Ist man verpflichtet, den Bewerberaccount bei der Jobbörse zu nutzen? Wer kann etwas dazu sagen oder hat Tips?

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Frank71

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Guten Morgen zusammen,

Ich frage hier nicht in eigener Sache,sondern für meine Nachbarin die hier im Forum nicht registriert ist.

Nur noch zur Info sie arbeitet in Teilzeit und ist Aufstockerin.
Sie steht bisher anonym in der Jobbörse,die ein oder anderen Vermittlungsvorschläge die sie bekommen hat waren ohne RFB.

Sie hat am gestrigen Samstag eine neue Einladung für Dienstag den 15.01.2019 um 9.00 Uhr,dort steht diesmal folgender Text in der Einladung.

ich möchte mit ihnen über die Möglichkeit des gemeinsamen Bewerberaccounts der Jobbörse sprechen.

Wäre es Pflicht für meine Nachbarin einen Bewerberaccount der Jobbörse zu führen, oder kann sie das auch getrost verneinen???
 

Kerstin_K

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AW: Einladung vom Jobcenter am gestrigen Samstag erhalten per Post mit RFB

Den Account hat sie sowieso, da führt kein Weg dran vorbei. Gemeinsamer Account heisst, dass sie bestimmte Dinge editieren kann.
[>Posted via Mobile Device<]
 

Frank71

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AW: Einladung vom Jobcenter am gestrigen Samstag erhalten per Post mit RFB

@Kerstin K...

Den Account von der Jobbörse benutzt Sie eh nicht,denn macht das mit dem Gemeinsamen Account doch eh keinen Sinn und auch das Sie bestimmte Dinge dann editieren kann oder ?


Kann die SB meine Nachbarin denn dazu zwingen die Jobbörse zu nutzen anhand von der Mitwirkungspflicht,oder bleibt es jedem selbst überlassen ob er die Jobbörse nutzt oder nicht?
 

Kerstin_K

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AW: Ist man verpflichtet, den Bewerberaccount bei der Jobbörse zu nutzen? Wer kann etwas dazu sagen und hat Tips?

Nein, das ist freiwillig. Ich bin nichtmal sicher, ob das ein zulässiger Meldegrund ist.
[>Posted via Mobile Device<]
 

Steffifrosch

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Ich habe hier auch oft im Forum gelesen, dass es freiwillig ist. Ich persönlich benutze das nicht. Die lesen dann mit was ich so für Stellen angeklickt habe und wie oft man online ist etc. Kein Bedarf an der Kontrolle.

Du kannst aber auch die Stellenbörse, also das Suchen nach Stellen auch ohne den Account nutzen und die Stellen als PDF auf dem PC speichern.

Man braucht den Account nicht. Als SB mich letztes Jahr fragte, warum ich meine Zeugnisse nicht in der Börse hochlade und mich von da aus bewerbe meinte ich nur, ob das freiwillig ist, wurde bejaht. Und. auf die Frage ob meine Daten dann sicher vor Hackerangriffen der Agentur wären wurde das unsicher verneint. Also hatte sich das ab dem Tag für mich erledigt. :icon_mrgreen:
 

Couchhartzer

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Ich habe hier auch oft im Forum gelesen, dass es freiwillig ist.
Natürlich gibt es so eine Pflicht nicht einmal ansatzweise, denn es gibt ja auch keine gesetzliche Vorgabe, dass man einen Internetzugang haben muss.
Und wenn es keine solche Vorgabe dazu gibt und man daher ggf. kein Internet hat, dann kann es logischerweise auch keinerlei Nutzungspflicht für etwas geben, wozu man einen Internetzugang benötigen würde.
So einfach ist das.
 
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Frank71

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Hallo zusammen,

ich habe die Antworten zusammen mit meiner Nachbarin durch gelesen,danke dafür nochmal,ich werde meine Nachbarin zum besagten Vorladungstermin als Beistand ins Jobcenter begleiten.
 

Frank71

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Guten Abend zusammen,

Meine Nachbarin möchte sich auf den Termin für die nächste Woche vorbereiten.

Einige Dinge weiß man ja auch, wie nichts vor Ort unterschreiben und sämtliche Unterlagen zwecks Prüfung mit zu nehmen.

Habt ihr noch ein paar Infos zur Vorgehensweise?
 

Nena

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- So wenig erzählen wie möglich, SB ist nicht die beste Freundin. Selbst wenn sie helfen will - sie kann es nicht (es gibt keine Jobs zu den gewünschten Konditionen).
- Wie eine Desinfektionsdusche: über sich ergehen lassen, um zu überleben - muss keinen Spaß machen, muss aber sein.
(Wenn sie nicht leicht zu erschrecken ist: hier im Forum stöbern, damit sie nicht Fehler macht, die nicht nötig sind...)
 

Imaginaer

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Nein, das ist freiwillig. Ich bin nichtmal sicher, ob das ein zulässiger Meldegrund ist.
[>Posted via Mobile Device<]

Ja. 1. und 2.


(2) Die Aufforderung zur Meldung kann zum Zwecke der1.
Berufsberatung,
2.
Vermittlung in Ausbildung oder Arbeit,
3.
Vorbereitung aktiver Arbeitsförderungsleistungen,
4.
Vorbereitung von Entscheidungen im Leistungsverfahren und
5.
Prüfung des Vorliegens der Voraussetzungen für den Leistungsanspruch
erfolgen.
(Quelle: § 309 SGB III Allgemeine Meldepflicht)

@Frank71 Einiges gibt es hier im ELO Forum Flugblatt das man beachten könnte. Alles kann man eh nicht bedenken. Aber niemals was vor Ort unterschreiben, nicht verweigern sondern zum prüfen mitnehmen. Mindestens 14 Tage Bedenkzeit.

Die Jobbörse ist freiwillig. Die Bedenken von @Steffifrosch teile ich. Nur eine weitere Fußfessel die man sich da anlegen soll, aber nicht muss.

Viel Glück.
 

Regensburg

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Hi :)

ich habe diesen Thread erst jetzt entdeckt....

1 - Jobbörse. Ist wie schon geschrieben Freiwillig.
Ich habe vor vielen Jahren mein JB Account löschen lassen.
Es wird ab und zu behauptet das JB Account mit ALG2 Antrag vorhanden sein muss -> z.B. als Verbis Verknüpfung, aber ich habe mich in JB nicht gefunden :cool:

2 - JC Termin:
Mit 2k Beiträgen und 1k Danke gehe ich davon aus das Du weißt wie der Hase im JC läuft.
Zusätzliche Infos zum Termin fällt mir nichts ein -> fleißig mitschreiben und Cool bleiben.
 
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Frank71

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Noch einmal für Dummies zum verstehen...

ich möchte mit ihnen über die Möglichkeit des gemeinsamen Bewerberaccounts der Jobbörse sprechen.

Ist meine Nachbarin jetzt verpflichtet den Bewerberaccount der Jobbörse zu nutzen oder nicht?
 

HilfesuchenderMensch

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Es ist definitv freiwillig. Bist nicht verpflichtet das Ding zu nutzen. Und wenn deine Bekannte da das mal nutzt und 1,5 Jahre nicht mehr, dann löscht sich das eh automatisch. Man ist auch nicht verpflichtet Anhänge wie Zeugnisse etc hochzuladen!! Würde ich auch nicht machen, da die das dann 10 Jahre speichern und wer garantiert dir bitte was dann damit passiert??

Wenn SB dazu drängt das Teil zu nutzen, einfach nach der Rechtsgrundlage fragen, oder fragen ob das freiwillig ist, denn man kann auch ohne Account dort wunderbar nach Stellen suchen :cool: und wenn die spinnt..sagste du hast keinen Pin bekommen...das kann man dann ewig so machen, weil Briefe dazu nie ankommen :icon_pfeiff:

Ich hatte SB diesbezüglich gefragt und ob das auch sicher sei, wegen Datenschutz...da meinte sie, nein ist nicht sicher, also hat sich das erledigt. :icon_evil: Brauchst nur in den AGB´s von der Jobbörse nachlesen und in den Nutzungsbedingungen, da schreiben die selbst was von Ihren schwarzen Schafen drin, und. dass man mit Bedacht Sachen hochladen soll, also tschüss :icon_evil:

Ausserdem merkt sich der Account was du so (oder deine Bekannte) da alles anklickt..das sieht man dann rechts die letzten geöffneten Stellen etc...wer weiß was der sich noch alles merkt..wie oft du online warst, wie lange etc..ne danke. Ich nutze es nicht mehr, hatte das alles auch nicht gewusst.

Bloss nicht das Häkchen setzten bei den Datenschutzbestimmungen, denn ohne das kann man den Account nicht nutzen. Lass es lieber ;)
 
D

Dinobot

Gast
Noch einmal für Dummies zum verstehen...ich möchte mit ihnen über die Möglichkeit des gemeinsamen Bewerberaccounts der Jobbörse sprechen.Ist meine Nachbarin jetzt verpflichtet den Bewerberaccount der Jobbörse zu nutzen oder nicht?

Zuerst einmal : die Sb möchte hier sicher an eine Weisung anknüpfen, die von der BA schon vor einiger Zeit verfasst wurde und noch 2,5 Monate auf jeden Fall Gültigkeit besitzt. Eine daran anschließende andere Weisung ist bislang noch nicht von der BA ins Netz gestellt worden. Wenn die Sb das behaupten sollte, dann soll sie die der Nachbarin auch vorweisen.

Diese Weisung spricht von einer Empfehlung an die Mitarbeiter, wobei die für AGL II nur als Empfehlung gilt. Somit hat die Weisung für Mitarbeiter im ALG II keinen Weisungscharakter. Ebenso kann dann für die Empfänger dessen auch nur eine Empfehlung gegeben werden, zumal nicht jeder permanent über eine vollwertigen (also nicht irgendwann gedrosselten) Internet Zugang verfügt, wenn überhaupt. Diese Weisung könnte angeführt werden, um der Nachbarin der Sicherheit der NICHTVERPFLICHTUNG zu geben -worauf sie sich auch berufen kann.

Quelle: https://con.arbeitsagentur.de/prod/apok/ct/dam/download/documents/Weisung201503005_ba014218.pdf

Präventiv sollte die Nachbarin aber auch ansprechen, dass die Jobbörse aktuell in Hintertreffen ist, was die Aktualität und das Ranking betrifft, wo die Jobbärse im Augenblick nur auf Platz 7 abgefallen ist. Dieses Ranking bzw die Ergebnisse dessen kann man im Internet finden.

Diese Jobbörse nutzen auch vermehrt Recruiter für die Insertation von Stellen nur dann -wenn der AG glaubt, dort die richtigen Arbeitnehmer zu finden. dafür benutzen die vermehrt vorher Filter , wo sie Vorgaben eingeben, die der Vorstellung eines idealen und gesuchtem AN entsprechen und wo der bislang in welchen Stellenbörsen erreicht werden kann. Ob gerade AG aktuell gerade das Profil der Nachbarin suchen und dafür dann in der Jobbörse der Arbeitsagentur inserieren würden , das kann man auch selbst herausfinden:

Quelle: JK Ergebnisse Touchpoint Bewerber Dashboard 01

Es macht also vielleicht sowieso wenig Sinn -sich als Bewerber nur oder überhaupt auf diese Börse zu konzentireren.. Dann macht es mehr Sinn -dort zu suchen , wo man als Bewerber auch mehr passende Stellen findet. Das kann man hier ermitteln, in welchen Jobbörsen AG passende für einen anbieten. und das in die Argumentation gegenüber der Sb einflechten.

Eine solche Argumentation -gegen die Jobbörse allgemein -erachte ich soweiso für nützlich, weil es präventiv gegen Zuweisungen wirken kann, weil die meisten Maßnahmen fast alle zur Nutzung und Stellensuche nur in der Jobbörse der BA verpflichten wollen, was aber dann wenig oder gar keinen Sinn.
macht.

Bewerberaccounts -wie die Sb hier vermitteln will -die gibt den Sb nur mehr Möglichkeiten, den Elo mit noch mehr VV auf Trab halten zu können, die dann meist sowieo nicht oder nur vereinzelt dem Qualifaktionsprofil des Elo entsprechen und den Elo willkürlich zu kontrollieren.

Ich denke , das dürfte dann so jetzt genügend Argumentationshilfe bieten -sich nicht unter Druck setzen zu lassen sondern selbstbewusst seine Postion bzw. Einstellung dazu nachvollziehbar zu vertreten . Zudem macht man damit der SB klar -man kennt sich in der Materie aus und lässt sich nicht "bequatschen" oder über den Tisch ziehen.
.
 

Frank71

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Eine Frage hätte ich da noch zu dem Bewerberaccount, wie ist es denn bei Hilfeempfängern die den Account hin und wieder nutzen und der oder die SB stellt irgendwelche schreiben in den Account ein zb. Termine für Einladungen ect. Gilt dann auch die Rechtsfolgebelehrung und man könnte bei nicht Einhaltung sanktioniert werden, man schaut nicht permanent in den Account sofern man ihn nutzt???
 

Couchhartzer

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Gilt dann auch die Rechtsfolgebelehrung und man könnte bei nicht Einhaltung sanktioniert werden, man schaut nicht permanent in den Account sofern man ihn nutzt???
An der bereits sehr deutlich in Beitrag #7 nachlesbaren Antwort:
Natürlich gibt es so eine Pflicht nicht einmal ansatzweise, denn es gibt ja auch keine gesetzliche Vorgabe, dass man einen Internetzugang haben muss.
hast du nun was nicht verstanden?
 

Frank71

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Hallo zusammen,

Wollte mal eben eine Rückmeldung bezüglich des Termins machen.

Der Termin mit meiner Nachbarin diente nur dem Meldezweck,es war nicht mehr die Rede davon, ich möchte mit ihnen über den gemeinsamen Bewerberaccount der Jobbörse sprechen, das ganze dauerte 15 Minuten.

Danke euch allen noch einmal für die tolle Unterstützung.
 
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