Ist das Zusätzlich? Was ist überhaupt Zusätzlich?

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Green

Elo-User*in
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Ist das zusätzlich? Was ist überhaupt zusätzlich?

Hallo,

Bin seit drei Wochen in einem 1-Euro-Job tätig, gezwungen weil sonst Sanktion.:icon_kotz:

Die Tätigkeit die ich ausübe ist auf dem Bau, sprich zurzeit bin ich mit anderen für ein Schulhof verantwortlich (alles ungelernte, außer der Leiter glaube ich), also Steine legen, alles genau abmessen und natrülich viel schaufeln. Nur habe ich davon keine Ahnung, aber von mir wird verlangt das ich es Perfekt mache, rum stehen geht gar nicht, da wird man gleich vom Chef angemeckert, weil sonst die von der Schule bei ihm also beim Chef über uns meckern, weil wir nur rum stehen. Weil die 1-Euro-Jober ein schlechten Ruf haben, wie der Chef mir sagte. Gibt auch noch andere Arbeiten, wie streichen, oder Bänke bauen u.s.w..

Was ich mich frage ist, braucht man dafür heutzutage keine Ausbildung mehr? Ist es denn überhaupt Zusätzlich? Und was ist überhaupt Zusätzlich? Es kann doch nicht sein, das ungelernte Arbeitskräfte diese Tätigkeit ausüben, für was man normaler weise eine Ausbildung haben sollte. Die Tätigkeit die ich ausübe wurde als Bauhilfskraft angegeben. Nur sind wir eigentlich alles ungelernte, wie gesagt bis auf dem Chef.

Gehe seit drei Wochen hin und frage mich das schon seit dem ersten Tag.
 
E

ExitUser

Gast
Im Prinzip ist es der gleiche Fall wie dieser: https://www.elo-forum.org/euro-job-mini-job/36544-euro-job-krankheit.html


Der Job auf dem Bau kann nicht zusätzlich sein, denn diese Arbeiten wurden früher auch gemacht und können nicht liegen bleiben.

Es stimmt aber nicht, dass du dich gegen den EEJ nicht wehren konntest. Du hast sicherlich eine EGV unterschrieben und damit gesagt: "Ja, diesen Job will ich haben" und eine Zuweisung erhalten und keine Ablehnung geschrieben. Es ist mir bekannt, dass die Ablehnung eines solchen Jobs nervig ist, aber wenn es eine Sanktion gibt, dann kannst du mit Beratungsschein zum Anwalt gehen. Der kostet dich doch nur 10 Euros und schreibt dir alles. Im eilverfahren hast du die Sanktion auch in ca. 4 Wochen zurück.-
 

Green

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Klar hätte ich das, aber dann hätte ich ja wieder was anderes bekommen. Gartenarbeit gab es noch, war mir aber zu weit weg und meine Schwester hatte dort schlechte erfahrung gemacht, mit Arbeitskleidung u.s.w.. Und 4 Wochen können lange sein, gerade wenn es schon so kaum reicht. Deswegen habe ich dann auch unterschrieben, wusste ja nicht was genau auf mich zu kommt, das ich dort arbeiten verrichte, die eigentlich Ausgebildete machen sollten.
 

hartzhasser

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das ist keinesfalls zusätzlich, sowas wird im grunde von einer Tiefbaufirma gemacht, es ist schon beschäment für was ein ALG2 Empfänger ausgebeutet wird, und dann muss man sich auch noch von so einen möchtegern Vorgesetzten runtermachen lassen,

lg hartzhasser
 
R

Rounddancer

Gast
Hm, also für mich sind das gewöhnliche Bauarbeiten,- die eigentlich zumindest von regulär zu bezahlenden Bau-Hilfsarbeitern, wenn nicht gar von gelernten Pflasterlegern gemacht werden sollten. Zudem gehören Bauarbeiten ja ins Entsendegesetz und haben einen gesetzlichen Mindestlohn von m.W. zwölf Euro nochwas pro Stunde, nicht pro Tag.

Ich würde da zu meiner Gewerkschaft gehen und zum Gewerbeaufsichtsamt.

Zusätzlich sind arbeiten, die, wenn sie nicht gemacht würden, niemandem existenziell fehlten. Zusätzlich sind z.B. die "Grünen Damen" der Krankenhäuser dann, wenn es auch einen Pförtner gibt. Zusätzlich ist z.B. auch der Heizer auf der E-Lok, der Vorleser im Altersheim, der Fahrstuhlführer im Selbstbedienungsaufzug, der Hundeausführer im Tierheim.
 
R

Rounddancer

Gast
Die KANN man bekommen, wenn man mind. 30% Sanktion und Kinder hat,-

und man KANN sie bekommen, wenn man 60 oder mehr Prozent Sanktion hat.

Nur: KANN heißt nicht SOLL, denn SOLL bedeute im Regelfall MUSS.
 

Green

Elo-User*in
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Irgendwie wird es da immer schlimmer. Heute z.B. wurde kurz vor Feierabend uns gesagt das wir erst um 14:15 aufzuräumen haben und nicht vorher, da bis 14:30 sonst wird uns 1€ weniger gezahlt.:eek: Immer muss man sich vom Chef was erzählen lassen, Hände aus den Taschen usw..
 
E

ExitUser

Gast
Irgendwie wird es da immer schlimmer. Heute z.B. wurde kurz vor Feierabend uns gesagt das wir erst um 14:15 aufzuräumen haben und nicht vorher, da bis 14:30 sonst wird uns 1€ weniger gezahlt.:eek: Immer muss man sich vom Chef was erzählen lassen, Hände aus den Taschen usw..


Zwangsarbeit eben. Unter Bewachung. Hast Du schon etwas in die Wege geleitet?
 
E

ExitUser

Gast
Klar hätte ich das, aber dann hätte ich ja wieder was anderes bekommen. Gartenarbeit gab es noch, war mir aber zu weit weg und meine Schwester hatte dort schlechte erfahrung gemacht, mit Arbeitskleidung u.s.w.. Und 4 Wochen können lange sein, gerade wenn es schon so kaum reicht. Deswegen habe ich dann auch unterschrieben, wusste ja nicht was genau auf mich zu kommt, das ich dort arbeiten verrichte, die eigentlich Ausgebildete machen sollten.

Dann muss man sich auch gegen den nächsten Job wehren. Zugegebenermaßen ist es nervig und man kann damit nicht sehr gut leben. Lässt du dich aber so schnell unterkriegen?
 
E

ExitUser

Gast
Hallo

Also mein SB meinte bei über 25 Jährigen 30%.Bei unter 25 sogar 100% .

Mfg
Andreas

Um hier ein Missverständnis zu vermeiden: Jugendliche unter 25 J erhalten eine SAnktion von 100%. Die Kdu wird in den meisten Fällen an den Vermieter direkt bezahlt.

Ich meinte aber mit den 30% etwas anderes. Die Frage von Gavroche lautete: Wie hoch ist die Möglichkeit, bei Ablehnung eines EEJ trotzdem eine Sanktion zu bekommen? Das schätze ich mal auf 30%. DAnn muss man zum Anwalt gehen, damit er das im Eilverfahren einklagt. Klappt bei fehlender Zusätzlichkeit immer. Meist geht das Amt vor dem Richter in die Knie, weil sie sonst den Job nicht mehr besetzen können.
 

Rechtsverdreher

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Irgendwie wird es da immer schlimmer. Heute z.B. wurde kurz vor Feierabend uns gesagt das wir erst um 14:15 aufzuräumen haben und nicht vorher, da bis 14:30 sonst wird uns 1€ weniger gezahlt.:eek: Immer muss man sich vom Chef was erzählen lassen, Hände aus den Taschen usw..

Was steht denn auf Deiner vom Arbeitsamt abgesegneten Tätigkeitsbeschreibung?
Alles was da nicht drauf steht muss man auch nicht ausführen.

Liegt überhaupt ein Profiling und ein Eingliederungskonzept vor?
Wenn nicht, dann sofort zum Anwalt.

Wenn dieser EEJ unrechtmäßig ist, dann kannst Du das Arbeitsamt auf Schadenersatz verklagen. Die haben sich nämlich an Deiner Arbeitskraft unrechtmäßig bereichert.

Wenn Du wie ein Bückling durchs Leben wackelst, dann wirste auch wie einer behandelt.
 
E

ExitUser

Gast
Mensch Mann! Woher beziehst du nur deine Infos!

Was steht denn auf Deiner vom Arbeitsamt abgesegneten Tätigkeitsbeschreibung?
Alles was da nicht drauf steht muss man auch nicht ausführen.
Er will da aber abbrechen.

Liegt überhaupt ein Profiling und ein Eingliederungskonzept vor?
Wenn nicht, dann sofort zum Anwalt.
Du bekommst doch erst eine Beratungsschein, wenn eine Sanktion vorliegt! Wer soll denn die Anwaltskosten übernehmen!

Wenn dieser Ein-Euro-Job unrechtmäßig ist, dann kannst Du das Arbeitsamt auf Schadenersatz verklagen. Die haben sich nämlich an Deiner Arbeitskraft unrechtmäßig bereichert.
Woher hast du denn diese Info??? Wenn der Job unrechtmäßig für DICH ist, dann ist er es noch lange nicht für die ARGE! D.h., du musst erstmal eine Feststellungsklage beim Sozilagericht stellen. DAzu muss es aber erst mal einen Anlass geben, damit der Richter in Bewegung kommt. Einfach eine Feststellungsklage nur so, weil ja, das macht der nicht.

Sollte er es aber doch machen (weil z.B. eine Sanktion wegen Abbruch vorliegt), dann kannst du keine Schadensersatz verlangen, weil du nicht geschädigt worden bist. Du kannst nur einen Lohn verlangen. Den wirst du auch noch einklagen müssen, weil die ARGE den selbstverständlich nicht freiwillig rausrückt. Und wenn du ihn dann hast, werden sie ihn dir deiner Leistung anrechnen.

Wegen solchen Scherzen ist man ja noch keinen Schritt wegen nicht zustäzlichen Jobs weitergekommen!


Wenn Du wie ein Bückling durchs Leben wackelst, dann wirste auch wie einer behandelt.

Wenn du aber mit dem Kopf gegen die Wand rennst, tust du dir gewaltig weh und alle lachen auch noch darüber.
 

Green

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Bezeichnung der Tätigkeit ist: Bauhilfsarbeiter steht dort, mit verschiedenen Gewerke umfassen, wie Garten und Landschaftsbau. Bau von Schulhöfen, Spielplätzen usw. unter Fachlicher Leitung inkl. Lernteil.

Wie schon geschrieben habe, sind dort alles 1-Euro-Jober bis auf dem Leiter und dem Chef. Wir Arbeiten da eigentlich selbstständig, bekommen was gesagt und müssen es dann auch so machen.

Eine Sanktion kann ich mir nicht mehr leisten, weil ich schon eine hatte, also ist die nächste 100% was eine Katastrophe wäre.

Die Tätigkeit geht bis Ende November 09, habe angefangen am 17.02.2009.
 

Volker

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Bezeichnung der Tätigkeit ist: Bauhilfsarbeiter steht dort, mit verschiedenen Gewerke umfassen, wie Garten und Landschaftsbau. Bau von Schulhöfen, Spielplätzen usw. unter Fachlicher Leitung inkl. Lernteil.

Au weia,
wo und bei wem spielst sich das denn ab?

Was sagen denn die anderen dazu? Sprecht doch mal darüber.

Volker
 
E

ExitUser

Gast
Bezeichnung der Tätigkeit ist: Bauhilfsarbeiter steht dort, mit verschiedenen Gewerke umfassen, wie Garten und Landschaftsbau. Bau von Schulhöfen, Spielplätzen usw. unter Fachlicher Leitung inkl. Lernteil.

Wie schon geschrieben habe, sind dort alles 1-Euro-Jober bis auf dem Leiter und dem Chef. Wir Arbeiten da eigentlich selbstständig, bekommen was gesagt und müssen es dann auch so machen.

Eine Sanktion kann ich mir nicht mehr leisten, weil ich schon eine hatte, also ist die nächste 100% was eine Katastrophe wäre.

Die Tätigkeit geht bis Ende November 09, habe angefangen am 17.02.2009.

Der Job ist eindeutig nicht zusätzlich. Es gibt 2 Möglichkeiten:

1. Die schnelle und wenig riskante:

Du brichst den Job ab. Schreibst an die SB ein Briefchen, so ähnlich wie: "Der EEJ ist rechtswidrig. Gem. § 16 SGB II sollen diese Jobs "zusätzlich" sein. Ein zusätzlicher Job ist ein Job der davor nicht, nicht in dem Maße oder zu einem späteren Zeitpunkt von mind. 2 Jahren gemacht worden wäre. Folgende Tätigkeiten habe ich ausgeübt:---(Auflistung der Arbeiten).... Dieser Job ist rechtswidrig wegen fehlender Zusätzlichkeit". Und dann gehst du einfach nicht mehr hin. Ich wette, die SB probiert es mit einer Sanktion wegen Abbruch der Maßnahme. Sie schickt dir vermutlich erst eine Anhörung. In diese schreibst du den Text von soeben nochmal rein. Sie will es eben nochmal auf ihrem Bogen lesen. Und dann wird sie vermutlich sanktionieren oder auch nicht, wenn sie sich nicht traut.

Sollte sie sanktionieren (Kürzung von 105 Euros über 3 Monate), dann holst du dir beim Amtsgericht eine Beratungsschein und gehst damit zum Fachanwalt für Sozialrecht. Der schreibt dir den Widerspruch und reicht eine einstweilige Anordnung beim Gericht ein, d.h. er beantrag die Rückzahlung der Sanktion im Eilverfahren. Dann bekommst du in ca. 4 Wochen die 105 Euros zurück. Kannst du 4 Wochen vorerst mit 105 Euros weniger leben, die du im Anschluss dann zurückbekommst??? Dann wähle diese Variante. Der Anwalt kostet dich nur 10 Euros insgesamt mit allem pipapo, wenn du den Beratungsschein hast.

2. Die sichere Methode

Erstelle einen Zettel mit allen Tätigkeiten, die du dort gemacht hast, und reiche eine Feststellungsklage zur Prüfung der Zusätzlichkeit dieses EEJobs beim Sozialgericht ein. Da helfen wir dir hier hier dabei; das ist nicht so schwer. Dafür bekommst du keinen Anwalt, weil keine Sanktion vorliegt. Man schreibt an das Sozialgericht, dass man diesen Job zugewiesen bekommen hat (anbei EGV bzw. Zuweisung), dass du den Job angetreten bist und dieses und jenes machtest und dies unmöglich gem. § 16d SGB II rechtskonform sein kann. Zwecks Einklagung von Lohn lässt du den Job von ihm prüfen.

Dann wird der Richter vermutlich entscheiden, dass der Job nicht zusätzlich ist und dann darfst du sanktionsfrei abbrechen. Dauert aber alles ca. 4 - 6 Monate. In der Zwischenzeit musst du den Job weitermachen, es sei denn du wirst krank, oder deine ARGE zieht dich da ab, weil sie von der Feststellungsklage Wind bekommen hat (die wird vom Richter ja angeschrieben).

Im Anschluss kannst du noch von der ARGE den Lohn dafür einfordern. Bringt dir aber nichts, denn man zieht es dir vom ALG II wieder ab. Aber zumindest hat deine ARGE dermaßen eins aufs Dach bekommen wegen rechtswidrigem Handeln (den Job dürfen die nie wieder besetzen), dass sie dich bei EEJobs mit Samthandschuhen in der Zukunft anfassen werden.
 

Green

Elo-User*in
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Der Job ist eindeutig nicht zusätzlich. Es gibt 2 Möglichkeiten:

1. Die schnelle und wenig riskante:

Du brichst den Job ab. Schreibst an die SB ein Briefchen, so ähnlich wie: "Der Ein-Euro-Job ist rechtswidrig. Gem. § 16 SGB II sollen diese Jobs "zusätzlich" sein. Ein zusätzlicher Job ist ein Job der davor nicht, nicht in dem Maße oder zu einem späteren Zeitpunkt von mind. 2 Jahren gemacht worden wäre. Folgende Tätigkeiten habe ich ausgeübt:---(Auflistung der Arbeiten).... Dieser Job ist rechtswidrig wegen fehlender Zusätzlichkeit". Und dann gehst du einfach nicht mehr hin. Ich wette, die SB probiert es mit einer Sanktion wegen Abbruch der Maßnahme. Sie schickt dir vermutlich erst eine Anhörung. In diese schreibst du den Text von soeben nochmal rein. Sie will es eben nochmal auf ihrem Bogen lesen. Und dann wird sie vermutlich sanktionieren oder auch nicht, wenn sie sich nicht traut.

Sollte sie sanktionieren (Kürzung von 105 Euros über 3 Monate), dann holst du dir beim Amtsgericht eine Beratungsschein und gehst damit zum Fachanwalt für Sozialrecht. Der schreibt dir den Widerspruch und reicht eine einstweilige Anordnung beim Gericht ein, d.h. er beantrag die Rückzahlung der Sanktion im Eilverfahren. Dann bekommst du in ca. 4 Wochen die 105 Euros zurück. Kannst du 4 Wochen vorerst mit 105 Euros weniger leben, die du im Anschluss dann zurückbekommst??? Dann wähle diese Variante. Der Anwalt kostet dich nur 10 Euros insgesamt mit allem pipapo, wenn du den Beratungsschein hast.

2. Die sichere Methode

Erstelle einen Zettel mit allen Tätigkeiten, die du dort gemacht hast, und reiche eine Feststellungsklage zur Prüfung der Zusätzlichkeit dieses Ein-Euro-Jobobs beim Sozialgericht ein. Da helfen wir dir hier hier dabei; das ist nicht so schwer. Dafür bekommst du keinen Anwalt, weil keine Sanktion vorliegt. Man schreibt an das Sozialgericht, dass man diesen Job zugewiesen bekommen hat (anbei EGV bzw. Zuweisung), dass du den Job angetreten bist und dieses und jenes machtest und dies unmöglich gem. § 16d SGB II rechtskonform sein kann. Zwecks Einklagung von Lohn lässt du den Job von ihm prüfen.

Dann wird der Richter vermutlich entscheiden, dass der Job nicht zusätzlich ist und dann darfst du sanktionsfrei abbrechen. Dauert aber alles ca. 4 - 6 Monate. In der Zwischenzeit musst du den Job weitermachen, es sei denn du wirst krank, oder deine ARGE zieht dich da ab, weil sie von der Feststellungsklage Wind bekommen hat (die wird vom Richter ja angeschrieben).

Im Anschluss kannst du noch von der ARGE den Lohn dafür einfordern. Bringt dir aber nichts, denn man zieht es dir vom ALG II wieder ab. Aber zumindest hat deine ARGE dermaßen eins aufs Dach bekommen wegen rechtswidrigem Handeln (den Job dürfen die nie wieder besetzen), dass sie dich bei Ein-Euro-Jobobs mit Samthandschuhen in der Zukunft anfassen werden.

Würde mich ganz klar für die sichere Methode entscheiden. Bei mir würden auch 100% Sanktioniert werden, weil ich noch U25 bin und ich schon mal Sanktioniert wurde.

Hier mal eine kleine liste was ich bis jetzt gemachte habe:

- Malerarbeiten, erste Baustelle.
- Ein großen Berg Splitt, zum anderen Ort geschaufelt, mit der Schubkarre.
- Dann geschaufelt um eine Abgrenzung zu entfernen, die dann mit Spezialen Bohrern entfernt wird.

@Volker

Ja, mit den Leuten redet man, aber irgendwie sind die alle so "Hauptsache Arbeit, ja sager halt" Einstellung, aber ansonsten sehr nette Kollegen.
 

Rechtsverdreher

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Zusätzlich ist, wenn Du Dir 2x den Hintern abwischst, obwohl 1x ausreichen würde.

Geh' einfach zum Anwalt, der soll das Arbeitsamt auf Schadenersatz verklagen (öffentlich rechtlicher Erstattungsanspruch) und Dir gleichzeitig den Job vom Hals schaffen. Ganz einfache Übung für den.
 
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