Ist eine Unfallversicherung sinnvoll? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Aragon

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Hallo allerseits,

ich habe eine Frage zur Unfallversicherung.

Ist es eigentlich sinnvoll vom ALGII jeden Monat Beiträge für eine Unfallversicherung zu bezahlen?

Erweiterte Frage:
Wenn ich als ALGII-Betroffene einen Unfall habe und angenommen, die Unfall-versicherung zahlt dann auch irgendeinen Betrag - nehmen wir mal an - ein paar Tausend Euro....

So, wie ich dieses perfide, menschenverachtende und -verars****ende "H4-System" einschätze, werden die doch alles, was da ausgezahlt werden würde sofort vom monatlichen "Regelsatz" abziehen, so dass ich letzen Endes auch in einer solchen Situation die vera***te wäre oder?

Ich hätte also rein GAR NICHTS von der Versicherungs-Summe?
(Für die ich u.U. jahrzehntelang vorher eingezahlt habe)

Ist dieses so zutreffend bzgl. Unfall-Versicherung oder verhält es sich da anders?
Und mit meinem Kind wäre das dann ja ebenfalls so, oder?


Grüße

Aragon
 

Seepferdchen 2010

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Hallo Aragon,

hier ein Urteil!

Ich habe mal im Net nachgeschaut was es für Urteile da gibt!

Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen Beschluss vom 22.12.2010 , - L 19 AS 2075/10 B ER -

Leistungen aus einer privaten Unfallversicherung wegen Invalidität stellen kein geschütztes Einkommen nach § 11 Abs. 2 Nr. 1a oder Nr. 2 SGB II dar.

Die Gutschrift einer Invaliditätsleistung aus einer privaten Gruppenunfallversicherung stellt ein berücksichtigungsfähiges Einkommen i.S.v. § 11 Abs. 1 Satz 1 SGB II dar, das als einmalige Einnahme i.S.v. §§ 4, 2 Abs. 3 Arbeitslosengeld II- Verordnung (AlgII-V) auf den monatlichen Hilfebedarf der Antragstellerin nach § 9 Abs. 1 Nr. 2 SGB II anzurechnen ist.

Einkommen i.S.v. des § 11 Abs. 1 Satz 1 SGB II ist grundsätzlich alles das, was jemand nach Antragstellung wertmäßig dazu erhält, unabhängig von der Bezeichnung und dem Rechtscharakter der geldwerten Leistung (vgl. BSG Urteil vom 01.06.2010 - B 4 AS 89/09 R - Rn 16 mit weiteren Rechtsprechungsnachweisen).

Die Berücksichtigung eines geldwerten Vorteils, der einer Leistungsbebzieherin erst nach Antragstellung zufließt, als Einkommen setzt weder eine Identität der Zweckbestimmung des geldwerten Vorteils und der Leistungen nach dem SGB II noch eine Zeitraumidentität voraus. Bei der Zahlung einer Invaliditätsleistung wegen der Folgen eines Unfalls aus einer eigenen privaten Unfallversicherung handelt es sich auch nicht um ein privilegiertes Einkommen i. S.v. § 11 Abs. 3 Satz 1 SGB II. Es ist nicht erkennbar, dass zwischen der Unfallversicherung und der Antragstellerin eine Vereinbarung besteht, aus der sich objektiv erkennbar ergibt, dass die Leistung von der Antragstellerin für einen bestimmten Zweck verwendet werden soll.

Vielmehr handelt es bei dieser Zahlung um den Ausgleich für eine durch den Unfall erlittenen dauernde Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Unversehrtheit.

Sie dient wie die Leistungen nach dem SGB II der Existenzsicherung der Antragstellerin als Begünstigte und unterliegt keiner darüber hinausgehenden Zweckbindung, so dass es sich nicht um eine zweckbestimmte Leistung i.S.v. § 11 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1a SGB II handelt (vgl. zu den Anforderungen an eine privat-rechtliche Zweckbestimmung: BSG Urteil vom 01.06.2010 - B 4 AS 89/09 R - Rn 16f mit weiteren Rechtsprechungs-nachweisen).

Des weiteren handelt es sich nicht um eine Entschädigung i.S.v. § 253 Abs. 2 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), d. h. um den Ausgleich eines immateriellen Schadens, der vom Schädiger zu erbringen ist, sondern laut Schreiben der privaten Unfallversicherung vom 07.07.2010 um den Ausgleich eines Gesundheitsschadens am rechten Arm, also um den Ausfall von Erwerbsfähigkeit wegen Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit infolge des versicherten Risikos (vgl. zu Zahlungen aus einer privaten Unfallversicherung: LSG NRW Beschluss vom 05.01.2010 - L 1 B 29/09 AS - LSG Sachsen Urteil vom 13.03.2008 - L 2 AS 143/07 -).

Der bedarfsmindernden Berücksichtigung der Zahlung aus der privaten Unfallversicherung steht nicht entgegen, dass diese Zahlung zur Schuldentilgung verwendet wurde. gefestigter Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (BSG Urteil 16.12.2008 - B 4 AS 70/07 R - Rn 28).

Rechtsprechungsticker von Tacheles KW 02/2011

Und schau auch mal hier rein!

Tacheles e.V. / Haralds Ecke

Leistung aus Unfallversicherung und Alg-2 Sozialrecht frag-einen-anwalt.de

In diesem Link wird geschrieben vom RA zum Thema Schmerzensgeld

Bestimmt weiß noch ein anderer user noch was dazu!

Gruß Seepferdchen:icon_pause:
 

Konstabler

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Die wesentliche Frage ist doch, wie teuer die ist und ob du dich langfristig binden musst.

Die nächste Frage wäre, was passiert, wenn du die Versicherungsbeiträge nicht mehr bedienen kannst, aus welchen Gründen auch immer.

Wahrscheinlöich dreht die Versicherung dann durch und schickt dir das Inkassoinstitut auf den Hals.

Du kannst das aber einfach prüfen: gehe zum Versicherungsvertreter deines Unvertrauens und frage den, was seine Gesellschaft macht, wenn du nix mehr zahlen kannst.

Das nächste Problem wird sein, dass du eine Rechtsschutzversicherung brauchen wirst, damit du im Schadensfall auch dein Recht erstreiten kannst.
Natürlich bei einer anderen Versicherungsgesellschaft ...
 

Muzel

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Die Verbraucherberater sind in solchen Fällen immer die richtigen Ansprechpartner. Vor allem sind sie billig.
 
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Du hast gelesen, was Seepferdchen geschrieben hat, also den Vertrag kündigen. Ist die Laufzeit noch lange, dann umstellen auf die tariflichen Mindestsummen, das kostet dich auf jeden Fall weniger. Bei der Umstellung darauf achten, dass dir nicht wieder eine lange Laufzeit reingewürgt wird.

Die tariflichen Mindestsummen sind bei den Versicherungsgesellschaften unterschiedlich. Meist ist es jedoch ein Mindestjahresbeitrag, der erzielt werden soll.
 

Aragon

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Hallo allerseits,

erstmal danke für Euer Feedback. :icon_smile:

Ich habe eine Unfallversicherung deren monatlicher Beitrag mich schon mittlerweile "stört"...

Außerdem ist die Mindest-Laufzeit - was mich beim Abschluß gar nicht gestört hat, da ich da noch anders darüber "gedacht" habe - schon arg lang...jetzt regulär noch 3 Jahre!

Ich habe mir letztens mal die Ausschluß-verfügungen durchgelesen...ist ja schon heftig...

Naja, und dann wird mir gerade bewußt, dass, im Falle einer Auszahlung wegen Schadens durch Unfall ja das ****center wohl sowieso alles schön "einkassiert", ich also letztendes die verarschte bin....

All das hat mich in den letzten Tagen u.a. beschäftigt - deswegen mein Posting - und ich überleg(t)e halt, wie ich aus dieser Nummer, äh, Versicherug wieder herauskomme...da sie mir ja doch letztenendes, zumindest solange ich ALGII-Betroffene bin, im Fall des Falles - dank H4 und dessen volkszertretende AufrechterhalterInnen - ja doch nichts bringt....LEIDER..:icon_rolleyes:

Da geb ich doch lieber die fast 30,- Euro im Monat für angenehmere Dinge aus...:biggrin:

@Demoiler
Zu den vertragl. Mindestsummen da muß ich ich noch mal informieren...


@Konstabler
Die nächste Frage wäre, was passiert, wenn du die Versicherungsbeiträge nicht mehr bedienen kannst, aus welchen Gründen auch immer.
Tja, da bleibt mir wohl nichts übrig als die lieben Leute mal anzurufen und zu fragen - mal ganz "unverbindlich"...:biggrin:


Erstmal soweit von mir...

Wenn euch noch was einfällt gerne schreiben...:icon_daumen:


Aragon
 
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Ich möchte jetzt mal nicht übers Versicherungsrecht referieren..
aber Unfall ist nötig wie ein Kropf.
Was du aber haben solltest, wäre eine Haftpflicht - kostet um die 60 im Jahr. Vielleicht hast du ja die Möglichkeit, Deine VS zu kündigen, mit dem Hinweis, dass Du für eine Haftpflicht offen wärst...
 
G

gast_

Gast
aber Unfall ist nötig wie ein Kropf.
Hast dich mit der Materie nicht wirklich auseinandergesetzt - oder?

Für meine Kinder hatte ich eine abgeschlossen... die paar € waren mir die Absicherung wert.

Wie schnell kann ein Kind einen Unfall erleiden, der böse Folgen haben kann - und Kinder mit ausreichend eigenem Einkommen gehören nicht in die BG!

Das wird hier offenbar vergessen.

Allerdings: Fast 30 € im Monat - selbst bei 2 Kindern erscheint mir das zu viel!

Was ist denn da wie versichert?
 

ZynHH

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Also die Unfallversicherung ist sicherlich kein Kropf....

Nehmen wir die Unfallversicherung FREIZEIT bei schulpflichtigen Kindern. Wer soll die betreuen wenn dass Kind einen schweren Unfall hatte und die eltern beide Arbeitnehmer sind? Dann ist es schon sehr angenehm, wenn man den Verdienstausfall eines Elternteiles wenigstens zum Teil durch die Unfallversicherung negieren kann.

Nehmen wir den jungen Menschen der im Handwerk z.B. arbeitet, erste Wohnung.erstes Auto, fällt während der Arbeit von der Leiter.

Klar zahlt die BG irgendwann...irgendwann und irgendwas halt.... nur nicht dass was nötig wäre. Da kommt die private Berufsunfallversicherung wie gerufen umd den Rest aufzufangen.

Ich würde auch versuchen die Versicherung während der Arbeitslosigkeit ruhen zu lassen. Denke dass die Versicherung da auch mitmacht, oft hat man ja nicht nur eine Versicherung bei der Gesellschaft.
 

Regelsatzkämpfer

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Eine Form der Unfallversicherung ist hingegen doch sinnvoll: Es gibt welche bei denen statt einer normalen Auszahlung Pflegeleistungen gezahlt werden. Das ist dort sehr wichtig, wo die Pflegeversicherung nicht greift, aber zeitlich befristet Haushaltshilfe etc. nötig sind und andere Leistungsträger auch nicht hilfspflichtig sind.

Meine Mutter hatte 2004 einen Treppensturz und ohne diese Versicherung hätten wir nicht gewußt, wie wir die Probleme lösen sollten. Ich hatte damals gerade selbst einige OPs gehabt und stand vor den nächsten.

Ging schnell und sehr unbürokratisch. Auch als 2006 noch einmal Hilfe benötigt wurde.
 

Roter Bock

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Zu den netten Nebenleistungen der Mitgliedschaft in der IGM gehört eine Freizeitunfallversicherung, Guckts Du mal hier:


IG Metall - Leistungen und Beiträge der IG Metall

Als Arbeitsloser bezahlts Du wie ich 1,53 Euro die Quartalsweise gebucht werden. Zu verdi und anderen kann ich Dir nix sagen - Gockel mal.

Roter Bock
 
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Hast dich mit der Materie nicht wirklich auseinandergesetzt - oder?

Für meine Kinder hatte ich eine abgeschlossen... die paar € waren mir die Absicherung wert.

Wie schnell kann ein Kind einen Unfall erleiden, der böse Folgen haben kann - und Kinder mit ausreichend eigenem Einkommen gehören nicht in die BG!

Das wird hier offenbar vergessen.

Allerdings: Fast 30 € im Monat - selbst bei 2 Kindern erscheint mir das zu viel!

Was ist denn da wie versichert?
Doch - denn das ist "Gschaftlhuberei".
Bezieher von Arbeitslosengeld sind während des Bezugs der Leistung in der gesetzlichen Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung pflichtversichert.
Am Ende könnte es sogar passieren, dass eine Auszahlung auch noch angerechnet wird, und die Leistung eingestellt. :eek:
Hier mal was zum Einlesen...
Unfallversicherung - Raus aus miesen Policen - Test - Stiftung Warentest
 
E

ExitUser

Gast
Zu den netten Nebenleistungen der Mitgliedschaft in der IGM gehört eine Freizeitunfallversicherung, Guckts Du mal hier:


IG Metall - Leistungen und Beiträge der IG Metall

Als Arbeitsloser bezahlts Du wie ich 1,53 Euro die Quartalsweise gebucht werden. Zu verdi und anderen kann ich Dir nix sagen - Gockel mal.

Roter Bock
Bei ver.di gibt es diese Unfallversicherung auch. Da sie aber abhängig vom Mitgliedsbetrag ist, werden nur geringfügige Kosten gedeckt.

Ich hatte erst vor wenigen Monaten einen Unfall und ohne die Leistungen aus meiner Privatunfallversicherung hätte es sehr übel ausgesehen. Allein, der Transport zu den Terminen, wenn man selber nicht laufen noch fahren kann, verschlingt schon hohe Summen. Dann noch die Aufwendungen für die Versorgung und die Haushaltsführung. Das 'Amt' zahlt Dir dafür keinen Cent!
 

steven178

Neu hier...
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das kann man so nicht sagen , ob du sie brauchst.
kündigen ..!! nein muste sie nicht wenn du sie behalten möchtes . du kannst sie auch ruhenlassen .

wichtig sind andere versicherungen .
wie , rechtschutz usw frage mal die verbraucherzentrale an.
 

Aragon

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Moin zusammen,

mir gehts vor allem um den hohen monatlichen Beitrag...:icon_sad:

Was ich hier so lese, ist es auch üblich, dass eine priv. UV diverse Leistungen übernimmt, wie Transporte oder Fahrten zum Artzt (als ANERKANNTE Folge des ANERKANNTEN Unfalls), das ist ja durchaus hilfreich und sinnvoll...

Und was mich eben stört, ist, das ich für Dinge bezahle, wie etwa "Genesungsgeld" oder "Krankenhaus-Tagegeld"...
Die kann ich mir ja (solange in ALGII-Bezug) sowiese "schenken", da mir das jc ja schön alles abziehen wird...oder?

Hm...ich ich werde da wohl in den nächsten Tagen mal anrufen und mich informieren, ob da noch was verändert werden kann oder evtl. sogar stillgelegt...

Ich bin nicht in einer Gewerkschaft und ich weiß nicht, ob es sinnvoll ist, im gegenwärtigen Moment in eine einzutreten (selbst wenn ich aus dem Vers.Vertrag herauskommen würde) um dann den statt monatl. Beiträge für die priv. UV gegen die Mitgliedsbeiträge zur Gewerkschaft einzutauschen....oder ist das vom Umfang/Leistung der Unfall-Vers. her vergleichbar?
Was ich so lese wohl nicht wirklich...


@espps
Allein, der Transport zu den Terminen, wenn man selber nicht laufen noch fahren kann, verschlingt schon hohe Summen. Dann noch die Aufwendungen für die Versorgung und die Haushaltsführung. Das 'Amt' zahlt Dir dafür keinen Cent!
Wenn Du diese Kostenübernahme für die Versorgung und Haushaltsführung seitens der Pr.UV bekommst, zieht das "amt" dir das nicht sofort wieder vom ALGII ab???


@Regelsatzkämpfer

Das ist dort sehr wichtig, wo die Pflegeversicherung nicht greift, aber zeitlich befristet Haushaltshilfe etc. nötig sind und andere Leistungsträger auch nicht hilfspflichtig sind.
Ja, sehe ich auch so.
Ich blicke hier durch diesen viele Seiten langen Text bzgl. der Leistungen und "Nicht"-Leistungen auf diesem Vertrag nicht wirklich durch...

Also Kontakt zur Versicherung aufnehmen...:cool:

@zynhh

Nehmen wir die Unfallversicherung FREIZEIT bei schulpflichtigen Kindern.
Kenn ich GAR nicht...:icon_eek:


Der Link zum Vers.-Test der Stiftung-Warentest erscheint mir auch interessant...



:icon_kinn:
 
E

ExitUser

Gast
Aragon, wie lang war denn die Gesamtlaufzeit? Wenn sie über 5 Jahre war, dann ist die Laufzeit unwirksam, es sei denn, es ist ein Vertrag mit Prämienrückgewähr. Wenn das ein solcher ist, dann gilt der als Kapitalvertrag und kann ruhend gestellt werden.

Ist es aber ein normaler Vertrag mit unter 5 Jahren Laufzeit, dann versuch eine Änderungskündigung, mit der du die Versicherungsleistung und die Prämie auf ein Mindestmaß drückst. An der LFZ werden die aber festhalten wollen.

Auch eine Möglichkeit: Hast du mehrere Verträge dort (Hausrat, Auto usw.) Dann versuch eine Kündigung zum Ende des laufenden Versicherungsjahres wegen Arbeitslosigkeit. Gleichzeitig auf die anderen Verträge hinweisen, die du ansonsten, wenn deinem Wunsch nicht entsprochen wird, alle kündigst.

Zum Schluss gäbe es noch einige Spitzfindigkeiten, dazu müßte ich aber die genauen Leistungsmerkmale wissen.

Also Krankenhaustagegeld, Genesungsgeld,Invaliditätssumme, Todesfallsumme, Krankentransport usw. Das ganze sollte auf Seite 1 stehen.

Prämienrückgewähr = Es wird ein Betrag der eingezahlten Prämie nebst Zinsen nach Vertragsende ausgezahlt - Unabhängig davon, ob eine Versicherungsleistung in Anspruch genommen wurde.
 
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