Ist das zulässig?

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chrissy2727

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Hallo,
ich habe ein Problem, das sich schon seit Monaten streckt.
Ich habe 4 kleine Kinder. Im August haben mien Mann und ich uns getrennt, er zog aus. Ich erhalte seitdem ALG II und UVG.
Das Haus, indem ich wohnen blieb kostet 800,00 Euro ohne Heizkosten. Die Arge übernahm mir von Anfang an nur 610,00 Euro. Ich hatte erfahren, daß ab Antragstellung, 6 Monate lang die volle Miete übernommen wird. Mein Bearbeiter meinte aber, das träfe in meinem Fall nicht zu. Warum, das weiß ich nicht.
Nun suche ich eine neue Wohnung, was sich allerdings innerhalb meines Landkreises schwierig gestaltet. Außerhalb kann ich nicht ziehen, da zwei meiner Kinder im September eingeschult wurden.
Die Begründung meines Umzugs liegt darin, daß ich das bewohnte Haus nicht auf Dauer finanzieren kann und meine Vermieter mich auch nicht mehr haben wollen. Eine Kaution möchte mir die Arge auch nicht leihen. Was nun??
Zudem muß ich selbst für die Heizölversorgung aufkommen. Das Geld dafür habe ich nicht. Ich habe seit August kein Warmwasser und keine Heizung. Trotz Anträge bei der Arge erhielt ich nur mündliche Ablehnungen. Das Haus hat 150 qm und stammt aus den 70er Jahren. Eine Isolierung ist nicht vorhanden. Von daher ist es nicht möglich, die Temperatur mit Heizlüftern innerhalb der Wohnräume angemessen herzustellen.
Was kann ich unternehmen um eine Kaution für eine neue Wohnung zu bekommen und daß wir nicht mehr frieren müssen?
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen, da ich nicht mehr weiter weiß.
 

final-doom

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Stimmt Die Arge jetzt dem Umzug zu oder willst Du den Umzug selbst und ohne Zustimmung durchführen?

Wenn es so ist dann versuche deinen SB davon zu überzeugen das der Umzug erforderlich ist. Ein guter Grund wäre weniger Miete!

und schau mal hier vorbei: Hier
 

chrissy2727

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Vielen Dank für die Antwort.
Ein Umzug wurde mir nicht verweigert, lediglich die Möglichkeit, eine Kaution auf Darlehensbasis. Man sagte mir, ich müsste selber wissen,w as ich mache.
 

final-doom

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Umzugskosten = Kann Leistung
Umzugskosten = Muss Leistung, wenn Umzug notwendig und erforderlich

Mietkaution = Kann Leistung des neuen Trägers
Mietkaution = Muss Leistung des neuen Trägers, wenn Umzug notwendig und erforderlich.

§ 22 Leistungen für Unterkunft und Heizung

§ 22 Leistungen für Unterkunft und Heizung
(1) Leistungen für Unterkunft und Heizung werden in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen erbracht, soweit diese angemessen sind. Erhöhen sich nach einem nicht erforderlichen Umzug die angemessenen Aufwendungen für Unterkunft und Heizung, werden die Leistungen weiterhin nur in Höhe der bis dahin zu tragenden Aufwendungen erbracht. Soweit die Aufwendungen für die Unterkunft den der Besonderheit des Einzelfalles angemessenen Umfang übersteigen, sind sie als Bedarf des allein stehenden Hilfebedürftigen oder der Bedarfsgemeinschaft so lange zu berücksichtigen, wie es dem allein stehenden Hilfebedürftigen oder der Bedarfsgemeinschaft nicht möglich oder nicht zuzumuten ist, durch einen Wohnungswechsel, durch Vermieten oder auf andere Weise die Aufwendungen zu senken, in der Regel jedoch längstens für sechs Monate. Rückzahlungen und Guthaben, die den Kosten für Unterkunft und Heizung zuzuordnen sind, mindern die nach dem Monat der Rückzahlung oder der Gutschrift entstehenden Aufwendungen; Rückzahlungen, die sich auf die Kosten für Haushaltsenergie beziehen, bleiben insoweit außer Betracht.
(2) Vor Abschluss eines Vertrages über eine neue Unterkunft soll der erwerbsfähige Hilfebedürftige die Zusicherung des für die Leistungserbringung bisher örtlich zuständigen kommunalen Trägers zu den Aufwendungen für die neue Unterkunft einholen. Der kommunale Träger ist nur zur Zusicherung verpflichtet, wenn der Umzug erforderlich ist und die Aufwendungen für die neue Unterkunft angemessen sind; der für den Ort der neuen Unterkunft örtlich zuständige kommunale Träger ist zu beteiligen.
(2a) Sofern Personen, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, umziehen, werden ihnen Leistungen für Unterkunft und Heizung für die Zeit nach einem Umzug bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres nur erbracht, wenn der kommunale Träger dies vor Abschluss des Vertrages über die Unterkunft zugesichert hat. Der kommunale Träger ist zur Zusicherung verpflichtet, wenn
1.
der Betroffene aus schwerwiegenden sozialen Gründen nicht auf die Wohnung der Eltern oder eines Elternteils verwiesen werden kann,
2.
der Bezug der Unterkunft zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt erforderlich ist oder
3.
ein sonstiger, ähnlich schwerwiegender Grund vorliegt.
Unter den Voraussetzungen des Satzes 2 kann vom Erfordernis der Zusicherung abgesehen werden, wenn es dem Betroffenen aus wichtigem Grund nicht zumutbar war, die Zusicherung einzuholen. Leistungen für Unterkunft und Heizung werden Personen, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, nicht erbracht, wenn diese vor der Beantragung von Leistungen in eine Unterkunft in der Absicht umziehen, die Voraussetzungen für die Gewährung der Leistungen herbeizuführen.
(3) Wohnungsbeschaffungskosten und Umzugskosten können bei vorheriger Zusicherung durch den bis zum Umzug örtlich zuständigen kommunalen Träger übernommen werden; eine Mietkaution kann bei vorheriger Zusicherung durch den am Ort der neuen Unterkunft zuständigen kommunalen Träger übernommen werden. Die Zusicherung soll erteilt werden, wenn der Umzug durch den kommunalen Träger veranlasst oder aus anderen Gründen notwendig ist und wenn ohne die Zusicherung eine Unterkunft in einem angemessenen Zeitraum nicht gefunden werden kann. Eine Mietkaution soll als Darlehen erbracht werden.
(4) Die Kosten für Unterkunft und Heizung sollen von dem kommunalen Träger an den Vermieter oder andere Empfangsberechtigte gezahlt werden, wenn die zweckentsprechende Verwendung durch den Hilfebedürftigen nicht sichergestellt ist.

Ich denke das trifft bei Dir zu da die Wohnung viel zu teuer ist und nicht von Dir finanziert werden kann. Ich kann mich aber auch irren.......
 
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