Ist Armut gewollt?

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
E

ExitUser

Gast
Von Gisela May
Da "die Bedingung der auf das Kapital gegründeten Produktion ist, dass der Lohnarbeiter immer mehr Mehrarbeit produziert, so wird immer mehr notwendige Arbeit frei. Die Chancen seiner Armut vermehren sich also." (Karl Marx, Grundrisse der Kritik der politischen Ökonomie, S. 497.)
Im ersten Teil habe ich über die Armut in den Entwicklungsländern berichtet und gezeigt, dass diese Armut von den Kapitalisten gewollt, sogar verursacht wird. Im zweiten Teil meines Armutsreferates gehe ich näher auf die Armut in den reichen Industriestaaten an Beispiel der meisten EU-Staaten ein. Anhand von Fakten und Daten werde ich ebenfalls zeigen, dass diese Armut von den Kapitalisten verursacht und gewollt ist.
Armut ist ein gesellschaftliches Phänomen mit vielen Gesichtern. Es gibt materielle Armut, geistige Armut, Bildungsarmut, Kontaktarmut, Armut an Selbstwert, Armut an Wertvorstellungen etc., deshalb entzieht sich Armut einer eindeutigen Messung.
Von materieller Armut spricht man bei Einkommen unter 60% des Durchschnittseinkommens. Dabei kommt es noch darauf an, ob man als Single oder Familie lebt. Eine vierköpfige Familie braucht heute nach Angaben der neuen OECD-Skala 2100,-- Euro zum Leben, ein Single dagegen nur 1000,-- Euro (Tabelle von Ronald Blaschke).
Einige Beispiele für Risiken, die dazu führen (können), dass Personengruppen unter diese Grenze fallen:
- Hartz IV
- wenn man von der Arbeit nicht mehr leben kann
- wenn Löhne weit unter dem Durchschnitt bzw. unter dem geforderten Mindestlohn liegen, z. B. in der BRD unter 10,-- Euro die Stunde, bzw. bei Teilzeit unter 1000,-- Euro netto;
- bei Überschuldung, unabhängig von Gründen;
- wenn man keine gute Schulausbildung erhält und deshalb keine Chance auf eine qualifizierte Ausbildung bekommt
Insgesamt waren 2004 laut OECD in der BRD 11% der Bevölkerung von Einkommensarmut betroffen, im Jahre 2007 schon 19,4 %.
Am Beginn des 21. Jahrhunderts ist die Welt mehr als je zuvor durch krasse Widersprüche geprägt. Uns wurde zwar noch ab 1990 mit der Globalisierung Aufschwung, kultureller Dialog und Wohlstand für alle versprochen. Die Realität ist aber heute geprägt von Gewaltausbrüchen, Konflikten, Kriegen, Umweltzerstörung und einer starken Konzentration wirtschaftlicher Macht auf wenige Länder und innerhalb von diesen Ländern.
Während in den reichen Industriestaaten immer mehr Menschen ins soziale Abseits gedrängt werden, nimmt auf der anderen Seite der protzige Reichtum Weniger ebenfalls zu. Technische Höchstleistungen ermöglichen es, immer mehr Güter mit immer weniger menschlicher Arbeit herzustellen. Das paradoxe Ergebnis ist: immer mehr Menschen werden für die Kapitalverwertung überflüssig, gesellschaftlich ausgeschlossen und verarmen zunehmend. Gleichzeitig existieren die materiellen Möglichkeiten für einen allgemeinen Wohlstand schon längst. Doch die Ausbeutung an der Menschheit nimmt immens zu (weniger Lohn, Arbeitszeiterhöhung etc.). Betriebe wie Siemens spielen Arbeiter innerhalb der EU gegeneinander aus, sie (die Konzerne) drücken die Löhne im Westen und im Osten und bringen allen Menschen mehr Armut. Die Ideologie des Neoliberalismus hat sich weitgehend durchgesetzt, wonach nicht nur die Ökonomie, sondern auch bisher weitgehend staatlich organisierte Bereiche wie etwa Bildung und die sozialen Sicherungssysteme unmittelbar dem Diktat des Marktes unterworfen werden sollen.
Umfangreiche Privatisierungen und einschneidende Kürzungen der Sozialleistungen stehen immer neuen Steuergeschenken für große Unternehmen und für wohlhabende Privatpersonen gegenüber. Das Modell der "Sozialen Marktwirtschaft" (von Erhard, der noch predigte: "Wohlstand für alle") hat ausgedient. Der Klassenkampf, den viele schon längst für beendet geglaubt haben, wird heute heftiger geführt denn je - allerdings sehr einseitig als Klassenkampf von oben.
Dieser Klassenkampf richtet sich nicht einmal ausschließlich gegen Arme im materiellen Sinne. An dieser Stelle würde ich gerne die CO-Pipeline als Beispiel verwenden. Hat man bis vor 5 Jahren noch daran festgehalten, extrem gefährliche Giftstoffe zur Sicherheit der Menschen in geschlossenen Umläufen zu produzieren, so wird heute von den Kapitalisten zum Allgemeinschaden eine Pipeline verlegt, um noch mehr Profite zu erwirtschaften. Dabei gehen die Herrschenden ohne Rücksicht vor, indem sie Grundstücke von Hauseigentümern und Landwirten für die Gefahrenpipeline enteignen. Steht in der Verfassung von NRW unter Artikel 27 "Großbetriebe der Grundstoffindustrie und Unternehmen, die wegen ihrer monopolartigen Stellung besondere Bedeutung haben, sollen in Gemeineigentum überführt werden", so sieht man an diesem Beispiel der Enteignung von Hauseigentümern und Landwirten, wie Klassenkampf von wirkungsmächtigen Minderheiten gegen den Rest der Gesellschaft geführt wird.
Mit der EU-Osterweiterung und den Freihandelsabkommen fallen die Grenzen für die Herrschenden - nicht aber für die Menschen. Kapital und Waren dürfen sich frei bewegen - Flüchtlinge werden z. B. durch Frontex abgeschirmt. Politiker und Medien machen die Opfer der herrschenden Weltwirtschaftsordnung zu Sündenböcken für die Armut, die die EU-Staaten im Inneren schaffen. Z. B. hatte ich neulich ein Gespräch mit einem Musiker aus dem Iran, er meinte: "Ich weiß gar nicht, was ihr Deutschen gegen Hartz IV habt - die meisten Menschen in Asien, Afrika und Lateinamerika haben noch nicht einmal eine Grundsicherung, und Ihr schreit "Weg mit Hartz IV"."
Auch die weltweiten Kriege mache ich für die Armut in den Industriestaaten mitverantwortlich. Für Rüstung hat man genug Geld, weltweit 1,2 Billionen US Dollar jährlich. Dieses Geld würde genügen, um die Armut zu beseitigen. Würden morgen die Kriege um die Ressourcen und um die Neuaufteilung der Welt aufhören, dann müssten Menschen wie Ted Turner (ausführlich im ersten Teil beschrieben) sich etwas Anderes einfallen lassen, wie sie mit der Erde und deren Ressourcen umzugehen haben. Wie kann man die Menschheit am besten reduzieren, durch Kriege und Armut?
Und nicht zuletzt frisst die Weltwirtschaftskrise Milliarden an Steuergeldern und entlässt viele Arbeiter in die Erwerbslosigkeit. Diese Krise, die von den Banken und den Wirtschaftsbossen verursacht wird, bedeutet für viele Menschen den Absturz in die soziale Kälte. Mehrere Millionen Menschen werden nicht mehr gebraucht, rutschen in demütige und unwürdige Lebensverhältnisse.
Gabriele Zimmer, EU-Abgeordnete der Partei "die Linke", schreibt in ihrem Bericht über die Förderung der sozialen Integration und die Bekämpfung der Armut in der EU vom 23.09.2008, dass die EU einerseits in den Jahren 1989 bis 2001 Beschlüsse zur Armutsbekämpfung mit konkreter Zielsetzung gefasst hat, die andererseits nicht eingehalten wurden.
Beispiele:
- Der Europäische Rat ist am 23. und 24. März 2000 in Nizza übereingekommen, die Kinderarmut in Europa bis 2010 zu beseitigen. Fakt ist jedoch: ein Drittel der Bevölkerung der EU sind Kinder und Jugendliche, davon sind 19 Millionen von Armut bedroht.
- Der Europäische Rat hat am 7. bis 9. Dezember 2000 in Nizza die Mitgliedstaaten aufgefordert, die Empfehlung von 1992 betreffend die Garantie von Mindesteinkommen über die Sozialversicherungssysteme umzusetzen.
- In der Empfehlung 92/441/EWG des Rates wird anerkannt, dass jeder Mensch einen grundlegenden Anspruch auf ausreichende Zuwendungen und Leistungen hat, um ein menschenwürdiges Leben führen zu können.
- In der Gemeinschaftscharta der sozialen Grundrechte der Arbeitnehmer von 1989 wird den Arbeitnehmern das Recht auf ein "gerechtes Arbeitsentgelt" garantiert. Das Parlament und die Kommission haben sich im Jahre 1993 mit der Notwendigkeit von koordinierten Politikmaßnahmen für Mindestlöhne befasst, um dieses Recht der Arbeitnehmer auf ein Arbeitsentgelt umzusetzen, "das ausreicht, um ihnen einen angemessenen Lebensstandard zu erlauben".
- Im Jahre 2001, als sich die Union erstmals verpflichtete, Armut und soziale Ausgrenzung zu bekämpfen, waren 15% = 55 Millionen Menschen in der EU-15 von einkommensbedingter Armut bedroht. Im Jahre 2005 waren es 78 Millionen = 16 % in der EU-25.
- Ein großer Teil der Bevölkerung in der EU ist nach wie vor sozial ausgegrenzt. Jeder Fünfte lebt in einer nicht dem Standard entsprechenden Wohnung, circa 1,8 Millionen Menschen suchen täglich Unterkunft in speziellen Einrichtungen für Obdachlose, 10 % leben in Haushalten, in denen keiner berufstätig ist. 31 Millionen (=15%) der Arbeitnehmer erhalten äußerst niedrige Löhne, 17 Millionen (=8%) der Arbeitnehmer leben trotz Beschäftigung unterhalb der Armutsgrenze. Der Anteil der Schulabbrecher beträgt mehr als 15 %.
- Das Durchschnittseinkommen der Frauen beträgt in der EU 55% des Einkommens der Männer. Frauen sind in hohem und unverhältnismäßigem Maße von Armut und Ungleichheit betroffen.
- Armut und Erwerbslosigkeit stehen im Zusammenhang mit schlechter Gesundheit und mangelndem Zugang zur Gesundheitsfürsorge aufgrund von Faktoren wie: schlechte Ernährung, schlechte Lebensbedingungen in benachteiligten Gegenden, unzureichende Wohnungssituation und Stress. Auch ist erwiesen, dass arme Menschen früher sterben als reiche.
Weiter ist in dem Bericht zu lesen, "dass im Zeitraum 2000 bis 2005 die Einkommensungleichheit in der EU laut Angaben der Gemeinschafts-Statistik über Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) beträchtlich von 4,5 auf 4,9 gestiegen ist, so dass im Jahre 2005 die reichsten 20% der Bevölkerung der EU ein Einkommen aufwiesen, das nahezu fünfmal höher als das der verbleibenden 80 % der Bevölkerung war." Und diese Schere versucht das Kapital noch deutlich zugunsten der 20 % der Bevölkerung zu verändern.
Um diese Missstände zu beseitigen, schlägt Gabriele Zimmer in ihrem Bericht unter anderem vor, die Mitgliedstaaten aufzufordern, für ein garantiertes Mindestlohnsystem zur sozialen Einbeziehung Sorge zu tragen, und ermutigt sie zum Austausch guter Praktiken. (Die meisten Mitgliedstaaten der EU-27 haben nationale Mindestlohnsysteme, einige jedoch nicht.)
Wo Sozialhilfe angeboten wird, haben die Mitgliedstaaten die Pflicht, sicherzustellen, dass die Bürgerinnen und Bürger ihre Ansprüche kennen und sie auch wahrnehmen können.
Die Sozialhilfeniveaus liegen in den meisten Mitgliedstaaten bereits unterhalb der Armutsschwelle. Das zentrale Ziel von Einkommensstützungssystemen muss darin bestehen, Menschen aus der Armut zu führen und ihnen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Gabriele Zimmer fordert daher die EU-Kommission auf, die armutsbekämpfende Wirkung des bedingungslosen Grundeinkommens für alle zu prüfen.
Eigens gewürdigt wird im Zimmer-Bericht auch die Gewährleistung der materiellen Sicherheit von Kindern mit Bezug auf die UNO-Konvention über die Rechte des Kindes. Ausreichende Einkommen von Familien mit Kindern werden mit dem Ziel gefordert, "angemessene Ernährung und Wohnbedingungen sowie Zugänglichkeit von Gesundheits- und Sozialdiensten und Bildung von hoher Qualität bieten zu können, damit sie sich sowohl körperlich als auch persönlich harmonisch entwickeln können". Die Grundbedürfnisse der Kinder sollen Vorrang haben vor finanziellen Erwägungen der Mitgliedstaaten.
Die vorangestellten Passagen sind eine sinngemäße Auswahl aus dem insgesamt 37 Seiten starken Zimmer-Bericht. Die darin enthaltenen Forderungen halte ich allerdings für illusorisch, sofern sie nicht zugleich durch öffentlichen Druck erkämpft werden.
Äußere Armut und soziale Ausgrenzung sind eine erhebliche Verletzung wichtiger Menschenrechte.
"Die Nachfrage nach Menschen regelt notwendig die Produktion der Menschen wie jeder anderen Ware. Ist die Zufuhr viel größer als die Nachfrage, so sinkt ein Teil der Arbeiter in den Bettelstand oder den Hungertod herab." (Karl Marx, Arbeitslohn, Erstes Manuskript)

Ich bekomme die Links leider nicht hier rein, die sind zu lang...zu lesen unter scharf links
 

Arania

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
5 September 2005
Beiträge
17.178
Bewertungen
178
wie wäre es denn mit einer Quelle, wegen des Urheberrechts?
 

Neo1

Elo-User*in
Mitglied seit
27 Dezember 2005
Beiträge
140
Bewertungen
0
Noch ein paar Zahlen für 2009

hier zu lesen

Auch das läßt Rückschlüße zu, wie weit diese Gesellschaft schon verkommen ist.

unfassbar
 

Neo1

Elo-User*in
Mitglied seit
27 Dezember 2005
Beiträge
140
Bewertungen
0
[...Mitarbeiter des Sozialamtes würden nicht darauf trainiert, Sozialhilfeempfänger aufzuspüren, die ein zusätzliches Einkommen hätten, sagte ein Sprecher...]
Ach nein? Da kann ich aber aus persönlicher Erfahrung anderes berichten.

Meine Akte bei der ARGE ließt sich zum Teil wie eine Ermittlungsakte vom MfS.
 
E

ExitUser

Gast
es geht um inhalte und um richtig oder falsch, nicht um personen, und wenn sie eine überzeugene sozialisten ist- ok, bin ich auch, besser als ein unterstützer des schweine systems....
 

Bienchen

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
9 November 2005
Beiträge
547
Bewertungen
0
Auf jeden Fall ist Armut gewollt!!!

Mit der Gründung der EU und der Einführung des Euro ist man dem Ziel, die Menschen in Armut zu bringen, ein großes Stück näher gekommen.

Die Krönung war dann jedoch die Einführung von Hartz IV. Es wurde ja nur eingeführt, damit man die Löhne weiter senken kann (ein riesiges Geschenk für die Firmen!!!). Aufstocker bekommen dann eben Hartz IV, Arbeitlosen-bzw. Sozialhilfe hätte sich auch dumm angehört. Obwohl das in diesem Land egal ist.

Die gesamte EU mit ihrer Globalisierung ist nur darauf gerichtet, die arbeitende Bevölkerung mit niedrigsten Löhnen abzuspeisen (allen voran Deutschland) und die Arbeitslosen zu bekämpfen bzw. sie für Arbeiten heranzuziehen, welche gar nicht entlohnt werden. So können die Profite der Oberen immer weiter steigen.

Eigentlich ist es wie im Tierreich, der Schwächere bzw. Kranke wird von den Anderen gefressen oder seinem Schicksal überlassen.
Es werden doch nur so viel Menschen benötigt, welche für die Herstellung von Produkten und in der Dienstleistung nötig sind. Diese müssen dann arbeiten für niedrigste Löhne.

Die dann noch arbeitende Bevölkerung kann man in entsprehenen Gebäuden (ein anderes Wort ist verboten) unterbringen, so die geringsten Kosten für die Unterkunft und Verpflegunganfallen und sie Transportmitteln zur Arbeit bringen und wieder zurück. Was anderes steht denen auch nicht zu.
Wir sind jedenfalls auf dem besten Weg zu solchen Zuständen.
 
E

ExitUser

Gast
@ Bienchen:

Glaubst du, es wäre anders, wenn es die EU nicht gäbe und wir noch mit D-Mark zahlen würden?
 

Rinzwind

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
10 April 2006
Beiträge
768
Bewertungen
0
@ Bienchen:

Glaubst du, es wäre anders, wenn es die EU nicht gäbe und wir noch mit D-Mark zahlen würden?
Es tut mir leid, wenn ich das so sagen muss, aber ich denke (wenn das kein Vorsatz gewesen sein sollte), brauchst du unbedingt Nachhilfe im Interpretieren von Texten! :icon_kratz:

Schönen Gruß, Andreas
 
E

ExitUser

Gast
Es tut mir leid, wenn ich das so sagen muss, aber ich denke (wenn das kein Vorsatz gewesen sein sollte), brauchst du unbedingt Nachhilfe im Interpretieren von Texten! :icon_kratz:

Schönen Gruß, Andreas
jo, meine ich auch, Bienchen hatte was anderes gemeint.
 
E

ExitUser

Gast
Gut, Freunde, dann interpretiert ihr mir doch bitte mal diesen Abschnitt:

Mit der Gründung der EU und der Einführung des Euro ist man dem Ziel, die Menschen in Armut zu bringen, ein großes Stück näher gekommen.
Oder den:

Bienchen meinte:
Die gesamte EU mit ihrer Globalisierung ist nur darauf gerichtet, die arbeitende Bevölkerung mit niedrigsten Löhnen abzuspeisen (allen voran Deutschland) und die Arbeitslosen zu bekämpfen bzw. sie für Arbeiten heranzuziehen, welche gar nicht entlohnt werden. So können die Profite der Oberen immer weiter steigen.
 

Kleeblatt

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
5 März 2008
Beiträge
2.451
Bewertungen
845
Bezüglich des Thema´s, - ich denke das Armut eine "nette" und nicht ungern gesehene Begleiterscheinung des Profitmaximierungsstrebens ist. Allerdings nur bis zu einem bestimmten Grad, einer bestimmten "Sättigungsgrenze".

Profitmaximierung bedeutet nichts weiter, als das Geld, welches von den Mitarbeitern "erwirtschaftet" wird, denen schlichtweg vorenthalten wird um sich selbst zu bereichern.
Wie beim Energieerhaltungssatz (na gut, natürlich nicht ganz so), - Geld kann nicht verschwinden, es hat nur jemand anderes.

Da dieses Geld allerdings auch die Voraussetzung zu weiterer Profitmaximierung bedeutet (bei Banken durch Zinsen und Zinseszinsen / Geldhandel und beim Unternehmer durch den Eintausch der bei ihm gefertigten Waren gegen eine bestimmte Menge Geldes ect. pp.),
- kann der Unternehmer u.a. eben seine Mitarbeiter nicht so ganz ohne Geld abspeisen, will er sich nicht selbst seine Profitmaschine abwürgen.

Dann hat er die Möglichkeit per immer geringerer Lohnzahlung möglichst viele / hochwertige Produkte fertigen zu lassen und - darauf hoffend das die Mitarbeiter in anderen Ländern dieser Erde noch ausreichend bezahlt werden und einen Bedarf an den Waren haben (gut und eben preisgünstig in D gefertigt) - diese Waren dort abzusetzen und entsprechende Profite einzufahren. Zusammen mit immer weiteren Mitarbeiter- und Lohnkürzungen sowie immer geringeren Steuerbelastungen führt das schlußendlich zwar zu einem hohen Profit einerseits, allerdings nur auf begrenzte Zeit. Das "Spiel" ist nicht unendlich durchzuziehen, es baut sich eine Blase auf.

Zwischenzeitlich kommen dann, als sich aufbauende Spitze sozusagen, die billigen und schnell loszuwerdenden Zeitarbeiter ohne Rechte und die Billigarbeiter bis hin zu den 1 €-Jobbern in´s Spiel. Mit der auf politischer Ebene /Gesetze Möglichkeit Menschen auf diese Weise und zu diesen abstrusen Bedingungen der Wirtschaft zur Verfügung zu stellen, beginnt sich die Blase extrem auszudehnen. Nun kennt das Kapital kein Halten mehr.

Denn irgendwann hat auch entweder niemand mehr Bedarf an den so gefertigten Waren oder aber eben niemand mehr (schlußendlich machten es dann alle Unternehmer so nach) das Geld um diese Waren zu kaufen.
Da sind wir dann in der Wirtschaftskrise, gekennzeichnet durch noch vorhandene Überproduktion an Waren einerseits, Absatz = Kaufprobleme der Kundschaft andererseits. Das Blatt wurde, wie üblich beim maßlosen Kapital, völlig überzockt.

Dies ist ein regelmäßiger Kreislauf im kapitalistischen Wirtschaftssystem, wenn es von gesetzlichen Einschränkungen völlig befreit und von moralischen Werten völlig leer, sich austoben darf wie es möchte. Es ist ein Grundzug des Kapitals, so es nicht gesellschaftlich fest eingebunden ist und kontrolliert wird, sich selbst zu entfesseln, alles aufzufressen.

Dazu könnte man eigentlich sehr viel schreiben.

Was wirklich notwendig wäre dem wieder Einhalt zu gebieten, wird von den dafür legitimierten Politikern weder eingesehen noch durchgeführt. Oftmals auch deshalb, weil sie entweder selbst Teil dieses o.g. Systems sind oder weil sie sich eigene Vorteile vom System versprechen. (oder auch weil sie eben grundsätzlich dämlich sind und blind dazu)

So kann man sagen, - ein bestimmtes Maß an Armut ist durchaus als Druckmittel gewollt und auch nur bis zu einem gewissen Grade (gesellschaftlicher Friede), nur liegt es in der Natur des ungezügelten und enthemmten Kapitals dieses Maß eben nicht einhalten zu können.

Die Wirtschaftskrise in vollem Ausmaß wird uns höchstwahrscheinlich erst so richtig in ca. 1 bis 1,5 Jahren erwischen. Bis dahin wird noch mit unser aller Steuergelder gestopft und vertuscht werden können, das Allerschlimmste abgefedert werden. Erst wenn auch dieses Geld durch das Kapital verbraucht wurde wird sich das gesamte Ausmaß der Katastrophe zeigen, - für Jeden.
 
E

ExitUser

Gast
Bezüglich des Thema´s, - ich denke das Armut eine "nette" und nicht ungern gesehene Begleiterscheinung des Profitmaximierungsstrebens ist. Allerdings nur bis zu einem bestimmten Grad, einer bestimmten "Sättigungsgrenze".

Profitmaximierung bedeutet nichts weiter, als das Geld, welches von den Mitarbeitern "erwirtschaftet" wird, denen schlichtweg vorenthalten wird um sich selbst zu bereichern.
Wie beim Energieerhaltungssatz (na gut, natürlich nicht ganz so), - Geld kann nicht verschwinden, es hat nur jemand anderes.

Da dieses Geld allerdings auch die Voraussetzung zu weiterer Profitmaximierung bedeutet (bei Banken durch Zinsen und Zinseszinsen / Geldhandel und beim Unternehmer durch den Eintausch der bei ihm gefertigten Waren gegen eine bestimmte Menge Geldes ect. pp.),
- kann der Unternehmer u.a. eben seine Mitarbeiter nicht so ganz ohne Geld abspeisen, will er sich nicht selbst seine Profitmaschine abwürgen.

Dann hat er die Möglichkeit per immer geringerer Lohnzahlung möglichst viele / hochwertige Produkte fertigen zu lassen und - darauf hoffend das die Mitarbeiter in anderen Ländern dieser Erde noch ausreichend bezahlt werden und einen Bedarf an den Waren haben (gut und eben preisgünstig in D gefertigt) - diese Waren dort abzusetzen und entsprechende Profite einzufahren. Zusammen mit immer weiteren Mitarbeiter- und Lohnkürzungen sowie immer geringeren Steuerbelastungen führt das schlußendlich zwar zu einem hohen Profit einerseits, allerdings nur auf begrenzte Zeit. Das "Spiel" ist nicht unendlich durchzuziehen, es baut sich eine Blase auf.

Zwischenzeitlich kommen dann, als sich aufbauende Spitze sozusagen, die billigen und schnell loszuwerdenden Zeitarbeiter ohne Rechte und die Billigarbeiter bis hin zu den 1 €-Jobbern in´s Spiel. Mit der auf politischer Ebene /Gesetze Möglichkeit Menschen auf diese Weise und zu diesen abstrusen Bedingungen der Wirtschaft zur Verfügung zu stellen, beginnt sich die Blase extrem auszudehnen. Nun kennt das Kapital kein Halten mehr.

Denn irgendwann hat auch entweder niemand mehr Bedarf an den so gefertigten Waren oder aber eben niemand mehr (schlußendlich machten es dann alle Unternehmer so nach) das Geld um diese Waren zu kaufen.
Da sind wir dann in der Wirtschaftskrise, gekennzeichnet durch noch vorhandene Überproduktion an Waren einerseits, Absatz = Kaufprobleme der Kundschaft andererseits. Das Blatt wurde, wie üblich beim maßlosen Kapital, völlig überzockt.

Dies ist ein regelmäßiger Kreislauf im kapitalistischen Wirtschaftssystem, wenn es von gesetzlichen Einschränkungen völlig befreit und von moralischen Werten völlig leer, sich austoben darf wie es möchte. Es ist ein Grundzug des Kapitals, so es nicht gesellschaftlich fest eingebunden ist und kontrolliert wird, sich selbst zu entfesseln, alles aufzufressen.

Dazu könnte man eigentlich sehr viel schreiben.

Was wirklich notwendig wäre dem wieder Einhalt zu gebieten, wird von den dafür legitimierten Politikern weder eingesehen noch durchgeführt. Oftmals auch deshalb, weil sie entweder selbst Teil dieses o.g. Systems sind oder weil sie sich eigene Vorteile vom System versprechen. (oder auch weil sie eben grundsätzlich dämlich sind und blind dazu)

So kann man sagen, - ein bestimmtes Maß an Armut ist durchaus als Druckmittel gewollt und auch nur bis zu einem gewissen Grade (gesellschaftlicher Friede), nur liegt es in der Natur des ungezügelten und enthemmten Kapitals dieses Maß eben nicht einhalten zu können.

Die Wirtschaftskrise in vollem Ausmaß wird uns höchstwahrscheinlich erst so richtig in ca. 1 bis 1,5 Jahren erwischen. Bis dahin wird noch mit unser aller Steuergelder gestopft und vertuscht werden können, das Allerschlimmste abgefedert werden. Erst wenn auch dieses Geld durch das Kapital verbraucht wurde wird sich das gesamte Ausmaß der Katastrophe zeigen, - für Jeden.
jo stimmt.

Wie es in den anderen EU-Ländern aussieht, weis ich jetzt nicht, aber in D richten sich die niedrigsten Löhne nach den Sozialleistungen (z. B. Hartz IV für Alleinstehende). Die Löhne dürfen zwar nicht auf dem selben Niveau wie die Sozialleistung sein (Lohnabstandsgebot), aber knapp darüber.

Mit den "Hau-Mich-Tot-Argumenten" wie "Globalisierung, weltweiter Wettbewerb" usw. will man die Löhne weiter drücken. Was auf der Strecke bleibt, ist der Binnenmarkt.

Die Löhne sinken, die Preise bleiben aber meistens gleich, oder sinken nur minimal, dafür steigen dann wieder die Steuern.

Der Umsatz der Binnenwirtschaft sinkt und es muss gespart werden oder entlassen um die Firma "retten zu können".

Hartz IV hat hier den Effekt, das man eben die Löhne soweit senken kann, bis sie knapp oberhalb der Sätze liegen, weiter "runter" geht es nicht.

Also liegt eher das "Wohl und Wehe" der Arbeitnhemer an den Regelsätzen.

Sinken also die Regelsätze, können die Löhne in den untersten Gruppen auch wieder sinken, steigen sie, müssen die Löhne auch steigen.

Die Politik weis das und macht NICHTS, die Gewerkschaften haben es noch nicht kapiert und der "Durchschnittsdeutsche" will es anscheinend auch nicht kapieren.
 

mo

Elo-User*in
Mitglied seit
8 März 2006
Beiträge
91
Bewertungen
0
eine mögliche antwort auf die frage mal aus anderer perspektive, mir fiel dazu ein alter blogbeitrag ein:

(...)"auszugsweise beschrieben wird im folgenden eine konferenz von ca. 500 politikern, wirtschaftsführern und wissenschaftlern, die im september 1995 in san francisco stattgefunden hat und sich mit den "perspektiven" der welt im 21. Jahrhundert beschäftigte. ist vielleicht ganz nützlich, das im hinterkopf zu haben, wenn einen politik & medien mal wieder mit ihrem fetisch "arbeitsplätze-schaffen-und-bruttosozialprodukt-steigern-um-jeden-preis-dann-wird-alles-gut" in den heulenden wahnsinn treiben wollen.


"Kein Raunen geht da durch den Raum, den Anwesenden ist der Ausblick auf bislang ungeahnte Arbeitslosenheere eine Selbstverständlichkeit. Keiner der hochbezahlten Karrieremanager aus den Zukunftsbranchen und Zukunftsländern glaubt noch an ausreichend neue, ordentlich bezahlte Jobs auf technologisch aufwendigen Wachstumsmärkten in den bisherigen Wohlstandsländern - egal, in welchem Bereich.

Die Zukunft verkürzen die Pragmatiker im Fairmont auf ein Zahlenpaar und einen Begriff: "20 zu 80" und "tittytainment".

20 Prozent der arbeitsfähigen Bevölkerung würden im kommenden Jahrhundert ausreichen, um die Weltwirtschaft in Schwung zu halten. "Mehr Arbeitskraft wird nicht gebraucht", meint Magnat Washington SyCip. Ein Fünftel aller Arbeitssuchenden werde genügen, um alle Waren zu produzieren und die hochwertigen Dienstleistungen zu erbringen, die sich die Weltgesellschaft leisten könne. Diese 20 Prozent werden damit aktiv am Leben, Verdienen und Konsumieren teilnehmen - egal, in welchem Land. Das eine oder andere Prozent, so räumen die Diskutanten ein, mag noch hinzukommen, etwa durch wohlhabende Erben.

Doch sonst? 80 Prozent der Arbeitswilligen ohne Job? " Sicher", sagt der US-Autor Jeremy Rifkin, Verfasser des Buches "Das Ende der Arbeit", "die unteren 80 Prozent werden gewaltige Probleme bekommen." Sun-Manager Gage legt noch einmal nach und beruft sich auf seinen Firmenchef Scott McNealy: Die Frage sei künftig, "to have lunch or be lunch", zu essen haben oder gefressen werden.

In der Folge beschäftigt sich der hochkarätige Diskussionskreis zur "Zukunft der Arbeit" lediglich mit jenen, die keine Arbeit mehr haben werden. Dazu, so die feste Überzeugung der Runde, werden weltweit Dutzende Millionen Menschen zählen, die sich bislang dem wohligen Alltag in San Franciscos Bay Area näher fühlen durften als dem Überlebenskampf ohne sicheren Job. Im Fairmont wird eine neue Gesellschaftsordnung skizziert: reiche Länder ohne nennenswerten Mittelstand und niemand widerspricht.

Vielmehr macht der Ausdruck "tittytainment" Karriere, den der alte Haudegen Zbigniew Briezmski ins Spiel bringt. Der gebürtige Pole war vier Jahre lang Nationaler Sicherheitsberater von US-Präsident Jimmy Carter, seither beschäftigt er sich mit geostrategischen Fragen. "Tittytainment", so Brzezinski, sei eine Kombination von " entertainment" und "tits", dem amerikanischen Slangwort für Busen. Brzezinski denkt dabei weniger an Sex als an die Milch, die aus der Brust einer stillenden Mutter strömt. Mit einer Mischung aus betäubender Unterhaltung und ausreichender Ernährung könne die frustrierte Bevölkerung der Welt schon bei Laune gehalten werden."

(zitat aus "Die Globalisierungsfalle", s. 12)


als-ob-leben ? : assoziation: tittytainment
und das "tittytainment" ist bei betrachtung der heutigen "unterhaltungsformen" durchaus schon umgesetzt worden. mit "dschungelcamp", "dsds", "gntm" und wie die verblödungsshows alle heissen mögen auf der "betäubenden" und den hartz-gesetzen auf der "ernährenden" seite (was "ausreichend" ist, liegt bekanntlich in der willkür der "eliten").

zu den wirkungen und möglichen absichten des aktuellen tittytainments hier im land siehe auch georg schramm:

YouTube - Georg Schramm - Volksverblödung
 

Bienchen

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
9 November 2005
Beiträge
547
Bewertungen
0
Am 11. Oktover 1997 wurde ein Artikel von Bolko Hoffmann in der Zeitung veröffentlich
"Kohls Euro-Wahn macht uns alle zum Sozialfall"

Mit der Einführung des Euro wurde mit rasantem Tempo alles teurer.
Wir bezahlen für Lebensmittel mindestens genauso viel in Euro, mitunter auch viel, viel mehr, als mit der D-Markt. Damit wurde doch schon der Grundstein gelegt.
Mit immer neu erfundenen Ausreden unter dem Deckmantel der EU wurde alles teurer, jedoch der Lohn immer niedriger.
So eine rasante Preissteigerung hätte es zu D-Mark-Zeiten nicht gegeben. Ich habe mir angewöhnt immer noch umzurechnen und bin erschüttert über Preissteigerungen.

Es ist das Ziel, nur noch je eine Ober- und Unterschicht zu bilden. die Mittelschicht wird ganz wegfallen. Die Mittelschicht sind doch eigentlich mehr oder weniger die kleineren Unternehmen, welche auf Aufträge im eigenen Land angewiesen sind. Wird der Lohn immer mehr gedrückt, so muss man erst einmal zusehen, dass man nicht verhungert. Wer sucht sich noch einen Handwerker oder nimmt anderen Dienstleistungen in Anspruch.
Diese Nachfrage wird immer weniger, so dass diese Unternehmen aussterben werden.

Ein kleines Beispiel für die enorme Preiserhöhung sind die Benzinpreise.
Obwohl der Ölpreis so niedrig ist, wie noch nie, kostet bei uns zum Beispiel ein Liter Super 1,349 €. Und warum regt sich hier auf einmal keiner mehr auf, noch nicht einmal die Automobilclubs????????
Ich vermute, dass diese einen Maulkorb verpasst bekommen haben. Schließlich müssen ja die Milliarden für die angebliche Bankenrettung wieder rein kommen. Wenn der Ölpreis wieder steigt, so kommen wir 5-€-Marke für einen Liter Benzin immer näher.
Alle regen sich auf - alle machen aber mit!!!! :icon_kotz:

Übrigens war Schäuble bei Friedmann und hat dort selbst gesagt, dass im zuge der Globalisierung die Löhne sinken müssen. Von sinkenden Kosten hat er nicht gesprochen.:icon_twisted:
 

Neo1

Elo-User*in
Mitglied seit
27 Dezember 2005
Beiträge
140
Bewertungen
0
Alles wunderbar beschrieben, wenn auch hier und da noch mit kleinen Denkfehlern behaftet.

"Geld verschwindet nicht", dieser Satz mag stimmen. Setzt er doch voraus das Geld vorhanden ist.
Das weltweite Bankensystem belehrt uns eines besseren.

Schon längst regulieren nicht mehr Angebot und Nachfrage den Preis. Waren und Terminhandel bestimmen weltweit die Preise. Heute Öl, morgen Kaffee, alles nach belieben.

Wir sind Exportweltmeister tönt es uns entgegen. Titel ohne Mittel, trifft es passender.
Binnenkonjunktur am Boden - leere Kassen in den Ländern. Dazu braucht es keine sonderliche Begabung.

Die EU ist nur eine Zwischenstation auf dem Weg nach ganz oben - ohne Umweg über die Mittelschicht, ganz zu schweigen, von denen die schon ganz unten angelangt sind - für einige wenige.
 
E

ExitUser

Gast
Ich weiß garnicht warum Ihr euch noch über EU und Euro auflehnt?

Wo doch schon klar ist das wir bald eine Weltgesundheitsbehörde haben

Bald eine Weltbank haben

und Bald auch eine währung z. B. den SDR

Ich weiß alles Spinner. Aber alles Spinner???

Bis jetzt ist das was auf Bilderbergertreffen erörtert wurde immer
in die tat umgesetzt worden. Das ist schon beschlossene sache
Wetten Das ?

Ich denke mal das EU der Euro und Hass4 in zukunft unsre
geringsten Probleme sein werden. Ackermann war natürlich
auch dabei.

Also mit Vollgas in die Zukunft!
 

musiker01

Elo-User*in
Mitglied seit
24 Februar 2009
Beiträge
420
Bewertungen
86
Einen guten Einblick in künftige Szenarios gibt der aktuelle Roman von Andreas Eschbach: "Ausgebrannt"! Genauso wie "1 Billion Dollar" gnadenlos gut und zeigt gut auf, wie die Wirtschaft tatsächlich funktioniert :icon_klatsch:

Viele Grüße
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten