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Ist eine Empfangsbestätigung nicht mal das Papier wert?

Status
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Gast
  Th.Starter/in  
#1
Hallo an Alle...

Habe persönlich ein Schreiben abgegeben und folgende Empfangsbestätigung erhalten die sich im Anhang befindet.
Meiner Meinung nach, versucht der Club wiedermal eigene Gesetze zu etablieren und die Menschen als Vogelfrei zu erklähren.
Bin ich mit so einer Bestätigung überhaupt auf der sicheren Seite, oder sollte ich das ganze doch besser, per Einschreiben-Rückschein den Herrschaften an die Nase klatschen?
 

Kleeblatt

VIP Nutzer/in
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#2
Was sollte, abgesehen vom Eingangsstempel, der Art der abgegebenen Unterlagen und dem Kürzel der Angestellten, noch darauf stehen ?
 
E

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Gast
  Th.Starter/in  
#3
Mich beschäftigt der Satz... "entfaltet keine rechtliche Wirkung".
 
E

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Gast
  Th.Starter/in  
#6
Auf dieser Bestätigung ist aber nicht ersichtlich welche Papiere entgegengenommen wurden.

Das wiederum stört mich
:icon_party:

Ich würde die detailliert aufführen mit einer Empfangsbescheinigung die ich selbst entworfen habe.
"Hiermit bestätige ich am .... (Datum und Uhrzeit) von Frau/Herrn .... (Dein Vorname u. Name) folgende Unterlagen persönlich in Empfang genommen zu haben:

1) Antrag auf ..... (Seite 1)
2) ....
3) ....

(alle Unterlagen detailliert aufführen!)





_______________________________________________________
Ort und Datum / Vorname und Name Sachbearbeiter / Stempel (ARGE)"








:icon_pfeiff:
 

DomiOh

Elo-User/in

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#7
Steht auf dieser Empfangsbestätigung denn auch, um was für Schriftstücke es sich handelt?
 
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  Th.Starter/in  
#10
Hab meinen Beitrag Nr. 6 nochmal verbessert :icon_smile:

Ja so was Ähnliches hatte ich auch dabei.
Von seiten des :cool:Individuum:cool: hinter der Theke bekamm ich aber als Antwort...
Gibt nur das was er mir gibt!
 
E

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Gast
  Th.Starter/in  
#11
Ja so was Ähnliches hatte ich auch dabei.
Von seiten des :cool:Individuum:cool: hinter der Theke bekamm ich aber als Antwort...
Gibt nur das was er mir gibt!
Hätte ich gesagt, daß mich das nicht interessiert und ich seinen Vorgesetzten sprechen möchte!
 
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Gast
  Th.Starter/in  
#12
Als ich damals meinen Antrag auf ALG II abgegeben habe kam ich mit Ordner voll mit Unterlagen, schön sortiert.

Und ich war bewaffnet mit genau so einer Empfangsbescheinigung wo ich sämtliche Unterlagen detailliert aufgeführt hatte.

ER sagte zu mir, daß er noch nie so gut zusammengestellte Unterlagen bekommen hat und er sagte mir auch, daß ihn seit seiner Amtszeit (er sitzt da schon dort seit 14 Jahren) noch nie jemand um eine Empfangsbestätigung gebeten hat.

Ich dachte ich hör nicht richtig!

Meine Antwort darauf: Dann wirds Zeit! Er unterschrieb "blind" .... und ich bedankte mich. :cool:
 
E

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Gast
  Th.Starter/in  
#13
Hätte ich gesagt, daß mich das nicht interessiert und ich seinen Vorgesetzten sprechen möchte!
Haste Recht...!

Muss jetzt aber kurz raus um etwas essbares zu besorgen - werde mir in der Zwischenzeit überlegen ob ich Morgen nochmal bei dem Individiuum vorbeischau und in so wie es sich gehört, freundlich erlaube seinen Vorgesetzten zu holen.

~ Erstmal Danke ~
 
E

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Gast
  Th.Starter/in  
#14
...
Bin ich mit so einer Bestätigung überhaupt auf der sicheren Seite, oder sollte ich das ganze doch besser, per Einschreiben-Rückschein den Herrschaften an die Nase klatschen?
Den Stempel könntest Du ausschneiden, der ist alleine mehr wert als der Rest.

:icon_lol::icon_lol:





Schreib Dir Deine Empfangsbestätigung selber, ist besser.:icon_smile:
 
E

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  Th.Starter/in  
#16
Die abgegebenen Schreiben in Kopie dabei haben und diese abstempeln lassen halte ich für sicherer.
Mit dem Wisch wird nicht genau bescheinigt, WAS abgegeben wurde.
Das rechtlich da unten interessiert den Richter glaube ich nicht. Da wollte das Individuum:icon_lol: wieder mal so etwas wie einen § schaffen.
 
E

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Gast
  Th.Starter/in  
#18
Das war ironisch gemeint. :cool:
Bei mir doch auch.:cool:

Schreib Dir Deine Empfangsbestätigung selber, ist besser.:icon_smile:
Also werde morgen noch mal nen Besuchstag einrichten...
Interessieren würde ist mich allerdings noch:
Konnen sich diese Heini's wirklich mit so einem billigen Lappen aus dem Schneider machen?


 
E

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  Th.Starter/in  
#19
Bei mir doch auch.:cool:

Also werde morgen noch mal nen Besuchstag einrichten...
Interessieren würde ist mich allerdings noch:
Konnen sich diese Heini's wirklich mit so einem billigen Lappen aus dem Schneider machen?
Klar! Du bist das beste Beispiel dafür :icon_wink:
 
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Gast
  Th.Starter/in  
#23
O.K Spaß beiseite...
Ich möchte mich bei allen bedanken, denn meiner Meinung nach ist Eure gegenseitige Teilname und Hilfe die Ihr hier anbietet sehr viel wert.

:redface:
 
E

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Gast
  Th.Starter/in  
#24
~ Bin wieder zurück ~

Also heute habe ich beim Club den obligatorischen 2. Besuch abgestattet.

Bin da rein und habe versuch den gleichen Fackel wie gestern abzugeben natürlich mir dem heutigen Datum.
Habe versucht das Individiuum hinter der Theke dazu zu
bewegen mir die Kopie meines Schreibens mit einem Stempel zu versehen. - Vergebens!
Hab dem Individuum das Schreiben von der BMAS unter die Nase gehalten...
Antwort: Interessiert nicht!
Ergebniss= 0,0

Hab dem Individuum gesagt das ich die Polizei anrufe...
Antwort: Kannst du!
Ich ruf Polizei an und erklähre dem Polizisten am anderen Ende der Leitung mein Anliegen, mir würde die Bestätigung des Eingangs von Schriftstücken beim Club verweigert.
Antwort: Polizei ist nicht zuständig!
Ergebniss= 0,0

Nochmal zur Theke...:icon_kinn:
Verlange vom Individuum die GF zu sprechen...
Antwort: GF leider nicht da aber ich bekomme Vertretung
Vertretung kommt...
Antwort: Nicht zuständig - soll doch draussen am Tel. meinen zuständigen Heini anrufen! (Name der vermeintlichen Vertrittttung notiert.)
Ich ruf an... (warte, warte, warte) nix passiert.
Zurück zur Theke...
Bitte um Hilfe weil mein Heini sich nicht rührt...

Antwort: :icon_pic: Der ist heute leider gar nicht da... (hab in aber gesehen wo ich rein bin:icon_lol:)
Ergebniss= 0,0

Meine Antwort... Kein Problem - Schreiben kommt einfach dann per Einschreiben-Rückschein und Meldung bei der BMAS wegen gesetzeswidriges Verhalten. (Name von den Individiuum notiert)
Auf wiederschauen....


Wie viele Verhaltensfehler habe ich gemacht, bis auf das ich ohne Begleitschutz da rein bin?
 
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Gast
  Th.Starter/in  
#25

Wie viele Verhaltensfehler habe ich gemacht, bis auf das ich ohne Begleitschutz da rein bin?
Hast Du Dir grade selbst beantwortet.

Wieso hast nicht erst den Vorgesetzten verlangt, sondern gleich die Polizei geholt?

Ich hätte mir einen Zeugen dazugeholt .... z.B. den Polizisten. Der hätte Dir dann kurz schriftlich bestätigen können, daß er gesehen hat, daß Du das Schreiben abgegeben hast.

Ist ja echt die Höhe was da abgeht. :icon_eek:
 
E

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  Th.Starter/in  
#26
Code:
z.B. den Polizisten. Der hätte Dir dann kurz schriftlich bestätigen können, daß er gesehen hat, daß Du das Schreiben abgegeben hast.
:icon_arrow:
Die wollten ja noch nicht mal kommen weil angeblich nicht in ihrem Zuständigkeitgebiet!
 
E

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  Th.Starter/in  
#27
1 Zeuge reicht .... egal wer!

Und ein Einschreiben per Rückschein ist auch Käse. Kannst ja irgendetwas reingelegt haben.

Ich würde es per Fax (wegen Sendebstätigung als Beweis) senden.
 
E

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Gast
  Th.Starter/in  
#28
Das Individuum hinter der Theke?
Die angebliche Vertrittung des GF?
Der uniformierte Wachdiensthund?


:)icon_frown: Ich arme Sau habe noch nicht mal einen einzigen Zeugen... :icon_frown:)

Fax hab ich... ist
das echt der sicherste Weg?
 

Paolo_Pinkel

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#31
Fax hab ich... ist das echt der sicherste Weg?
Hi,

diese Diskussion kam hier im Forum schon einmal auf, nämlich hier:
http://www.elo-forum.org/antr%E4ge/...g-alg-ii-pers%F6nlich-abgeben.html#post373240

Dabei ging es zwar um einen WEB-Antrag jedoch war die Frage die selbe: "Wie gebe ich Dokument XY nachweislich sicher ab?".

Thema Fax. Ein Fax bzw. die Sendebestätigung dokumentiert streng genommen nur, dass für einen gewissen Zeitraum eine Verbindung zu einem anderen Fax(Ziel)gerät bestand und X-Seiten übermittelt wurden. Mehr nicht. Es kommt also darauf an wie wohlgesonnen die Person am anderen Ende der Leitung (ARGE) ist. Unter Umständen könnte diese auch behaupten, dass da nur eine oder mehrere leere Seite(n) angekommen ist/sind.

Zum Thema Einschreiben mit Rückschein. Sicherlich könnte man, wie Muci sagt, da auch Butterbrotpapier reinpacken, jedoch kann man die ganze Sache auch anders angehen.

Du hast sicherlich bei dir im Ort ein Bürgerbüro oder ein Einwohnermeldeamt, Rathaus usw. Die Mitarbeiter dort beglaubigen auch u. a. Dokumente. Oft ist dieser Service kostenlos. Du könntest also, wenn du niemanden als Zeugen hast (das kann jede x-beliebige Person sein), dort hingehen und versuchen, dass die/der Mitarbeiter/in dir den Inhalt des Schreibens beglaubigt (Kopie für dich) und evtl. den Brief (ausreichend frankiert) über diese Behöre 1. schriftlich bestätigen und 2. an den Empfänger weiterleiten lässt. Somit hättest du den Inhalt und den Versand bestätigt. Und das von einer Behörde.

Die Staatsbediensteten außerhalb der Sozialbehörden sind meist freundlicher, hilfsbereiter und kulanter. Vielleicht hat die/der ein(e) oder andere Mitarbeiter/in noch eine weitere gute Idee wenn du die Problematik dort thematisierst. Ach ja, als Bürger der BRD hast du auch viele Freunde und Helfer. Du weisst schon. Die in grün. Soweit ich weiss sind die auch verpflichtet solche Schreiben weiter zu leiten. Im Grunde jede Behörde. So zumindest wurde es hier im Forum oft geschrieben. Versuchen könnte man es.

Gruss

Paolo
 
E

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  Th.Starter/in  
#32
~ ~ ~ So jetzt habe ich einfach mal eine Anfrage an die BNAS geschickt. ~ ~ ~



Sehr geehrte Dame,
Sehr geehrter Herr,

heute habe ich versucht beim Sozialbuergerhaus
[Werbung gelöscht] an der [Werbung gelöscht] in [Werbung gelöscht] eine Erlaerung zu einem Schreiben vom [Werbung gelöscht] persoenlich abzugeben.

Auf mein Verlangen hin die Kopie des besagten Schreibens zu quittieren wurde mein Wunsch verweigert, mit der Begruendung, sie wuerden sowas nicht machen und ich haette auch keinen Rechstanspruch darauf.

Bisher war ich der Meinung, dass jede Behoerde in Deutschland den Empfang von Schriftstuecken auf Verlangen des Buergers hin quittieren muss, ebenso auf einer Kopie des abgegebenen Schriftstueckes.

Wenn ich mit meiner Meinung falsch liegen sollte, bitte ich Sie mich eines Besseren zu belehren.

Falls nicht, bitte ich Sie sich mit dem zustaendigen Sozialbuergerhaus
[Werbung gelöscht] an der [Werbung gelöscht] in [Werbung gelöscht] in Verbindung zu setzen um der Behoerde die aktuelle Rechtslage zu erklaeren.

Fuer Rueckfragen stehe ich Ihnen jederzeit gern zur Verfuegung und ueber eine schnelle Loesung des Sachverhaltes wuerde ich mich natuerlich freuen.

Vielen Dank und mit freundlichen Grueßen

[Werbung gelöscht]

:)icon_pfeiff:Hoff... grammatisch nicht zu sehr verkehrt
:icon_pfeiff:)
 
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  Th.Starter/in  
#34
~ ~ ~ Hier noch 2 PDF's zum angucken ~ ~ ~

Die allgemeine Geschäftsordnung für die Behörden gibt es bestimmt auch für alle anderen Länder.
 

Kleeblatt

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#36
Ein abgesandtes Fax kann man sich nach dem Versand auch als "Bestätigung" ausdrucken lassen.
Dann steht oben auf dem Briefkopf der Titel des Documentes, Datum, haargenaue Uhrzeit (inklusive Sek.) des Versands, ebenfalls das es angekommen ist (Empfang bestätigt wurde) und auf derselben Seite folgt unter diesem Block die vollständige Seite des Documente. Das gilt für JEDE abgesandte Seite.
Damit ist man noch besser abgesichert als mit einem Einschreiben, bei welchem man immer noch hinterfragen kann OB da etwas im Umschlag war, WAS im Umschlag war und ob es VOLLSTÄNDIG im Umschlag war.

Deshalb sind Faxe auch gerichtsfest.
 
E

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  Th.Starter/in  
#37
Ein abgesandtes Fax kann man sich nach dem Versand auch als "Bestätigung" ausdrucken lassen.
Dann steht oben auf dem Briefkopf der Titel des Documentes, Datum, haargenaue Uhrzeit (inklusive Sek.) des Versands, ebenfalls das es angekommen ist (Empfang bestätigt wurde) und auf derselben Seite folgt unter diesem Block die vollständige Seite des Documente. Das gilt für JEDE abgesandte Seite.
Damit ist man noch besser abgesichert als mit einem Einschreiben, bei welchem man immer noch hinterfragen kann OB da etwas im Umschlag war, WAS im Umschlag war und ob es VOLLSTÄNDIG im Umschlag war.

Deshalb sind Faxe auch gerichtsfest.
Quelle?
 

Kleeblatt

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#38
Seit weit über 20 Jahren gängige Praxis sowohl in der Rechtsprechung als auch im normalne Geschäftsverkehr.
Der einzige eventuelle ! Zweifel könnte gegeben sein, wenn der Absender des Faxes nicht erkennbar ist. Das jedoch ist anhand der bisherigen Praxis in den letzten Jahren nicht vorgekommen, zumal der normale Briefkopf eines Schreiben stets mit Absender und Empfänger - Adresse zu beginnen hat.

Es gibt eventuell eine uralt Entscheidung aus dem Beginn der 70ziger Jahren dazu. Habe allerdings keine Lust die für dich zu suchen.

Da ich seit vielen jahren tagtäglich Faxe versende (n lasse) und mir bisher kein einziges Mal die Authentität in Abrede gestellt wurde, weder von öffentlichen Stellen, noch von privaten Personen, noch von Gerichten, - kann man wohl davon ausgehen das diese Praxis noch immer gilt.
Ein gegenteiliges Urteil ist mir bisher nicht untergekommen.
Akzeptiere es oder nicht.

Etwas Anderes ist es mit Mails und Dateianhängen derselben.
Bisher hat man sich gerichtlich noch nicht so wirklich einigen können inwieweit diese Art der Übermittlung anerkannt werden kann / soll, da man davon ausgeht das Mails durch geschickte Manipulation umdatiert werden könnten bzw. anderweitig veränderbar sind.

Dies gilt für Faxe nicht.
 

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#39
Eigenhändige Unterschrift
-- ist ein noch umstrittenes Thema für den Fall, das ein Fax sehr wohl eine eigenhändige Unterschrift tragen kann und der Empfänger (durch mehrere Kontakte) die Unterschrift des Absenders gut kennt bzw. Vergleichsmöglichkeiten hat.
Richtig ist das wesentliche Verträge die Originalunterschrift verlangen um Bestand zu haben.
Beim o.g. Beispiel streite man derzeit (seit vielen Jahren) noch heftig.

Während die Einen eine Originalunterschrift auch auf einem Fax dann anerkennen wollen, wenn dem Empfänger einerseits Vergleichsmöglichkeiten vorliegen oder aber wenn der Absender höchstpersönliche Angaben zur passenden Unterschrift im Schreiben macht, weigern sich andere Juristen dies trotzdem anerkennen zu wollen. Die werden sich wohl noch weitere Jahrzehnte darüber streiten.

Mein persönlicher Einwand in diesem Fall ist der, daß es keinen Unterschied macht ob jemand z.B. mit einem schwarzen Kugelschreiber oder schwarzer Tinte original unterschreibt und dieses Schreiben per Post absendet oder aber ob da nun eine schwarze Unterschrift auf einem Fax daher kommt.

Aber wie das immer so ist, - 10 Juristen und 15 Meinungen.
 

Kleeblatt

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#40
Einschreiben mit Rückschein

Auch der Versand mit Rückschein nützt nicht, wenn der Empfänger nicht da ist. Lediglich für den Fall, dass er das Schreiben annimmt, hat es einen Vorteil gegenüber dem einfachen Einschreiben: Mit dem Rückschein gibt es vor Gericht keine Probleme. Der Schein dokumentiert aber nicht, was genau verschickt wurde. Erklärt der Empfänger vor Gericht frech, im Umschlag sei keine Kündigung gewesen, kann das den Absender doch noch in Beweisnot bringen. Er steckt jede Art von Einschreiben besser zusammen mit einem Zeugen ins Kuvert und bringt es mit ihm zur Post.
Tipp: Für wichtige Nachrichten sollten Sie das Einschreiben mit Rückschein wählen. Kalkulieren Sie aber ein, dass es nach rund zehn Tagen zurückkommen kann, weil der Postboote es nicht zustellen konnte. Sie sollten dann noch genug Zeit für einen weiteren Versuch haben.
Einschreiben mit Rückschein wird von Leuten genutzt die entweder keinen Faxzugang haben oder meinen sich auf der sicheren Seite damit zu bewegen.
Richtig ist, daß
1. in diesem Umschlag sonstetwas stecken kann
2. das Schreiben nach einigen tagen zurückkommt

Problematisch dann in mehreren Fällen.
Entweder wenn der Absender eine Fristsetzung einzuhalten hat und durch Rücksendung des Einschreibens diese Frist verstrichen ist.
Umgekehrter Fall, - man setzt eine dringende Frist, hat aber durch Rücksendung keinen Zugang.

Beim Fax ist das insoweit irrelevant, als die Bestätigung des Zugangs jede Frist entweder einhalten oder aber beginnen läßt zu laufen. Dabei ist es völlig gleichgültig ob dieses Fax von jemandem dort gleich gelesen wird. ist der Zugang eröffnet ist der Empfang bestätigt.

Beispiel:
Man erhält während seiner Abwesenheit (Urlaub u.ä.) Schreiben von Behörden. In dem Moment wo der Brief in den Kasten fällt ist der Zugang realisiert, das Schreiben "angenommen" und rechtlich zur Kenntnis gebracht.
Befindet sich in diesem Schreiben eine Fristsetzung innerhalb des NOch-Urlaubes, so hat man später einfach Pech gehabt oder muß glaubhaft machen können das der PERSÖNLICHE Zugang erst später erfolgen konnte.

Ein eingeschaltetes Faxgerät ist in etwa so etwas wie der Briefkasten.
Im Moment der erfolgreichen Übersendung ist der Zugang erfolgt.
Gegenteilige glaubwürdige Beweislast liegt dann beim Empfänger.

Nicht zuletzt bieten fast alle Behörden ect. nicht umsonst ihre Faxnummer unter der jeweiligen Telefonnummer an. Solange man problemlos, entweder über das Anschreiben oder über das Net an eine Faxnummer kommt, ist diese Art des Zugangs seitens der Behörde auch akzeptiert.
Der gegenteilige Fall macht keinen Sinn und das müßte sich der entsprechende Empfänger auf Ausweichversuche auch entgegenhalten lassen.
 

Muzel

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#41
Kleeblatt; Zugang bedeutet, dass das schreiben den Machtbereich des Empfängers erreicht hat und er Möglichkeit des Zugangs gehabt haben muss. Zwischen Privaten und Behörden differenziert. Von keinen Privaten kann verlangt werden, dass er pünktlich um 11 Uhr am Briefkasten steht und seine Post abholt, weil sie da meistens da ist. In einem Betrieb gibt es Dienstpflichten, in denen die Abholung von Post geregelt ist. In einem Mehrfamilienhaus kann ein Brief um 11 Uhr eingeworfen werden und um 12 Uhr muss er nicht mehr im Briefkasten sein. Das ist Absenderrisiko.
Beim Fax ist es relevant, ob es erwartet werden kann, dass das Fax gelesen wird. Wenn ich ein Fax an einen Betrieb um 23 Uhr schicke, muss ich davon ausgehen, dass es zu den Geschäftszeiten gelesen wird, zwischen Privaten kann auch etwas anderes vereinbart werden.
 

Kleeblatt

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#42
Kleeblatt; Zugang bedeutet, dass das schreiben den Machtbereich des Empfängers erreicht hat und er Möglichkeit des Zugangs gehabt haben muss. Zwischen Privaten und Behörden differenziert. Von keinen Privaten kann verlangt werden, dass er pünktlich um 11 Uhr am Briefkasten steht und seine Post abholt, weil sie da meistens da ist. In einem Betrieb gibt es Dienstpflichten, in denen die Abholung von Post geregelt ist. In einem Mehrfamilienhaus kann ein Brief um 11 Uhr eingeworfen werden und um 12 Uhr muss er nicht mehr im Briefkasten sein. Das ist Absenderrisiko.
Beim Fax ist es relevant, ob es erwartet werden kann, dass das Fax gelesen wird. Wenn ich ein Fax an einen Betrieb um 23 Uhr schicke, muss ich davon ausgehen, dass es zu den Geschäftszeiten gelesen wird, zwischen Privaten kann auch etwas anderes vereinbart werden.
Was genau willst du damit ausdrücken ?

Es ist völlig egal WANN ich ein Fax absende. Ebenso wie es bei einem Brief egal ist WANN der abgesandt wird, - immer vorausgesetzt das keine Frist einzuhalten ist.
Zugang ist erfolgt wenn der Brief in den Herrschaftsbereich des Empfängers gelangt ist. Ob und wann der Empfänger von seiner Möglichkeit zur Kenntnisnahme Gebrauch macht ist alleine sein Problem. Egal also ob man zu faul ist es zu lesen, ob man die Post ungeöffnet zur Seite legt, ob man Faxe einfach nicht liest, seinen Kasten nicht leert ...., Zugang ist rechtswirksam erfolgt.

Bei einem Brief kann man als generelles Problem auch eventuell sehen, daß nicht drin war was angeblich drin gewesen sein soll bzw. unvollständig.
Bei einem Fax ist das insoweit unmöglich, weil jede einzelne Seite eine andere, teilweise nur um Sekunden, abweichende Uhrzeit hat. Bei Letzteren zu behaupten es sei nicht gekommen was man behauptet ist schlichtweg grotesk.
Im Zweifel gibt es noch immer die Grundsätze von Treu und Glauben bzw. die Grundsätze des fahrlässigen oder auch vorsätzlichen Zugangsvereitelung, welche jeden Erklärenden schützen.

Jedoch, - es ging z.B. nicht wenige Fälle in denen Postboten Zugänge von Einschreiben sozusagen beurkundet haben, die Briefe jedoch "entsorgten".

Noch einmal kurz zu den Mails:
Es gibt die Möglichkeit sich ein Bearsmail E-Mail-RückscheinFormular vom jeweiligen Empfänger der Mail ausstellen zu lassen. Damit hat man dieselbe Sicherheit wie bei einem Fax oder einem Einschreiben.

Wie gesagt, - Zugang ist erfolgt wenn Zustellung erfolgreich.
WAS genau der Empfänger damit wann und wie anstellt, - ist SEIN Problem.
 
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  Th.Starter/in  
#43
Und wie verhält es sich wenn die einfach behaupten, das Fax sei unleserlich gewesen?
:icon_frown:
 
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  Th.Starter/in  
#46
Sag's dir... das ist ja vielleich nen scheisssss!

Hab jetz einfach 3 x hintereinander das gleiche geschickt :)icon_hihi:)

Und am Montag rufe ich meinen Fan an und frag nach ob's angekommen ist.
Und übers WE setze ich gleich noch ein Schreiben an die GF auf, wo ich die Herrschaften auffordere mir schriftlich zu bestätigen, das es eine interne Regelung gibt, was die Annahme von Dokumenten an der Theke regelt, die verbietet die Kopien des Bürgers der abgegebenen Unterlagen mit nem Eingansstempel zu veredeln.
Werde dann hier im Forum brav berichten... sofern die mich bis dahin gekeult haben.:cool:
 
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  Th.Starter/in  
#47
sag's dir... das ist ja vielleich nen scheisssss!

hab jetz einfach 3 x hintereinander das gleiche geschickt :)icon_hihi:)
Das mache ich ähnlich: Ein Fax, eine E-Mail und das Original geht per Post raus. Meistens stelle ich mich noch persönlich in die Reihe (hab's nicht weit). Die Argen lieben Papier.:cool:

Wäre doch blöd zu behaupten, sie hätten nichts bekommen.
 
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  Th.Starter/in  
#49
...Und übers WE setze ich gleich noch ein Schreiben an die GF auf, wo ich die Herrschaften auffordere mir schriftlich zu bestätigen, das es eine interne Regelung gibt, was die Annahme von Dokumenten an der Theke regelt, die verbietet die Kopien des Bürgers der abgegebenen Unterlagen mit nem Eingansstempel zu veredeln.
Ein guter Tipp für andere Betroffene!:icon_daumen:

Werde dann hier im Forum brav berichten... sofern die mich bis dahin gekeult haben.:cool:
Wir behalten das im Auge.:icon_wink:
 

Sonntagsmaja

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#51
Auch wenn das jetzt leicht übertrieben klingt, aber meinen nächsten Folgeantrag lasse ich der ARGE per Gerichtsvollzieher zustellen (Kosten liegen bei etwa 15 €).

Ich habe es nämlich satt, daß alle meine Schreiben, Anträge ect. einfach nicht bearbeitet werden, sondern man bewegt sich erst, wenn ich das Gericht bemühen muß.
Die Standart-Ausrede "Haben wir nicht bekommen; es wurde wohl nichts eingereicht" funktioniert dann auf jeden Fall nicht mehr:icon_twisted:

Denn die Zustellung per GV gilt als sogen. gerichtsfester Beweis.

Ich habe nämlich entgültig die Schauze voll von der ewigen Hinhalte- und Ignoriertaktik des ARGE (aktuell bei mir mal wieder die Heizkostennachzahlung und die neuen Abschläge der Stadtwerke)!:icon_motz:
 

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#53
Bezüglich der Behauptung, ein Fax sei unleserlich angekommen und auch die heutige Technik bite keinerlei Sicherheit, kann man wie folgt vorgehen:

Meine Faxe gehen über den Rechner raus. Während der Übersendung lasse ich mir zeitnah (per entsprechender Einstellung) anzeigen WIE (ob und inwelcher Qualität) das Fax drüben langsam durchläuft. Ich habe selten mal gesehen, daß ein Fax unleserlich = schwarz drüben aufläuft, aber das lag (nach sofortiger telefonischer Rückfrage) stets an deren Faxgerät oder deren dortigen Einstellungen. In 2 Fällen hatten die auch keinerlei Papier im stationären Fax liegen.
Wer die Möglichkeit der Faxübermittlung anbietet, der muß auch dafür Sorge tragen das das entsprechende Gerät in Ordnung und betriebsbereit ist.

Das zeigt allerdings auch, daß bei der heutigen Technik die Möglichkeit der Übertragungskontrolle durchaus gegen ist, - bei entsprechender Nutzung und Einstellung.
Wie bereits oben beschrieben kann man es allerdings auch insofern über Mail probieren, wenn man ein E-MailRückscheinFormular nutzt.

Schlußendlich trägt jeder selbst die Verantwortung für die ordnungsgemäße Zustellung und muß für sich selbst den gangbarsten Weg wählen.
Meine Hinweise sind daher nur Möglichkeiten.
 
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  Th.Starter/in  
#54
Behauptung, ein Fax sei unleserlich angekommen
Nun mein Knilch hat seit Donnerstag 10 x das gleiche Fax und 5x die gleiche E-Mail bekommen. Der soll sich nur mal trauen...
 
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  Th.Starter/in  
#55
Auch wenn das jetzt leicht übertrieben klingt, aber meinen nächsten Folgeantrag lasse ich der ARGE per Gerichtsvollzieher zustellen
Gebe Dir vollkommen recht.
Das werde ich von nun an auch tun und andersrum werde ich Dokumente von denen die zu meinem Nachteil sind, nur noch per
Zustellungsurkunde akzeptieren.
 
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