Ist es hilfreich, sich für die Dauer einer Maßnahme krankschreiben zu lassen? Welche anderen Optionen gibt es?

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Mouja

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Ich habe jetzt meine erste Eingliederungsvereinbarung unterschrieben.
In dieser steht, dass ich zu einer Eingliederungsmaßnahme soll. Die Beraterin beim Jobcenter hat mir deutlich gemacht, dass sie mich ohne Diese nicht vermitteln kann, da mein Berufsfeld (Webdesign) nicht vermittelt wird. Somit habe ich mich gezwungen gefühlt diese Maßnahme zu unterschreiben.

Mein Psychologe hat mir, nachdem ich ihm von der sinnlosen Maßnahme berichtet habe, angeboten mich für den Zeitraum der Maßnahme krank zu schreiben.

Was passiert jetzt jedoch, wenn ich dies machen lasse? Muss ich dann dauerhaft krank geschrieben sein, damit ich dort nicht hin muss? Muss ich eine neue Eingliederungsvereinbarung unterschreiben oder werden sie versuchen mich immer weiter zu dieser Maßnahme zu schicken?

Als Hintergrund Infos:

- ich habe mein Studium abgebrochen (Media Systems)
- ich habe eine abgeschlossene Ausbildung (Screendesign)
- ich habe psychische Probleme und bin in Therapeutischer Behandlung (Depression, Sozialphobie, Panikattacken, Kindheitstraumata)
 

TazD

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Bitte mal die EGV anonymisiert hochladen. Ggf. lässt sich diese schon angreifen, so dass die Maßnahme kein Thema mehr ist.
 

Mouja

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Bitte mal die EGV anonymisiert hochladen. Ggf. lässt sich diese schon angreifen, so dass die Maßnahme kein Thema mehr ist.

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TazD

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Unterschrift könnte man (fristgerecht) zurücknehmen.
Nein, das ist nicht möglich. Unterschrieben ist unterschrieben.
Hierbei handelt es sich nicht um einen Kaufvertrag bei dem man ein Rücktrittsrecht hat.

Angriffspunkt könnte eher die Unbestimmtheit der Maßnahmebeschreibung sein, aber da kennen sich andere besser aus. Vielleicht meldet sich ja noch jemand.
 

Mouja

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Wie bereits angedeutet glaube ich nicht, dass die Maßnahme für mich (vor allem mit meinen Problemen) einen Sinn amacht. In meinem Berufsfeld sind die Job-Such möglichkeiten eben anders. Meinen schön gestalteten CV fand die Beraterin furchtbar, obwohl der den Standarts der Branche entspricht. Aber nach ihr bin ich so nicht vermittelbar.
 
Zuletzt bearbeitet:

faalk

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AU sollte schon mal rausfallen, da in der EGV steht, dass bei Fehlzeiten die Maßnahme dementsprechend verlängert wird .
EGV wurde halt leider unterschrieben, bleibt meiner Meinung nach nur, die Maßnahme ansich zu "torpedieren" mit, beim MT nichts sofort unterschrieben, vertragsprüfung etc. Liegt natürlich an dir, ob du das "aushältst", event. Druckausübender (beleidigter) MT. Sanktionsandrohung des SB etc.
 

Mouja

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AU ist Krankschreibung und MT ist Maßnahmenträger.
OK. Danke.

Was passiert eigentlich, wenn mich mein Psychologe bis zum Ende der EGV krank schreiben würde? Eigentlich müsste ich dann doch eine neue Vereinbarung unterschreiben,, auch wenn diese dann wieder die Maßnahme beinhaltet. Oder wird die solange in Kraft sein, bis ich die Auflagen erfülle?

Gibt es sonst die Möglichkeit, die Maßnahme neu zu verhandeln, z.B. auf Halbtags?

AU sollte schon mal rausfallen, da in der EGV steht, dass bei Fehlzeiten die Maßnahme dementsprechend verlängert wird .
EGV wurde halt leider unterschrieben, bleibt meiner Meinung nach nur, die Maßnahme ansich zu "torpedieren" mit, beim MT nichts sofort unterschrieben, vertragsprüfung etc. Liegt natürlich an dir, ob du das "aushältst", event. Druckausübender (beleidigter) MT. Sanktionsandrohung des SB etc.

Der Druck ist bei mir das Hauptproblem. Ich bin in keinstem Falle druckresistent. Ich saß sogar bei der SB weinend vor der Tür, während sie die Maßnahme aufgesetzt hat.
Als ich mir den Vertrag in Ruhe durchlesen wollte, hat sie mich bedrängt, dass der nächste Termin bereits wartet.
 
A

Atana

Gast
Gibt es sonst die Möglichkeit, die Maßnahme neu zu verhandeln, z.B. auf Halbtags?


Dann dauert diese Maßnahme doppelt so lange. Ich glaube nicht, dass jemand , der Dir nicht einmal den Flyer oder sonstige Infos zur Maßnahme aushändigt, zu Verhandlungen bereit wäre, zumal Du mit Deiner Unterschrift der schon bestätigt hast, es hätten Verhandlungen stattgefunden ...

Nach meiner Recherche handelt es sich um diese nachfolgend verlinkte Maßnahme, für die in ganz Hamburg enorm viele Teilnehmer zugewiesen werden sollen. Und darin sehe ich Deine Chance, Denn es wurden hierfür -wegen der Anzahl der zu bewältigenden Teilnehmer - 3 Träger insgesamt beauftragt. inkl. dem Träger, wo du die Maßnahme durchziehen sollst. Du brauchst Infos zur Maßnahme und den Flyer dazu, den die Träger bei neuen Maßnahmen immer vor Ort haben müssen. Dazu empfehle ich Dir -kontaktiere die beiden anderen Träger und gibt dich als Interessent aus, der gerne mehr Infos zur Maßnahme haben möchte, für einen Freund -meinetwegen. Dann bekommst du die Infos über die Maßnahme und die Flyer dazu. Vielleicht auch Infos von den anderen Trägern und kannst so Argumente gegen die Maßnahme sammeln, bevor du zum dritten Trägern den Termin hast.

Infos zu den anderne Trägern -mit Adresse findest du hier -innerhalb der Infos zur vorherigen Ausschreibung :

https://ted.europa.eu/TED/notice/udl?uri=TED:NOTICE:070455-2019:TEXT:DE:HTML

Soweit mir bekannt, ist die Option der Verlängerung der Maßnahme um die Fehlzeiten als Standard in den Ausschreibungen anders geregelt, nämlich , dass dies nur dann gilt, wenn du schon mindestens Teilnehmer bist und dann erst fehltst. Denn was man nicht begonnen hat, kann man auch nicht verlängern. Insofern gilt bei Neukunden Maßnahmen - meines Wissens nach -bei einer AU von mindestens 14 Tagen , dass eben alles von vorne beginnen muss, auch die EGV neu verfasst werden muss , eben , weil das Enddatum schon nicht mehr übereinstimmt bzw. übereinstimmen kann . Also -zuerst würde ich mich aber bei den anderen Trägern über diese Maßnahme informieren -vielleicht bekommst du dort die Argumente an die Hand -was es mit dieser Maßnahme auf sich hat.

Übrigens : Die Beschreibung der Maßnahme ist nicht vollständig. Generell beeinhaltet diese Maßnahme DAZU die Verringerung oder Beseitigung von Vermittlungshemmnissen. Vermittlung in eine Beschäftigung und Stabilisierung dessen, was dann insgesamt länger dauern würde, deshalb -wahrscheinlich -auch die Erwähnung -fast beiläufig -als Zwischenschritt, womit erst einmal das Vorantreiben einer schnellen Eingliederung erkennbar. ist, Gut möglich, das die SB erst einmal die Ergebnisse dessen abwarten will, denn die Maßnahme beinhaltet darüber hinaus auch eine psychologische Begutachtung nach der ABC- Methode -soweit mir bisher bekannt. Ein Psychologe ist dort mit vor Ort., nach meinen bisherigen Informationen .

Ich mutmaße mal -das alles wurde Dir nicht gesagt und auch kein Flyer ausgehändigt, weil die SB eben schnell die Sache über die Bühne bringen wollte, vor allem die Leistung Deiner Unterschrift nicht gefährden wollte..
 

Mouja

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@Atana
Tatsächlich wurde mir der Flyer ausgehändigt, allerdings wurde ich direkt danach um Zustimmung gebeten, ohne mir Zeit zum durchlesen zu geben. DIeses habe ich dann nur durch ein Nicken auf erneute Nachfrage bejaht und ich wurde während sie dies Beantragt hat vor die Tür gebeten. Dort hatte ich dann erst Zeit das alles zu lesen und zu sehen, dass die Maßnahme wohl komplett unnötig für mich ist.

Zu den vor Ort seienden Psychlologen werde ich nur gehen (wenn ich denn dann dort erscheine), wenn diese Besprochenes NICHT mit dem JC teilen. Da dies wohl sehr wahrscheinlich nicht der Fall sein werde, werde ich darauf verweisen, dass ich bereits in Behandlung bin und mein Therapeut mir dringendsd davon abrät mit anderen über meine Probleme zu reden. (Ich habe noch diese Woche den nächsten Termin bei meinem Therapeuten, mit dem ich dies alles ebenfalls nocheinmal besprechen werde)

Momentan stürzt mich nämlich alleine das darüber Nachdenken in erneute Depressionen, wobei ich eigentlich auf dem weg der Besserung war. (schon das 3. Mal dass ich heute wieder weine, nur weil ich darüber nachdenke und hier antworte)
 
A

Atana

Gast
wenn diese Besprochenes NICHT mit dem JC teilen. Da dies wohl sehr wahrscheinlich nicht der Fall sein werde,

Der Psychologe soll und wird - meiner Recherche nach - mittels einem Erfassungbogen , den die Sb dem zur Verfügung stellt, alles aufschreiben , was dem nach ABC Methode wichtig erscheint und dies der Sb mitteilen .

Dazu gehört -als Standard -Stärken, Schwächen Analyse. Analyse Deiner beruflichen Stabilität und der beruflichen Einsatzbreite, nach ABC Methode.

Übrigens. Die Sb erweckt in der EGV den Eindruck, sie hätte dich- vor Deiner Zustimmung zur Freigabe Deiner Bewerberdaten über das dazugehörige Prozedere aufgeklärt, was sie auch müsste. Ist so als Standard gegenüber dem Träger zu leisten. Jedenfalls wird das den Trägern und im System immer wieder in Verbis so hinterlegt und ist meistens nur vorgegaukelt. Vermute ich auch hier. Oder hat Dich die SB dazu aufgeklärt?

https://con.arbeitsagentur.de/prod/apok/ct/dam/download/documents/dok_ba013193.pdf


Wenn nicht , dann würde ich das als Aufhänger nehmen -die Zustimmung zur Datenfreigabe zurückzuziehen . Das ist ohnehin jederzeit zulässig. Insofern kann Dir auch nicht abverlangt werden, dies nur wegen der Unterschrift zu unterlassen. Es können immer im Nachhinein Sachlagen auftreten, die das eben notwendig machen., insbesondere , wenn nicht vermittlungsrelevante Sachverhalte zur Übermittlung vorgesehen sind, was hier höchstwahrscheinlich der Fall sein wird.

. (Ich habe noch diese Woche den nächsten Termin bei meinem Therapeuten, mit dem ich dies alles ebenfalls nocheinmal besprechen werde)

Bespreche mit Ihm am besten, ob das nachfolgende in dieser Form und überhaupt für Dich notwendig, machbar und erreichbar erscheint und vor allem eine schnelle Eingliederung erwarten lässt. Die nachfolgenden Ziele sind Standard in Neukunden Maßnahmen über das REZ der BA, wo Psychologen involviert sind. Wenn nachfolgende Zielvorgaben und Erwartungen an Dich bzw. den Teilnehmer nicht in Deinem Flyer zu finden sind , dann würde ich mir die per Nachfragen bei den anderen Trägern bzw. Ausrichtern der Maßnahme bestätigen lassen. Kann Dein Psychologe übrigens auch :

Angemessene Selbst- und Fremdwahrnehmung
2. Angemessene Selbststeuerung
3. Positive Selbstwirksamkeitserwartung
4. Angemessene Problemlösungskompetenz
5. Soziale Kompetenz
6. Stressbewältigungsfähigkeit

Ich bin kein Psychologe -halte das aber insgesamt für überzogen . Komplexe Sachlagen sind meistens nicht mittels ex und hopp Durchlauf oder einem dann gefundenen Schalter mal eben optimierbar oder umlegbar und bestimmt auch nicht insgesamt für jede Berufssparte so erforderlich oder gewünscht. Ich selbst kannte - bis heute - nicht einmal die Erforderlichkeit der Sachlage zu 3.. oder habe mir je Gedanken darum gemacht. Würde antworten: Habe keine Zeit oder Veranlassung -mir darüber Gedanken zu machen . Meine bisherigen AG auch nicht...

Vielleicht findet Ihr ja eine gemeinsame Lösung., Du und Dein Psychologe.
Lass Dich ansonsten nicht verunsichern . Alles halb so wild, wenn man sich zu wehren weiß.
 

Onkel Tom

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Ein Angriffspunkt habe ich in der EGV gefunden.. Im Punkt 12 wird dir vorab
aller Schuld in die Schuhe gesteckt, falls es bei dieser Masnahme zum Abbruch kommt. Das hieße auch, wenn Du beim Masnahmenträger keine weiteren
Dinge wie Datenschutzeinwilligung oder Teilnahmevereinbarungen
unterschreiben willst. (Mache es auch besser nicht !)
Weiter ließe sich das Zustandekommen der EGV kritisieren..

Aber allein schon die damit eröffnete "Datenschleuder" zum JC könnte eventuell
der § 119 BGB hilfreich sein, sich geirrt zu haben, zumal zum Datenschutz geschwiegen wurde ? Dies ginge jedoch erst dann, wenn du was weiteres, was
du beim Masnahmenträger unterschreiben sollst, als Beweismittel sicherst.

So, wie ich das sehe, geht es um einen 3 wöchigem Bewerbungstraining in Form
eines Sofortangebot, sprich SB will sich von "dritten" dein Profil besorgen, statt
es mit dir gemeinsam zu erstellen.. Weiter will SB wohl sicher gehen, das Du
Bewerbungsunterlagen überarbeitest / aktuallisierst.

Deine Unterschrift auf der EGV macht es schwieriger, da eine Begründung
in Sinne des § 119 BGB richtig (glaubhaft) sitzen muss..
 

Mouja

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Übrigens. Die Sb erweckt in der EGV den Eindruck, sie hätte dich- vor Deiner Zustimmung zur Freigabe Deiner Bewerberdaten über das dazugehörige Prozedere aufgeklärt, was sie auch müsste. Ist so als Standard gegenüber dem Träger zu leisten. Jedenfalls wird das den Trägern und im System immer wieder in Verbis so hinterlegt und ist meistens nur vorgegaukelt. Vermute ich auch hier. Oder hat Dich die SB dazu aufgeklärt?
Sie hat mirr Jediglich mitgeteilt, dass die dort einblick auf meinen Lebenslauf bekommen. Das Wars. Nicht mehr und nicht wehniger. Hätte sie mich auhc über die zwingende Psychologische Untersuchung aufklären müssen?

Ich bin kein Psychologe -halte das aber insgesamt für überzogen . Komplexe Sachlagen sind meistens nicht mittels ex und hopp Durchlauf oder einem dann gefundenen Schalter mal eben optimierbar oder umlegbar und bestimmt auch nicht insgesamt für jede Berufssparte so erforderlich oder gewünscht. Ich selbst kannte - bis heute - nicht einmal die Erforderlichkeit der Sachlage zu 3.. oder habe mir je Gedanken darum gemacht. Würde antworten: Habe keine Zeit oder Veranlassung -mir darüber Gedanken zu machen . Meine bisherigen AG auch nicht...

Vielleicht findet Ihr ja eine gemeinsame Lösung., Du und Dein Psychologe.
Lass Dich ansonsten nicht verunsichern . Alles halb so wild, wenn man sich zu wehren weiß.
Vor allem an dem letzten Punkt arbeite ich bereits mit meinem Psychologen. Ich weiß nicht ob es da so sinnvoll ist, wenn ich da an anderer Stelle ohne ihn dort dran arbeite.

Wenn ich dagegen Widerspruch einlegen möchte, dass ich an der Maßnahme teilehme und eine neue EGV aushandeln möchte, wie sollte ich dann am Besten vorgehen?
Die SB hat mir gesagt, dass ich das für mich zuständige SB-Team am besten immer über E-Mail kontaktiere. jedoch sind da bisher bei meinem Freund noch nie Antworten zurück gekommen. Nichteinmal wenn um Erhaltsbestätigung gebeten wurde öA.

Momentane Punkte die für ein Anfechten des EGV und der Maßnahme gelten:
-keine Zustimmung mehr zur Datenteilung nach DVGO in Bezug auf Maßnahme
-keine Bedenkzeit bei Erhalt des EGV
-keine Bedenkzeit vor Zustimmung zur Maßnahme
-unzumutbare Pflichten bei Maßnahme (Psychologe)

Habe ich etwas vergessen? Handeln unter Stress, welches bei mir eig. als nicht Entscheidungsfähig gelten sollte? Habe 2 Tage nnach dem Gespräch mit der SB von meinem Psychologen Panik Tropfen bekommen. Hätte ich die da bereits gehabt, wäre ich beim Gespräch auf Drogen.
 
A

Atana

Gast
Hätte sie mich auhc über die zwingende Psychologische Untersuchung aufklären müssen?

Zunächst solltest du das über die beiden anderen Träger in Erfahrung bringen, ob diese hier ohne gesonderte Zustimmung -meist vertraglich beim Träger -so von dir verlangt werden wird. Ansonsten müsste Dein Psychologe auch die Rechtslage allgemein dazu kennen und ob das so bei Dir einen Sinn machen würde. Du hast unterschrieben, aber eben nur für einen kurzen Zeitraum, was überbrückbar erscheint , wenn die Belastung deinem Psychologen und Dir vorerst nicht zumutbar erscheinen sollte. Du wirst das kaum der Sb ankreiden oder beweisen können, was erfolgt ist oder nicht, weil du nicht wissen kannst, was sie selbst vielleicht anders in ihrem System dazu hinterlegt und anders dargestellt hat.

Um es ganz deutlich zu sagen. Eine Maßnahmezuweisung könnte die Sb noch bis Februar nächsten Jahres neu einleiten. Solange ist die Vertragslaufzeit der Träger für dieses Maßnahme. Entweder jemand bescheinigt Dir eine generelle Nichteignung dafür oder du selbst setzt das so durch, wie auch immer du jetzt die Zeit bis zum Ablauf der EGV durchstehst. Einen anderen Weg sehe ich nicht.
 

Mouja

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wie auch immer du jetzt die Zeit bis zum Ablauf der EGV durchstehst.
Also könnte ich durch Krankschreibung bis ende Juni eine Neuvereinbarung erzwingen, ohne andere Schritte ein zu leiten?

Wenn mein Psychologe mir zustimmt und die Maßnahme für mich nicht tragbar ist, was müsste dann von meiner Seite aus passieren?

Ich versuche soweit es geht einen Rechtsdstreit zu vermeiden, da ich einerseits keinen Anwalt habe, noch Geld für einen. Mir geht es vorerst darum, den so bestehenden EGV zu verneinen bzw auszusitzen und die Maßnahme nicht zu besuchen.
 

qwertz123

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Ich versuche soweit es geht einen Rechtsdstreit zu vermeiden, da ich einerseits keinen Anwalt habe, noch Geld für einen. Mir geht es vorerst darum, den so bestehenden EGV zu verneinen bzw auszusitzen und die Maßnahme nicht zu besuchen.

Dafür zahlst du als Alg2 Emfpänger doch nichts, du brauchst nur einen Beratungsschein den du von deinem Amtsgericht holst, damit gehst du zum Anwalt und Prozesskostenhilfe bekommst du auch, kostet dich alles keinen Cent. Anwälte für Sozialrecht gibts doch auch wie Sand am Meer da findest du auch einen.
Aber Streß ist es natürlich trotzdem erstmal
 
A

Atana

Gast
Wenn mein Psychologe mir zustimmt und die Maßnahme für mich nicht tragbar ist, was müsste dann von meiner Seite aus passieren?
Das du die AU nachweislich gegen Empfangsbestätigung beim JC einreichst. Und Deine SB darüber informierst. Du musst auch keine Termine mit der dann vereinbaren , weil du eben noch gar nicht wissen kannst, ob du diese einhalten könntest.

Kläre erst einmal die Situation mit Deinem Psychologen . Ich wprde aber an Deiner Stelle -zu Deiner Absicherung mir trozdem noch Infos zur Maßnahme evon den anderen Trägern holen , wie vorher schon angeregt. Es wäre natürlich auch hilfreich, dazu Unterlagen von dem Träger zu haben , wo du die Maßnahme absolvieren solltest. Es gibt keinen Königsweg. Dazu kenne ich deinen aktuellen Status zu wenig . Immer eine Handlung nach der anderen . Dann kann man weitsehen. Noch warst Du ja nicht beim Psychologen oder hast Dir Infos geholt...

Ich versuche soweit es geht einen Rechtsdstreit zu vermeiden,
Manchmal lässt sich der aber nicht vermeiden. Kommt darauf an.

Dafür zahlst du als Alg2 Emfpänger doch nichts, du brauchst nur einen Beratungsschein den du von deinem Amtsgericht holst, damit gehst du zum Anwalt und Prozesskostenhilfe bekommst du auch, kostet dich alles keinen Cent.
NEE. So einfach ist das in Hamburg leider nicht. Dort gibt es nur die ÖRA :
Öffentliche Rechtsauskunft, ÖRA Hamburg

Sind das nicht untershciedliche Firmen mit anderen Vorgehensweisen?
Zuerst einmal deren Flyer mit Dem Deines Trägers vergleichen. Gibt es da Unterschiede? .Dann die Anfrage -wie vorher beschreiben . Bespreche das auch mit Deinem Psychologen , der kann dazu hilfreich sein. Die Träger haben zusammen einen Auftrag für diese Maßnahme. Und auch gleiche Vorgaben von deren Auftraggeber. Du solltest in Erfahrung bringen, ob einer der Träger eben keinen Zwang zur Konsultation des Psychologen dort vorsieht oder alle doch usw. Ich hatte vorher schon auf die wichtigen Sachfragen hingewiesen. Wenn Unterschiede da sind, dann nutze dieses Infos entsprechend oder frage DANN hier weiter nach . Im Vorfeld solltest du das selbst herausfinden , um eben die Unzumutbarkeit anhand Dir dann bekannter Tatsachen ergänzend und neu begründen zu können , anhand Dir dann evtl. bekannter zusätzlicher Informationen., die Dir bei Unterschrift eben nicht bekannt waren oder Deine Sb Dir vorenthielt oder in Deinem ggf. Flyer eben nicht drinstehen .
 

Mouja

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, dazu Unterlagen von dem Träger zu haben ,
Welche Infos soll ich mir denn von diesen "Trägern" anfragen? Und wie stehen die zueinander? Sind das nicht untershciedliche Firmen mit anderen Vorgehensweisen? Ich habe eben leider bisher noch NULL Erfahrung mit ALG im Allgemeinen.
 

Onkel Tom

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Jo, die Uhren im Bezug finanzieller Unterstützung zu Rechtsbeistand laufen in HH etwas
anders.. Am besten mit dem letzten Bewilligungsbescheid und alle Papiere, die dein
Problem betreffen zur ÖRA-Zentrale hin gehen..

Es ist durchaus möglich, das diese dich dann zu einer Außenstelle in deiner Nähe
hin schicken, muss aber nicht..
Die ÖRA ist gut besucht und musst mit teils locker 5h Wartezeit rechnen..
Deswegen so früh wie möglich dort hin ;)

Aber dafür kostet die Beratung laut meines letzten Kenntnisstand 3 Euro und bekommst
hoffentlich ein Juristen an deiner Seite, der dein Problem ernst nimmt.
 

Mouja

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