Ist es erlaubt, jeden Tag zwölf Stunden zu arbeiten?

Lars1213

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Ist es normal JEDEN TAG 3 Überstunden zu machen? Oder muss ich das nicht immer machen? Ich bin in der Probezeit und da möchte ich nicht negativ auffallen wenn ich nicht so lange bleibe oder sogar Pünktlich gehe. Trotzdem überfordert mich das. Nach 12 Stunden lässt meine Konzentration erheblich nach und ich begehe mehr Fehler, zudem lohnt das sich auch nicht so wirklich bei mir, weil ich Steuer Klasse 1 habe.

Die erfahrenen Mitarbeiter die in gleicher Schicht arbeiten wie ich, bleiben sogar länger (13, 14 Stunden). Ich bin eigentlich der einzige neue, der immer so lange Überstunden machen muss (Spätschicht). Die anderen Neulinge kommen zu anderer Schicht (morgens) und gehen IMMER pünktlich! Weil die ja perfekte Ausrede am start haben mit Bus verpassen oder Kinder/Tiere zuhause.

Die Schicht kann ich nicht ändern, weil morgens zu viele Leute da sind. Ich muss immer zu Spätschicht (wo es die meiste Arbeit gibt) und dann richtig viele Überstunden machen und das am jeden einzelnen Tag! Weil die anderen Workaholics, die zu zu gleicher Schicht kommen, da am liebsten den ganzen Tag verbringen würden und ich somit auch länger bleiben muss, da es beim Chef keinen guten Eindruck macht wenn ich "früher" gehe als die anderen. (Chef ist da fast 24 Stunden)

Ich habe überhaupt keine Freizeit mehr. Nur noch ein paar Stunden zum schlafen und muss mich dann direkt wieder für die Arbeit vorbereiten.

12 Stunden am Tag kann nicht normal sein. Im Arbeitsvertrag steht, dass meine REGELMÄßIGE Wöchentliche Arbeitszeit 40 Stunden beträgt, nicht 60! Von dem Rufdienst am Wochenende möchte ich erst gar nicht anfangen. Da muss man dann sogar Samstag arbeiten und Sonntags jeder Zeit erreichbar bleiben, falls man gebraucht wird. Dann arbeitet man 7 Tage durch ohne Freizeit Ausgleich.

Kein Wunder, dass da ausschließlich fast nur Osteuropäer arbeiten. Ich bin auch selber Schuld daran, weil ich keine Lehre gemacht habe und dieser Job (vor allem in diesen Zeiten) meine einzige Einkommensquelle ist. Vorher habe ich Jahre lang vergeblich versucht irgendwas zu finden. Diese Arbeit habe ich durch eine Bekannte bekommen.

Aber regelmäßig 12 Stunden geht gar nicht! Wenn man nicht so lange bleibt, macht das beim Chef einen sehr schlechten Eindruck (vor allem im Probezeit) und es wird hinter einem gelästert, weil die ganze Arbeit ja dann für die anderen übrig bleibt. Ich habe aber den Eindruck das die anderen alle gerne Überstunden machen, weil die ja eine andere Steuerklasse haben und es sich für die mehr lohnt. Die sind alle älter und haben sonst nichts zu tun.

Ab und zu Überstunden zu machen ist ja normal. Aber jeden Tag? Ich hätte kein Problem, wenn ich jeden Tag nur eine halbe Stunde länger bleibe würde aber auf 3 habe ich gar keinen Bock.

Muss ich mir das immer gefallen lassen oder kann ich auch nach 30-60 min länger bleiben einfach mal Tschüss sagen und gehen? Sollen die dann eben hinter meinem Rücken reden.

Geld hat absolut keinen Wert wenn ich überhaupt keine Zeit mehr habe.
 

ZynHH

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oder kann ich auch nach 30-60 min länger bleiben einfach mal Tschüss sagen und gehen?
Natürlich, du kannst auch nach Ende deiner regulären Arbeitszeit gehen, solange du deine vertraglich zugesicherten Arbeitszeiten erfüllst. Es gibt auch gesetzliche Vorgaben. Zu der maximalen Wochenstundendauer sagt bestimmt gleich jemand etwas.
 

abcabc

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Das ist natürlich vollkommen unzulässig dich regelmäßig 12h arbeiten zu lassen.
Werden die Arbeitszeiten exakt protokolliert in der Firma oder wird darauf (absichtlich) verzichtet?
Falls es keine Protokollierung gibt, protokolliere es ab sofort selbst exakt (Wann du kommst, wann du Pause machst, wann du gehst). Und dann nach zwei Wochen mal mit der Tabelle zum Vorgesetzten gehen und mit dem mal darüber sprechen, dass sich da was ändern muss.
Gibts einen Betriebsrat?
 

susi1956

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...die Überstunden werden doch dann abgegolten (in welcher Form auch immer)?
 

Lars1213

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Werden die Arbeitszeiten exakt protokolliert in der Firma oder wird darauf (absichtlich) verzichtet?
Falls es keine Protokollierung gibt, protokolliere es ab sofort selbst exakt (Wann du kommst, wann du Pause machst, wann du gehst). Und dann nach zwei Wochen mal mit der Tabelle zum Vorgesetzten gehen und mit dem mal darüber sprechen, dass sich da was ändern muss.
Gibts einen Betriebsrat?

Also ich habe eine Karte zum abstempeln. Ich schreibe aber meine Arbeitszeiten auch immer auf. Einen Betriebsrat gibt es nicht obwohl die Firma ziemlich groß ist. Nur einen Betriebsleiter und er lebt da glaub ich. Er kommt 2 Stunden früher und bleibt auch viel länger als ich.
Ich habe Angst davor, dass ich im Probezeit gekündigt werde, wenn ich schon jetzt mit sowas beim Betriebsleiter oder beim Chef ankomme.
Die anderen Osteuropäer stehen schon Schlange für den Job. Und dann habe ich wieder das Arbeitsamt und Krankenversicherung am Hals (müsste mich selber versichern lassen für 200 Euro)

Ich finde einfach nichts anderes vor allem jetzt durch die Coronakrise nicht. Ich habe diese Arbeit ja nur durch die Bekannte bekommen sonst war bei mir immer beim Vorstellungsgespräch Schluss. Mit dem unsicheren auftreten und dem gestottere von mir.
 

HermineL

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§ 3 Arbeitszeit der Arbeitnehmer ArbzG

Die werktägliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer darf acht Stunden nicht überschreiten. Sie kann auf bis zu zehn Stunden nur verlängert werden, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden.

§ 7 Abs.8 Abweichende Regelungen ArbzG
....
(8) 1Werden Regelungen nach Absatz 1 Nr. 1 und 4, Absatz 2 Nr. 2 bis 4 oder solche Regelungen auf Grund der Absätze 3 und 4 zugelassen, darf die Arbeitszeit 48 Stunden wöchentlich im Durchschnitt von zwölf Kalendermonaten nicht überschreiten. 2Erfolgt die Zulassung auf Grund des Absatzes 5, darf die Arbeitszeit 48 Stunden wöchentlich im Durchschnitt von sechs Kalendermonaten oder 24 Wochen nicht überschreiten.
...

Weiterführende Links:
 

Beebug

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Bin zur Zeit auch in so einer Abteilung. Dort kommt man teils an freien Tagen zum Dienst, weil man es mag und quatscht dann.
Sofern ich meinen Turn erledigt habe, mache ich punktgenau Feierabend. Wenn die anderen langsamer sind, noch rauchen und reden - nicht mein Bier. Gleiches gilt für die Pause. Sofern der Baum nicht brennt, gehe ich zur Pause.

Was steht zu Überstunden in deinem Vertrag?
 

Lars1213

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..die Überstunden werden doch dann abgegolten (in welcher Form auch immer)?
Mehrarbeit wird laut Vertrag am darauffolgenden Monat zusätzlich zum Lohn ausgezahlt. Also ich bekomme die Überstunden immer 1 Monat später ausbezahlt als mein normales Lohn. Weil die überprüft werden müssen oder so.
Da ich noch ziemlich neu bin (3 Wochen) habe ich das noch gar nicht bekommen.

Ich bin ja nicht der einzige der so lange arbeitet, die anderen Spät oder Nachtschicht Leute müssen das auch. Nur alle anderen die frühere Schichten haben, gehen auch alle immer Pünktlich. Ich durfte meine Schicht nicht mehr ändern weil Morgens und Mittags viel zu viele Leute da wären und die Leute Nachts am meisten gebraucht werden.
Die Schütteln mit den Kopf wenn man pünktlich geht. Und fragen auch immer nach wer pünktlich gegangen ist.
Ich möchte im Probezeit nicht so negativ auffallen aber länger mache ich das nicht mit.

Dann muss ich noch den Betriebsleiter immer fragen ob ich gehen darf oder noch beim abräumen helfen soll (und ratet mal was er dann natürlich sagt?)
Gestern war ich einandhalb Stunden länger da und musste noch beim abräumen helfen. Danach bin ich auch einfach gegangen die anderen Spätschicht Leute waren immer noch da am arbeiten. Das war mir dann aber auch egal. Zu viel ist zu viel.


Weiterführende Links:
Ich habe das auch gelesen aber es gibt immer irgendwelche Ausnahmen, wo es gesetzlich erlaubt ist, länger zu arbeiten. Sogar 12 Stunden am Tag!
Das verwirrt mich total! Es gibt 1000 Ausnahmen!
Ich glaube wenn ich mit sowas beim Chef ankomme, hat er sofort eine Antwort parat oder ich werde sofort gekündigt (Probezeit)
 

abcabc

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DU musst eine Entscheidung für DICH Treffen: Möchtest du noch 5 Monate (Probezeit) so extrem viel Arbeiten mit dem Risiko, dass es sich negativ auf deine Gesundheit auswirkt oder dann doch lieber auf den Job verzichten, wenn der Arbeitgeber dich rauswirft, weil du auf deinen Arbeitsvertrag und geltende Gesetze bestehst?
 
Zuletzt bearbeitet:

Lars1213

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Ich war 3 Jahre lang Arbeitslos und habe verdammt viel Glück das ich nun überhaupt ein Job habe. Aber das es so Krass ist mit dem Überstunden war mir am Anfang auch nicht klar. Natürlich hat es negative Auswirkungen auf meine Gesundheit.
Anderseits nimmt mich das Arbeitsamt und die Gesundheitskasse auseinander. Das wirkt sich psychisch negativ auf meine Gesundheit wenn ich monatlich 200€ an die AOK zahlen muss obwohl ich das Geld nicht habe. Das hat mein Vater ein paar Monate lang gemacht aber nun ist er Arbeitslos geworden und ich habe das "Glück" gehabt überhaupt ein Job zu finden.
Bin jetzt durch diese Lage auch irgendwie gezwungen dieses Job zu machen. Sonst bekomme ich zuhause mächtig ärger.
Ich hoffe einfach, dass ich irgendwann auf der Abreit nicht zusammen breche.
 

Quale

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Ich würde die Probezeit so durchziehen und danach dann gemäß Vertrag arbeiten, also die Anzahl der Überstunden reduzieren
Also 5 Monate verarschen lassen. Dann einen oder zwei Monat normal arbeiten und die Kündigung abholen.
Laufe wenigsten nicht so schnell in denn 5 Monaten. :ROFLMAO: :ROFLMAO: :ROFLMAO:
 

abcabc

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Warum solltest du 200€ an die AOK zahlen müssen?
Krankenkassenbeiträge zahlt zu 100% das JC (oder die AfA falls du ALG I Anspruch hast).
 

Lars1213

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Warum solltest du 200€ an die AOK zahlen müssen?
Krankenkassenbeiträge zahlt zu 100% das JC (oder die AfA falls du ALG I Anspruch hast).
Bin noch keine 25 und da gibt es jede menge Hürden bevor ich Anspruch auf ALG2 bekomme. Das hatte ich hier einmal diskutiert mit ALG 2 für mich. Zudem müsste ich bei Hartz 4 jede “zumutbare“ Niedrig Lohn Arbeit annehmen und wer weiß, was in den anderen Branchen so alles läuft

Mich würde mal interessieren um welche Branche es geht, und wie die Pausen sind. 12 Std. Durch arbeiten geht ja wohl nicht.

ZSVA. nach etwa 4 Stunden macht man 1 Stunde Pause und dann arbeitet man die 6 bzw. 7 Stunden durch
 

Lars1213

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Also 5 Monate verarschen lassen. Dann einen oder zwei Monat normal arbeiten und die Kündigung abholen.
Warum? Wenn ich mich nach der Probezeit an meinem Arbeitsvertrag halte wo drin steht das meine regelmäßig Wöchentliche Arbeitszeit 40 Stunden beträgt. Warum könnten die mich dann NACH der Probezeit dafür kündigen? Ich halte mich doch nur an den Vertrag.
 

Lars1213

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Wenn ein Arbeitgeber einen Kuendigungsgrund finden will, irgendwas ist immer.
Das sollte er dann bei den ganzen Frühschicht und Tagschicht Leuten zu erst machen. Die sind doch diejenigen die immer Punkt genau nachhause gehen. Immerhin mache ich im Gegensatz zu denen Überstunden. Wenn die mich deswegen kündigen sollten, gehe ich gleich sofort zu Gewerbeaufsicht Amt.
 

grün_fink

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Ist das sowas?

Puh, schlimmer kanns ja fast nimmer kommen.
Mit deinem Krankheitsbild ist so ein Kram nicht kompatibel, meiner Meinung nach.
Mit Kram meine ich diese extremen Arbeitszeiten. Und dann wahrscheinlich noch schlecht bezahlt.
Frag mal deinen Facharzt dazu. Der würde dich wahrscheinlich recht bald krank schreiben.

Wie lange ist es denn noch bis zum 25. Geburtstag, so ganz grob?
(dass man weiß, ob man das Durchhalten überhaupt anpeilen sollte)
 

Lucky Luke

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Warum? Wenn ich mich nach der Probezeit an meinem Arbeitsvertrag halte wo drin steht das meine regelmäßig Wöchentliche Arbeitszeit 40 Stunden beträgt. Warum könnten die mich dann NACH der Probezeit dafür kündigen? Ich halte mich doch nur an den Vertrag.
Es ist ein grundsätzlicher Irrtum zu glauben, dass Kündigungen nur in der Probezeit stattfinden können. Dort sind sie nur einfacher und leichter durchzuführen, da die Kündigungsfrist kurz ist und der AG keine hinreichend zu belegenden Gründe angeben muss, deshalb:
Wenn ein Arbeitgeber einen Kuendigungsgrund finden will, irgendwas ist immer.
ist diese Aussage durchaus zutreffend.

Nicht böse gemeint @Lars1213, aber deine Weltsicht scheint noch sehr - ich drücke mich mal vorsichtig aus - sehr naiv, fast kindlich, zu sein.

Wenn dein Arbeitsvertrag 40 Wochenstunden vorsieht, dann sind es 40 Stunden und keine 60 oder wieviel auch immer - siehe die Links in Beitrag 7 von HermineL.

Auf die Spielchen, jeden Tag ± 3 Überstunden abzuleisten, darf man sich VON ANFANG AN NICHT EINLASSEN!
Natürlich hat man dann die reelle Chance, recht schnell wieder "freigesetzt" zu werden, aber dieses Risiko ( so es denn eines ist...) muss man eben eingehen -> wehret den Anfängen, kann ich da nur sagen!

.... Wenn die mich deswegen kündigen sollten, gehe ich gleich sofort zu Gewerbeaufsicht Amt.
Wenn die Geschäftspraktiken dort so sind wie von dir geschildert, würde ich an deiner Stelle dies tatsächlich öffentlich machen, da dann eindeutige Verstöße gegen geltende (Arbeits)rechtliche Bestimmungen vorliegen.

Aber deine Intention, die Probezeit "durchzuziehen" und erst später "aufzumucken", weil du dann nicht mehr gekündigt werden wirst (Irrtum -> siehe weiter oben) halte ich für illusorisch und nicht durchführbar, sorry.
 

Elgaucho

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Das ist schon heftig was ich hier lese. Aber früher im harten Speditionsbüroalltag gabs das auch... um 13.00 Uhr angefangen und oft bis der letzte LKW Nachts vom Hof gefahren ist bzw. verladen wurde geblieben ..dann war es nicht selten 0 bzw. 1 Uhr.
Also mittags gekommen ...die ersten einkommenden Nahverkehrs-LkW´s abgefertigt und dann denn Fernverkehr bis tief in die Nacht bzw. nächsten Morgen abgefertigt. Da ist man faktisch nur zum Schlafen zuhause und geht vom Schreibtisch gleich ins Bett und vom Bett zum Schreibtisch. Bezahlte Überstunden kennt man in der Speditionsbranche so gut wie nicht - das läuft dort
unter überbetrieblichem Engagement - natürlich unbezahlt. Also ich an deiner Stelle würde mir dauerhaft was anderes suchen -
dort wo nur Osteuropäer arbeiten ist eindeutig was faul. Mit soviel Überstunden wird keiner auf Dauer glücklich. Corona Krise hin oder her. Der Chef des Ladens weiß schon warum er zu 90 Prozent Osteuropäer beschäftigt und keine Deutschen.
 

AsbachUralt

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Es gibt auch Berufe mit 12-Stunden Schichten, Polizei, Rettungsdienste oder Ärzte. Noch schlimmer Kreuzfahrschiffe. Dazu Monate ohne einen freien Tag. Früher auch Taxifahrer, als ich Anfang der 70 er eine Zeitlang Nebenberuflich gefahren bin, waren 6 Schichten a 12 Stunden pro Woche die Regel für die Festangestellten Fahrer. Wie es heute ist, keine Ahnung.
 

Kerstin_K

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Das sind aber Ausnahmen und dann ist das auch vertraglich so geregelt.
 
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