Ist eine EGV, die während einer AU geschlossen wird, für die gesamte Dauer nichtig? (1 Betrachter)

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[HartzFear]

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EGVn sollen ja nur mit erwerbsfähigen geschlossen werden. Was ist also, wenn ein eHb, der krank geschrieben ist, mit dem JC eine EGV schließt. Ist diese dann für die gesamte Laufzeit der EGV (6 bzw. 12 Monate) unwirksam?
 

Kerstin_K

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Nein, denn AU ist nicht gleich Erwerbsminderung.
 

Fabiola

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Nein, denn AU ist nicht gleich Erwerbsminderung.
Mal angenommen, LE wäre schon längere Zeit AU - beispielsweise fünf Wochen.
Könnte man i.d.F. davon ausgehen, dass die Erwerbsfähigkeit nicht geklärt ist und somit eine EGV während ungeklärter Erwerbsfähigkeit (möglicherweise eingeschränkter Erwerbsfähigkeit) nicht möglich, bevor nicht der äD zur Abklärung eingeschaltet werden würde?
 

doppelhexe

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Mal angenommen, LE wäre schon längere Zeit AU - beispielsweise fünf Wochen.
Könnte man i.d.F. davon ausgehen, dass die Erwerbsfähigkeit nicht geklärt ist und ...

die dauer der AU hat nicht unbedingt was mit erwerbsunfähigkeit zu tun...

es gibt "krankheiten", da ist von vornherein eine bestimmte AU-zeit vorgesehen, die auch mal länger dauern kann.

zb. leistenbruch mit OP (grade ein fall in der familie) und mindestens 6 wochen AU nach op ... da das eine geplante OP ist kann zwischen diagnose und OP schon mal ein zeitraum von 2 wochen liegen... damit ist die person mit wahrscheinlicher 8-wöchiger AU aber nicht ungeklärt erwerbsunfähig...

es kommt immer auf die art der erkrankung an und was die behandelnden ärzte dazu sagen...

eine AU allein reicht nicht um eine EGV als ungültig anzusehen ... und schon garnicht über das ende einer AU hinaus...
 

[HartzFear]

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Mal angenommen, LE wäre schon längere Zeit AU - beispielsweise fünf Wochen.
Könnte man i.d.F. davon ausgehen, dass die Erwerbsfähigkeit nicht geklärt ist und somit eine EGV während ungeklärter Erwerbsfähigkeit (möglicherweise eingeschränkter Erwerbsfähigkeit) nicht möglich, bevor nicht der äD zur Abklärung eingeschaltet werden würde?
Das ist der Fall.
 
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