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Israel hat zwei deutsche U-Boote geliefert bekommen

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#1
Ende September hat Deutschland zwei neue U-Boote der Dolphin-Klasse an Israel ausgeliefert. Sie wurden in der HDWWerft in Kiel gebaut und von israelischen Technikern und Ingenieuren für das Abschiessen von mit Atombomben bestückten Marschflugkörpern aufgerüstet.

Die U212 genannten U-Boote wurden im Jahre 2005 bestellt und sollten ursprünglich 2010 ausgeliefert werden. Mit dieser Lieferung besitzt Israel nun fünf in Deutschland gebaute U-Boote mit modernster Technik. Sie haben eine Besatzung von 35 Mann und können Atomwaffen bis zu einer Distanz von 5'000 Kilometer abfeuern.

Die U-Boot-Flotte ist das teuerste und gefährlichste Waffensystem das Israel in seinem Arsenal führt.

Die rund 500 Millionen Euro teuren Dolphin-U-Boote werden mit modernen Brennstoffzellen angetrieben, die sie besonders lange tauchen lassen.

Deutschland hat die ersten beiden U-Boote an Israel nach dem ersten Golfkrieg geschenkt und bezahlte die Hälfte am dritten. Das heisst, die ersten drei Boote, 1999 und 2000 geliefert, sind mit 1,1 Milliarden Mark aus dem Bundesetat subventioniert worden.

Die zwei neuen die gerade ausgeliefert wurden kosten jeweils 500 Millionen Euro, weil eine aufwendigere Antriebs-Technologie verwendet wird. Von den 1 Milliarde Euro zahlt Deutschland 1/3 der Kosten oder 333 Millionen Euro.

Israel will bei der HDWWerft ein sechstes U-Boot der Dolphin-Klasse bestellen und wünscht sich – wie bei bisherigen Booten – eine millionenschwere Subvention aus dem Bundeshaushalt. Die Bundesregierung hat den Bau des sechsten Bootes bereits 2006 genehmigt.

Neben dieser enormen Geschenke die den deutschen Steuerzahler erheblich belasten, verstosst diese Lieferung auch gegen das deutsche Kriegswaffenkontrollgesetz (KrWaffKontrG) welches als Ausführungsgesetz zu Artikel 26 Abs. 2 des Grundgesetzes 1961 in Kraft trat.

Darin verbietet Paragraph 6 unter anderem die Lieferung von Waffen an ein anderes Land, wenn „die Gefahr besteht, dass die Kriegswaffen bei einer friedensstörenden Handlung, insbesondere bei einem Angriffskrieg, verwendet werden.“ Die Lieferung von Kriegswaffen in Krisengebiete ist damit untersagt. Und der Nahe Osten ist wohl DAS KRISENGEBIET schlechthin und Israel droht laufend den Iran mit einem Angriffskrieg.

Wie die Lieferung dieser fünft U-Boote deshalb von der Genehmigungsbehörde, dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, überhaupt erlaubt wurde ist schon sehr bedenklich. Geht es um Arbeitsplätze oder der „historischen Schuld“ Deutschlands, oder beides?

Einer der von Deutschland gelieferten U-Boote ist permanent im Persischen Golf stationiert und bedroht damit den Iran. Israelische Medien haben betont, die fünf Boote sind der Schlüssel zu jeder Entscheidung der israelischen Regierung einen Angriff gegen den Iran zu starten.

Israel besitzt mindestens 150 Atombomben und hat den Atomsperrvertrag NICHT unterschrieben und erlaubt KEINE Inspektionen seiner Atomanlagen durch die IAEA, was aber laufend von der internationalen Gemeinschaft vom Iran verlangt wird. Eine krasse Ungleichbehandlung.

Wieso darf Israel als einziges Land im Nahen Osten schon seit den 60ger Jahren Atomwaffen besitzen, aber über diese Tatsache wird nie in den Medien berichtet und nie in den ganzen Diskussionen über den Iran erwähnt? Ja warum wohl!!!

Vor einigen Wochen hat zum ersten Mal ein israelisches U-Boot den Suezkanal benutzt um in das Rote Meer zu fahren, statt die lange Reise um Afrika zu nehmen, um sich dort zu positionieren. Von ägyptischen Kriegsschiffen begleitet war dieses Manöver als Signal an den Iran gedacht (UPI).
Alles Schall und Rauch: Israel hat zwei deutsche U-Boote geliefert bekommen

Kein wunder das wir verschuldet sind. Warum darf Israel Atomwaffen besitzen und Iran nicht.
 

Tinka

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#2
Blohm und Voss in HH überlegt inzwischen auch, ob sie sich ausschließlich auf den Bau von Kriegsschiffen verlegt.

Die Waffenhändler sind übermächtig...
 
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