Handel" dient, ist nicht wichtig und schon gar nicht Systemrelevant.
 

nine82

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"Geld" regiert die welt ..... leider ist das nunmal so ......
 
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