Ist es normal, dass auf den Briefen der Agentur für Arbeit kein Poststempel ist? (1 Betrachter)

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Heute kamen mal wieder zwei unsinnige Vermittlungsvorschläge, die am 04.09 geschrieben wurden.
Auf den Umschlägen ist überhaupt kein Poststempel, und auch keine Frankierung so dass ich noch nicht einmal nachweisen kann wann sie bei mir eingegangen sind.
Ist das mittlerweile normal?
 
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Ja, das ist normal, da zahlreiche JC einen Post-Flatrate-Vertrag abgeschlossen haben.
 

ZynHH

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Also hier in Hamburg ist beides auf dem Umschlag vorhanden.

Trotzdem schreibe ich immer auf den ans Schreiben getackerten Umschlag den Tag drauf, wann ich das Schreiben geöffnet habe.

Hier auf dem Dorf (Stadtteil) passiert es schon einmal, das Briefe erst am nächsten Tag ausgeliefert werden oder am übernächsten...liegt ganz beim Postboten.

Letztes Schreiben
Erstellt : 4.9.2012
Frankiert : 5.9.2012
geöffnet: heute :biggrin:
 

Paolo_Pinkel

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Heute kamen mal wieder zwei unsinnige Vermittlungsvorschläge, die am 04.09 geschrieben wurden.
Auf den Umschlägen ist überhaupt kein Poststempel, und auch keine Frankierung so dass ich noch nicht einmal nachweisen kann wann sie bei mir eingegangen sind.
Ist das mittlerweile normal?
Die Briefe werden mittlerweile im Sichtfensterbereich im Anschreiben durch QR-Code frankiert. Deshalb entfällt wohl das frankieren auf dem Umschlag.
 
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Die Briefe werden mittlerweile im Sichtfensterbereich im Anschreiben durch QR-Code frankiert. Deshalb entfällt wohl das frankieren auf dem Umschlag.
Bei einer Post-Flatrate, die es wohl nur für Behörden gibt, entfällt aber selbst das! Da wird einmal ein Volumenvertrag ausgehandelt (Motto: Pro Woche gehen hier 2000 Briefe raus) und dann wird ein Sondervertrag mit der Post abgeschlossen, ohne das irgendwo was frankiert wird. Har mir eine Ex-JC Kollegin (Beamtin) so berichtet, die vorher selbst bei der Post gearbeitet hat.
 
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Die Briefe werden mittlerweile im Sichtfensterbereich im Anschreiben durch QR-Code frankiert. Deshalb entfällt wohl das frankieren auf dem Umschlag.
Und wie kann man nachweisen, wann man sie bekommen hat?
Nachher heißt es nämlich, zu spät beworben.
Vorgestern rief nämlich eine Zeitklitsche an, für die ich heute erst einen Vermittlungsvorschlag bekommen habe.
Geschrieben am 04.09.12


Ich war natürlich stinkesauer über den Anruf, da ich keine Nummern rausgegeben habe.
Müssen die sich aus dem Telefonbuch rausgesucht haben.
 
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Und wie kann man nachweisen, wann man sie bekommen hat?
Nachher heißt es nämlich, zu spät beworben.
Vorgestern rief nämlich eine Zeitklitsche an, für die ich heute erst einen Vermittlungsvorschlag bekommen habe.
Geschrieben am 04.09.12


Ich war natürlich stinkesauer über den Anruf, da ich keine Nummern rausgegeben habe.
Müssen die sich aus dem Telefonbuch rausgesucht haben.
Das musst Du gar nicht. Den Nachweis hat das Amt zu erbringen. :biggrin:
 

Paolo_Pinkel

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Bei einer Post-Flatrate, die es wohl nur für Behörden gibt, entfällt aber selbst das! Da wird einmal ein Volumenvertrag ausgehandelt (Motto: Pro Woche gehen hier 2000 Briefe raus) und dann wird ein Sondervertrag mit der Post abgeschlossen, ohne das irgendwo was frankiert wird. Har mir eine Ex-JC Kollegin (Beamtin) so berichtet, die vorher selbst bei der Post gearbeitet hat.
Ich glaube nicht, dass die Deutsche Post Geld zu verschenken hat. Mag sein, dass die BA Sonderkonditionen bekommen hat. Aber dass einfach pauschal gesagt wird, wir hauen pro Tag soundsoviele Brief raus ohne das das für die Post nachvollziehbar ist, halt ich für ausgeschlossen. Die müssen das ja auch irgendwie nachvollziehen als Dienstleister, Rechnungssteller und Steuerzahler.
 

Paolo_Pinkel

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Und wie kann man nachweisen, wann man sie bekommen hat?
Nachher heißt es nämlich, zu spät beworben.
Vorgestern rief nämlich eine Zeitklitsche an, für die ich heute erst einen Vermittlungsvorschlag bekommen habe.
Geschrieben am 04.09.12
Dann bestreitest du das mit dem Argument. Den Nachweis muss das JC erbringen. Doof nur, wenn die das dann können. Glaube aber nicht, dass der Standardversand das mit dem QR-Code hergibt, sondern nur ein Einschreiben.
 

Muzel

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Der Stempel ist Wurscht. Es zählt immer der Zugang.
 
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Und wie kann man nachweisen, wann man sie bekommen hat?
Nachher heißt es nämlich, zu spät beworben.
Vorgestern rief nämlich eine Zeitklitsche an, für die ich heute erst einen Vermittlungsvorschlag bekommen habe.
Geschrieben am 04.09.12

Ich war natürlich stinkesauer über den Anruf, da ich keine Nummern rausgegeben habe.
Müssen die sich aus dem Telefonbuch rausgesucht haben.
Wenn es hart auf hart kommt, musst du gar nix nachweisen, solange das JC nicht behauptet, der Brief sei als Postzustellurkunde versandt worden. Und das passiert bei VVs fast nie, weil zu teuer. Für PZUs gibt es nämlich keine Flatrate, die kosten das JC richtig Geld. Im Klartext: Du kannst immer sagen, du hättest einen Brief nie erhalten. Dann bist du aus dem Schneider, wenn es kein "gelber Umschlag" (PZU) war, bei dem die Zustellfiktion greift.
 

hartaber4

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Nicht Wurscht sondern:

§ 37 SGB X Bekanntgabe des Verwaltungsaktes

(1) Ein Verwaltungsakt ist demjenigen Beteiligten bekannt zu geben, für den er bestimmt ist oder der von ihm betroffen wird. Ist ein Bevollmächtigter bestellt, kann die Bekanntgabe ihm gegenüber vorgenommen werden.
(2) Ein schriftlicher Verwaltungsakt, der im Inland durch die Post übermittelt wird, gilt am dritten Tag nach der Aufgabe zur Post als bekannt gegeben. Ein Verwaltungsakt, der im Inland oder Ausland elektronisch übermittelt wird, gilt am dritten Tag nach der Absendung als bekannt gegeben. Dies gilt nicht, wenn der Verwaltungsakt nicht oder zu einem späteren Zeitpunkt zugegangen ist; im Zweifel hat die Behörde den Zugang des Verwaltungsaktes und den Zeitpunkt des Zugangs nachzuweisen.
(3) Ein Verwaltungsakt darf öffentlich bekannt gegeben werden, wenn dies durch Rechtsvorschrift zugelassen ist. Eine Allgemeinverfügung darf auch dann öffentlich bekannt gegeben werden, wenn eine Bekanntgabe an die Beteiligten untunlich ist.
(4) Die öffentliche Bekanntgabe eines schriftlichen oder elektronischen Verwaltungsaktes wird dadurch bewirkt, dass sein verfügender Teil in der jeweils vorgeschriebenen Weise entweder ortsüblich oder in der sonst für amtliche Veröffentlichungen vorgeschriebenen Art bekannt gemacht wird. In der Bekanntmachung ist anzugeben, wo der Verwaltungsakt und seine Begründung eingesehen werden können. Der Verwaltungsakt gilt zwei Wochen nach der Bekanntmachung als bekannt gegeben. In einer Allgemeinverfügung kann ein hiervon abweichender Tag, jedoch frühestens der auf die Bekanntmachung folgende Tag bestimmt werden.
(5) Vorschriften über die Bekanntgabe eines Verwaltungsaktes mittels Zustellung bleiben unberührt.
 
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Ich glaube nicht, dass die Deutsche Post Geld zu verschenken hat. Mag sein, dass die BA Sonderkonditionen bekommen hat. Aber dass einfach pauschal gesagt wird, wir hauen pro Tag soundsoviele Brief raus ohne das das für die Post nachvollziehbar ist, halt ich für ausgeschlossen. Die müssen das ja auch irgendwie nachvollziehen als Dienstleister, Rechnungssteller und Steuerzahler.
Natürlich wird das nachgehalten. Der Kostenberechnung liegen handfeste Zahlen zugrunde. Die Post wird an mehreren Tagen gewogen und daraus wird dann eine Durschnittsvolumen/Gewicht berechnet, anhand dessen sich die Portokosten bemessen. Ist wirklich so! Und dass die BA da als größte Behörde Deutschlands Sonderkonditionen hat, ist wohl offenkundig. Offtopic: Solche Sonderkonditionen gibt es auch zwischen BA und anderen Konzernen, etwa mit der Bahn, Microsoft, Samsung, Telekom etc. Und mitunter profitierne auch die Mitarbeiter davon, da diese etwa von der BA genutzte Office-Software stark vergünstigt auch für den Privatgebrauch über die BA kaufen können.
 

hartaber4

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Natürlich wird das nachgehalten. Der Kostenberechnung liegen handfeste Zahlen zugrunde. Die Post wird an mehreren Tagen gewogen und daraus wird dann eine Durschnittsvolumen/Gewicht berechnet, anhand dessen sich die Portokosten bemessen. Ist wirklich so! Und dass die BA da als größte Behörde Deutschlands Sonderkonditionen hat, ist wohl offenkundig. Offtopic: Solche Sonderkonditionen gibt es auch zwischen BA und anderen Konzernen, etwa mit der Bahn, Microsoft, Samsung, Telekom etc. Und mitunter profitierne auch die Mitarbeiter davon, da diese etwa von der BA genutzte Office-Software stark vergünstigt auch für den Privatgebrauch über die BA kaufen können.
Dann würde ich ja an Stelle des JC auf Dünndruckpapier (beidseitig bedruckt!) und Luftpostumschläge umstellen....

Die Umschläge mit Rechtsfolgenbelehrungen bedrucken (saisonal wechselnd, innen und außen).... so kann man den Elos auch damit die Kenntnis unterstellen.......

Denke denen ist das ziemlich egal.... zahlt doch der Steuerzahler.
 

ZynHH

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Ich war der Meinung, dass die Schreiben ohne Frankierung direkt von der Post ausgedruckt und kuvertiert werden....sozusagen Service von Anfang ( Eingangspost scannen und zuordnen) bis Ende, eben direkt im Postverteilzentrum ausdrucken und kuvertieren.
 

Sansiveria

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Die Umschläge mit Rechtsfolgenbelehrungen bedrucken (saisonal wechselnd, innen und außen
Muss man aber seeehr vorsichtig aufmachen, damit man die dann auch noch lesen kann - vor allem, wenn das Papier so dünn ist :icon_kinn:
 
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Ich war der Meinung, dass die Schreiben ohne Frankierung direkt von der Post ausgedruckt und kuvertiert werden....sozusagen Service von Anfang ( Eingangspost scannen und zuordnen) bis Ende, eben direkt im Postverteilzentrum ausdrucken und kuvertieren.
Auf Nachfrage wurde geantwortet, die Schreiben liefen über einen externen Drucker. Ob's so ist wie von Dir oben beschrieben? Keine Ahnung. Zumindest wäre das ein Indiz für die lange Laufzeit. Bei dringerenden Sachen benutzt man ja auch schon mal die priv. Briefdienste.
 
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Auf Nachfrage wurde geantwortet, die Schreiben liefen über einen externen Drucker. Ob's so ist wie von Dir oben beschrieben? Keine Ahnung. Zumindest wäre das ein Indiz für die lange Laufzeit. Bei dringerenden Sachen benutzt man ja auch schon mal die priv. Briefdienste.
Ich kann bestätigen, dass die üblichen Standardschreiben (Einladungen, Bescheide) aus jedem JC in Deutschland zentral über Nürnberg verschickt werden. Der Druckauftrag wird autimatisch online an die Zentrale übermittelt, sobald man aud "Dokument drucken" klickt. Daher die in der Tat manchmal langen Postlaufzeiten. Das heißt, selbst jemand, der 100 Meter vom Jobcenter in Kiel entfernt wohnt, bekommt seine Einladungsschreiben nicht von da sondern aus Bayern. Man hat aber in Verbis/ATV/A2LL (einige der JC Programme) die Möglichkeit, auf "lokalen Druck" umzustellen. Aber die Mühe macht man sich meist nur, wenn man das ganze als PZU eintüten will. Sonst wird der Postservice in Nürnberg genutzt.
 
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Dann würde ich ja an Stelle des JC auf Dünndruckpapier (beidseitig bedruckt!) und Luftpostumschläge umstellen....
Genau dies zu tun (doppelseitiger Druck) sind ALLE JC-Mitarbeiter auch angehalten. Das Problem sind aber die Drucker in Kombination mit dem Recycling-Papier. Aufgrund dessen Laufeingenschaften gibt es oft Probleme mit dem Papier-Wiedereinzug, der im Rahmen des doppelseitigen Drucks erforderlich ist. Daher wird das nicht immer umgesetzt.
 

Sinuhe

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Ich glaube nicht, dass die Deutsche Post Geld zu verschenken hat. Mag sein, dass die BA Sonderkonditionen bekommen hat. Aber dass einfach pauschal gesagt wird, wir hauen pro Tag soundsoviele Brief raus ohne das das für die Post nachvollziehbar ist, halt ich für ausgeschlossen. Die müssen das ja auch irgendwie nachvollziehen als Dienstleister, Rechnungssteller und Steuerzahler.

Behörden und Firmen kommen in den Genuß von Rabatten.Ob im Brief-oder Paketverkehr.
Keine gewerblicher Versender zahlt z.B.6,90 € für ein 10 Kg Paket.
Da bewegen sich die Preise bis runter auf 2,50 € bei Großkunden.

Wenn Sie große Mengen an Briefen verschicken möchten, haben Sie die Möglichkeit, beim Porto Geld zu sparen. Die Deutsche Post bietet Ihnen je nach Art der Sendung verschiedene Entgeltermäßigungen an.
Ermäßigungskritierien

Ab einem Mindestumsatz von 200 Euro gewährt die Deutsche Post eine Ermäßigung auf freigestempelte Briefsendungen. Pro Geschäftsvorfall und Maschine beträgt diese ein Prozent des Umsatzes.
Bei DV Freimachung gewährt die Deutsche Post eine Entgeltermäßigung von 1 Prozent auf den Umsatz (unabhängig vom Umsatz im Einzelfall).
Bei großen Sendungsmengen, in Verbindung mit Vorleistungen des Kunden, sind zusätzliche Entgeltermäßigungen über Teilleistungen Brief beim Briefabgang und Briefeingang der Briefzentren möglich.
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