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Ist Heizkostenrückerstattung bei EM und Grusi Einkommen, dass auf die Grusi auswirkt

Dagegen72

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#1
Eine Person erhält mickrige EM-Rente und aufstockend einen mickrigen Grusi-Betrag (Sozialhilfe). Nun wird sie evtl. eine Heizkostenrückerstattung erhalten und sie befürchtet, dass das Geld, falls da was kommt, bei der Sozialhilfe angerechnet würde.

Hat da jemand Ahnung? Die kranke Person benötigt auch dringend ein Kühlgerät, weshalb sie auf eine Rückzahlung hofft als Anteil zu dem, was sie sparen kann aus ihrem mickrigen Einkommen. Als Kranke. Danke, BRD :(
 

gelibeh

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#2
wenn das Amt die Heizkosten gezahlt hat, dann steht dem Amt auch die Rückzahlung zu.
 

Dagegen72

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#3
die Person hat die Heizkosten mit der Miete aus der EM-Rente selbst gezahlt, vom Grusi-Amt erhält sie eine kleine Aufstockung zum Lebensunterhalt.

Em-Rente gilt doch als Einkommen? Entsprechend ist auch die Rückzahlung als Einkommen zu werten?? :(
 

Brennessel

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#4
Ich hatte das gleiche Problem - ich bekam eine RZ und wusste nicht so genau ob man die bei EU Rente und Grusi auch abgeben muss, das Jobcenter hatte immer explizit angefragt wies ausschaut mit der Abrechnung. Aber ich war derzeit mit den Nerven so fertig, außerdem ist es immer sehr kompliziert da ich mit Strom auch heize und ich benötigte dringend einen neuen Radiator, hatte es einfach behalten und nicht gemeldet. :icon_redface: Das ist aber ausdrücklich KEINE EMPFEHLUNG!! :icon_evil: ich hatte erstmal Glück und der SB hatte nicht nachgefragt, aber im darauffolgenden Jahr bekam ich dafür eine Nachzahlung die sogar ein wenig höher war als die RZ und da konnte ich nun eben leider nicht zum Amt gehen und das Geld beantragen, das hatte ich mir selbst eingebrockt! :icon_redface:

Daher lieber melden! Das gibt keinen Ärger und deine Bekannte bekommt dann auch bei einer NZ geholfen. Bei uns ist es z.b bei den Stadtwerken auch so dass man die einer RZ immer die monatl. Zahlung um zuviel senken und dann daraus resultiert dass es im nächsten Jahr zwangsläufig wieder eine NZ gibt..das könnte dann Probleme geben!

LG
Brennessel
 

gelibeh

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#5
Ich bekomme auch Rente und aufstockend Grundsicherung, bei Dingen wie z.B. Strom, den ich selber zahle, darf eine Rückzahlung nicht als Einkommen angerechnet werden.

die Person hat die Heizkosten mit der Miete aus der EM-Rente selbst gezahlt, vom Grusi-Amt erhält sie eine kleine Aufstockung zum Lebensunterhalt.
Da müsste man mehr wissen. Üblicherweise hat sie einen Bedarf, das sind Regelsatz plus Miete/Heizkosten. Von diesem Bedarf wird die bereinigte Rente als Einkommen abgezogen. Was übrig bleibt, bekommt man als aufstockende Grundsicherung. Das heißt, man zahlt jetzt nicht die Miete/Heizung aus der Rente und bekommt nur den Regelsatz aufgestockt. Das muss im Ganzen betrachtet werden.

Rente lässt sich durch eine Hausrats-/Haftpflichtversicherung, VDK-Beiträge bereinigen.
 

Atze Knorke

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#6
Eine Person erhält mickrige EM-Rente und aufstockend einen mickrigen Grusi-Betrag (Sozialhilfe). Nun wird sie evtl. eine Heizkostenrückerstattung erhalten und sie befürchtet, dass das Geld, falls da was kommt, bei der Sozialhilfe angerechnet würde.

Hat da jemand Ahnung? Die kranke Person benötigt auch dringend ein Kühlgerät, weshalb sie auf eine Rückzahlung hofft als Anteil zu dem, was sie sparen kann aus ihrem mickrigen Einkommen. Als Kranke. Danke, BRD :(

die Person hat die Heizkosten mit der Miete aus der EM-Rente selbst gezahlt, vom Grusi-Amt erhält sie eine kleine Aufstockung zum Lebensunterhalt.

Em-Rente gilt doch als Einkommen? Entsprechend ist auch die Rückzahlung als Einkommen zu werten?? :(

Hallo Dagegen72,

bitte, möchte niemanden zu nahe treten, das ist aber schon sehr mickrig, um eine vernünftige Antwort zu erhalten. Sonst bist du doch eher hier untriebig & allwissend unterwegs, daher ist solch' eine dürftige Anftrage 'für eine Person' als Hilfestellung kontraproduktiv. :icon_neutral:

1. Was soll das mit der 'mickrigen Rente'?
2. Was soll das mit dem 'mickrigen Grusi-Betrag (Sozialhilfe)?
3. Was soll das: "Hat jemand Ahnung"?

Das ist eigentlich unverschämt, wem willst du denn den unwissenden Bären aufbinden? Aus dem "Stöckchen werfen" Alter sind wir hier raus.

Zum Sachstand:

Handelt es sich vermutlich um das 3. oder 4. Kapitel SGB XII? Bei der Antragstellung muss die Person ALLES offenlegen nebst Nachweisen und Mitwirkungspflichten. Darin wird das Einkommen - bereinigte Erwerbsminderungsrente - plus SGB XII-BEDARF - mit den Mietkosten - Grundmiete/Nebenkosten plus Heizung - hat die Person noch eine Hausrat/Haftpflichtversicherung wird die abzüglich berechnet - in einem SGB XII BESCHEID festgehalten. Auch wird die Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht per Antrag vom Sozialamt an den Beitragsservice weitergeleitet.

Weshalb hat die Person die Miete plus Heizkosten aus ihrer EMRente selbst gezahlt?

Die Interpretation ist doch NICHT stimmig? :icon_evil:

Grundsätzlich werden die Miet- und Heizkosten (KdU) als angemessen auch beim Sozialamt geprüft.

Heizkostenguthaben/-rückerstattungen ergehen damit - weil die KdU plus Heizung anerkannt gezahlt werden - voll ans Sozialamt.

Auf Antrag kann ein "ergänzendes Darlehen" gewährt werden (Kühlgerät). Insbesondere, wenn das durch
"Ansparungen" nicht gedeckt werden kann. Die ratenweise Rückzahlung erfolgt mit der monatl. Einbehaltung der Folgeleistung.

So läuft vieles im SGB XII wie im SGB II ab.

'Die Person' ist immer verpflichtet (Mitwirkungspflichten), sämtliche Veränderungen dem Amt unverzüglich mitzuteilen.
 
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