Ist eine Krankschreibung erforderlich, wenn man nicht zur Einladung erscheint?

Dhira

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Hi,

Danke für die vielen Beiträge!

Ich habe heute morgen (mit einer schweizer Nummer) bei der AfA angerufen und gesagt, dass ich leider krank bin und nicht zum Termin kommen kann, ich aber heute noch zum Arzt gehen werde für eine Bescheinigung.

In der Einladung zum Termin stand nur, dass ich eine Arbeitunfähigkeitsbescheinigung brauche (das hatte ich überlesen).

Die SB hat vor einer Stunde noch folgendes geschrieben:

"Sie hatten mitgeteilt, dass Sie sich im Ausland befinden. Einen entsprechenden Antrag auf Ortsabwesenheit haben Sie hier nicht gestellt.

Bitte teilen Sie mir mit, in welchem Zeitraum Sie weg waren oder ob Sie sich weiterhin im Ausland befinden.

Unseren Termin heute haben Sie ja abgesagt."

Meine Eltern könnten aber beide bezeugen, dass ich Ende Juni beim AfA angerufen habe und mitgeteilt habe, dass ich ab dem 1. Juli in die Schweiz zur Jobsuche gehe und mir dann gesagt wurde, dass das in Ordnung wäre, ich mir nur melden solle, sobald ich einen Job gefunden habe.

Wie gesagt wollte ich zuerst meinen Wohnsitz ab dem 1. Juli in die Schweiz verlagern und habe dafür das PU Formular beantragt, habe mich dann aber dafür entschieden, dass ich erstmal als Tourist in die Schweiz einreise.

Nach einem Gespräch mit meinen Eltern haben diese mich wieder darin erinnert, dass dieses PD U2 Formular sogar eingetroffen ist und zwar wurde das schon am 24. Juni von der AfA bearbeitet, das ist also das Datum auf dem Schreiben.

Leider ging bei meinen Eltern noch die FritzBox kaputt, weswegen ich nicht mehr genau sagen kann, wann ich bei der AfA angerufen habe.

Aber mit meinen Eltern als Zeugen und diesem Anschreiben der AfA, dass ich das PD U2 Formular im Juni beantragt habe, werde ich darauf pochen, dass ich am Callcenter der AfA mitgeteilt habe, dass ich in die Schweiz gehe und mir dann gesagt wurde, dass dies der SB weitergeleitet werden würde.

Ich werde mich in der Schweiz übrigens hauptsächlich selbständig machen (als Immobilienvideograf und nebenbei Yogalehrer), deshalb habe ich mich auch erst einmal beworben. Bisher habe ich hier noch vorwiegend an meiner Website gearbeitet und nur wenige potentielle Kunden angeschrieben. Aber diesen Versuch Kunden zu gewinnen könnte ich auch nachweisen (geschah per Email).

Ich geh jetzt erstmal zum Arzt, großes Danke an Euch alle! Bis später :)
 

abcabc

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"Sie hatten mitgeteilt, dass Sie sich im Ausland befinden. Einen entsprechenden Antrag auf Ortsabwesenheit haben Sie hier nicht gestellt.

Bitte teilen Sie mir mit, in welchem Zeitraum Sie weg waren oder ob Sie sich weiterhin im Ausland befinden.
Tja und da haben wir das Problem. Die SB spricht sehr deutlich von unerlaubter OAW. Es wurde also garnichts genehmigt. Die Frage, in welchem Zeitraum du weg warst, ist sehr problematisch. Wenn du jetzt die Wahrheit sagst, wird wohl früher oder später Post kommen, dass die AfA ALLE Leistungen für die x Wochen zurückfordert (also ausgezahltes Geld +Krankenkasse).

Meine Eltern könnten aber beide bezeugen, dass ich Ende Juni beim AfA angerufen habe und mitgeteilt habe, dass ich ab dem 1. Juli in die Schweiz zur Jobsuche gehe und mir dann gesagt wurde, dass das in Ordnung wäre, ich mir nur melden solle, sobald ich einen Job gefunden habe.
Eltern als direkte Verwandte sind keine guten Zeugen... Da die SB schreibt, dass garkein Antrag auf OAW gestellt wurde, wirst du damit kaum durchkommen...


Ich geh jetzt erstmal zum Arzt
Durch das Attest vom Schweizer Arzt ist die unerlaubte OAW eindeutig bewiesen. Dann bliebe noch die Möglichkeit, den Schaden zu begrenzen, indem du das Attest abgibst und behauptest, nur 1 Woche in der Schweiz gewesen zu sein....
Dann würde es sich wieder "ausgleichen": Rückforderung der Leistungen für 1 Woche wegen unerlaubter Ortsabwesenheit vs. 1 Woche Sperre wegen verpasstem Termin ohne ärztliche Bescheinigung.
Wird wahrscheinlich die beste Lösung sein, um mit dem kleinstmöglichen Schaden den Hals aus der Schlinge zu bekommen.
 
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Hesse90

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Ich finds sehr "großzügig" das du ein paar Wochen in die Schweiz kannst um einen Job zu suche, willst de da auswandern ? die AfA will die ALG 1 Bezieher daheim oder in Maßnahmen halten, dat erste mal lese ich das jemand quasi mal ziemlich lang "weg" kann. Ich bin da oft misstrauisch, ich hätte es doppelt und dreifach schriftlich gefordert das ich von X bis X im Ausland bin. Die können dich ja jederzeit spontan laden und bist halt unerreichbar weg. und wenn du nix Handfest beweisbares schriftliches hast könne die sagen " Wo sind sie ?, Was ? das hätten wir ihnen schriftlich gegeben wenn sie weg wollen ".
Da hatte ich es befürchtet, Telefonie immer kritisch mit denen.
 

avrschmitz

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Aber diesen Versuch Kunden zu gewinnen könnte ich auch nachweisen (geschah per Email).
Damit wirst Du aber nicht einen längeren Aufenthalt in der Schweiz erklären können. 2 - 3 Tage vielleicht, aber das dürfte die Schmerzgrenze sein, um das als Vorstellungsgespräch zu deklarieren. Das Attest von Deinem Schweizer Arzt ist da noch kontraproduktiv.
 

Dhira

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Ich habe jetzt erst für Montag einen Termin beim schweizer Arzt.

Ich habe mir jetzt nochmal den gesamten Thread durchgelesen, ich denke mal es gibt folgende Möglichkeiten:
1. Ich sag, dass ich ab dem 1. Juni in der Schweiz bin, auf Jobsuche und um meine Selbstständigkeit vorzubereiten, mir aber Ende Juni vom AfA telefonisch bestätigt wurde, dass ich das machen darf und das an meine SB weitergeleitet werden würde. Als Indiz, dass das stimmt, habe ich noch das Schreiben der AfA vom 24. Juni mit dem PU Formular und meine Eltern als Zeugen.

2. Ich sage, ich war nie in der Schweiz und habe es nur geplant, was da eine AfA Mitarbeiterin aufgeschrieben hat, weiß ich nicht, das hat sie wohl falsch verstanden.

Problem 1: Mein Vater hat der SB selbst, als diese am 23. Juli bei meiner Meldeadresse angerufen hat, ebenfalls mitgeteilt, dass ich in der Schweiz bin, ich also deshalb nicht an den Telefonhörer kann. Vielleicht könnte ich aber auch hier sagen, dass ich in Wirklichkeit im Nachbardorf bei einem Kumpel war und meinem Vater nur erzählt habe, dass ich in der Schweiz wäre. Außerdem hatte ich am 24. Juli bei der AfA angerufen und gesagt, dass ich seit 1. Juli in der Schweiz bin und die SB mich gestern nicht kontaktieren konnte und am 28. Juli habe ich nochmal bei der AfA angerufen und gesagt, dass ich in der Schweiz bin, meine Schweizer Handynummer bestätigt und dass die SB mich bitte per Email kontaktieren soll (weil ich dachte, dass ein Gespräch mit ihr den Termin überflüssig machen könnte). Außerdem habe ich heute noch mit einer schweizer Nummer bei der AfA angerufen und gesagt, dass ich krank bin, aber hier könnte ich sagen, dass ich mit dem Telefon meines schweizer Kumpels, der gerade in Deutschland ist, angerufen habe.

Jetzt zu sagen, ich war nie in der Schweiz, ist natürlich absolut unglaubwürdig und frech, aber wenn es stimmt, was @abcabc unten schreibt und ein Telefongespräch nicht als Beweis gilt und Lügen das Vergehen nicht verschlimmern können, dann hätte diese Option im Vergleich zur Option 1 lediglich den Nachteil, dass die SB kein Auge zudrücken wird und ich ihre Missgunst auf mich ziehe und sie dann dazu übergehen könnte alles zu tun, um mich zu schikanieren. Bisher habe ich ja noch nie der SB selbst oder schriftlich mitgeteilt, dass ich in der Schweiz bin.

Problem 2: Ich bin ja weiterhin in der Schweiz und über meine Telefonnummer, die bei der AfA hinterlegt ist in Deutschland (in meinem Elternhaus) nicht erreichbar, ich könnte meinen Eltern natürlich sagen, dass sie bis das vorbei ist nicht ans Telefon gehen soll, wenn eine unterdrückte Telefonnummer anruft. Wäre das dann ein Verstoß gegen die Regelung, dass ich erreichbar sein muss? Briefe wären ja kein Problem.

Den Termin beim Schweizer Arzt könnte ich absagen und kurz nach Konstanz fahren zu nem Deutschen Arzt und mir da eine Arbeitunfähigkeitsbescheinigung geben lassen. Ein Tagesausflug von meinen Wohnort nach Konstanz ist ja hoffentlich erlaubt, wäre halt ein weiteres starkes Indiz dafür, dass ich in der Schweiz bin, weil Konstanz an der Grenze ist. Alternativ könnte ich auch nach Hause zum Arzt fahren, das wärn dann etwa 2 Stunden Fahrzeit.

Die AfA muss das Vergehen nachweisen (oder er gesteht es). Was irgendwer am Telefon vielleicht gesagt hat oder missverstanden hat, reicht nicht als "Beweis".
Gegenüber der AfA können Lügen das Vergehen nicht "verschlimmern" und sogar vor Gericht kann man als Angeklagter lügen (sofern man niemanden zu unrecht beschuldigt, etc.).
Alles nur weil die vom Callcenter das nicht an die SB weitergeleitet hat, dass ich in die Schweiz gehe 🤮

EDIT:
Option 3 wäre noch, dass ich sage, dass ich vom 23. Juli bis 28. Juli in der Schweiz war, dann wäre aber immer noch Problem 2.
 
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Dhira

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Ja genau, ich meinte den 1. Juni.

Konstanz wäre auch nur 120km von meinem deutschen Wohnort enfernt. Von meinem schweizer Wohnort bis zu meinem deutschen Wohnort sind es nur 2h mit dem Zug.
 

avrschmitz

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Konstanz wäre auch nur 120km von meinem deutschen Wohnort enfernt
Da wäre mir das Risiko zu gross, dass man daraus eine Ortsabwesenheit strickt. Am sichersten wäre eine AU von einem Arzt an Deinem deutschen Wohnort.

Bei Abwesenheit ab 1. Juli und nur einem Nachweis über Bewerbung/Vorstellung, dass nimmt Dir keiner ab, dass Du auf Jobsuche in der Schweiz bist. Bei meinen Beiträgen in Deinem Thread bin ich davon ausgegangen, dass Du erst kürzer in der Schweiz bist und da auch noch was an VG kommt.
 

Hesse90

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Das Problem ist ja irgendwie wenn ich richtig verstehe, die AfA weiß du bist außer Landes und unterstellt dir es ohne jegliche Absprache getan zu haben, besser wäre es gewesen, du bist weg, Termin kommt du "schwänzt" Termin, kleine Sperre, ist aber glaub ich jetzt too late.

Edit: Ich muss zugeben ich weiß net weiter, diese Telefonie mit denen hat dich jetzt in eine richtige F....ing Situation gebracht. Du hast nix in der Hand das die dir jemals "erlaubt" hätte das du zischst. Der SB riecht ja Lunte hat er/sie ja geschrieben

"Sie hatten mitgeteilt, dass Sie sich im Ausland befinden. Einen entsprechenden Antrag auf Ortsabwesenheit haben Sie hier nicht gestellt."
 
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Dhira

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Dann vielleicht Option 3 und sagen, dass ich vom 23. - 28. Juli in der Schweiz war, dafür dann halt eine Sperrzeit bekommen und am Montag zum deutschen Wohnort fahren und zum Arzt gehen?

Aber die SB vermutet dann eventuell, dass ich die ganze Zeit in der Schweiz war bzw. dort wieder sein werde und wird vielleicht versuchen mich telefonisch zu erreichen, was aber nicht möglich ist. Könnte mir die telefonische Unerreichbarkeit zum Verhängnis werden, solange ich weiterhin auf deren Briefe reagiere?
 

abcabc

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Was ist "teurer"? Mal kurz zu deinem Wohnort fahren und einen Krankenschein beim Arzt zu holen oder 7 Tage ALG I (zzgl. Krankenversicherung für 7 Tage)?

1. Ich sag, dass ich ab dem 1. Juni in der Schweiz bin, auf Jobsuche und um meine Selbstständigkeit vorzubereiten, mir aber Ende Juni vom AfA telefonisch bestätigt wurde, dass ich das machen darf und das an meine SB weitergeleitet werden würde. Als Indiz, dass das stimmt, habe ich noch das Schreiben der AfA vom 24. Juni mit dem PU Formular und meine Eltern als Zeugen.
Schlechte Idee. Damit wirst du scheitern - selbst vor Gericht 0 Chancen.

Außerdem hatte ich am 24. Juli bei der AfA angerufen und gesagt, dass ich seit 1. Juli in der Schweiz bin
Hast du niemals gesagt. Die können das Gegenteil nicht beweisen. ;)

Problem 1: Mein Vater hat der SB selbst, als diese am 23. Juli bei meiner Meldeadresse angerufen hat, ebenfalls mitgeteilt, dass ich in der Schweiz bin, ich also deshalb nicht an den Telefonhörer kann.
Sage deinen Eltern, dass sie ab sofort nie wieder jemandem "verraten", wo du bist - außer guten Freunden.

Vielleicht könnte ich aber auch hier sagen, dass ich in Wirklichkeit im Nachbardorf bei einem Kumpel war und meinem Vater nur erzählt habe, dass ich in der Schweiz wäre.
Garnicht groß was sagen. Einfach sagen: "Keine Ahnung wer so ein Quatsch bei ihnen behauptet". Und dein Vater weiß auch von nichts.

Problem 2: Ich bin ja weiterhin in der Schweiz und über meine Telefonnummer, die bei der AfA hinterlegt ist in Deutschland (in meinem Elternhaus) nicht erreichbar, ich könnte meinen Eltern natürlich sagen, dass sie bis das vorbei ist nicht ans Telefon gehen soll, wenn eine unterdrückte Telefonnummer anruft. Wäre das dann ein Verstoß gegen die Regelung, dass ich erreichbar sein muss? Briefe wären ja kein Problem.
Vollkommen egal: Du musst nur per Post erreichbar sein. Du könntest deine Telefonnummer und Mailadresse auch löschen lassen (schriftlich beantragen). Das muss die AfA dann auch machen.

Den Termin beim Schweizer Arzt könnte ich absagen und kurz nach Konstanz fahren zu nem Deutschen Arzt und mir da eine Arbeitunfähigkeitsbescheinigung geben lassen. Ein Tagesausflug von meinen Wohnort nach Konstanz ist ja hoffentlich erlaubt, wäre halt ein weiteres starkes Indiz dafür, dass ich in der Schweiz bin, weil Konstanz an der Grenze ist. Alternativ könnte ich auch nach Hause zum Arzt fahren, das wärn dann etwa 2 Stunden Fahrzeit.
Nein, das wäre genauso unerlaubte Ortsabwesenheit. Ist zwar Schwachsinn, dass es überhaupt eine starre Ortsanwesenheitspflicht gibt, aber das ist eine ganz andere Geschichte.

Dann vielleicht Option 3 und sagen, dass ich vom 23. - 28. Juli in der Schweiz war, dafür dann halt eine Sperrzeit bekommen und am Montag mal kurz heim fahren und zum Arzt gehen?
Wäre eine Option.... Ist ohne Kristallkugel nicht abschätzbar, welche Lösung die beste ist.

Aber die SB vermutet dann eventuell, dass ich die ganze Zeit in der Schweiz war bzw. dort wieder sein werde und wird vielleicht versuchen mich telefonisch zu erreichen, was aber nicht möglich ist. Könnte mir die telefonische Unerreichbarkeit zum Verhängnis werden, solange ich weiterhin auf deren Briefe reagiere?
Die kann auch vermuten, dass du einen Döner mit 200g Zucker isst oder nackt putzt. Ist vollkommen egal, was irgendein SB glaubt/vermutet/denkt - so lange es keine Beweise oder Geständnisse gibt. ;)
Gibt keine Pflicht telefonisch erreichbar zu sein. Wichtig ist nur, dass deine Eltern nie wieder am Telefon verraten, dass du in der Schweiz bist o.ä.
 

Dhira

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ok, dann mach ichs wohl so, dass ich vom 23. bis 24. Juli in der Schweiz war und wenn das Argument kommt, dass ich am 28. Juli telefonisch gesagt hätte, dass ich in der Schweiz bin, wurde da wohl etwas von der Mitarbeiterin falsch verstanden.

Hab meinen Eltern gesagt, sie sollen nicht mehr bei unterdrückter Nummer ans Telefon, bis ich einen Job habe.

Was ist "teurer"? Mal kurz zu deinem Wohnort fahren und einen Krankenschein beim Arzt zu holen oder 7 Tage ALG I (zzgl. Krankenversicherung für 7 Tage)?
Zum Wohnort fahren ist sehr viel günstiger, dann mache ich das am Montag.
 

Hesse90

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Ich wünsch dir Glück, hoffe nur nicht das die den Braten gerochen haben. Der SB kann ja sagen ich habe mir Notizen gemacht und warum sollte der lügen, könnte er von sich selber behaupten bzw. wie käme er überhaupt auf Schweiz ? wie gesagt, besser sei ready und gewappnet falls es vielleicht zum Verhör kommen könnte beim nächsten Termin bei deinem SB. Alles gute 😚
 

ZynHH

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Bevor ich die Einladung zu dem Termin bekommen habe, hat die SB bei mir Zuhause in Deutschland angerufen und auch da hat mein Vater gesagt, dass ich auf Jobsuche in der Schweiz bin und ihr meine schweizer Telefonnummer mitgeteilt. Es ist aber wohl so, dass die AfA keine schweizer Nummer anrufen kann und deshalb kam wohl die Einladung.
Wann war das?
 

avrschmitz

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Kannst Du nicht sagen, dass Du für ein Vorstellungsgespräch in der Schweiz warst und als Nachweis die Email-Absage vorlegen? Dann wäre es keine unerlaubte OAW sondern Du warst wegen der Bewerbung in der Schweiz. Das VG muss natürlich vor der Email-Absage liegen.

Dann könntest Du auch am Montag den Termin bei der SB wahrnehmen und das so verkaufen. Darfst Dich natürlich nicht um Kopf und Kragen reden.
 

Dhira

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Ich wünsch dir Glück, hoffe nur nicht das die den Braten gerochen haben. Der SB kann ja sagen ich habe mir Notizen gemacht und warum sollte der lügen, könnte er von sich selber behaupten bzw. wie käme er überhaupt auf Schweiz ? wie gesagt, besser sei ready und gewappnet falls es vielleicht zum Verhör kommen könnte beim nächsten Termin bei deinem SB. Alles gute 😚
Danke! Ja, meine SB wird sicherlich denken, dass ich nicht nur vom 23. - 24. Juli in der Schweiz war, zufällig an dem Tag, wo mein Vater ihr bestätigt hat, dass ich momentan in der Schweiz bin (23. Juli) und an einem der beiden Tage, an denen ich es bestätigt habe (24. Juli). Am 24. Juli hatte ich bei der Kundenhotline außerdem gesagt, dass ich seit dem 1. Juli in der Schweiz bin. Ich werde dann aber behaupten, dass ich nur gesagt habe, dass ich momentan in der Schweiz bin und eigentlich schon geplant hatte, ab dem 1. Juli in der Schweiz zu sein, das dann aber nicht gemacht habe und das hat die Mitarbeiterin dann wohl durcheinander gebracht.

Denn wenn es so ist, wie abcabc sagt, dass die Beweislast bei denen liegt und ein Telefongespräch kein Beweis ist, dann können sie wohl nicht viel machen.

Ich schreib mir alles nochmal auf und lerns auswendig, falls ich vernommen werde sollte ;)

@ZynHH Meine SB hat am 23. Juli bei mir Zuhause angerufen und mein Vater hat abgenommen.


Kannst Du nicht sagen, dass Du für ein Vorstellungsgespräch in der Schweiz warst und als Nachweis die Email-Absage vorlegen? Dann wäre es keine unerlaubte OAW sondern Du warst wegen der Bewerbung in der Schweiz. Das VG muss natürlich vor der Email-Absage liegen.

Dann könntest Du auch am Montag den Termin bei der SB wahrnehmen und das so verkaufen. Darfst Dich natürlich nicht um Kopf und Kragen reden.
Die Absage für den Job war leider schon am 8. Juli, also zu früh.

Am Montag habe ich nur einen Termin beim schweizer Arzt, den ich dann absagen werde und stattdessen einen Termin bei einem deutschen Arzt in meinem deutschen Wohnort machen werde. Der Termin bei der AfA wäre heute gewesen.
 

abcabc

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Am 24. Juli hatte ich bei der Kundenhotline außerdem gesagt, dass ich seit dem 1. Juli in der Schweiz bin. Ich werde dann aber behaupten, dass ich nur gesagt habe, dass ich momentan in der Schweiz bin und eigentlich schon geplant hatte, ab dem 1. Juli in der Schweiz zu sein, das dann aber nicht gemacht habe und das hat die Mitarbeiterin dann wohl durcheinander gebracht.
Viel zu viel "gelaber". Einfach nur etwas sagen, wie "Keine Ahnung wie sie auf den Quatsch kommen. Ich war am 23.07. und 24.07. für ein Vorstellungsgespräch in der Schweiz."

Ich schreib mir alles nochmal auf und lerns auswendig, falls ich vernommen werde sollte ;)
Garnicht erst auf ein "Verhör" einlassen. Einfach dafür sorgen, dass du dich garnicht "verplappern" kannst.. Eine Option wäre auf JEDE Frage der SB mit immer dem gleichen Satz zu antworten "Ich war am 23. und 24.07. für ein Vorstellungsespräch in der Schweiz." Und genau den Satz auch auf "Fangfragen", wie wann und wie du angereist bist, wo du übernachtet hast, usw. antworten.
NICHTS dazu unterschreiben - kann durchaus passieren, dass sie will dass du ihr ein "Geständnis" unterschreibst. Das würde dir 0,000 Vorteile bringen, ihr hingegen die Arbeit vereinfachen und wenn sie hinterhältig ist, legt sie dir was vor, dass du ab dem 01.07. in der Schweiz warst.


Am Montag habe ich nur einen Termin beim schweizer Arzt, den ich dann absagen werde und stattdessen einen Termin bei einem deutschen Arzt in meinem deutschen Wohnort machen werde. Der Termin bei der AfA wäre heute gewesen.
Hast du in Deutschland einen Arzt, der dich rückwirkend krankschreiben würde? Offiziell geht das zwar nicht... aber es gibt einige Ärzte, die nehmen das nicht so genau.....
 

ZynHH

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Ich weiß nicht...ganz schön verfahren, die Situation.

Du könntest auch mehrmals hingefahren sein, tageweise. . Aber mir ist das jetzt viel zu heiss geworden...
 

Dhira

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Garnicht erst auf ein "Verhör" einlassen. Einfach dafür sorgen, dass du dich garnicht "verplappern" kannst.. Eine Option wäre auf JEDE Frage der SB mit immer dem gleichen Satz zu antworten "Ich war am 23. und 24.07. für ein Vorstellungsespräch in der Schweiz."
Könnte sie dann von mir keine Bestätigung des Unternehmens verlangen, dass ich bei dem Vorstellungsgespräch war?

Wenn ich mir das vorher alles zurecht lege, werde ich mich auch beim "Verhör" nicht verplappern und das machts vielleicht nachvollziehbarer. Ich werde aber nicht groß rumquatschen und mich rechtfertigen, sondern nur ab und zu noch Details einstreuen und auf jeden Fall oft wiederholen, dass ich vom 23. bis 24. Juli in der Schweiz war. Denn je öfter man etwas wiederholt, desto eher glaubt es der andere nachher, ein psychologischer Trick 😅


Hast du in Deutschland einen Arzt, der dich rückwirkend krankschreiben würde? Offiziell geht das zwar nicht... aber es gibt einige Ärzte, die nehmen das nicht so genau.....
Ja, das würde bestimmt gehen.


Kann Dein Vater das nicht falsch in Erinnerung gehabt und verwechselt haben?
@avrschmitz ich versteh den Zusammenhang von der Jobabsage am 8. Juli und dem Gespräch der SB mit meinem Vater am 23. Juli nicht. Mein Vater hat der SB am 23. Juli gesagt, dass ich in der Schweiz bin, sie hat an diesem Tag bei meiner Wohnadresse angerufen (mein Wohnsitz ist bei meinen Eltern).


Du könntest auch mehrmals hingefahren sein, tageweise. . Aber mir ist das jetzt viel zu heiss geworden...
Ja, das Problem ist hauptsächlich, dass ich am 24. Juli gesagt habe, dass ich seit dem 1. Juli in der Schweiz bin, aber das werde ich wie gesagt leugnen.
 

avrschmitz

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Könnte sie dann von mir keine Bestätigung des Unternehmens verlangen, dass ich bei dem Vorstellungsgespräch war?
Es reicht doch die Absage.


ich versteh den Zusammenhang von der Jobabsage am 8. Juli und dem Gespräch der SB mit meinem Vater am 23. Juli nicht. Mein Vater hat der SB am 23. Juli gesagt, dass ich in der Schweiz bin, sie hat an diesem Tag bei meiner Wohnadresse angerufen
Dann haben Du und Dein Vater Dich einige Tage nicht gesehen, er hatte gedacht, dass VG wäre noch, tatsächlich warst Du schon dort und ihr habt nicht drüber gesprochen. Da muss Du ein wenig kreativ sein und Dir das dementsprechend zurechtlegen.
 

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Ich will nur kurz den Umstand einwerfen, dass nach einer unerlaubten OAW eine erneute Arbeitslosmeldung erfolgen muss, da die Verfügbarkeit aberkannt wird und damit die Arbeitslosmeldung erlischt.

Bis du dich neu gemeldet hast wird nix gezahlt und es wird auch nichts rückwirkend gezahlt.

Das ist ein ganz gravierender unterschied zu einer einfachen Sperrzeit.
Und in deinem Fall wird auf eine telefonische Arbeitslosmeldung 100%ig ein zeitnaher Termin zur Überprüfung deiner Anwesenheit folgen.
 

abcabc

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Ich will nur kurz den Umstand einwerfen, dass nach einer unerlaubten OAW eine erneute Arbeitslosmeldung erfolgen muss, da die Verfügbarkeit anerkannt wird und damit die Arbeitslosmeldung erlischt.
Verdammt.... dann wäre die Lösung mit 23. und 24.07. unerlaubte OAW zu gestehen, nicht optimal, da so mindestens 12 Tage die Leistungen komplett fehlen werden (23.07. bis Montag 02.08.20).

Ärgerlich, dass du dich erst so spät hier gemeldet hast.... sonst wäre es niemals zu den Telefonaten gekommen, in denen du und deine Eltern dummerweise die OAW "zugegeben" habt. Das beweist zwar garnichts, aber verursacht jetzt unnötig Ärger.
 

Nena

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Mal so aus Neugierde: Was ist denn Deine Profession, dass Du erwartest, durch persönliche Anwesenheit eher eine Stelle zu finden als durch eine schriftliche Bewerbung?
In den letzten vier Wochen hattest Du ein einziges Vorstellungsgespräch, aber Du erwartest trotzdem, innerhalb der nächsten Tage eine Stelle finden zu können?
Lass Dir Deinen Optimismus nicht nehmen!
 
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