Ist das Urteil noch aktuell ?

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Hansiklein3

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Hallo, ist folgendes noch aktuell ?

----------------
Der
Hilfebedürftige muss sich aber nicht vorteilhafter darstellen, als er
tatsächlich ist (s.a. LSG HH 7.2.2002 – L 5 AL 53/00 - info also 2003,
149 [Bewerbungsschreiben mit unangemessenem Inhalt]); er darf von sich
aus gesundheitliche Einschränkungen seines Leistungsvermögens, familiäre
Betreuungspflichten oder ein gewerkschaftliches. Engagement hinweisen
sein Lebensalter und die Dauer der Arbeitslosigkeit bezeichnen (BSG
9.12.2003 ~ B 7 AL 106/02 R - SozR 4-4100 § 119 Nr. 3), soweit er nicht
seine angebliche Nichteignung für die angebotene Arbeit
unmissverständlich im Bewerbungsschreiben zum Ausdruck bringt (BSG
27.4.2004 -. B.11.AL 43/04 B), und seine Vorstellungen zur Gestaltung
der Tätigkeit, den
Arbeitsbedingungen und insbesondere zum Entgelt äußern (soweit diese nicht offenkundig überzogen sind).

Quelle: Johannes Münder SGB II 4 Auflage LPK 2011

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Das mit den gesundheitlichen Einschränkungen wird sicher nur vom Jobcenter anerkannt, wenn man diese auch nachweisen kann und die mit den Tätigkeiten in der Stelle in Verbindung gebracht werden können.

Hat schon jemand obiges bei einer aufgedrängten Stelle angewandt ( das mit der Gesundheit ) Wenn ja, hat das Jobcenter versucht euch einzureden das es nicht so " schlimm " sein wird bzw habt ihr oder der Sachbearbeiter mit der Firma vereinbart das man eben bestimmte Tätigkeiten nicht ausführen wird ?
 

hartaber4

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Die Frage kann man so nicht beantworten.... da es für den Bereich der Judikatur kein "Mindesthaltbarkeitsdatum" gibt...

Entscheidend ist der Tenor (passt er in etwa zur individuellen Sach- und Rechtlage?) rechtskräftig geworden (sprich nicht anhängig in einer weiteren Instanz) ?
 

Claus.

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Das Urteil ist schon noch aktuell.

Dem SB bekannte gesundheitliche Einschränkungen, ob war oder nicht, führen nur ziemlich schnell zu einer Untersuchung beim MD.
Der nichts besseres zu tun hat, als einen nach Möglichkeit als "völlig Gesund" zu schreiben.

Gesundheitliche Einschränkungen in der Bewerbung nicht zu erwähnen und erst in einem eventuellen Bewerbungsgespräch zur Sprache zu bringen, ist da wohl der bessere Weg.

Wenn du mit ´aufgedrängter Bewerbung´ einen ZAF-Job meinst: die Leute können sowieso nicht lesen, zumindest tun sie es meistens nicht. Wenn in deren "Vorstellungsgespräch" dann allerdings rauskommt daß der Bewerber diverse Wehwehchen hat, ist trotzdem ziemlich schnell das Thema gegessen.
 

Muzel

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Ich würde sowieso nur gesundheitliche Einschränkungen angeben, die dich an der Ausübung des konkreten Job hindern. Zu mehr bist du nicht verpflichtet. AG tratschen untereinander.
 
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