Ist hier jemand an COPD erkrankt?

LG 54

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Ich würde mich mal gerne mit jemanden austauschen der COPD hat.
 

LG 54

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Danke, ich werde mich mal durch lesen.
Mich würde auch interessieren ob ein Elo diese Krankheit hat, denn es kommt ja jetzt einiges auf mich zu in Bezug auf Ämter.
Bei der nächsten Vorladung muss ich wohl berichten.
 
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Danke, ich werde mich mal durch lesen.
Mich würde auch interessieren ob ein Elo diese Krankheit hat, denn es kommt ja jetzt einiges auf mich zu in Bezug auf Ämter.
Bei der nächsten Vorladung muss ich wohl berichten.
Krankheiten gehen das JC nichts an! :icon_evil:
 
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Bei der nächsten Vorladung muss ich wohl berichten.
Wenn dich die Krankheit beeinträchtigt, dann solltest du das deinem SB mitteilen, dass du eben gesundheitliche Einschränkungen / Probleme hast.

Diagnosen gehen den SB Nichts an.

Der SB muss dich dann dem ÄD vorstellen.

Schweigepflichtentbindung und Gesundheitsfragebogen haben auch Nichts in SB Hände zu suchen und sind freiwillig auszufüllen und freiwillig zu unterschreiben.
 
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Ja, ich bin daran erkrankt.
Und auf mich kommt auch einiges zu.
Durch die Krankheit und noch einer zusätzlichen Erkrankung bin ich gekündigt worden.
 
E

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Hast Du gegen die Kündigung geklagt?
Wenn eine Krankheit der Kündigungsgrund ist, werden an den AG hohe Anforderungen gestellt.
Er kann nicht einfach so einen Kranken kündigen.

Zum Beispiel müssen in der Vergangenheit schon entsprechende Fehlzeiten vorliegen und die Gesundheitsprognose für die Zukunft muss entsprechend schlecht sein.

Wenn die Kündigung noch keine 3 Wochen her ist,
kannst Du noch Kündigungsschutzklage einreichen.
Geh' am Besten zum Arbeitsgericht bei Dir vor Ort,
nimm Deinen Arbeitsvertrag und das Kündigungsschreiben mit
und lass' Dich von dem Rechtspfleger dort beraten.
Der hilft Dir auch beim Aufsetzen der Klage.

Viele Grüße und alles Gute
Arbeitssuchend
(habe übrigens Asthma. Arbeiten an Orten mit Staubbelastung und starken Gerüchen sind mir verboten - steht im Gutachten des ÄD der AfA)
 

LG 54

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Danke für Eure Antworten, ich weiss seit 2 Monaten dass ich an COPD erkrankt bin, Stufe 3. GdB ist beantragt. Dem Amt habe ich noch nichts mitgeteilt. Da ich nicht weiss wie schnell sich die Krankheit verschlechtert, weiss ich auch nicht ob ich dem Amt was mitteilen soll. Ich werde aber sicher eine Erdgeschosswohnung brauchen, die muss ich ja dann beantragen.
@joseff, danke für den Link.
 

Homer450

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Ich bin an COPD erkrankt gleichzeitig habe ich es mit den Herzen.
Aufgrund meiner Erkrankungen bekomme ich jetzt EU Rente. Unbefristet die Teil EU. Für 2 Jahre befristet die volle EU Rente.
COPD entwickelt sich über mehrere Jahre, nicht von heute auf Morgen. Hat man COPD wirst du auch über kurz oder lang Probleme mit den Herzen bekommen. Bei mir lässt sich die Krankheit nicht rückgängig machen, die Medikamente die ich bekomme lindern aber ein wenig. Du solltest dir überlegen ob es nicht Sinn macht EU Rente zu beantragen. Gut, bei mir hat der Kampf 2 Jahre gedauert, aber am ende mussten die doch einsehen, das auf den Arbeitsmarkt nichts mehr zu machen ist. Vielleicht noch als Info: Auf Grund meiner Erkrankungen COPD und Herz habe ich jetzt 60% Schwerbehinderung.
Noch mal ein edit: Vielleicht ist es gar nicht verkehrt den SB von JC die Erkrankung mit zu teilen, und ein Amtsärztliches Gutachten von JC einzufordern, das könnte bei einer Antragstellung auf EU Rente helfen. Bei mir wurde das Gutachten von Arbeitsamt damals mit berücksichtigt, die geschrieben hatten, das ich quasi nichts mehr machen darf.
 

Regelsatzkämpfer

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Danke für Eure Antworten, ich weiss seit 2 Monaten dass ich an COPD erkrankt bin, Stufe 3. GdB ist beantragt. Dem Amt habe ich noch nichts mitgeteilt. Da ich nicht weiss wie schnell sich die Krankheit verschlechtert, weiss ich auch nicht ob ich dem Amt was mitteilen soll. Ich werde aber sicher eine Erdgeschosswohnung brauchen, die muss ich ja dann beantragen.
@joseff, danke für den Link.
Man kann medizinisch heute einiges tun. Wichtig ist ein guter Lungenfacharzt. Wenn Du keinen wirklich guten mit Praxis findest, etliche Kliniken haben Fachambulanzen. Dran bleiben, nicht unterkriegen lassen. Und gewöhne Dich daran, dass Du NIEMALS Termine mit Behörden oder Gutachtern alleine wahrnimmst. Immer nur mit Begleitung! Das erspart Dir viel Ärger.
 
S

Spitzbart

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Ja, ich bin daran erkrankt.
Und auf mich kommt auch einiges zu.
Durch die Krankheit und noch einer zusätzlichen Erkrankung bin ich gekündigt worden.
Das verstößt klar gegen das AGG.

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) – umgangssprachlich auch Antidiskriminierungsgesetz genannt – ist ein deutsches Bundesgesetz, das Benachteiligungen aus Gründen der „Rasse“, der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität verhindern und beseitigen soll. Zur Verwirklichung dieses Ziels erhalten die durch das Gesetz geschützten Personen Rechtsansprüche gegen Arbeitgeber und Private, wenn diese ihnen gegenüber gegen die gesetzlichen Diskriminierungsverbote verstoßen.

Du könntest sogar Klage gegen deinen Ex-Arbeitgeber einreichen und Schadenersatz verlangen. Setze dich mal mit der Antidiskriminierungsstelle in Verbindung.

Antidiskriminierungsstelle - Impressum
 
E

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Das verstößt klar gegen das AGG.

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) – umgangssprachlich auch Antidiskriminierungsgesetz genannt – ist ein deutsches Bundesgesetz, das Benachteiligungen aus Gründen der „Rasse“, der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität verhindern und beseitigen soll. Zur Verwirklichung dieses Ziels erhalten die durch das Gesetz geschützten Personen Rechtsansprüche gegen Arbeitgeber und Private, wenn diese ihnen gegenüber gegen die gesetzlichen Diskriminierungsverbote verstoßen.

Du könntest sogar Klage gegen deinen Ex-Arbeitgeber einreichen und Schadenersatz verlangen. Setze dich mal mit der Antidiskriminierungsstelle in Verbindung.

Antidiskriminierungsstelle - Impressum
Grundsätzlich richtig. Aber erstens gilt das deutsche Antidiskriminierungsgesetz nicht für Ebberats AG (Schweiz, wobei ich vermute/hoffe, daß die was ähnliches haben), zweitens sind die AG sicher gewieft genug, andere Gründe zu erfinden, die nicht gegen Gesetze verstoßen. Und gerade, wer schwer krank ist, hat meistens nicht die Kraft, gegen eine solche Kündigung vorzugehen.
 
E

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Gast
Das glaube ich allerdings nicht. :cool:

Finde jedenfalls nichts darüber, daß die Schweiz eine Charta der EU unterschrieben hätte.

Die Charta enthält die auf Ebene der Union geltenden bzw. unionalen Grundrechte, die bisher nur durch einen allgemeinen Verweis auf die Europäische Menschenrechtskonvention und auf die gemeinsamen Verfassungsüberlieferungen der Mitgliedstaaten der Europäischen Union im Vertrag genannt wurden (Artikel 6 Absatz 3 des EU-Vertrags).
Quelle nachgeliefert
 
S

Spitzbart

Gast
Das glaube ich allerdings nicht. :cool:

Finde jedenfalls nichts darüber, daß die Schweiz eine Charta der EU unterschrieben hätte.
Recht hast du. Die Schweiz ist kein EU-Mitglied per se und demnach ist die Gesetzeslage leider nicht so einfach. Deshalb habe ich erneut recherchiert und nun die hoffentlich korrekten Informationen gefunden.

Europäische Menschenrechtskonvention

Art. 14 verlangt von den Mitgliedsstaaten, dass diese sicherstellen, dass jeder die Rechte der Menschenrechtskonvention ohne Diskriminierung wahrnehmen kann. Der Artikel benennt nicht abschließend solche Gründe, u.a. Rasse, Hautfarbe, Sprache und Religion. Die Vorschrift verbietet aber nur eine Diskriminierung im Hinblick auf ein bestimmtes Konventionsrecht. Ein allgemeines Diskriminierungsverbot enthält hingegen das 12. Protokoll zur EMRK. Dieses ist aber von Deutschland, Liechtenstein und Österreich bisher nicht ratifiziert, die Schweiz hat es nicht unterzeichnet.

In der Schweiz stellt die EMRK direkt anwendbares Recht dar. Staatliche Grundrechtseinschränkungen sind nicht nur wegen verfassungsmäßiger Rechte einklagbar, sondern auch wegen etwaiger Rechte, die jemandem aus der EMRK zustehen. Die Schweizer Bundesverfassung (BV) garantiert zum Teil weitergehende Freiheiten als die EMRK, wie zum Beispiel die umfassende Wirtschaftsfreiheit. Dabei ist jedoch zu beachten, dass aufgrund Art. 190 BV auch verfassungswidrige Bundesgesetze anzuwenden sind. Die Verfassung bietet daher keinen Schutz gegen Bundesgesetze, welche verfassungsmässig geschützte Grundrechte verletzen. Bei EMRK-geschützten Grundrechten beachtet das Bundesgericht jedoch in solchen Fällen die EMRK, da ansonsten eine Verurteilung der Schweiz durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte erfolgen würde.
Jedoch hat die Schweiz (beziehungsweise das Schweizerische Bundesgericht) neuerdings in zwei Fällen[29] bei der Umsetzung der EMRK (respektive vor allem bei der Umsetzung von EGMR-Urteilen) eine gewisse Mühe gezeigt.
Die Verfahrensgarantien der EMRK führten in zahlreichen Kantonen zu Anpassungen der kantonalen Strafprozessordnungen. Gewisse Kantone hatten jedoch noch lange Strafprozessordnungen, welche zur EMRK in Widerspruch standen. So war es beispielsweise im Kanton Luzern möglich, dass der gleiche Richter erst die Untersuchungshaft anordnet und danach die Untersuchung gegen den Beschuldigten führt. Mit Inkrafttreten der Schweizerischen Strafprozessordnung am 1. Januar 2011 sind diese Widersprüche jedoch beseitigt.
 
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