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Ist Bürgerarbeit freiwillig? Antwort des BMAS

Hartzeola

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Wenn es Bürgerarbeit ist wird er halt nicht in Ruhe gelassen. Neben den 30 Stunden darf man sich weiterhin von so einen Coach veräppeln lassen der einen angeblich in Arbeit bringen soll.
Das dürfte eher eine besondere Ausnahme sein. Er gilt dann als soziaversicherungspflichtig beschäftigt.
 
E

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Hast du eine Wahl?

Ich würde sagen, wenn dir die Stelle zusagt, machen weitere 200€ bei einer Aufstockung keinen grossen Unterschied.

Du wirst auch in Ruhe gelassen. Möglicherweise wirst du allerdings diesen ewigen Kampf mit JC vermissen, er wird dir einfach fehlen.
Wer sagt denn das du Aufstockung bekommst. Als ich in der Vorbereitungsphase war, sind 2 Leute vermittelt wurden, die eine Ablehnung für eine Aufstockung bzw. auch kein Wohngeld bekommen hatten.
Aber vielleicht kann ja jemand was anderes berichten.
 

Henrik55

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An sich kann es ja nicht sein, dass es kein Aufstockung gibt. Die 900 € Brutto dürften bei einen Alleinstehenden ungefähr dem Regelsatz entsprechen. Wenn der jetzt aber noch seine GEZ und das Ticket bezahlen muss wäre er unter dem Regelsatz. Die ehemaligen 1 € Jobs sprachen ja auch nicht von Entlohnung, sondern von einer Aufwandsentschädigung. Aus dieser Erkenntnis heraus müsste es eine Aufstockung geben um im Endergebnis nicht unter dem Regelsatz zu landen. Aber Arbeit macht ja bekanntlich frei. Da braucht man wahrscheinlich nichts mehr.
 
E

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Gast
An sich kann es ja nicht sein, dass es kein Aufstockung gibt. Die 900 € Brutto dürften bei einen Alleinstehenden ungefähr dem Regelsatz entsprechen. Wenn der jetzt aber noch seine GEZ und das Ticket bezahlen muss wäre er unter dem Regelsatz. Die ehemaligen 1 € Jobs sprachen ja auch nicht von Entlohnung, sondern von einer Aufwandsentschädigung. Aus dieser Erkenntnis heraus müsste es eine Aufstockung geben um im Endergebnis nicht unter dem Regelsatz zu landen. Aber Arbeit macht ja bekanntlich frei. Da braucht man wahrscheinlich nichts mehr.
Richtig, verstehen kann ich es auch nicht.
Aber wie ich schon zuvor geschrieben hatten, Tariflohn ÖD einfordern.
Zur Not diesen Einklagen.
 

Hartzeola

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Natürlich gibt es Aufstockung, wenn der Bedarf besteht.

Was Coaching wärend der Bürgerarbei betrifft, gibt es tatsächlich:

Bundesministerin Ursula von der Leyen:
"Aktiv zu sein ist immer besser als zuhause auf ein Jobangebot zu warten. Deswegen haben wir bei der Bürgerarbeit nicht nur eine intensive Aktivierungs- und Vermittlungsphase vorgeschaltet, sondern auch zur Bedingung gemacht, dass jedem Bürgerarbeiter ständig ein persönlicher Coach zur Seite steht, der motiviert, berät und unterstützt, damit der Sprung in einen regulären Job gelingt.
Manchen Berichten zufolge sogar 10 Stunden/Woche.

Manche haben einige Stunden jede 3 -6 Monate.
 

Hartzeola

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Henrik55

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Danke das Du Dir das selbst rausgesucht hast. Mir wird immer so übel, wenn ich mich da durchwühlen muss:icon_kotz:.
 

HajoDF

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Bei all den Aussagen könnte man den Eindruck gewinnen, dass es sich bei der Bürgerarbeit tatsächlich um einen sozialversicherungspflichtigen regulären Job handelt. Das ist falsch.
Es ist lediglich ein EEJ im anderen "Gewand", bei dem minimale Rentenversicherungsbeiträge geleistet werden.

Anspruch auf ALG I wird nicht erworben.
 

Purzelina

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Man sollte aber auch sehen, es stehen reichlich Freiwillige vor der Bürgerarbeitstür.

Zum Beispiel der/die Ü50, gesundheitlich eingeschränkt, Partner verdient, ALG2 minimal, Verdienstmöglichkeiten auf dem 1. AM noch mieser als bei der Bürgerarbeit.

Also ich hätte es als Bürgerarbeiter wahrscheinlich sehr viel gemütlicher als jetzt in der freier Wirtschaft.
 

Vader

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Was den Tariflohn betrifft, sind die Bürgerarbeiter bei einer Beschäftigungsgesellschaft eingestellt. Keine Chance, den Tariflohn einzuklagen-vorerst zumindest.
verdi ist da aber anderer Meinung:
ver.di: Bürgerarbeit
 

Vader

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Vorerst antreten habe ich mir auch schon überlegt. Wenn es dazu kommen sollte, muss ich den Vertrag auf jeden Fall mal einem Anwalt zeigen.
Geht man da zu einem RA für Sozialrecht oder Arbeitsrecht?
 

Hartzeola

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Geht man da zu einem RA für Sozialrecht oder Arbeitsrecht?
Das wäre auch für mich eine gute Frage, obwohl ich glaube, dass diese Verträge so oberflächlich kaum angreifbar sind. Das ist eine Serienausfertigung.
 

Vader

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Ich habe so ein Ding noch nie gesehen. Anzugreifen ist definitiv die Befristung. Meine soll 3 Jahre befristet sein.
 

Vader

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Was das betrifft hast du Recht. Ich weiß eben nicht, ob ein RA Sozialrecht sich auf Bürgerarbeitebene besser auskennt.
Wenn es soweit ist, rufe ich einfach mal an.

Auf jeden Fall werde ich Änderungsvorschläge machen. Schließlich will ich ja meine Bereitschaft und meinen Willen zeigen. Mal sehen, ob darauf eingegangen wird.
 

Hartzeola

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[FONT=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif][SIZE=-1]Die kalendermäßige Befristung eines Arbeitsvertrages ist ohne Vorliegen eines sachlichen Grundes gemäß § 14 Absatz 2 Satz 1 Teilzeit- und Befristungsgesetz (Text[/SIZE][/FONT][FONT=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif][SIZE=-1] [/SIZE][/FONT][FONT=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif][SIZE=-1]§ 14 TzBfG[/SIZE][/FONT][FONT=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif][SIZE=-1]. Externer Link) bis zur Dauer von zwei Jahren zulässig.[/SIZE][/FONT]
Rechtsanwalt Fachanwalt Befristeter Arbeitsvertrag Befristung Arbeitsrecht
 

Vader

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Zwecks der Zulassung der 3 jährigen Befristung Befristung käme m.M.n. hier nur das in Frage
der Arbeitnehmer aus Haushaltsmitteln vergütet wird, die haushalts- rechtlich für eine befristete Beschäftigung bestimmt sind, und er entsprechend beschäftigt wird
Was denkst du?
 

Hartzeola

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Zwecks der Zulassung der 3 jährigen Befristung Befristung käme m.M.n. hier nur das in Frage

Was denkst du?
Ich bin leider kein Experte. Dabei muss man, soweit ich weiss, ein bestimmtes Ziel verfolgen.
 

HajoDF

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Achtung: die Befristung wird voraussichtlich noch geändert.
Bei älteren jetzt schon:
Die kalendermäßige Befristung eines Arbeitsvertrages ohne Vorliegen eines sachlichen Grundes ist
bis zu einer Dauer von fünf Jahren zulässig, wenn der Arbeitnehmer bei Beginn des befristeten
Arbeitsverhältnisses das 52. Lebensjahr vollendet hat und unmittelbar vor Beginn des befristeten
Arbeitsverhältnisses mindestens vier Monate beschäftigungslos im Sinne des § 119 Abs. 1 Nr. 1 des
Dritten Buches Sozialgesetzbuch gewesen ist, Transferkurzarbeitergeld bezogen oder an einer
öffentlich geförderten Bildungsmaßnahme nach dem Zweiten oder Dritten Buch Sozialgesetzbuch
teilgenommen hat. Bis zu der Gesamtdauer von fünf Jahren ist auch die mehrfache Verlängerung
des Arbeitsvertrages zulässig.
 

Vader

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Trifft zumindest auf mich nicht zu. Bin noch nicht mal 30.
 

Anjulie

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Hallo,
ich habe mir heute mal alle Beiträge zur Bürgerarbeit durchgelesen. Da ich seit Juni 11 selbst in selbiger tätig bin, möchte ich euch mal einige Infos geben. Vllt. interessiert es ja den einen oder anderen.

Ich

Alter bei Beginn 49 Jahre, Wohnort Duisburg
Bürokauffrau

Arbeitsvertrag

Arbeitgeber: Verein zur Unterstützung von Schulen (Hausaufgaben- u. Nachmittagsbetreuung, Pausenaufsicht, Bibliotheken, Selbstlernzentren etc.)

Gehalt: brutto 1105,00 Euro/30 Std. wöchentlich
Urlaub: 24 AT (Zusatzvereinb. bei Tod/Familie, Heirat, Umzug etc)
Befristung: 3 Jahre
Zusatz: sollte ein Einstieg auf dem 1. Arbeitsmarkt möglich sein, kann mit sofortiger Wirkung gekündigt werden.
(Urlaub nur in den Ferien möglich - Computerschulungen in den Ferien zur Überbrückung der restl. Ferien)

Zusatzleistungen vom AA
ergänz. Leistungen in Höhe von 160 € - 210 € (lt. Aussage meiner Kollegen und m. Leistung)
ergibt sich aus dem Arbeitnehmer Freibetrag, der jedem sozialvers. AN zusteht)
Freistellung GEZ

EGV

eigentlich wie gehabt..
weiterhin Bewerbungen auf dem 1. AM, Einhaltung von Einladungen (bisher noch keine erfolgt)Berwerbungskostenerstattung, pers. Änderungen sofort mitteilen, blabla


Somit erhalte ich eine Nettovergütung von ca. 1100,00 Euro für 30 Std./Wo.

Ich möchte jetzt gar keine große Stellung zur Bürgerarbeit nehmen. Jeder muss für sich entscheiden, ob er will oder nicht will.
Nur soviel:
Da ich viele Berwerbungen im kfm. Bereich (auch Callcenter) geschrieben habe weis ich, welche Gehaltsvorstellungen die AG so haben. Insofern finde ich die Bezahlung gar nicht so übel.

LG
 

götzb

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eigentlich wie gehabt..
weiterhin Bewerbungen auf dem 1. AM, Einhaltung von Einladungen (bisher noch keine erfolgt)Berwerbungskostenerstattung, pers. Änderungen sofort mitteilen, blabla
Tja das ist der "Sinn" der Büa.
Weiter vom Amt abhängig.

Aber wenn es freiwillig ist die Büa dann ist es ok.
 

blinky

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Wie siehts mit der Rentenversicherung aus? Warscheinlich wird da auch nichts eingezahlt.

In die Arbeitslosenversicherung sowieso nicht.
 

Henrik55

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Somit erhalte ich eine Nettovergütung von ca. 1100,00 Euro für 30 Std./Wo.
Netto? Wie berechnet sich das? Und Du vergisst die Zeit die für die "Betreuung"durch Deinen Coach und weiteres Bewerben auf Stellen drauf geht.
 

Anjulie

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Tja das ist der "Sinn" der Büa.
Weiter vom Amt abhängig.
Wo und in welchem Rahmen ist man heutzutage unabhängig?
Ich bekomme vom JC zusätzlich eine Leistung, da ist es für mich logisch, dass ich da auch ab und an Rede und Antwort stehen muss. Das muss ich bei jedem Arbeitgeber, wenn er es denn verlangt.
Zudem kann man ja auch auf die Zusatzleistungen vom JC freiwillig verzichten. Alternativ gibts dann Wohngeldzuschuss, der aber in den meisten Fällen niedriger ausfällt.
Wählt man die 2. Alternative, kann einem das JC trotz EGV eigentlich gar nichts. Wer keine Leistungen bezieht, der kann auch keine Sanktionen erhalten.
:icon_party:
Netto? Wie berechnet sich das? Und Du vergisst die Zeit die für die "Betreuung"durch Deinen Coach und weiteres Bewerben auf Stellen drauf geht.
Der Betrag errechnet sich aus dem Nettolohn + Zuzahlung AA.
(nicht zu vergessen GEZ frei)
Wenn du in der Büa bist, wirst du evtl. 2 x im Jahr zum Coach geladen. Ich bin seit 1. Juni dabei und habe bisher noch gar keine Einladung bekommen.
In meiner EGV steht auch keine Mindestanzahl von Bewerbungen, so dass im Grunde genommen 1 Bewerbung ausreichend wäre, falls da die Nachweispflicht eingefordert wird.
Und ganz ehrlich, schaut nicht jeder Arbeitssuchende mal ab und zu nach neuen, evtl. besseren Jobangeboten?
Ich sehe da nicht wirklich ein Problem.

Wie siehts mit der Rentenversicherung aus? Warscheinlich wird da auch nichts eingezahlt.

In die Arbeitslosenversicherung sowieso nicht.
Natürlich wird da eingezahlt, und zwar ganz normal wie bei anderen szpfl. Jobs auch.
Nur die Arbeitslosenversicherung entfällt, da man nach den 3 Jahren autom. wieder in ALG 2 rutscht.
Darüber kann man meckern, es ist aber halt so.

Und wenn ich die 1100 Euro netto mal auf brutto hochrechne, müsste ich knapp 1600 Euro verdienen, um 1100 netto zu erhalten. (Finde heute mal einen 30 Wo/Std. Job mit 1600,00 brutto)!
Aber, aber, aber... so kann man natürlich dranbleiben.
Man kann über so vieles meckern, Fakt ist, dass ich wesentlich mehr Geld zu Verfügung habe als vorher und ich habe es selbst verdient. Das ist nach einigen Jahren Arbeitslosigkeit schon ein gutes Gefühl.
 

dellir

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Der Betrag errechnet sich aus dem Nettolohn + Zuzahlung AA.
(nicht zu vergessen GEZ frei)
ICH verstehe immer noch nicht wie du von 1105 Brutto auf 1100 Netto kommst. Sag uns doch bitte was du an Miete zahlst, Single oder BG und was du bisher an Hartz4 NETTO bekommen hast. Sonst wird das hier undurchsichtig...:cool:
 

Anjulie

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CH verstehe immer noch nicht wie du von 1105 Brutto auf 1100 Netto kommst. Sag uns doch bitte was du an Miete zahlst, Single oder BG und was du bisher an Hartz4 NETTO bekommen hast. Sonst wird das hier undurchsichtig...:cool:
Ich führe hier mal die Beträge aus m. Leistungsbescheid auf.

Single

Regelleistung 374,00 Euro, Mehraufwand für Ernährung (keine Ahnung was das ist) 8,60 Euro, KdU 380,05
Gesamtbedarf 762,65

Nettoerwerbseinkommen 860,12 Euro,
abzgl. Freibetrag 205,83 Euro, zu berücksichtiges Einkommen 654,29 Euro
Einkommensbereinigung -104,67

zu berücksichtigendes Gesamteinkommen 549,62

ergibt wie folgt

Sicherung des Lebensunterhaltes 382,60
abzgl. zu berücks. Einkommen 549,62
Ggf. Einkommensüberhang 167,02

KdU 380,05
abzgl. Einkommensüberhang 167,02
= zustehende Kosten für Unterkunft und Heizung 213,03

Somit
Netto 860,12 + JC 213,03 + GEZ-frei 18,00 = 1091,15
 

dellir

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Nettoerwerbseinkommen 860,12 Euro,
abzgl. Freibetrag 205,83 Euro, zu berücksichtiges Einkommen 654,29 Euro
Einkommensbereinigung -104,67

zu berücksichtigendes Gesamteinkommen 549,62
Soweit alles klar, aber woher nimmst du diesen Freibetrag von 205,83 ?


P.S. Du hast das geschafft was keine Partei bisher geschafft hat: Brutto=Netto. :biggrin:
 
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+ GEZ-frei 18,00
:icon_evil:
Du kannst doch nicht einfach was dazurechnen, was du garnicht bekommst, das ist Unsinn.
Nur weil du das "sonst" zahlen würdest, einfach mal dazurechnen....
und das ist nur eins von deinen ganzen bravbürgerlichen Sätzen. Frau von der Leyen ist tierisch stolz auf dich! du bist wirklich sehr vorbildlich, sowas wünscht man sich als Politiker :icon_party:

Übrigens, würdest du nicht die Arbeit eines voll ausgebildeten Arbeiters wegnehmen bzw dich wenigstens vernünftig dafür bezahlen lassen, wie es sich gehört, würden dir dafür sicher alle gratulieren, aber so?
Aber stolz zu sein und das schön zureden, dass man mit angeblichen 1100€ (soweit ich weiß, würde man dich da abmelden, bei dem Lohn netto, was sie aber nicht tun, da du ja nur Bürgerarbeit machst, rate mal warum) besser wie nix dasteht, naja......
Sicher dass du das arbeitest und nicht das als SB schönredest? kommt mir irgendwie bekannt vor :biggrin:
 

Anjulie

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Du kannst doch nicht einfach was dazurechnen, was du garnicht bekommst, das ist Unsinn.
Nur weil du das "sonst" zahlen würdest, einfach mal dazurechnen....
und das ist nur eins von deinen ganzen bravbürgerlichen Sätzen. Frau von der Leyen ist tierisch stolz auf dich! du bist wirklich sehr vorbildlich, sowas wünscht man sich als Politiker
Doch kann ich. Alles was ich nicht zahlen muss ist mein "Guthaben".

Und welcher Satz ist denn bravbürgerlich?
Dass ich zufriedener bin als vorher mit Hartz IV?

Übrigens, würdest du nicht die Arbeit eines voll ausgebildeten Arbeiters wegnehmen bzw dich wenigstens vernünftig dafür bezahlen lassen, wie es sich gehört, würden dir dafür sicher alle gratulieren, aber so?
Wie heisst denn dieser vollausgebildete Mensch, dem ich die Arbeit wegnehme? Da hätte ich von dir jetzt gerne einen "qualifizierten Titel incl.Stellenbeschreibung" mit der dazugehöriger Entlohnung.

Aber stolz zu sein und das schön zureden, dass man mit angeblichen 1100€ (soweit ich weiß, würde man dich da abmelden, bei dem Lohn netto, was sie aber nicht tun, da du ja nur Bürgerarbeit machst, rate mal warum) besser wie nix dasteht, naja......
Sicher dass du das arbeitest und nicht das als SB schönredest? kommt mir irgendwie bekannt vor
Wenn du den Satz mal in einem vernünftig verständlichem Deutsch geschrieben hättest, hätte ich darauf evtl. auch was sagen können.
Aber so ein Kauderwelsch versteht kein Mensch, sorry.

Ironie on
Ich hätte natürlich auch die Büa ablehnen, weiterhin mit viel weniger Geld auskommen können/müssen, am besten bis zur Rente :icon_party:, und mich in dieser Zeit in Foren einloggen, um, so wie Du hier, die Arbeitswelt per Mausklick zu retten.
Ironie off
 

Anjulie

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Soweit alles klar, aber woher nimmst du diesen Freibetrag von 205,83 ?
Erwerbstätigenfreibeträge

Der Grundfreibetrag für Einkommen aus einer Erwerbstätigkeit beträgt 100 Euro.
Neben dem Grundfreibetrag von 100 Euro wird bei Bruttoverdiensten
ab 100 Euro bis unter 800 Euro ein weiterer Freibetrag von 20 % abgesetzt.

Für Bruttoverdienste über 800 Euro bis zur Obergrenzevon 1.200 oder1.500 Euro
wird ein Zusatzfreibetrag von 10 % für den 800 Euro übersteigenden Bruttobetrag abgesetzt.
 

biddy

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Die Einkommensbereinigung in Höhe von 104,67 € muss ja noch zum Freibetrag (205,83 €) addiert werden, dann hat man den Gesamtfreibetrag in Höhe von 310,50 €.
Du hast erhöhte Aufwendungen wie z.B. Fahrtkosten, Kfz-Haftpflicht u. a. geltend gemacht, ja?

270,50 € wären bei dem Brutto nach alter §-30-Regelung (alte Fassung SGB II) ja schon "normal" ohne die Absetzung erhöhter Aufwendungen.
Es müssten spätestens seit Nov. letzten Jahres schon 20 € mehr sein (§ 11b Abs. 3 SGB II nF).
 

Anjulie

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@Purzelina
1105,00 brutto
davon 100,00 Euro frei = 1005,00 Euro

1005,00 x 10 % = 105,00 Euro

100,00 + 105,00 = 205,00 Euro
 

Purzelina

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@Purzelina
1105,00 brutto
davon 100,00 Euro frei = 1005,00 Euro

1005,00 x 10 % = 105,00 Euro

100,00 + 105,00 = 205,00 Euro
Und wo sind die 20 Prozent, welche Du im vorherigen Post so schön zitiert hattest? :icon_party:
 

biddy

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Du hast da einen Fehler in der Deiner Berechnung, musst erst 20 % des Brutto von 100 bis 800 € nehmen und dann noch zusätzlich 10 % des Brutto von 800 bis (bei Dir) 1.105 € und dazu dann noch die 100 € GFB.

Nach § 11b SGB II neue Fassung gilt dann 20 % des Brutto von 100 bis 1.000 € plus 10 % des Brutto von 1.000 bis (bei Dir) 1.105 € zusätzl. zum GFB 100 €.
 

Anjulie

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Ja, stimmt, biddy.
Nach deinem Beitrag war ich gerade auf der Suche und hab gesehen, dass meine Rechnung so falsch war.
Irgendwie kam das gerade so schön hin mit den 205,00 Euro :)

Zu deiner Frage Fahrtkosten:
Die fallen bei mir nicht an.
 

Anjulie

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Hmmmm.. es gab doch bei BMAS mal einen Rechner für die Einkommensbereinigung.
Gibt es den nicht mehr?
 

Purzelina

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Dazu braucht man nun wirklich keinen Rechner, solche einfachen Rechenaufgaben lernt man doch schon in der Grundschule.
 

Anjulie

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Ach mensch, hier gehts doch nicht um die simple Prozentrechnung, Purzelina.
Ich mache halt immer gerne auf solchen Seiten die Gegenrechnung.
Aber ist ok, ich finds schon irgendwo.
 
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Ist doch klar, es geht hier darum, dass man neuerdings von Geld (ala Guthaben) leben kann, das man garnicht bekommt, aber bekommen _könnte_ :icon_party:

@Anjulie
Kauderwelsch? War mir klar, dass du das nicht verstehst, wenn man drauf zu sprechen kommt, jemandes Beruf(ung) anzuzweifeln :biggrin:
Übrigens, ich rette die Arbeitswelt nicht, das überlasse ich gerne dir, da du ja so davon überzeugt bist, das Richtige zu tun. (Soll ich den Satz auf Behördendeutsch oder lieber Postlerdeutsch schreiben, damit du ihn auch verstehen kannst? *zwinker*).

Wenn solche Rechengenies (auch) in der Leistungsabteilung hocken, wundert mich das nicht, dass die da nix gebacken kriegen :icon_twisted:
Und sonst wünsch dir ganz ehrlich alles gute, auf dass du irgendwann aufwachen mögest :icon_knutsch:
 

dellir

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Doch kann ich. Alles was ich nicht zahlen muss ist mein "Guthaben".
Sehe ich auch so. Man könnte jetzt auch die ermäßigte Monatskarte nehmen und die Differenz dazu rechnen. Und warum das alles? Na, ganz einfach: wichtig ist doch was hinten rauskommt.:wink:
 

Hartzeola

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Sehe ich auch so. Man könnte jetzt auch die ermäßigte Monatskarte nehmen und die Differenz dazu rechnen. Und warum das alles? Na, ganz einfach: wichtig ist doch was hinten rauskommt.:wink:
Auch wer dafür zahlt, wenn jeder Berufstätige sibventioniert wird.
 

Anjulie

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Lieber Lexxy,
ich denke, dass du das Postlerdeutsch sicher einwandfrei beherrscht.

Geld alla Guthaben was man gar nicht bekommt aber bekommen könnte????
Welches Geld bekomme ich nicht, welches könnte ich bekommen?
Hängst du dich jetzt an den 18 Euro GEZ auf weil dir sonst nicht wirklich was einfällt?
Schon wieder eine Frage.
Leider konntest du mir meine vorherige Frage nach dem ausgeb. Arbeiter schon nicht beantworten.

Wenn man so wie du gegen die Büa ist, dann sollte man das auch mal mit Fakten belegen (können).
Ich habe hier Fakten aufgeführt, dass die Büa durchaus akzeptabel und im Endergebnis lange nicht so schlecht ist, wie sie in Foren und Medien dargestellt wird/wurde.
Zumal die Richtlinien und Arbeitsvorschriften für den 2. Arbeitsmarkt sehr eng gesteckt sind.
Hier kursierten Angaben über 900,00 Euro brutto bis hin zu 10 % oder keine Renteneinzahlungen.
Aber ist es immer viel einfacher sich unter dem sozialen Deckmantel
"Alle sind Ausbeuter, mit mir aber nicht" zu verstecken.
Und Menschen "angreifen", weil sie einer Arbeit nachgehen und ihren Lebensunterhalt selbst verdienen, das sagt eigentlich alles.

Was hast du mal in einen deiner Posts geschrieben:
"Wenn mal der Mindestlohn von 10,00 Euro eingeführt wird, dann bist du auch bereit....?"
Bis es soweit ist kann es zwar noch dauern, aber du wirst die Zeit sicher überbrücken und sie dir angenehm gestalten, da bin ich mir sicher. .

Übrigens.. ich rette nicht die Arbeitswelt....

sondern mich! :)

und das ist mit Sicherheit das Richtige!
 

Anjulie

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Auch wer dafür zahlt, wenn jeder Berufstätige sibventioniert wird.
Da gebe ich dir vollkommen Recht!
Das kann auf Dauer nicht der richtige Weg sein.

Aber...
wer zahlt ALG 2? wer zahlt später für die Rentner, die jahrelang nicht eingezahlt haben und wieder auf den Staat angewiesen sind?

Ich hoffe, in einem sind wir uns doch einig.
Es ist für Bewerbungen auf dem 1. Arbeitsmarkt sicher kein Nachteil, wenn man zu der Zeit bereits in Arbeit ist, auch wenn es nur die Büa ist.
 

Hartzeola

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Ich hoffe, in einem sind wir uns doch einig.
Es ist für Bewerbungen auf dem 1. Arbeitsmarkt sicher kein Nachteil, wenn man zu der Zeit bereits in Arbeit ist, auch wenn es nur die Büa ist.
Sicherlich ist es kein Nachteil f.d. Bewerbungen auf dem 1. Arbeitsmarkt. Dieser Job ist auch gut für dich, wenn er freiwillig ist und dir gefällt, ich wünsche dir dabei viel Erfolg. Im Ernst.

Aber...
wer zahlt ALG 2? wer zahlt später für die Rentner, die jahrelang nicht eingezahlt haben und wieder auf den Staat angewiesen sind?
Das ist eine Illusion. Ein Teil der Subvention wird einfach für einen anderen Zweck abgeführt.

Weißt du, was dieses ganze Vorhaben mit dem 2. Arbeitsmarkt kostet? Wenn der Staat auf diesem Stellen schafft, die vom Nutzen sind und die es auf jeden Fall geben muss, ist es gut. Was haben aber Privatunternehmen damit zu tun, die in diese Stellen vermitteln und/oder Zuschusse für die Durchführung von Projekten erhalten? Ggf. wird auch davor eine "Maßnahme" angeordnet, die pro Person mehrere Tausend Euro kostet.
 

Viktor22

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Netto? Wie berechnet sich das? Und Du vergisst die Zeit die für die "Betreuung"durch Deinen Coach und weiteres Bewerben auf Stellen drauf geht.
@ Henrik55

mal langsam,

wer sich z. B. in einem Arbeitsverhältnis befindet, das ihm nicht zusagt, der bewirbt und sucht sich ja auch während seiner Freizeit eine andere Arbeitsstelle.

Also mal immer ganz realistisch bleiben.
 

Hartzeola

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Also sollte man erst gar nicht arbeiten gehen, da jeder Chef den Lohn von der Steuer absetzt?
Eine Auskunft: der Chef setzt dabei gar nichts von der Steuer ab. Eine Bürgerarbeit wird mit 900€ aus dem ESF finanziert, JC zahlt etwa 180€ Arbeitgeberanteil drauf.

Arbeiten gehen? Warum nicht, wenn man das will...
 

Henrik55

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@ Henrik55

mal langsam,

wer sich z. B. in einem Arbeitsverhältnis befindet, das ihm nicht zusagt, der bewirbt und sucht sich ja auch während seiner Freizeit eine andere Arbeitsstelle.

Also mal immer ganz realistisch bleiben.
Wieso langsam? Erstens hat der keinen Coach bei dem er vortanzen muss und zweitens bewirbt der sich auch nur, wenn er eine Chance für sich sieht diese Stelle auch zu bekommen und diese ihm auch zusagt. Das ist bei der Mehrzahl der Leute hier aber nicht der Fall.
 

Viktor22

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Wieso langsam? Erstens hat der keinen Coach bei dem er vortanzen muss und zweitens bewirbt der sich auch nur, wenn er eine Chance für sich sieht diese Stelle auch zu bekommen und diese ihm auch zusagt. Das ist bei der Mehrzahl der Leute hier aber nicht der Fall.


DAS ist nun weder ein ganz anderer Gesichtspunkt, wenn auch korrekt.

Und es trifft - sehr gut so - wieder das Topic-Thema.

Stimme dir also innerhalb dieser "Abgrenzung" durchaus zu.

By the way...
ich bin mit meinem SB so gut vor, dass er von mir nur noch lohnenswerte Bewerbungen erwartet. Der möchte auch nicht nur Papierberge und Kosten produzieren.

Es muss lt. Gesetz, zwar jeder jede Tätigkeit/Arbeit annehmen, aber dazu gehören nun einmal zwei (AG + AN).

Mit dem steigenden Grad der eigenen Qualifikation, sinkt die Breitschaft eben genau dieser AG, Leute mit guter Ausbildung u. Qualitäten, für deren miese Jobs einzustellen, da sie im Voraus erahnen (und damit liegen sie goldrichtig) wie sehr ihnen diese AN später "die Suppe versalzen" würden.

Da würde dem Betrieb nur (z. B. durch Aufdeckung weiterer Mißstände, rapide ansteigendes Klageaufkommen seitens der Belegschaft usw.) ein befürchteter, größerer Schaden entstehen.

Und dieses Szenario meiden diese AG gerne.:biggrin:
 

MirReichts

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Wie heisst denn dieser vollausgebildete Mensch, dem ich die Arbeit wegnehme? Da hätte ich von dir jetzt gerne einen "qualifizierten Titel incl.Stellenbeschreibung" mit der dazugehöriger Entlohnung.
Hast Du Dich vor Antritt der Stelle den nicht informiert?

Schon wieder eine Frage. Leider konntest du mir meine vorherige Frage nach dem ausgeb. Arbeiter schon nicht beantworten.
Wie wäre es mit:
Schulassistent/in (nicht Verwaltung) - BERUFENET, Berufsinformationen einfach finden

Schulassistent/in (nicht Verwaltung)
Verdienst richtet sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) und beträgt monatlich zwischen € 2.249 und € 2.486 brutto.
 

Erolena

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Wie wäre es mit:
Schulassistent/in (nicht Verwaltung) - BERUFENET, Berufsinformationen einfach finden

Schulassistent/in (nicht Verwaltung)
Verdienst richtet sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) und beträgt monatlich zwischen € 2.249 und € 2.486 brutto.
Kein gutes Beispiel. Für die Arbeit als 'Schulassistent/in (nicht Verwaltung)' gibt es in der Jobbörse der BA bundesweit 6 ! Stellenangebote. Meine Schlussfolgerung: Ein Arbeitsmarkt ist faktisch nicht vorhanden - für den Beruf, den du vorschlägst.

Wie kommst du auf diesen Brutto-Verdienst?
Falls
jemand mit TVL 6 eingestellt würde ..., dann geht die Tariftabelle für die ersten 12 Monate los mit:
2022,26 € Brutto für die ersten 12 Monate, macht dann
1368.68 € Netto (ohne Kind, in Steuerklasse I bzw. IV)

Gehaltsrechner Öffentlicher Dienst
 

MirReichts

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@Erolena:

Der Verdienst ist unter dem verlinkten Eintrag im Berufenet der Arbeitsagentur so angegeben.

Dass keine Stellenangebote existieren verwundert nicht. Da für die entsprechenden Stellen Ein-Euro-Jobber und Bürgerarbeiter herangezogen wurden und werden, sind diese Stellen nicht mehr regulär ausgeschrieben, denn dann müsste man ja Tariflohn zahlen. Bedarf ist aber laut verdi nach wie vor vorhanden.
 
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